)ULHGULFK$OH[DQGHU8QLYHUVLWlW(UODQJHQ1UQEHUJ Lehrstuhl für Kommunikations- und Politikwissenschaft Aufbaukurs: Unternehmen in der Presse WS 2000/01
$EVFKOXEHULFKW
8QWHUVFKLHGH]ZLVFKHQUHJLRQDOHUXQGEHUUHJLRQDOHU
:LUWVFKDIWVEHULFKWHUVWDWWXQJ
(Leistungsnachweis nach der neuen Prüfungsordung; Credit Point)
Michael Krupp
SoWi: Soziologie, Kommunikationswissenschaft, Wirtschaftsinformatik
9. Studiensemester
3. Fachsemester Kommunikationswissenschaften
,QKDOWVYHU HLFKQLV
1 Einleitung. 1
2 Untersuchungsgegenstand. 2
2.1 Anteil/Umfang 4
2.2 Themen der Beiträge 6
2.3 Autoren/Urheber. 8
2.4 Tendenz 9
3 Resümee 11
EELOGXQJVYHU HLFKQLV
Abbildung 1: Anteil regionaler/lokaler und überregionaler Artikel. 4
Abbildung 2: Umfang der Beiträge. 5
Abbildung 3: Hauptthemen der Artikel 6
Abbildung 4: Autoren /Urheber der Beiträge 8
Abbildung 5: Tendenz der Artikel. 9
Abbildung 6: Tendenz der Artikel nach Autor und Regionalität 10
(LQOHLWXQJ
Pressearbeit ist nach wie vor eines der wichtigsten Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit von Unternehmen. Durch sie wird ein „heißer Draht“ zwischen Massenmedien und dem Unternehmen geschaffen. Diese gezielte Kommunikation zwischen beiden soll ein einheitliches Bild des Unternehmens zur Öffentlichkeit „transportieren“, das mit dem Selbstverständnis des Unternehmens übereinstimmt. Dieser Teil der integrierten Kommunikation eines Unternehmens ist bereits als kritischer Erfolgsfaktor erkannt worden, da durch ihn die Beziehung zu einer Gruppe der Unternehmensumwelt beeinflußt werden kann. Somit stammt nicht nur die Werbung, die von Marketingabteilungen geschaltet wird, direkt aus den Unternehmen sondern auch Teile des Inhalts der Artikel. Public Relations Abteilungen geben Pressemappen heraus oder halten Pressekonferenzen, die teilweise in den Artikeln der Unternehmensberichterstattung verarbeitet, zitiert oder direkt
übernommen werden. Damit ist das Bild der deutschen Wirtschaft, das über Unternehmensberichterstattung der Zeitungen vermittelt wird, auch von den Unternehmen selber stark geprägt.
Dieses Bild der Unternehmen in der Presse sollte durch eine Inhaltsanalyse der Unternehmensberichterstattung von vier deutschen Tageszeitungen untersucht werden. Im Folgenden werden die Daten dieser Analyse auf den Unterschied zwischen lokaler/regionaler und überregionaler Unternehmensberichterstattung ausgewertet und die Ergebnisse gedeutet.
1
8QWHUVXFKXQJVJHJHQVWDQG
Gegenstand der Inhaltsanalyse sind Artikel der Süddeutschen Zeitung (SZ), der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), der Nürnberger Nachrichten (NN) und der Nürnberger Zeitung (NZ) die
Unternehmensberichterstattung zum Inhalt hatten. Der
Untersuchungszeitraum war Oktober und November 2000, das umfaßt jeweils 52 Ausgaben der genannten Zeitungen.
Da die Inhaltsanalyse auf Unternehmensberichterstattung beschränkt war, wurden nur die Artikel aufgenommen, in deren Überschrift oder Unterüberschrift ein Unternehmen namentlich genannt wurde. Kurzmeldungen wurden nicht bearbeitet. Durch diese Auswahlverfahren ist eine Gesamtzahl von 3808 Artikeln codiert worden. Eine sinnvolle Auswertung der Daten ist nur bei Kenntnis einiger Basis-Informationen zu den betrachteten Tageszeitungen möglich.
6GGHXWVFKH=HLWXQJ
Die Süddeutsche Zeitung wird vom Verlagshaus Süddeutsche Zeitung GmbH in München herausgegeben. Sie erscheint als Tageszeitung in ganz Deutschland mit einer Auflage von ca. 410.000 und wird von ca. 1.150.000 Menschen gelesen. Der größte Teil der Leser lebt in Süddeutschland. Die Süddeutsche Zeitung erscheint bundesweit mit einem Münchner Lokalteil. Der täglich mitgelieferte Wirtschaftsteil umfaßt ca. 12 Seiten.
)UDQNIXUWHU$OOJHPHLQH=HLWXQJ
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung ist ebenfalls eine überregionale Tageszeitung. Sie wird von der Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH verlegt. Mit einer Auflage von ca. 400.000 erreicht sie täglich ca. 890.000 Leser. Der Wirtschaftsteil umfaßt ca. 16 Seiten. Allerdings beinhaltet die tägliche Ausgabe zusätzlich 16 Seiten Finanzteil. Damit trägt sie den Anforderungen ihres Erscheinungsortes Frankfurt, als Finanzzentrum der Bundesrepublik, Rechnung.
2
Arbeit zitieren:
Dr. Michael Krupp, 2001, Unterschiede zwischen regionaler und überregionaler Wirtschaftsberichterstattung, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Analysis of Nokia‘s Corporate, business, and marketing strategies
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Seminararbeit, 23 Seiten
Das Frauenbild in den Medien - weibliche Identitätsbildung durch den E...
Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen
Seminararbeit, 23 Seiten
Wirtschaftsberichterstattung in den Medien
Medien / Kommunikation - Massenmedien allgemein
Hausarbeit, 16 Seiten
Vermarktung von Unterhaltung bei Germanys next Topmodel
Medien / Kommunikation - Rundfunk und Unterhaltung
Hausarbeit, 25 Seiten
Printmedien online - crossmediale Konzepte der Tageszeitungen im Inter...
Eine Analyse der erfolgreichen...
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
Hausarbeit, 18 Seiten
Rhetorische Analyse der "Yes we can" Rede von Barack Obama
New Hampshire Primary Speech a...
Rhetorik / Phonetik / Sprechwissenschaft
Seminararbeit, 22 Seiten
Der Uses-and-Gratifications-Ansatz
Medien / Kommunikation - Theorien, Modelle, Begriffe
Seminararbeit, 20 Seiten
Virales Marketing - Grundelemente und Ziele
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing
Hausarbeit (Hauptseminar), 35 Seiten
Michael Krupp's Text Unterschiede zwischen regionaler und überregionaler Wirtschaftsberichterstattung ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Michael Krupp hat den Text Unterschiede zwischen regionaler und überregionaler Wirtschaftsberichterstattung veröffentlicht
Michael Krupp hat einen neuen Text hochgeladen
Die Preisbindung für Zeitungen und Zeitschriften
Eine ökonomische und rechtlich...
Anni Kollmann
Die Online-Inhaltsanalyse. Forschungsobjekt Internet
Melanie Arens, Christian Baier, Annekatrin Bock, Saskia Böcking, Kerstin Bund, Elke Kronewald, Martin Welker, Carsten Wünsch
0 Kommentare