Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Wasserfallmodell
Abbildung 2: Das traditionelle SAP- Vorgehensmodell
Quelle: Datenbank SAP
Abbildung 3: ASAP- Roadmap
Quelle: http: www iwi uni-sb de lehre vorlesung sap download
040629_R3_Customizing.pdf
Abbildung 4: DSD-M Modell
Quelle : http: www lshift net dsdm html
Abbildung 5: SAP- Vorgehensmodell grafisch
Quelle: http: www SAP de
Abbildung 6: SAP Vorgehensmodell- Modell Baum
Quelle: http: www SAP de
Abbildung 7: Konfigurationssichten des IMG
Abbildung 8: Grundstruktur des IMG
Quelle: SAP
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1. Einleitung
In einer sich immer schneller verändernden Welt nimmt die Forderung der Unternehmen nach einer schnellen Realisierung von Projekten zu. Dies trifft insbesondere auf Projekte der Softwareimplementierung zu. Bei nicht termingerechter Abwicklung von IT- Implementierungen steigen nicht nur die direkten Projektkosten, sondern auch die Folgekosten (in aller Regel die Personalkosten) in den Unternehmensbereichen. Daher ist es für die Projektleitung wichtig, auf Tools zugreifen zu können, die eine termingerechte und kostengünstige Projektabwicklung unterstützen.
Durch ständige Weiterentwicklung in der IT und durch die differenzierenden Anforderungen der Unternehmen bei der Implementierung von SAP/R3, haben sich verschiedene Modelle und Tools in den letzten Jahren entwickelt und hervorgebracht. Diese Modelle und Tools die zur Einführung von SAP/R3 erforderlich sind, sollen in dieser Seminararbeit vorgestellt und erklärt werden.
Hierbei sollen folgende Fragestellungen beantwortet werden:
• Welche verschiedenen Vorgehensmodelle existieren?
• Worin bestehen die einzelnen Vor- und Nachteile dieser Modelle?
• Welche technischen Hilfsmittel und Tools können verwendet werden?
• Wann und in welcher Phase werden diese Tools bei der R/3-Implementierung eingesetzt?
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2. Verschiedene Vorgehensmodelle
2.1 Das traditionelle SAP-Vorgehensmodell
Das traditionelle SAP-Vorgehensmodell basiert auf der Idee des so genannten Wasserfallmodells, was bedeutet, dass es aus mehreren Phasen besteht, die in einer streng vorgegebenen Reihenfolge einander folgen und jeweils abgeschlossen sein müssen, bevor die nächste Phase beginnt.[Geiß/Soltysiak 1999, S.21] Zum Abschluss jeder einzelnen Phase werden die Ergebnisse einem Projekt- Lenkungsausschuss präsentiert. Dieser Ausschuss hat die Aufgabe zu entscheiden, ob die Ergebnisse den gesetzten Zielvorgaben entsprechen und genügen. Ist dies der Fall, kann zur nächsten Phase übergegangen werden, falls nicht bleiben die Möglichkeiten die aktuelle Phase zu wiederholen, zu einer vorangehenden Phase zurückzuspringen oder das Projekt ganz abzubrechen.
Zur Veranschaulichung dient folgende Grafik.
Abbildung 1: Wasserfallmodell
Das Wasserfallmodell erlaubt es jedoch nicht, bereits eine neue Phase zu beginnen, obwohl die aktuelle noch nicht beendet wurde. Auch ist es nicht möglich, eine Phase abzuschließen, wenn die erwarteten Ergebnisse noch nicht vollständig vorliegen. [Geiß/Soltysiak 1999, S.21] Das Wasserfallmodell weist fünf Phasen auf, wobei die erste immer dazu dient die Anforderungen an das zu implementierende System zu ermitteln. Diese Anforderungen bleiben bis zum Ende des Projekts unverändert. Die weiteren Phasen des
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Wasserfallmodells sind der Entwurf, die Realisierung, die Implementierung und die Wartung. Normalerweise wird dieses Vorgehensmodell nur einmal durchlaufen, ebenso wie das SAP-Vorgehensmodell. Im Unterschied zum Wasserfallmodell, besteht das SAP-Vorgehensmodell jedoch nur aus vier Phasen, die sich wie folgt untergliedern:
• Organisation und Konzeption
• Detaillierung und Realisierung
• Produktionsvorbereitung
• Produktivbetrieb [Geiß/Soltysiak 1999, S.22]
Abbildung 2: Das traditionelle SAP-Vorgehensmodell
Jeder Phase sind mehrere Arbeitspakete zugeordnet, wobei jedem Arbeitspaket ein Vorgang im Vorgehensmodell entspricht, und jedes Arbeitspaket wiederum aus einzelnen Arbeitsschritten besteht. Das letzte Arbeitspaket am Ende einer Phase kommt einem Meilenstein gleich. Dieser Meilenstein dient der Qualitätsprüfung und der Freigabe der Arbeitsergebnisse einer Phase. [Geiß/Soltysiak 1999, S.22] Die Hauptaufgaben der einzelnen Phasen werden durch die Arbeitspakete abgedeckt. Die einzelnen Arbeitspakete der Phasen detailliert zu beschreiben, würde den Rahmen dieser Arbeit sprengen, weshalb an dieser Stelle auf die SAP-Hilfe zum Vorgehensmodell hingewiesen werden soll.
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In der ersten Phase „Organisation und Konzeption“ gehören die Organisation der Projektarbeit, die Schulung des Projektteams, die Erstellung eines Sollkonzepts, die Einrichtung des Testsystems sowie des Testmandanten und die Ermittlung der gestellten Anforderungen an das System zu den Hauptaufgaben.
Die Hauptaufgaben der zweiten Phase „Detaillierung und Realisierung“ sind einerseits die Abbildung der Organisationsstruktur, der Grund- und Stammdaten, der Prozesse und Funktionen und andererseits das Testen der einzelnen Geschäftsprozesse mit den jeweiligen Schnittstellen und Systemerweiterungen und die Durchführung des Abschlusstests. Das Ergebnis dieser Phase ist das geprüfte und für die Produktivsetzung freigegebene unternehmensspezifische System. [Geiß/Soltysiak 1999, S.24]
In der dritten Phase „Produktionsvorbereitung“ wird die benötigte Hard- und Software installiert, die Produktivsetzung geplant, sowie eine Erstellung der Anwenderdokumentation vorgenommen. Darüber hinaus beschäftigt sich diese Phase mit der Schulung der Anwender und der Übernahme der Daten und Systemeinstellungen in das Produktivsystem. Als Ergebnis dieser dritten Phase erhält man ein geprüftes und freigegebenes Produktivsystem.
Die vierte und letzte Phase „Einführung und Produktivbetrieb“ betreut die Anwender in der Anfangszeit der produktiven Nutzung des SAP R/3 –Systems, eine Help Desk- Organisation wird aufgebaut, der Systemeinsatz überwacht und optimiert, und es werden gegebenenfalls Anpassungen der Dokumentation und der Systemeinstellungen vorgenommen. Das Ergebnis dieser Phase ist die Sicherstellung eines reibungslosen Produktivbetriebs und ein weiter optimierter Systemeinsatz. [Geiß/Soltysiak 1999, S.24-25]
2.2 ASAP
Zur Unterstützung der Unternehmen bei der Durchführung von Einführungsprojekten stellt SAP ein Vorgehensmodell namens Accelerated SAP (ASAP) zur Verfügung, wobei die eigentliche Bedeutung von „asap“ „as soon as possible „ lautet. [Geiß/Soltysiak 1999, S.25]. ASAP soll somit vor allem für eine schnelle Einführung von SAP R/3 sorgen.
ASAP besteht aus verschiedenen Einführungs- und Projektmanagementstools,
Service- und Support- Dienstleistungen sowie Schulungshilfen. Die einzelnen Bestandteile sollen hier nun aufgeführt werden:
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• Roadmap: Diese ist der Einführungsleitfaden, der mit Hilfe der Schritt-für- Schritt-Projektbegleitung und der dazu notwendigen Empfehlungen die Projektleitung und die Mitglieder des Projektteams zielsicher durch das Projekt führt. [CDI 2001, S. 348] Auf die Roadmap wird in diesem Kapitel noch näher eingegangen werden.
• Tools: Hierbei stellt SAP das Navigationstool für die Roadmap, Fragebögen, Projektformulare und Checklisten, sowie Tools zur Erstellung des Sollkonzepts, das auch als Business Blueprint bezeichnet wird, zur prozessbezogenen Konfiguration des R/3- Systems im Unternehmen und zur zentralen Projektdokumentation, zur Verfügung.
• Service und Support: SAP bietet sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Unterstützungen an, welche in der ASAP- Roadmap enthalten sind. Hierzu gehören Schulungen und eine Hotline, sowie SAPNet- R/3 Frontend, wobei es sich um einen Online- Service für Fragen, Fehlermeldungen etc. handelt. Ebenso bietet SAP eine Schulungsunterlagen enthält und ein Concept Check Tool, das eine Analysedatenbank darstellt, welche regelmäßige maschinelle Auswertungen über den Systemzustand des Kunden vornimmt, die gegebenenfalls zu einem Aktionsplan zur Verbesserung der Systemeinstellungen führen können. [CDI 2001, S. 349]
Die ASAP- Roadmap gliedert sich in fünf Phasen, welche in der folgenden Grafik dargestellt sind:
Abbildung 3: SAP-Roadmap
In der Phase „Projektvorbereitung“ wird der Projektplan erstellt, wozu die Projektorganisation, der Aufbau des Projektteams sowie das Festlegen des Projektziels gehören. Dem Projektziel muss eine Kosten-Nutzen-Analyse zugrunde gelegt werden, wofür ein Schätztool, mit dessen Hilfe der Projektverlauf und dessen
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Arbeit zitieren:
Christian Zsunyi, 2004, Einführung von SAP, München, GRIN Verlag GmbH
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