Inhaltverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 1
2. Metadaten 2
2.1. Herkunft 2
2.2. Verwendung 4
2.3. Speicherung und Übertragung 5
3. Metadatenformate 5
3.1. MAB 6
4. Interoperable Metadaten 6
5. Dublin Core 8
5.1. Ziele/ Vision 9
5.2. Aufbau 10
5.3 Inhalte 12
6. Fazit 13
Quellenverzeichnis
Das Metadatenmodell DUBLIN CORE
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1. Einleitung
Nachschlagewerke sind das Basiswerkzeug einer jeden Bibliothek - schon die ersten Büchersammlungen besaßen Aufzeichnungen über ihre Bestände, die sowohl bibliographische Angaben über die einzelnen Bücher als auch deren jeweilige Standorte enthielten. Solche Nachschlagewerke werden in der 1 Fachsprache Kataloge genannt. Im Laufe der technischen Entwicklungen haben
sich immer wieder neue Formen der Kataloge entwickelt, um deren Inhalte bestnutzerfreundlich zu präsentieren:
„Die Verzeichnisse der Bücherbestände einer Bibliothek werden [...] als Kataloge
bezeichnet. Sie sind entweder in Buchform (Bandkatalog), in Karteiform (Zettelkatalog),
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auf Mikrofiches oder als Online-Kataloge vorhanden.“ Letztgenannte Form hat sich im Zuge des Web- Zeitalters und der fortschreitenden weltweiten Digitalisierung sehr rasant entwickelt und ist heute die wichtigste vor allen anderen. Die Arbeit wird sich im Folgenden fast ausschließlich mit dieser elektronischen Form der Informationsfindungsressource auseinandersetzen.
Die technischen Möglichkeiten einer globalen, digitalisierten Welt haben gerade der Informationsverbreitung neue Wege geebnet, sie haben jedoch in deren
vorstellen, die diese Probleme erkannt hat und versucht, Lösungen auf internationaler Ebene dafür zu erarbeiten. Dabei geht sie jedoch nicht nur von Bibliotheken aus, sondern allgemein von jedem Nutzer, der Informationen finden oder sie adäquat und auffindbar ins Netz stellen möchte, was sowohl Einzelpersonen als auch Unternehmen etc. betreffen kann. Die Initiative nennt sich „DUBLIN CORE METADATA INITIATIVE“, kurz DCMI. Um die von der Gemeinschaft herausgearbeiteten Ansätze und Inhalte jedoch genau verstehen zu können, beginnt die Arbeit damit, einige grundlegende Begriffe aus der Informationstheorie zu klären. Ausgangspunkt und gleichzeitig wichtigster Gegenstand ist dabei der Begriff der „Metadaten“, der in Kapitel 2 vorgestellt und genau erklärt wird. In Kapitel 3 folgen dann kurze Einführungen in weitere Fachbegriffe wie „interoperable Metadaten, Metadatenformate, Datenmodelle, sogenannte Rahmenwerke und ihr theoretischer Aufbau“. Da eine Kompletteinführung in das Thema den Rahmen dieser Arbeit jedoch bei weitem sprengen würde, können hier nur einige direkt relevante Fachbegriffe erklärt werden, es wird also ein gewisses Basiswissen im Bereich ‚Elektronisches Publizieren’ und ‚Informationstheorie’ zum Verständnis der Arbeit vorausgesetzt.
5 Zusammensetzungen. Im Englischen und Lateinischen wird es jedoch oft im Sinne von ‚über, übergeordnet, transzendental’ verwendet und so ist die Verwendung auch bei dem Begriff der Meta-Daten zu sehen. Heute sind Metadaten im allgemeinen Daten, die Informationen über andere Daten enthalten und bei denen es sich oft um größere, strukturierte 6 Datensammlungen handelt. Eine bzw. gleich zwei andere Begriffsbestim-
mungen, die zweite in Klammern genau von der ursprünglichen Bedeutung des Wortes abgeleitet , sagen:
„Unter Metadaten („Daten über Daten“) versteht man strukturierte Daten, mit deren Hilfe
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eine Informationsressource beschrieben und dadurch besser auffindbar gemacht wird.“ Metadaten existieren also eigentlich schon, seit „the first librarian made a list of 8 the items on a shelf of handwritten scrolls.” Die Bezeichnung dafür ist jedoch
relativ neu. Sie entstand zwar vor dem digitalen Zeitalter, fand jedoch erst durch die im Zuge der Verbreitung und Integrierung des Internet entstandene Wissenschaft der Informationstheorie hohe Anwendung, also innerhalb der letzten 25 Jahre. So ist es nicht verwunderlich, das eine weitere bekannte Definition der neueren Zeit von Tim Berners-Lee, dem Erfinder der World Wide
Arbeit zitieren:
Michaela Rhino, 2004, Das Metadatenmodell Dublin Core, München, GRIN Verlag GmbH
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