Seminararbeit
Lesen durch Schreiben im Vergleich zum Fibelunterricht
von
Sandra Hartweg
2005
Inhaltsverzeichnis
Einleitung 2
1 Lesen durch Schreiben 3
1.1 Was ist lesen? 3
1.1.1 Die Methode "Lesen durch Schreiben" 4
1.1.2 Die Buchstabentabelle 4
1.1.3 Die lernpsychologische Hauptthese 6
1.1.4 Die drei Prinzipien des Konzepts 7
1.1.4.1 Lesedidaktisches Prinzip 7
1.1.4.2 Schulpädagogisches Prinzip 8
2 Die Fibel 9
2.1 Auswahl einer Fibel 9
2.2 Die Methode 10
2.2.1 Lautiermethode 10
2.2.2 Ganzheitsmethode 11
2.2.3 Methodenstreit 11
2.2.4 Integration der Methoden 12
2.2.5 Wesentliche Unterschiede der beiden Methoden 13
3 Literaturverzeichnis 15
Einleitung
Lesen und Schreiben zu können ist in unserer Gesellschaft von herausragender Bedeutung. Jeglicher Bildungserfolg ist von diesen Fähigkeiten abhängig. Daher wird das Lesen und Schreiben ganz zu Beginn des Bildungsweges - vor allem im ersten Schuljahr - gelehrt. Seid der Mitte des 15. Jahrhunderts dient die Fibel als Leselehrwerk und ist auch heute noch populärstes Hilfsmittel zum Lesen- und Schreibenlernen. Jürgen Reichen, Lernpsychologe und Grundschullehrer, äußert sehr viel Kritik an dem traditionellen sogenannten Fibelunterricht. Zwar hat sich der Fibelunterricht - in seinem nunmehr über 400-jährigen Bestehen - einigen Wandlungen unterzogen, dennoch ist Reichen der Überzeugung das dieser Unterricht lerntheorethisch grundlegend erneuert werden muss.
So hat er zu Beginn der 1970er Jahren ein neues Konzept "Lesen durch Schreiben" veröffentlicht, das nun (neben einigen anderen neuen Konzepten) dem Fibelunterricht Konkurrenz bietet.
Im Hauptteil meiner Hausarbeit werde ich beide Konzepte vorstellen und im Anschluss wesentliche Unterschiede gegenüberstellen.
1 Lesen durch Schreiben
1.1 Was ist lesen?
Grundlegend für das Konzept "Lesen durch Schreiben" ist die Frage nach der Bedeutung von Lesen. Kann man lesen, wenn man einen Text laut vorlesen kann? Jürgen Reichen verwendet in diesem Zusammenhang ein sehr schönes Beispiel:
"Caprivi lerko ten hokker, en dano lasare, bing bong."1
Ist es uns möglich diesen Text zu lesen? Sicherlich sind wir in der Lage diese Buchstabenfolge in eine Lautfolge umzuwandeln, es ist uns möglich diesen Text laut vorzulesen. Aber einen Sinn konnten wir diesem Text nicht entnehmen. Diese Beobachtung ist für Reichen von besonderer Wichtigkeit. Auch wenn wir einen Text laut vorlesen können, heißt dies nicht, dass wir ihn auch verstehen. Daher beharrt Reichen energisch auf der folgenden Definition des Begriffs "lesen":
"Lesen ist ausschließlich und nur d e r Vorgang, bei dem man versteht, was man gelesen hat!" . Reichen schreibt weiter: "Alles was es sonst noch so gibt, soll man von mir aus benennen wie man will, aber nicht lesen. Vor allem darf `lautes Vorlesen` nicht mit `Lesen` verwechselt oder gar gleich gesetzt werden."2
Zudem sagt Reichen, dass es - noch vor einer Lesetechnik - drei wesentliche Voraussetzungen dafür gibt, dass wir einen Text verstehen:
[....]
1 Jürgen Reichen: Hannah hat Kino im Kopf. 2. Auflage. Hamburg: Heinevetterverlag 2003, S. 11
2 Jürgen Reichen: Hannah hat Kino im Kopf. 2. Auflage. Hamburg: Heinevetterverlag 2003, S. 12
Quote paper:
Sandra Hartweg, 2005, Lesen durch Schreiben im Vergleich zum Fibelunterricht, Munich, GRIN Publishing GmbH
This text can be quoted and accessed from this url:
Embed
DOI
Zu: "Lesen durch Schreiben" von Jürgen Reichen
Eine Methode nach der Schüler ...
German - Pedagogy, Didactics, Literature Studies
Termpaper, 27 Pages
Die verschiedenen Methoden des Lesen- und Schreibenlernens
German - Pedagogy, Didactics, Literature Studies
Termpaper, 19 Pages
Handlungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht
German - Pedagogy, Didactics, Literature Studies
Termpaper, 28 Pages
Lesetests im Deutschunterricht am Beispiel der 'Würzburger Leise L...
Scholary Paper (Seminar), 23 Pages
Möglichkeiten und Probleme bei der Früherkennung von ADHS
Pedagogy - Orthopaedagogy and Special Education
Scholary Paper (Seminar), 15 Pages
Selbstgesteuertes Lernen - Definition, Komponenten, Ansätze
Pedagogy - Pedagogic Psychology
Termpaper, 30 Pages
Die Bedeutung interner und externer Evaluation für die Schulentwicklun...
Termpaper, 23 Pages
Die Aufmerksamkeitsdefizit/ Hyperaktivitätsstörung bei Kindern
Pedagogy - Orthopaedagogy and Special Education
Intermediate Examination Paper, 25 Pages
Methoden der Erstlesedidaktik - Eine Suche nach Alternativen zur Fibel...
German - Pedagogy, Didactics, Literature Studies
Scholarly Paper (Advanced Seminar), 23 Pages
Qualitätsmanagement an Schulen
Pedagogy - School System, Educational and School Politics
Termpaper, 32 Pages
Schriftspracherwerb - Wie wir Schreiben lernen und welche Probleme dab...
German Studies - Miscellaneous
Termpaper, 14 Pages
Evaluation als Baustein der Qualitätssicherung
Funktionen, Grundformen und Ve...
Pedagogy - School System, Educational and School Politics
Scholarly Research Paper, 21 Pages
Sprachentwicklung beim Kind - Verlauf, Störung und deren pädagogische ...
Pedagogy - Pedagogic Psychology
Termpaper, 21 Pages
Elterliche Sorge nach Trennung und Scheidung der Eltern
Scholary Paper (Seminar), 15 Pages
Über Maurice Sandaks "Wo die wilden Kerle wohnen"
German - Pedagogy, Didactics, Literature Studies
Termpaper, 22 Pages
Sandra Hartweg has published the text Lesen durch Schreiben im Vergleich zum Fibelunterricht
Sandra Hartweg has uploaded a new text
Klick! Deutsch 8. Schuljahr. Sprechen, Lesen, Schreiben. Östliche Bund...
Schülerbuch
Margarete Westermeier, Benjamin Schmidt, Barbara Maria Kraft, Michael Kleinschnittger, Gabriele Klaßmann, Nina Bähnk, Heide Luckfiel
Klick! Deutsch 8. Schuljahr. Sprechen, Lesen, Schreiben. Westliche Bun...
Schülerbuch
Margarete Westermeier, Benjamin Schmidt, Barbara Maria Kraft, Wolfgang Kollis, Michael Kleinschnittger, Gabriele Klaßmann, Nina Bähnk, Heide Luckfiel
Klick! Deutsch 9. Schuljahr. Sprechen, Lesen, Schreiben. Schülerbuch. ...
Andreas Völlmecke, Benjamin Schmidt, Barbara Maria Kruss, August-Bernhard Jacobs, Bianca Hämel, Isabel Heine, Margret Angel, Heide Luckfiel
0 comments