Inhalt Seite
1. Einleitung 2
2. Übersetzung des altfranzösischen Textes De la vedve et del chevalier 2
3. Charakterisierung der Gattung und des Sinngehaltes des Textes 4
4. Sprachliche Gestaltung des Textes in den Bereichen Wortschatz,
Grammatik , Aussprache und Schreibung 7
5. Weitere Beispiele der vergleichbaren Gattung und andere Gattungen
der altfranzösischen Literatur 11
6. Resümee 11
7. Literaturangaben 12
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1.Einleitung
„In der romanischen Sprachgeschichte ist wohl kein Weg weiter als der von Rom nach Paris.“ schreibt Sergijewskij in seiner Einführung in das ältere Französisch. Damit will er ausdrücken, dass unter allen romanischen Sprache n das moderne Französisch diejenige ist, die am wenigsten Ähnlichkeit mit Latein hat. Dies hat verschiedene Gründe- zum einen die Substate der Sprachen, die vorher das heutige französische Sprachgebiet beherrschten, zum anderen die Superstrate, die nach der bereits vollzogenen Romanisierung, die von den Römern mitgebrachte Sprache immer wieder beeinflussten und somit teilweise modifizierten. Gerade das macht jedoch die Beschäftigung mit der französischen Sprachgeschichte so interessant- nachzuvollziehen, wie hat sich diese Sprache langsam vom Lateinischen zu einer eigenen Sprache entwickelt und wie ist der Sprachstand im 12./13.Jh. Doch nicht nur die französische Sprache des Mittelalters, sondern auch die Literatur, die zu dieser Zeit entstand, bietet eine große Formenvielfalt und die Beschäftigung mit ihr überaus lohnenswert. So existieren neben der höfischen Epik, wie dem roman courtois, dem roman d’antiquité oder dem chanson de geste, und der Minnelyrik der Troubadoure auch viele narrative Kurzformen. Mit einer dieser kurzen Erzählformen, der Fabel, werde ich mich in dieser Hausarbeit näher auseinandersetzten.
Zu Beginn der Arbeit werde ich den altfranzösischen Text De la vedve et del chevalier ins Deutsche übersetzten und diesen dann in Bezug auf seine sprachliche Gestaltung kommentieren. Im Anschluss möchte ich mich mit den literarischen Aspekten dieses Textes in Bezug auf seine Gattung sowie in Bezug auf seine Sinnebenen auseinandersetzen. Abschließend werde ich dann auch andere Gattungen der altfranzösischen Literatur kurz betrachten.
Im Ergebnis hoffe ich einen guten Einblick in den oben erwähnten Text werde gegeben haben.
2. Übersetzung des altfranzösischen Textes De la vedve et del chevalier
Marie de France: De la vedve et del chevalier
D’un hume cunte li escriz, Ki esteit morz e enfuïz; sa fe mme meine grant dolur desur sa tumbe e nuit e jur. Pres d’iluec aveit un larrun ki ert penduz pur mesprisun. Uns chevalers le desprendi
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-sis parenz ert- si l’enfuï. Par la cuntree fu crié ki le larrun aveit osté, sun jugement meïsme avreit: S’il ert ateinz, penduz sereit. Dunc ne sot il cunseil trover cum il se peüst delivrer, Kar seü ert de mainte gent qu’il le teneit pur sun parent. Al cimitiere vet tut dreit la u la prude femme esteit, ki sun seigneur ot tant pluré. Cuintement a a li parlé, dit li qu’ele se cunfortast, Mult sereit liez, s’ele l’amast. La prude femme l’esguarda, grant joie fist, si l’otrïa Qu’elle fera sa volenté. Li chevaliers li a cunté Que mult li ert mesavenu Del larrun qu’il ot despendu; s’el ne l’en set cunseil doner, hors del païs l’estuet aler. La prude femme respundi: “Desfuum mun barun de ci, puis sil pendum la u cil fu, si n’ iert ja mes aperceü. Delivrer deit hum par le mort Le vif dunt l’em atent cunfort.“
Par iceste signefïance poum entendre que l creance deivent aveir li mort es vifs, Tant est li munz faus e jolifs.
Die Witwe und der Ritter
Man schreibt die Geschichte eines Mannes, der starb und begraben wurde; Seine Frau blieb Tag und Nacht mit großem Schmerz bei seinem Grab. Dort in der Nähe hatte man einen Dieb aufgehängt, um ihn wegen seiner Fehler zu strafen. Ein Ritter hängte ihn -er war sein Vater- ab und begrub ihn. Im Land wurde verkündet: Derjenige, der den Dieb begraben hatte müsste das Gleiche erleiden; Wenn man ihn finden würde, werde er gehängt. Der Ritter wusste also keinen Rat, wie er sich befreien könnte (aus dieser Situation) ;
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Arbeit zitieren:
Steffi Kny, 2005, Altfranzösisch und Altfranzösische Literatur am Beispiel von 'De la vedve et del chevalier' von Marie de France, München, GRIN Verlag GmbH
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Ole Albrecht
Stil und Rechtschreibung sind grauenhaft! Es scheint so als beherrsche der Autor die deutsche Sprache nur mangelhaft. Inhatlich ist die Arbeit unspektakulär. Die angebliche Bewertung der Arbeit (1,3) ist nicht nachvollziehbar.
am Monday, January 11, 2010-