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Förderung der Windenergie

Titel: Förderung der Windenergie

Seminararbeit , 2002 , 21 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Christoph Heimer (Autor:in)

VWL - Umweltökonomie
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Inhaltlich thematisiert diese Arbeit die Förderung von Windenergie, die in der öffentlichen Diskussion der letzten Jahre eine zunehmend wichtige Position einnimmt.
Die Energieversorgung gehört zu den Grundbedürfnissen der Menschheit. Welche Energiequellen dafür zur Verfügung stehen, wie sich diese entwickeln, wie die Zukunft der Versorgung aussehen mag und welche Rolle der Staat dabei spielt soll Thema dieser Arbeit sein.
Um einen Einblick in die Energieversorgung zu gewähren, wird zunächst die Aufteilung der Energiequellen und dessen Entwicklung kurz beschrieben. Anschließend wird erklärt warum ein stärkerer Einbezug von erneuerbaren Energien, bzw. der Windenergie auf dem Energiemarkt von Nöten erscheint und es werden Pro- und Contra-Argumente dargestellt, ob der Staat diese alternativen Technologien fördern sollte. Daraufhin wird die Energiepolitik und diesbezügliche Maßnahmen der Regierung beschrieben, wobei im Speziellen auf das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) eingegangen wird. Die Auswirkungen des Gesetzes werden daraufhin kurz aufgezeigt. Auf die Darstellung aufbauend findet ein Ausblick auf die Zukunft der erneuerbaren Energien statt.
Abschließend wird die Arbeit wird mit einem Fazit abgerundet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Überblick über den Energiemarkt

3. Gründe für eine staatliche Förderung von erneuerbaren Energien

3.1 Warum staatliche Förderung?

3.2 Knappheit fossiler Energieträger

3.3 Externe Kosten

3.4 Unabhängigkeit

3.5 Informationsasymmetrien

3.6 Arbeitsplätze

3.7 Gegenmeinungen

4. Energiepolitik

4.1 Ziele der Regierung

4.2 Politische Maßnahmen

4.3 Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

4.3.1 Zielsetzung des EEG

4.3.2 Bestimmungen des EEG

4.4 Erfolge der Förderungsmaßnahmen

5. Ausblick

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Notwendigkeit und Umsetzung einer staatlichen Förderung von Windenergie im Kontext des globalen Energiemarktes. Ziel ist es, die ökonomischen und ökologischen Argumente für den Ausbau erneuerbarer Energien zu beleuchten, die Wirksamkeit politischer Instrumente wie des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) zu bewerten und die künftige Rolle der Windenergie als tragende Säule der Energieversorgung zu hinterfragen.

  • Analyse der Energieversorgung und globaler Verbrauchstrends.
  • Begründung staatlicher Eingriffe durch Marktversagen (externe Kosten, Knappheit, Informationsasymmetrien).
  • Diskussion von Pro- und Contra-Argumenten zur Förderung erneuerbarer Technologien.
  • Evaluation des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und seiner Anreizmechanismen.
  • Wirtschaftliche Bedeutung und Auswirkungen der Windenergie auf den Standort Deutschland.

Auszug aus dem Buch

3.2. Knappheit fossiler Energieträger

Der weltweite Energieverbrauch wird vor allem durch die Größe der Weltbevölkerung und dem durchschnittlichen Energiekonsum bestimmt. Beide Einflussfaktoren hängen wiederum wesentlich vom Wohlstand und Industrialisierungsstadium der jeweiligen Bevölkerungsgruppen ab. Mit dem Beginn des Industrialisierungsprozesses im 18. Jahrhundert hat das Bevölkerungswachstum in den betroffenen Nationen exponentiell zugenommen. Das Wachstum kommt erst mit fortgeschrittenem Industrialisierungsgrad zum erliegen, bzw. wird gegebenenfalls rückläufig. Auf Grund dessen, dass sich die meisten Länder dieser Erde noch am Anfang oder im Gange des Industrialisierungsprozesses befinden, wird sich die äußerst starke Bevölkerungszunahme zumindest nicht in den nächsten drei Jahrzehnten bremsen (UN 2002). Aber noch einflussreicher wirkt sich der durchschnittliche Energiekonsum auf den Energieverbrauch aus, denn in der historischen Perspektive ist der Gesamtenergieverbrauch noch schneller als das Bevölkerungswachstum angestiegen. Demzufolge sind dem Pro-Kopf Energieverbrauch noch ausgeprägtere Zuwächse zuzuschreiben (Rebhan 2002, S. 42).

Daraus ergibt sich einer Studie der Internationalen Energieagentur (IEA) zu Folge, dass sich der Energieverbrauch bis zum Jahr 2030 auf über 16 Milliarden Tonnen Öleinheiten (toe) erhöhen wird. Dies ist ein Zuwachs von über 100% im Vergleich zum Referenzjahr 1997 (IEA 2004, S.46).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Thema der Windenergie und den Aufbau der Seminararbeit.

2. Überblick über den Energiemarkt: Darstellung des aktuellen Energiemixes sowie der globalen Entwicklung des Primärenergieverbrauchs.

3. Gründe für eine staatliche Förderung von erneuerbaren Energien: Untersuchung der ökonomischen Notwendigkeit von Subventionen aufgrund von Knappheit, externen Kosten und Informationsasymmetrien.

4. Energiepolitik: Analyse der staatlichen Ziele und der politischen Instrumente, insbesondere des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und dessen Auswirkungen.

5. Ausblick: Diskussion der zukünftigen Potenziale erneuerbarer Energien für die Energieversorgung der Menschheit.

6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Energiewende und der Notwendigkeit einer aktiven staatlichen Steuerung.

Schlüsselwörter

Windenergie, Erneuerbare-Energien-Gesetz, EEG, Energiemarkt, fossile Energieträger, externe Kosten, Energiepolitik, Primärenergieverbrauch, Nachhaltigkeit, Subventionen, Energiewende, Marktversagen, Klimaschutz, regenerative Energien, Standort Deutschland.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der staatlichen Förderung von Windenergie vor dem Hintergrund einer notwendigen Umstellung auf regenerative Energiequellen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themen umfassen die Knappheit fossiler Ressourcen, die Internalisierung externer Kosten, politische Förderinstrumente und die wirtschaftlichen Effekte der Windbranche.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu analysieren, warum eine staatliche Förderung für erneuerbare Energien sinnvoll ist und wie wirksam das aktuelle politische Regelwerk ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine wirtschaftspolitische Analyse auf Basis von Sekundärliteratur, statistischen Daten der IEA und offiziellen Gesetzesvorgaben.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Begründung für staatliche Interventionen, stellt Pro- und Contra-Argumente gegenüber und beleuchtet detailliert das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Windenergie, EEG, Energiewende, Nachhaltigkeit, externe Kosten und Marktfähigkeit.

Wie wirkt sich das EEG konkret auf die Vergütung von Windenergie aus?

Das EEG garantiert eine Mindestvergütung über 20 Jahre, wobei die Sätze degressiv angepasst werden, um Anreize zur Effizienzsteigerung und Standortwahl zu setzen.

Welche Gegenargumente gegen die Windenergie werden angeführt?

Kritiker bemängeln unter anderem die hohe Inanspruchnahme von Regelenergie, mangelnde Planungssicherheit durch Wetterabhängigkeit und die vermeintliche Wettbewerbsverzerrung durch Subventionen.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Förderung der Windenergie
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena  (Universität)
Veranstaltung
Aktuelle Probleme der Wirtschaftspolitik
Note
2,3
Autor
Christoph Heimer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2002
Seiten
21
Katalognummer
V45724
ISBN (eBook)
9783638430777
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Förderung Windenergie Aktuelle Probleme Wirtschaftspolitik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christoph Heimer (Autor:in), 2002, Förderung der Windenergie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/45724
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Leseprobe aus  21  Seiten
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