Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 1
2. Einordnung der drahtlosen Standards 2
3. Entwicklung 4
3.1 Infrared Data Association (IrDA) 4
3.2 Bluetooth (IEEE802.15.1) 4
3.3 IEEE 802.11 4
3.4 High Performance Radio Local Network (HiperLAN) 5
3.5 GSM (Mobilfunk 2. Generation) 6
3.5.1 High Speed Circuit Switched Data (HSCSD) 6
3.5.2 General Packet Radio Service (GPRS) 7
3.6 Universal Mobile Telekommunikations System (UMTS) 7
4. Datenübertragungsraten 8
4.1 IrDA 8
4.2 Bluetooth 8
4.3 IEEE 802.11 8
4.4 HiperLAN 9
4.5 GSM 10
4.5.1 HSCSD 10
4.5.2 GPRS 10
4.6 UMTS 10
5. Frequenzbereiche 12
6. Mobilität 13
6.1 IrDA 13
6.2 Bluetooth 13
6.3 IEEE 802.11 13
6.4HiperLAN 14
6.5 GSM 14
6.5.1 HSCSD 14
6.5.2 GPRS 14
6.6 UMTS 14
7. Geographische Zulassung 16
8.Sicherheit__________________________________________________ 17
8.1 IrDA 17
8.2 Bluetooth 17
8.3 IEEE 802.11 17
8.4 HiperLAN 18
8.5 GSM 18
I
8.5.1 GPRS 19
8.5.2 HSCSD 19
8.6 UMTS 19
9. Vergleich 20
10. Fazit 21
11. Literaturverzeichnis 22
12. Internetquellenverzeichnis 24
13. Abbildungs- und Tabellenverzeichnis 25
14. Abkürzungsverzeichnis 26
II
1. Einleitung
Heut zu Tage gibt es viele unterschiedliche drahtlose Standards. In dieser Ar-
beit werden die gängigsten und zukunftsträchtigsten Standards betrachtet und auf
bestimmte Merkmale hin überprüft, um sie abschließend miteinander zu vergleichen.
Jedes Kapitel beschreibt einen jeden Standard in Bezug auf ein bestimmtes Merk-
mal.
Zunächst werden voraussetzend in Kapitel 2. die drahtlosen Standards in ihre
Einsatzzonen eingeordnet.
In Kapitel 3. wird die Entwicklung aller aufgeführte n Standards kurz beschrie-
ben. Diese beschriebenen Standards sind IrDA, Bluetooth, IEEE 802.11 mit seinen
Erweiterungen, Hiperlan/1 und /2 plus Ergänzungen, die Mobilfunkstandards GSM
mit ihren Weiterentwicklungen HSCSD, GPRS und den dritten Mobilfunk Standard
UMTS. Die Bruttodatenraten werden in Kapitel 4. aufgeschlüsselt. Im 5. Kapitel wird
Aufschluss darüber gegeben, welche Frequenzbereiche den jeweiligen Standards zu
Eigen sind, also welche Frequenzbänder genutzt werden. Die Mobilität, also die Fra-ge nach der Beweglichkeit und Reichweite eines Standards wird in Kapitel 6. be-
schrieben. Das Kapitel 7. beschreibt in welchem Rahmen die Standards verfügbar
sind bzw. genutzt werden und wird geographische Zulassung genannt. Kapitel 8. be-
schreibt die Verschlüsselungstechniken und -möglichkeiten der jeweiligen Sta ndards.
Das Kapitel 9. schließlich fasst in einer übersichtlichen Tabelle alle Standards
mit ihren jeweiligen Attributen zusammen. Hier kann auf einen Blick jedes Merkmal in
jedem beliebigen Bezug zu einem anderen überprüft und verglichen werden. Die Ta-
belle dient also lediglich als zusammenfassende Auswertung der jeweils zuvor in den
Kapiteln ausgewerteten Standards mit ihren entsprechend ausgewerteten Merkma-
len.
Jeder einzelne dieser Standards hat seine besonderen Vorzüge, Einsatzmög-
lichkeiten und sicherlich auch seine Begrenzungen. Es wird sich zeigen, ob bereits
ein optimaler Standard existiert, der für jede Herausforderung die Lösung ist. Es exis-
tieren weitere drahtlose Datenübertragungsstandards. Diese finden aus verschiede-
nen Gründen nur schwer Zugang zum Markt. Zum einen sind hohe Investitionen im
1
Bereich Hardware erforderlich, zum anderen wurde anderen Technologien der Vor-zug gegeben.
2. EINORDNUNG DER DRAHTLOSEN STANDARDS
Zunächst werden die drahtlosen Standards über ihre Reichweite bzw. ihr
Einsatzgebiet in die Bereiche Wireless Personal Area Network, Wireless Local Area
network und Wireless Wide Area Network eingeordnet. Generell ist die drahtlose Da-
tenübertragung für die leitungsfreie Überbrückung von Entfernungen gedacht und
dazu werden für jegliche Entfernungsbereiche unterschiedliche Technologien ge-nutzt. 1
Abbildung 01: Koexistenz der drahtlosen Netze.
1 vgl. Kral/ Kreft 2003, S. 100. 2 vgl. ebd., S. 101.
2
Ø Wireless Personal Area Network (WPAN)
WPAN ist für die drahtlose Nahbereichsübertragung konzipiert 3 . Er soll den Bereich
von einigen Zentimetern bis zu 100 Metern abdecken. Zu diesem Bereich gehören
z. B. IrDA und Bluetooth.
Ø Wireless Local Area Network (WLAN)
Die Reichweite bei Standards, die zum WLAN Bereich gehören, decken bis zu 300
Metern des Arbeitsumfeldes ab. Zu diesem Bereich zählen der IEEE 802.11 und der
HiperLAN Sta ndard. 4
Ø Wireless Wide Area Netwo rk (WWAN)
Im WWAN befinden sich alle drahtlosen Standards, welche über 300 m Arbeitsreich-
weite haben. Dazu gehören unter anderem GSM mit seinen Erweiterungen, HSCSD
und GPRS, sowie UMTS als Weiterentwicklung von GSM. 5
3 vgl. Irmscher (1) 2003, S. 2.
4 vgl. Kral/ Kreft 2003, S. 100.
5 vgl. ebd., S. 100.
3
3. Entwicklung
3.1 Infrared Data Association (IrDA)
Der IrDA Standard wurde von der Infrared Data Association-Group (IrDA)
1993 definiert. Zu dieser Gruppe gehörten insgesamt 30 Firmen inklusive Hewlett
Packard. I hre Aufgabe bestand darin, einen einheitlichen Standard zu definieren,
woraus der IrDA Standard entwickelt wurde. 6 Seit dem Jahr 2000 gehören mittlerwei-
le mehr als 150 Firmen zu IrDA.
3.2 Bluetooth (IEEE802.15.1)
»Als Ersatz für IrDA wurde der Funkstandard Bluetooth vorgestellt«. 8 Blue-
tooth bezeichnet einen weiteren Standard (IEEE802.15.1) für die drahtlose Kommu-
nikation zwischen mobilen und stationären Geräten. 9 Bluetooth ist ein freies, nicht li-
zenzpflichtiges Funkverfahren, das dazu dient, Daten kabellos über kurze Entfernun-gen zu übertragen. 10 Ursprünglich wurde Bluetooth 1998 durch eine Interessengrup-
pe, deren Gründungsmitglieder Ericsson, IBM, Intel, Nokia, und Toschiba waren ent-
wickelt. Aus diesem Gründungskonsortium ist eine Special Interest Group (SIG) mit
insgesamt 2500 Mitgliedern entsta nden. 11
3.3 IEEE 802.11
1985 wurde von dem Institute of Electrical and Electronic Engineers (IEEE) ei-
ne Arbeitsgruppe eingesetzt, die den Standard IEEE 802.11 entwickeln sollte. 12 Im
Jahre 1997 wurde der Standard IEEE 802.11 von der Arbeitsgruppe verabschiedet
6 vgl. Irmscher (1) 2003, S. 3.
7 Irmscher (1) 2003, S. 3.
8 Niebisch 2002, S. 7.
9 vgl. Kral/ Kreft 2003, S. 179.
10 Gindel 2002, S. 5.
11 vgl. Kral/ Kreft 2003, S 180.
12 vgl. ebd. S. 15.
4
und im November 1997 publiziert. Im Laufe der Jahre sind Erweiterungen und Er-gänzungen hinzugekommen. IEEE802.11 ist der zurzeit am weitesten verbreitete
Standard für WLANs. 13
Ebenso offen ist die Gültigkeit des IEEE 802.11i. Er ist eine Erweiterung der
802.11a, b und g Standards; hiermit sollen die Sicherheitslücken des Wired Equiva-
lent Privacy (WEP) geschlossen werden. 16
3.4 High Performance Radio Local Network (HiperLAN)
High Peformance Radio Local Area Network (HiperLAN) ist das europäische
Pendant zu IEEE 802.11. HiperLAN/1 wurde von der European Telecommunication
Standards Institute (ESTI) 1996 standardisiert. 2003 soll HiperLAN/2 die Marktreife
bekommen. 17
»HiperLAN gliedert sich in fünf voneinander unabhängige Standards, die den
gesamtheitlichen Anspruch dieser Technologie unterstreichen:
13 vgl. Berling 2002, S.5.
14 Ahlers/ Endris 2003, S. 46. 15 vgl. Kral/ Kreft 2003, S.18
16 nähere Erklärung hierzu siehe Kapitel 8.
17 vgl. Kral/ Kreft 2003, S. 19.
5
Arbeit zitieren:
Patrick Düngel, 2003, Vergleich von Standards für drahtlose Datenübertragung, München, GRIN Verlag GmbH
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