2
Kurzusammenfassung
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, einen Überblick über die Struktur der österreichischen Erwachsenenbildung und ihre Mitarbeiter zu geben. Neben der Definition des Begriffes „Erwachsenenbildung“ und der Herausarbeitung von Unterschieden zwischen kindlichen und erwachsenen Lernern erfolgt der Versuch einer Bestimmung des Adressaten der Erwachsenenbildung. In einem weiteren Schritt wird ein Überblick über die Erwachsenenbildungseinrichtungen in Österreich gegeben. Im Detail wird auf die zehn größten, in der „Konferenz Erwachsenenbildung Österreich“ (KE-BÖ) zusammengeschlossenen, Erwachsenenbildungsinstitutionen eingegangen. Das vierte Kapitel widmet sich den Mitarbeitern der Erwachsenenbildung, insbesondere den auf der pädagogischen Makro- oder Mikroebenen tätigen Erwachsenenbildnern. Dabei werden Funktionen, Angestelltenverteilung und Qualifizierung dieser Mitarbei- tergruppe erläutert.
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INHALTSVERZEICHNIS
VORWORT 6
1. EINLEITUNG 7
2. BEGRIFFSABGRENZUNG 9
2.1 ERWACHSENE - TEILNEHMER IN DER ERWACHSENBILDUNG 9
2.2 LERNEN. 10
2.3 ERWACHSENENBILDUNG 11
2.4 RESÜMEE 12
3. ERWACHSENENBILDUNGSLANDSCHAFT IN ÖSTERREICH 13
3.1 ERWACHSENENBILDUNG IM ENGEREN SINN 15
3.1.1 ARBEITSGEMEINSCHAFT DER BILDUNGSHEIME ÖSTERREICHS (ARGE) 16
3.1.2 BERUFSFÖRDERUNGSINSTITUT ÖSTERREICH (BFI) 16
3.1.3 BÜCHEREIVERBAND ÖSTERREICHS (BVÖ) 17
3.1.4 FORUM KATHOLISCHER ERWACHSENENBILDUNG IN ÖSTERREICH (FORUM) 18
3.1.5 LÄNDLICHES FORTBILDUNGSINSTITUT (LFI) 18
3.1.6 RING ÖSTERREICHISCHER BILDUNGSWERKE (RÖBW) 19
3.1.7 VOLKSWIRTSCHAFTLICHE GESELLSCHAFT ÖSTERREICH (VG-Ö) 19
3.1.8 VERBAND ÖSTERREICHISCHER SCHULUNGS- UND BILDUNGSHÄUSER (VÖSB) 20
3.1.9 VERBAND ÖSTERREICHISCHER VOLKSHOCHSCHULEN (VÖV) 20
3.1.10 WIRTSCHAFTSFÖRDERUNGSINSTITUT (WIFI) 21
3.2 ERWACHSENENBILDUNG DARÜBER HINAUS. 22
3.3 RESÜMEE 23
4 ERWACHSENENBILDUNG ALS BERUFSFELD. 24
4.1 MITARBEITER DER ERWACHSENENBILDUNG 24
4.2 ANGESTELLTENVERTEILUNG. 27
4.3 AUSBILDUNG DER ERWACHSENENBILDNER - ZUGANG ZUR ERWACHSENENBILDUNG 28
4.4 RESÜMEE 31
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5. ZUSAMMENFASSENDE DARSTELLUNG DER ARBEIT MIT
SCHLUSSBEMERKUNGEN 32
6. LITERATURVERZEICHNIS 34
7. ABBILDUNGSVERZEICHNIS. 35
8. TABELLENVERZEICHNIS 36
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Vorwort
Als Studentin der Studienrichtung Bildungswissenschaften habe ich im Rahmen des 48stündigen Wahlbereiches als dritten Studienschwerpunkt Erwachsenenbildung gewählt. Gespräche mit Studienkollegen bzw. Absolventen dieses Studienschwerpunktes und eigene Erfahrungen zeigten mir, wie schwer es fällt, Außenstehenden und sogar potentiellen Arbeitgebern gegenüber zu argumentieren, was einen Erwachsenenbildner ausmacht, welche Tätigkeiten er verrichtet und in welchen Bereichen er eingesetzt wird.
Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschieden, eine Arbeit über die aktuelle Situation der Erwachsenenbildung in Österreich zu verfassen, in der ich mich zunächst mit den grundlegenden Strukturen der österreichischen Erwachsenenbildung und anschließend mit den Aufgaben und der Ausbildung der in dieser Branche Tätigen auseinandersetze.
Vorweg möchte ich darauf hinweisen, dass in dieser Arbeit der Einfachheit halber auf eine Differenzierung zwischen männlicher und weiblicher Formulierung verzichtet wird.
Die Zitierung erfolgt in folgender Weise: An erster Stelle steht die Zahl, unter der das Werk im Literaturverzeichnis angeführt ist, an zweiter Stelle steht die Angabe der Seite(n), auf die Bezug genommen wird, zum Beispiel (03, S. 22-23).
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1. Einleitung
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der aktuellen Situation der Erwachsenenbildung in Österreich. Die Universitätsprofessorin Elke Gruber (2004) macht darauf aufmerksam, dass trotz der zunehmenden gesellschaftlichen Bedeutung des lebenslangen Lernens und der permanenten Ausweitung des Bildungsangebotes für Erwachsene der Berufsstand des Erwachsenenbildners in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen wird (vgl. 02, S. 221). Die Berufsbezeichnung „Erwachsenenbildner“ hat sich selbst in einschlägigen Einrichtungen nicht durchgesetzt, sondern wird durch Begriffe wie Trainer, Kursleiter, Bildungsmanager, pädagogischer Mitarbeiter, etc. umgangen. Zudem ist nicht klar definiert, was einen Erwachsenenbildner ausmacht, in welchen Bereichen er eingesetzt werden kann und welche Aufgaben in seinen Tätigkeitsbereich fallen (vgl. 02, S. 213).
Aufgrund der von der Universitätsprofessorin Elke Gruber aufgezeigten Tendenzen der Erwachsenenbildung wird es als sinnvoll erachtet, zu klären, was unter Erwachsenenbildung zu verstehen ist, welche Institutionen primär zur Erwachsenenbildung in Österreich zählen, wer in der Erwachsenbildungsbranche tätig ist und welche Funktionen Mitarbeiter der Erwachsenenbildung übernehmen. Zu diesem Zweck wurde folgende Forschungsfrage formuliert, deren Beantwortung Ziel der vorliegend Arbeit ist: „Wodurch ist die aktuelle Situation der Erwachsenenbildung in Österreich hinsichtlich der Struktur der Erwachsenenbildungslandschaft und deren Mitarbeitern gekennzeichnet?“
Inkludiert der Begriff Erwachsenenbildung alle Bildungsangebote für Erwachsene, so wird hypothetisch angenommen, dass die österreichische Erwachsenenbildungs-landschaft aus einer Vielzahl uneinheitlicher, vielfältiger und zahlenmäßig unerfassbarer Erwachsenenbildungseinrichtungen und -angebote besteht.
Als zweite Hypothese wird vermutet, dass pädagogisch tätige Mitarbeiter der Erwachsenenbildung über unterschiedliche Quellberufe bzw. Aus- und Weiterbildungen Zugang zur Erwachsenenbildung erlangen und damit gewinnbringend für die Er- wachsenenbildungseinrichtungen sind.
Arbeit zitieren:
Silke Hirschberger, 2005, Struktur und Mitarbeiter der Erwachsenenbildung in Österreich, München, GRIN Verlag GmbH
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