2
Inhalt
1. Einleitung 3
2. Entstehung und Zusammensetzung 3
2.1. Entstehung von Honig 3
2.2. Inhaltsstoffe 4
3. Der gesetzliche Aspekt 5
4. Unterscheidung der Honigsorten 6
4.1. Unterscheidung nach Ausgangsstoffen 6
4.1.1. Blütenhonig 6
4.1.2. Honigtauhonig 7
4.1.3. Mischhonig 7
4.2. Unterscheidung nach Art der Gewinnung 8
5. Honig in der Naturheilkunde 9
5.1. antibakterielle Wirkung des Honigs 9
5.2. Honig und Wundbehandlung 10
5.3. Anwendung bei Erkältungskrankheiten 10
6. Schlussbetrachtung 11
7. Literaturverzeichnis 12
3
Der Honig ist das wohl bekannteste und gebräuchlichste der Bienenprodukte. Beinahe jeder wird ihn schon einmal gegessen haben, manche haben vielleicht auch schon von seiner positiven Wirkung auf die Gesundheit profitiert. Auf den folgenden Seiten sollen nun die Eigenschaften und der Nutzen des Honigs dargestellt werden. Es soll erläutert werden, wie er entsteht, aus welchen Stoffen er zusammengesetzt ist und welche Arten unterschieden werden können. Zudem soll kurz aufzeigt werden, welche gesetzlichen Vorschriften für ihn gelten, und welchen nutzen die Naturheilkunde aus dem Bienenprodukt Honig ziehen konnte.
2. Entstehung und Zusammensetzung
Im folgenden Kapitel soll beschrieben werden, wie Honig entsteht und aus welchen Bestandteilen er sich zusammensetzt.
2.1. Entstehung von Honig
Honig entsteht aus Nektar beziehungsweise Honigtau, welcher von Bienen gesammelt und weiterverarbeitet wird. Je nachdem welcher dieser beiden Ausgangsstoffe aufgenommen wird, entstehen verschiedene Arten von Honig. So entsteht aus gesammeltem Nektar später Blütenhonig, aus Honigtau dagegen Waldhonig. Aus diese Unterscheidung wird allerdings in einem späteren Kapitel noch näher eingegangen werden. 1 Der Rohstoff, sei es nun Nektar oder Honigtau, wird von der Biene mit Hilfe des Saugrüssels aufgenommen und in die Honigblase befördert. Bis zu
60 mg können auf diese Weise gespeichert werden. 2 Während dieses
Prozesses vermischt sich der Ausgangsstoff mit dem Speichel des Insekts, wodurch er gleichzeitig verdünnt wird. Aus diesem Grunde ist auch der Zuckergehalt der so entstandenen Mixtur niedriger als der des
1
Vgl. Schweizerisches Zentrum für Bienenforschung. Bienenprodukte. Honig
2 Vgl. Bienenwelt: Ein kleiner Begleiter durch die Welt der Bienen und Imker. Wachtberg: Deutscher Imkerbund e.V., 1997. S. 83.
4
aufgenommenen Rohstoffes. 3 „Der beigemischte Speichel stammt aus den Futtersaft- und Speicheldrüsen und enthält Enzyme wie Amylase, Saccharase (Invertase), Glucoseoxidase und Phosphatase.“ 4 Mit dem verdünnten Gemisch fliegt die Sammelbiene zurück zum Stock, und überträgt den Inhalt ihrer Honigblase dort an die Stockbienen. Während der Übergabe des Rohstoffes von einer Biene zur Nächsten steigt dessen Enzymgehalt, da jede Stockbiene etwas von ihr Sekret hinzufügt. Je mehr Bienen der Rohhonig auf diese Weise auf seinem Weg zur Einlagerung passiert, desto höher ist am Ende der Enzymgehalt des ausgereiften Honigs. 5 Von den Stockbienen wird der Rohhonig danach in Waben eingelagert. Allerdings enthält die Mischung anfangs noch zuviel Wasser, weshalb sie während des Reifungsprozesses weiter eingedickt wird. Die Wabenzellen werden zu Beginn lediglich zu etwa einem Drittel gefüllt. Erst später, wenn der Honig fast ausgereift ist, wird er nochmals in andere Wabenzellen umgelagert, welche dann bis zu drei Vierteln gefüllt werden. 6 Später, wenn der Honig vollständig ausgereift ist, und nur noch einen Wassergehalt von 20 % hat, werden die Wabenzellen vollständig aufgefüllt und mit luftundurchlässigen Wachplättchen verschlossen. Um ca. 500 Gramm Honig zu erzeugen muss eine Beine etwa 100000 Mal ausfliegen. 7
2.2. Inhaltsstoffe
Nach der Beschreibung des Entstehungsweges von Honig soll sich dieses Kapitel nun kurz den Inhaltsstoffen von Honig widmen. Die Prozedur, welche zur Herstellung von Honig erfolgt, ist sehr aufwendig, und so sind in echtem Honig eine Vielzahl verschiedener Stoffe enthalten. Je nach Art des untersuchten Honigs können diese in ihrer Zusammensetzung variieren. Zu den Inhaltsstoffen von Honig zählen Wasser, Vitamine ( zum Beispiel B1 und C), Mineralstoffe (zum Beispiel Kalium, Magnesium und Eisen),
3 Vgl. Zander, Enoch und Albert Koch. Der Honig. 3., völlig neubearbeitete und erweiterte Auflage. Neubearbeitet von Josef Lipp. Stuttgart: Ulmer, 1994. S. 50.
4 Zander, S. 50.
5 Vgl. Ebenda, S. 50-51.
6 Vgl. Ebenda, S. 51-52.
7 Vgl. Ebenda, S. 52.
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Nadja Litschko, 2004, Bienen und Ihre Produkte - Der Honig, Munich, GRIN Publishing GmbH
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