Inhaltsverzeichnis
Verwendete Abkürzungen und Fachbegriffe 3
1. Einleitung 4
2. Biometrische Merkmale 5
3. Erfassung der Rohdaten 6
4. Lebenderkennung 7
5. Verifikation vs. Identifikation. 8
6. Fingerabdruckerkennung 9
I. Allgemein 9
II. Das Verfahren. 10
a) Abtastung des Fingerabdruckbildes 10
b) Bildqualitätsverbesserung. 10
c) Bildaufarbeitung. 10
d) Musterklassifizierung 10
e) Merkmalsextraktion 11
f) Verifikationsphase 11
III. Beispielhafter Verfahrensablauf 12
IV. Einsatz 13
V. Fingerprint Verification Contest 14
VI. Persönliche Erfahrung 14
7. Abbildungsverzeichnis. 16
8. Literatur- und Website-Verzeichnis. 17
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Verwendete Abkürzungen und Fachbegriffe
Vermessung lebender Personen Biometrie
(auch: DNA) Desoxyribonukleinsäure DNS
genetischer Code des Menschen
EER Equal Error Rate: FAR = FRR
Enrolment Erfassung der Nutzer im System mit Erstellung einer Originalaufnahme eines Merkmals
False Acceptance Rate FAR
Rate der Akzeptierung einer nicht berechtigten Person
FRR False Rejection Rate
Rate der Nichtakzeptierung einer berechtigten Person
FTE Failure to Enroll
Informationstechnologie IT
IT-Security Sicherheit und Sicherung der Informationstechnologie
Matching Abgleich der Referenzdaten mit den aktuellen Daten
Minutien Endungen und Verzweigungen der Papillarlinien eines Fingerabdrucks
Datensatz mit den extrahierten Daten eines Merkmals Template
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1. Einleitung
IT-Security, also die Sicherstellung der Leistungsfähigkeit der Informationstechnologie durch geeignete Sicherheitsmaßnahmen, ist ein immer wichtigeres Thema. Galten bis vor wenigen Jahren besonders Unternehmen und öffentliche Institutionen als gefährdet, so versuchen die Programmierer von Viren, Trojanern, Würmern und sonstiger Mal- und Spyware heute vermehrt auch die Kontrolle über die Personal Computer von Privatpersonen zu erlangen. Beschäftigten sich bisher überwiegend Systemadministratoren mit der Erkennung und Entfernung schädlicher Software und mit der Zugangskontrolle, so muss heute jeder Computerbenutzer Sorge für entsprechenden Schutz tragen.
Doch IT-Security bedeutet nicht nur den Schutz vor Viren und Co., sondern auch den Schutz der Rechner und der entsprechenden Bereiche vor unbefugtem Gebrauch und Zutritt. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Sicherung von Datenverarbeitungsanlagen und sicherungsbedürftigen Gebäuden mittels biometrischer Verfahren, also der systemseitigen automatischen Erkennung von Personen. Der Begriff Biometrie bedeutet hierbei die Erfassung und Vermessung lebender Personen. Er stammt vom griechischen bios (das Leben) und metron (das Maß). Das Themengebiet der biometrischen Identifikationsverfahren umfasst unzählige Aspekte, Untersuchungsobjekte und Veröffentlichungen. Es kann im Folgenden also nur ein kurzer Einblick in dieses spannende Forschungsumfeld gewährt werden.
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2. Biometrische Merkmale
Die biometrische Erkennung kann über zahlreiche menschliche Merkmale erfolgen. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit finden zurzeit folgende individuellen Erkennungszeichen Anwendung:
- Fingerabdruck
- Regenbogenhaut (Iris)
- Retina
- Stimm- / Sprachbild
- Handfläche
- Handgeometrie
- Gesicht
- Handschriftendynamik
- Bewegungsabläufe
- Rhythmus der Tastaturanschläge
Biometrische Merkmale werden dabei in unterschiedliche Kategorien unterteilt. Unter konditionierten Merkmalen versteht man vom Träger selbst angeeignete oder beeinflussbare (und von Dritten eventuell erlernbare) Kennzeichen, wie den Rhythmus der Anschläge auf einer Computertastatur, Handschriftendynamik oder Bewegungsabläufe. Vererbte Merkmale sind dem Träger genetisch vorgegeben und können von ihm nicht verändert oder beeinflusst werden. Hierzu gehören die Handfläche/-geometrie, die Körpergröße und auch die DNS 1 . Zufällige Merkmale sind beispielsweise Fingerabdrücke, Rissbildung der Regenbogenhaut (Iris), Gesichtsform und Stimmbild. Die beiden letztgenannten Kategorien finden vermehrt bei statischen Verfahren Anwendung. Das heißt es ist nur eine statische Momentaufnahme des Merkmals nötig und keine dynamische Handlung.
1 Die DNS wird von vielen Autoren nicht als biometrisches Merkmal gesehen. Zum einen liegt dies an der Auswertung, die keine sofortige Bestätigung über die Identität erlaubt, zum anderen ist die Bestimmung genetischer Merkmale kein Messverfahren im eigentlichen Sinne.
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Arbeit zitieren:
Marc Hohmann, 2005, IT-Security - Biometrische Verfahren, München, GRIN Verlag GmbH
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