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Der Transrapid als ergänzendes Verkehrsmittel in Deutschland am Beispiel der Projekte Metrorapid und Flughafenanbindung München

Title: Der Transrapid als ergänzendes Verkehrsmittel in Deutschland am Beispiel der Projekte Metrorapid und Flughafenanbindung München

Seminar Paper , 2002 , 45 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Maja Rüttgers (Author)

Tourism - Miscellaneous
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Nach realistischen Verkehrsprognosen wird die Mobilität der Bevölkerung in den kommenden Jahren zunehmen und zu einem gesteigerten Verkehrsaufkommen führen. Damit dieser erhöhten Nachfrage an infrastrukturellen Einrichtungen Rechnung getragen werden kann, besteht ein akuter Handlungsbedarf.

Gleichzeitig sind infrastrukturelle Entscheidungen durch ihre Langfristigkeit gekennzeichnet, da allein die durchschnittlichen Planungszeiten bei fast 15 Jahren liegen.

In der jüngsten Zeit bot der Transrapid, als eine Möglichkeit zur Verbesserung von Infrastruktur, eine Fülle von Diskussionsthemen. Insbesondere bezüglich seiner Wirtschaftlichkeit, der Durchführung der geplanten Projekte, der Finanzierung und nicht zuletzt in Bezug auf die Verteilung der Bundeszuschüsse zwischen den Vorhaben Metrorapid in NRW und der Anbindung des Münchener Flughafens Erdinger Moos.

Im Verlauf dieser Arbeit wird herausgearbeitet, ob der Transrapid eine Ergänzung zur bestehenden Infrastruktur angesichts des steigenden Verkehrsaufkommens sein kann. Hierzu wird zunächst die gegenwärtige Verkehrssituation in Deutschland und ihre künftige Entwicklung dargestellt. Zusammen mit verschiedenen Lösungsansätzen wird der Transrapid hinsichtlich seiner Einsetzbarkeit anhand der zwei bereits von der Bundesregierung beschlossenen Projekte analysiert.

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Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Derzeitige Verkehrssituation

2.1 Situation im Straßenverkehr

2.2 Situation im Schienenverkehr

2.3 Situation im Luftverkehr

2.4 Situation in der Binnenschifffahrt

2.5 Verkehrsinfrastrukturfinanzierung

III. Der drohende Verkehrsinfarkt bis 2015

IV. Volkswirtschaftliche Bedeutung der Infrastruktur und Möglichkeiten zur Infrastrukturverbesserung

V. Verkehrsbewältigung und mögliche Lösungsansätze durch vorhandene Verkehrsarten

5.1 Einschränkung und Umlenkung des Verkehrs

5.1.1 Verkehrsvermeidende Maßnahmen

5.1.2 Verkehrslenkende Maßnahmen

VI. Verkehrsbewältigung durch neue Verkehrsmittel am Beispiel Des Transrapid

6.1 Chronologie des Transrapid

6.2 Gesamtwirtschaftliche Hintergründe

6.3 Verkehrswirtschaftliche Kriterien zur Beurteilung eines Transrapidprojektes

6.3.1 Technische Kriterien

6.3.2 Verkehrliche Kriterien

6.3.3 Wirtschaftliche Kriterien

6.3.4 Ökologische Kriterien

6.4 Beurteilung der Einsetzbarkeit anhand von zwei innerdeutschen Projekten

6.4.1 Metrorapid in NRW

6.4.1.1 Bewertung des Metrorapid

6.4.2 Flughafenanbindung München

6.4.2.1 Bewertung des Projekts Flughafenanbindung München

VII. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht in der Untersuchung, ob der Transrapid als ergänzendes Verkehrsmittel angesichts eines prognostizierten Anstiegs des Verkehrsaufkommens in Deutschland fungieren kann. Die Forschungsfrage analysiert dabei die Einsetzbarkeit der Magnetschwebebahn anhand der zwei spezifischen, von der Bundesregierung beschlossenen Projekte "Metrorapid" und "Flughafenanbindung München".

  • Analyse der aktuellen Verkehrssituation und Prognose künftiger Engpässe (Verkehrsinfarkt 2015).
  • Evaluation verkehrswirtschaftlicher Kriterien (technisch, ökonomisch, ökologisch) im Vergleich zu konventionellen Systemen.
  • Untersuchung der wirtschaftlichen Rentabilität und der volkswirtschaftlichen Bedeutung von Infrastrukturprojekten.
  • Bewertung der spezifischen Anwendungsfälle Metrorapid (NRW) und Flughafenanbindung München.
  • Diskussion über Potenziale und Grenzen des Transrapid im deutschen Verkehrssystem.

Auszug aus dem Buch

6.3.1 Technische Kriterien

Im Gegensatz zur Rad/Schiene-Technik befindet sich der Hauptantrieb bei der Magnetschwebebahn nicht im Fahrzeug, sondern ist als sog. Linearantrieb in den Fahrweg eingebaut. Der dort integrierte Motor wird jeweils nur in dem Abschnitt mit Storm versorgt, in dem sich das Fahrzeug gerade befindet.

Durch den Motor entwickelt sich ein elektromagnetisches Wanderfeld, von dem das Fahrzeug mitgezogen wird. Aus der technischen Beschaffenheit des Transrapid ergeben sich eine Reihe von Unterschieden zur konventionellen Rad/Schiene-Technik. Erstgenannt sei das geringere Gewicht des Zuges, da sich der gesamte Antrieb nicht im Fahrzeug, sondern im Fahrweg befindet. Dies hat einen geringeren Bedarf an Antriebsleistung zur Folge, was sich positiv auf die Kletterleistung der Transrapid auswirkt. Gegenüber dem ICE, der je nach Anzahl der Triebköpfe eine Steigung von 2-4% bewältigen kann, erreicht der Transrapid eine Kletterleistung von 10%. Gleichzeitig lässt sich eine Transrapid-Trasse mit engeren Kurvenradien gestalten. Nur ein Kurvenradius von 4 km muss für eine Transrapid-Trasse einkalkuliert werden, bei der Rad/Schiene-Technik liegt der erforderliche Radius bei 7km.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Einführung in die Thematik der zunehmenden Mobilität und die daraus resultierende Notwendigkeit, den Transrapid als ergänzende Infrastrukturlösung zu prüfen.

II. Derzeitige Verkehrssituation: Analyse der aktuellen Belastungsgrenzen von Straße, Schiene und Luftverkehr sowie der Herausforderungen bei der Verkehrsinfrastrukturfinanzierung.

III. Der drohende Verkehrsinfarkt bis 2015: Darlegung der Prognosen für das Verkehrsaufkommen und die daraus resultierenden Gefahren für den Standort Deutschland.

IV. Volkswirtschaftliche Bedeutung der Infrastruktur und Möglichkeiten zur Infrastrukturverbesserung: Untersuchung der ökonomischen Effekte leistungsfähiger Verkehrsinfrastruktur und deren Einfluss auf Standortattraktivität und Kostensenkung.

V. Verkehrsbewältigung und mögliche Lösungsansätze durch vorhandene Verkehrsarten: Erörterung von Maßnahmen zur Verkehrsvermeidung und -lenkung mittels Telematik und verkehrsrechtlicher Eingriffe.

VI. Verkehrsbewältigung durch neue Verkehrsmittel am Beispiel Des Transrapid: Zentrale Analyse der technischen, verkehrlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Kriterien des Transrapid sowie der konkreten Projekte Metrorapid und Flughafenanbindung München.

VII. Ausblick: Zusammenfassende Einschätzung der Rentabilität und Sinnhaftigkeit des Transrapid als punktuelle Lösung im Gegensatz zu einem bundesweiten Ausbau.

Schlüsselwörter

Transrapid, Magnetschwebebahn, Infrastruktur, Verkehrsinfarkt, Metrorapid, Flughafenanbindung München, Verkehrspolitik, Gesamtwirtschaftlichkeit, Verkehrsaufkommen, Schienenverkehr, Individualverkehr, Verkehrslenkung, Trassierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Seminararbeit befasst sich mit der Frage, ob der Transrapid als Magnetschwebebahn-Technologie eine sinnvolle Ergänzung zum bestehenden Verkehrsnetz in Deutschland sein kann, um dem zunehmenden Verkehrsaufkommen zu begegnen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die aktuelle Auslastung der deutschen Verkehrsinfrastruktur, die drohenden Engpässe bis 2015, die volkswirtschaftliche Bedeutung von Verkehrsprojekten sowie eine detaillierte technische und wirtschaftliche Analyse des Transrapid.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Ziel ist es zu bewerten, ob das Transrapid-System unter den gegebenen Anforderungen an Bau, Finanzierung und Betrieb rentabel ist und ob es durch die Anbindung von Metropolregionen oder Flughäfen zur Verkehrsentlastung beitragen kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, dem Vergleich von Verkehrsdaten (Bundesverkehrswegeplan) und einer Einzelfallanalyse basierend auf zwei konkreten Projekten (Metrorapid und Flughafenanbindung München).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden neben einer Bestandsaufnahme der Verkehrsarten die spezifischen Kriterien des Transrapid – wie Fahrwegtechnologie, Trassierung, Netzbildungsfähigkeit, Betriebskosten und ökologische Auswirkungen – detailliert beleuchtet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wesentliche Begriffe sind Magnetschwebebahn, Infrastruktur, Verkehrsinfrastrukturfinanzierung, Verkehrsvermeidung, Rentabilität und Nutzwertanalyse.

Welche spezifischen Vorteile sieht die Autorin beim Transrapid gegenüber dem ICE?

Die Autorin hebt das geringere Gewicht des Fahrzeugs durch den im Fahrweg integrierten Linearantrieb hervor, was eine höhere Kletterleistung und flexiblere Trassierung ermöglicht sowie durch berührungsfreie Technik geringere Wartungskosten verursachen kann.

Zu welchem Fazit kommt die Autorin bezüglich der Rentabilität?

Die Autorin stellt fest, dass beide analysierten Projekte zwar als rentabel berechnet werden können, betont aber, dass der Transrapid eher als punktuelle Lösung für spezifische Strecken geeignet ist und kein Problemlöser für den bundesweiten "Verkehrskollaps" darstellt.

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Details

Title
Der Transrapid als ergänzendes Verkehrsmittel in Deutschland am Beispiel der Projekte Metrorapid und Flughafenanbindung München
College
University of Applied Sciences Worms  (FB Tourisitk- Verkehrswesen)
Course
Seminar 1- Reisemittler, Reiseveranstalter, Verkehrsträger
Grade
1,0
Author
Maja Rüttgers (Author)
Publication Year
2002
Pages
45
Catalog Number
V4570
ISBN (eBook)
9783638128087
Language
German
Tags
Transrapid Verkehrsmittel
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Maja Rüttgers (Author), 2002, Der Transrapid als ergänzendes Verkehrsmittel in Deutschland am Beispiel der Projekte Metrorapid und Flughafenanbindung München, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/4570
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