Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis ...................................................................................................... 3
1. Einleitung und Zielstellung 4
2. Das Containersystem 5
2.1 Abkürzungen im Containerverkehr 5
2.2 Entwicklungsschritte 5
2.3 Das Hub and Spoke System der Containerschifffahrt 7
2.4 Containeraufbau und -typen 8
3. Der Containerterminal (CT) 10
3.1 Charakterisierung des CT 10
3.1.1 Einordnung des CT in den Dienstleistungssektor 10
3.1.2 Logistik Prozesse im CT 11
3.2 Der CT als Schnittstelle 13
3.3 Betriebswirtschaftliche Problemstellungen in der Schnittstelle 14
3.3.1 Reedereien und CT Betreiber 14
3.3.1.1 Die Reederein 14
3.3.1.2 Die CT Betreiber 16
4. Exkurs Containerabfertigung im CT Altenwerder 18
4.1 Die HHLA 18
4.2 Allgemeine Daten zum CTA 19
4.3 Der Weg eines Containers durch den Containerterminal Altenwerder (CTA) 20
5. Zukünftige Gestaltung der Abfertigung in Containerterminals 25
5.1 Bau von noch mehr Umschlagsanlagen 25
5.2 Bau von Spezialschiffen 26
5.3 Integriertes Terminal- Schiff- System für übergroße Containerschiffe 26
6.Schlussbetrachtungen 27
2
Abbildungsverzeichnis
ABBILDUNG 1 LINIEN IN DER CONTAINERSCHIFFFAHRT 7
ABBILDUNG 2 RANKING DER WICHTIGSTEN CONTAINERHÄFEN NACH TEU 8
ABBILDUNG 3 BAUTEILE EINES CONTAINERS 9
ABBILDUNG 4 TYPISCHE HAFENLEISTUNGEN 10
ABBILDUNG 5 TUL PROZESSE 12
ABBILDUNG 6 SCALE INCREASES IN VESSEL SIZE: EVOLUTION OF THE WORLD CELLULAR
FLEET 1991-2006 15
ABBILDUNG 7 ZIELE DER SYSTEMSTEUERUNG 17
ABBILDUNG 8 LAGEPLAN CT ALTENWERDER 19
ABBILDUNG 9 SCHEMATISCHER ABLAUF DES CONTAINERUMSCHLAGS IM CTA 24
3
1. Einleitung und Zielstellung
1. Einleitung und Zielstellung
Größtes Containerschiff der Welt
„Am kommenden Montag wird Hapag-Lloyd in Singapur das größte Containerschiff der Welt auf den Namen "Colombo Express" taufen. Das Schiff kann 8750
Standardcontainer laden und wird mit einer Geschwindigkeit von 25 Knoten (50 Stundenkilometer) vor allem im Ost-West-Verkehr eingesetzt. Es wird das 52. Schiff
der Hamburger. Anders als die Konkurrenz fährt Hapag-Lloyd vor allem mit eigenen
Schiffen und mietet sich vergleichsweise wenig fremde Kapazitäten hinzu. 60
Prozent der Transportkapazität von 192 000 Containern gehören dem Konzern.
Üblich in der Branche sind 40 Prozent. Dadurch ist Hapag-Lloyd unabhängiger von
den Charterpreisen. Nic“ 1
Dieser Artikel erschien am 6. April 2005 in der Zeitung „Die Welt“. Vergleicht man die
Beladungskapazität von Containerschiffen in den sechziger Jahren von etwa 200 Container, bekommt man einen ersten Eindruck von den Dimensionen mit denen die
Containerisierung in den letzten Jahrzehnten vorangeschritten ist. Container sind in
der heutigen Zeit der transkontinentalen Geschäftsbeziehungen nicht mehr
wegzudenken. Tagtäglich ermöglichen sie die globalen Warenströme und
Handelsbeziehungen zwischen den Volkswirtschaften. Waren aus Fernost die früher
wegen des langen und gefährlichen Seeweges in Europa sehr teuer und selten waren, gibt es dank des Containers heute billig und in großen Mengen zukaufen.
Die Idee des Containers ist dabei seit den sechziger Jahren weitestgehend unverändert geblieben. Innovationen gab es allerdings in den Häfen und bei den
Schiffen. Mussten die Container a m Anfang noch mit Schiffs eigenen Kränen
verladen werden, erfolgt dies heute im Minutentakt teilautomatisiert von Land aus.
Doch in Zukunft werden die Güterströme weiter zunehmen und die heutigen Systeme
und Anlagen an ihre Grenzen stoßen lassen.
Die folgende Arbeit soll die Abfertigungsbedingungen des Containers innerhalb eines
modernen Containerterminals aufzeigen. Zielstellung soll es sein die
betriebswirtschaftlichen Probleme und Phänomene, sowie die Anlagen und Systeme bei der Containerabfertigung darzustellen.
1 Quelle: www.welt.de
4
2. Das Containersystem
2. Das Containersystem
2.1 Abkürzungen im Containerverkehr
Im Folgenden sollen nur die wichtigsten Abkürzungen im Containerverkehr erklärt
werden, da sie im weiteren Verlauf häufiger auftreten werden.
CT- Containerterminal
TEU- twenty foot equivalent unit
LCL- less then container load
FCL- full container load
ISO- international standards organisation
2.2 Entwicklungsschritte
Im Folgenden sollen die wichtigsten Schritte in der Entwicklung zum modernen
Containerverkehr und eine Prognose für die Zukunft aufgezeigt werden: 2
1948 transportierte die U.S. Navy erstmals Munition in containerartigen Boxen nach
Bremen.
1952 erste Größenstandardisierung von 6 m 3 und 10 m 3 Container durch die amerikanische Firma NAF Trans.
1954 begann die amerikanische Gesellschaft Peck & Hale Inc. durch die ersten
Entwürfe und die Herstellung von Laschelementen für Frachtcontainern bekannt zu
werden.
1955 Geburt der ersten 20´und 35´Containern durch den amerikanischen Hersteller
"Strick". Diese Container waren mit den sogenannten "Strick-Eckbeschlägen"
ausgerüstet.
1956 erregte die amerikanische "Pan- Atlantic Steamship Corp." Aufsehen, als sie
auf einem eigens dafür umgebauten Tanker die freien Decksflächen zum Transport
von achtundfünfzig 35´-Boxen nutzte. Bemerkenswert i st, dass diese Container - die
übrigens auf "Road- Trailern" transportiert wurden - später als Sea- Land- Container
bekannt geworden sind.
Diese Container bereiteten aufgrund ihrer Abmessungen und Festigkeiten Probleme
beim internationalen Transport.
1958 erste Containerumschläge in Bremerhaven mit 20´und 35´ "Sea- Land"
Containern (Strick Modell).
2 Vgl.http://www.ub.uni-duisburg.de/
5
2. Das Containersystem 1961 gründete die Internationale Organisation of Standardisation - kurz ISO - einen Sonderausschuss, das "Technical Commitee 104", das sich mit der Normung von einheitlichen ISO-Containern befasste. Damit waren die Voraussetzungen für eine explosionsartige Verbreitung auf internationaler Ebene geschaffen, so dass mit zunächst behelfsmäßigen Vorrichtungen auf Stückgutschiffen der Container seinen Einzug hielt.
1964 begann sich in Deutschland die Hamburger Firma A.W. Naht ( spätere OSR) mit der Entwicklung und Fertigung von Spann und Zurrelementen für Container zu befassen.
1965 wurde in Deutschland das erste Vollcontainerschiff mit Zellenführungen in den Räumen gebaut.
Weitere Entwicklung 3
-scale adoption of the container since the late 1960s. Worldwide container port throughput increased from 36 million TEU in 1980 to 266 million TEU in 2002.
Für die Zukunft 4
- Forecasts point to between 432 and 468 million TEU in 2010
3 Quelle:Review of Network Economics,2004, S.97
4 Quelle:Review of Network Economics,2004, S.97
6
2. Das Containersystem
2.3 Das Hub and Spoke System der Containerschifffahrt
Die moderne Containerlinienschifffahrt ist in einem sogenannten Hub and Spoke
(Narbe- und Speichesystem) organisiert. Hubs sind dabei die meist sehr großen
Seehäfen (siehe Abbildung 2), wobei groß hier als Dimension für den TEU Umschlag
gelten soll. Zwischen ihnen pendeln die größten Containerschiffe. Im Hub findet dann
eine Um- und Weiterleitung im sogenannten Feederverkehr statt, den Feederverkehr
zu den Enden der Speichen übernehmen dann kleinere Containerschiffe oder auch
Landtransportmittel wie Lkw oder die Bahn.
Vorteile des Hub and Spoke sind dabei: 5
• bessere Anpassung der Transportkapazitäten an den Bedarf
• Nutzung der Kostendegression großer Schiffseinheiten
• Nutzung verschiedener Feederdienster (Land- und Seefeeder)
Nachteile beim Hub and Spoke entstehen durch: 6
- hohe Stückkosten bei zu niedriger Auslastung des Hubs
- Fahrten „gegen die Frachtrichtung“ verursachen unnötige Transportkosten
Da aber bei der internationalen Containerlinienschifffahrt die Distanzen zwischen den
Hubs meist sehr groß sind, gilt hier der Transport ähnlich wie beim Hub and Spoke
System in der Luftfahrt als vorteilhaft.
Als wichtigste Linien im Containerverkehr von Europa aus gelten vor allem die
sowie die Strecken:
Abbildung 1“Linien in der Containerschifffahrt“
5 Vgl.Thomas Pawlik, 1999, S.16 (Biebig)
6 Vgl. Dr. Gerd Aberle, 1996, S.461
7 Vgl. Thomas Pawlik, 1999, S.15
7
Quote paper:
Björn Schermer, 2005, Abfertigungsbedingungen in Containerterminals, Munich, GRIN Publishing GmbH
This text can be quoted and accessed from this url:
Embed
DOI
Quantitative Planungsmethoden an Containerterminals in Häfen
Business economics - Supply, Production, Logistics
Scholary Paper (Seminar), 37 Pages
Bedeutung und Entwicklung des Containerverkehrs im internationalen Tra...
Business economics - Supply, Production, Logistics
Scholary Paper (Seminar), 28 Pages
Kennzahlensysteme der Distributionslogistik
Business economics - Supply, Production, Logistics
Scholary Paper (Seminar), 20 Pages
Private Maschen und ein öffentliches Netz. Administration und Notwendi...
History - World History - Early and Ancient History
Scholary Paper (Seminar), 35 Pages
Methodenübersicht zur Bestimmung von Sicherheitsbeständen
Engineering - Industrial Engineering and Management
Scholary Paper (Seminar), 41 Pages
Psychology - Work, Business, Organisational and Economic Psychology
Termpaper, 22 Pages
Business economics - Business Management, Corporate Governance
Scholarly Paper (Advanced Seminar), 31 Pages
Six Sigma als innovatives Qualitätsmanagementkonzept
Business economics - Business Management, Corporate Governance
Termpaper, 26 Pages
Die Gründung der Stadt Freiburg
History Europe - Other Countries - Middle Ages, Early Modern Age
Scholary Paper (Seminar), 17 Pages
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Presentations, Models, Tutorials, Instructions
Elaboration, 25 Pages
Wertstromdesign und dessen Bedeutung für die Beschaffung
Business economics - Supply, Production, Logistics
Scholary Paper (Seminar), 19 Pages
Teilautonome Arbeitsgruppen - Grundlagen, Gestaltungsparameter, Wirkun...
Business economics - Personnel and Organisation
Scholary Paper (Seminar), 22 Pages
Serviceorientierte Architektur (SOA)
Computer Science - Commercial Information Technology
Scholary Paper (Seminar), 28 Pages
Darstellung der J2EE Architektur
Computer Science - Commercial Information Technology
Scholary Paper (Seminar), 26 Pages
Björn Schermer's text Abfertigungsbedingungen in Containerterminals is now available as a printed book
Björn Schermer has published the text Abfertigungsbedingungen in Containerterminals
Björn Schermer has uploaded a new text
0 comments