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Einsatz von Wikis im Wissensmanagement

Titel: Einsatz von Wikis im Wissensmanagement

Seminararbeit , 2005 , 37 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Diplom-Wirtschaftsingenieur Georg Schumacher (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Wissensmanagement (WM) zielt darauf ab, die Durchführung wissensintensiver Tätigkeiten in einem Unternehmen effizienter und effektiver zu machen. Aus diesem Grund stellt ein professionelles Wissensmanagement für ein Unternehmen einen unerlässlichen Erfolgsfaktor dar. Entscheidend für den Erfolg von Wissensmanagementlösungen ist dabei die Koordination der Faktoren Unternehmenskultur, Unternehmensorganisation und Personalma-nagement sowie insbesondere deren methodische und technische Unterstüt-zung durch Informations- und Kommunikationstechnologien. Wikis stellen dabei eine technologische Lösung im Bereich des Wissensmanagement dar. Aufgrund ihres verstärkten Aufkommens innerhalb der Organisationen werden in dieser Arbeit Merkmale dieser Technologie erläutert und praktische Unter-nehmensbeispiele vorgestellt, die Wiki-Technologien zur Unterstützung ihres Wissensmanagements implementiert haben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. WISSENSMANAGEMENT

3. TECHNOLOGIE WIKI

3.1 HISTORISCHE ENTWICKLUNG VON WIKIS

3.2 WAS IST EIN WIKI?

3.2.1 WIKI-IMPLEMENTIERUNGEN

3.2.2 WIKI-ANWENDUNG: ENZYKLOPÄDIE WIKIPEDIA

4. PROBLEME IN DER PRAXIS UND LÖSUNGEN

4.1 TRADITIONELLE LÖSUNGEN

4.1.1 ELECTRONIC MAIL

4.1.2 INSTANT MESSAGING

4.1.3 GROUP WARE

4.2 EINSATZMÖGLICHKEITEN VON WIKIS

4.2.1 KOMMUNIKATION UND KOORDINATION

4.2.2 DOKUMENTENMANAGEMENT

4.2.3 KOLLABORATION

4.2.4 WEITERE EINSATZMÖGLICHKEITEN

4.3 ERFAHRUNGSBERICHTE AUS DER PRAXIS

4.3.1 MOTOROLA

4.3.2 MICHELIN CHINA

4.3.3 WIND RIVER

5. SCHLUSSFOLGERUNG UND AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Einsatz von Wiki-Technologien als technische Lösung für ein professionelles Wissensmanagement in Unternehmen. Dabei wird analysiert, wie Wikis zur Verbesserung des Informationsflusses und zur Kollaboration beitragen können, wobei insbesondere die Herausforderungen bei der Implementierung sowie die notwendige Unternehmenskultur betrachtet werden.

  • Definition und technologische Grundlagen von Wiki-Systemen
  • Gegenüberstellung von traditionellen Kommunikationsmitteln (E-Mail, Instant Messaging, Groupware) und dem Wiki-Konzept
  • Analyse von Einsatzmöglichkeiten wie Wissensspeicherung, Dokumentenmanagement und Team-Kollaboration
  • Vorstellung von Praxisbeispielen zur erfolgreichen Integration von Wikis
  • Diskussion der Bedeutung von Unternehmenskultur für eine erfolgreiche Einführung

Auszug aus dem Buch

3.2 Was ist ein Wiki?

Der Begriff Wiki stammt aus dem Hawaiianischen und bedeutet übersetzt „schnell“. Ward Cunnigham benannte seinen ersten Wiki nach den berühmten WikiWiki-Shuttles am Flughafen von Honolulu, die ihre Fahrgäste auf eine schnelle Weise befördern. Doch was genau verbirgt sich hinter dem Konzept Wiki, das synonym auch als WikiWiki oder WikiWeb bezeichnet wird?

In ihrem bedeutenden Werk „The Wiki Way“ definieren die Autoren W. Cunningham und B. Leuf Wiki als "[…] a freely expandable collection of interlinked Web pages, a hypertext system for storing and modifying information - a database, where each page is easily editable by any user with a forms-capable Web browser client" [12]. Demnach versteht man unter einem Wiki, eine offene Sammlung von verlinkten Webseiten, die für gewöhnlich von jedem Besucher der Webseite online über ein einfaches Formular bearbeitet werden können.

Eine plastische Beschreibung von Wikis findet man in einem Artikel über den Einsatz von Wikis zur Kollaboration in Unternehmen. Dort beschreibt der Autor das Konzept mit der Aussage „Think of it as a huge whiteboard, one where everyone has a marker and is welcome to scribble“ [16]. Die Idee ist simpel: Anstatt statische Seiten anzubieten, erteilt man dem Leser Zugriffsrechte, so dass dieser fortan die Seite selbst bearbeiten und auftretende Fehler beseitigen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet den Übergang zur Informations- und Wissensgesellschaft und führt Wikis als technisches Instrument zur Verwaltung von organisatorischem Wissen ein.

2. WISSENSMANAGEMENT: Dieses Kapitel definiert Wissensmanagement als systematischen, ganzheitlichen Ansatz und identifiziert Wissen als strategische Schlüssel-Ressource für Unternehmen.

3. TECHNOLOGIE WIKI: Es wird die historische Entwicklung der Wikis beschrieben, die Basisfunktionalitäten erklärt und mit der Wikipedia ein prominentes Anwendungsbeispiel präsentiert.

4. PROBLEME IN DER PRAXIS UND LÖSUNGEN: Hier werden traditionelle Lösungen wie E-Mail und Instant Messaging kritisch analysiert, deren Mängel aufgezeigt und Wikis als effiziente Alternative in verschiedenen Praxisfällen (Motorola, Michelin, Wind River) dargestellt.

5. SCHLUSSFOLGERUNG UND AUSBLICK: Das Fazit fasst zusammen, dass Wikis ein mächtiges Werkzeug zur Wissensvermittlung sind, jedoch eine passende Organisationskultur für ihren Erfolg voraussetzen.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, Wiki, Informationstechnologie, Kollaboration, Enterprise Wiki, Wissensgesellschaft, Dokumentenmanagement, Wiki-Prinzip, Unternehmenskommunikation, TWiki, MediaWiki, Wissensspeicherung, Informationstransfer, Organisationskultur, Versionskontrolle

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Einsatz von Wiki-Technologien als Werkzeug zur Unterstützung und Verbesserung des Wissensmanagements in Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den zentralen Themen gehören die theoretischen Grundlagen von Wikis, ein Vergleich zu traditionellen Systemen, diverse Anwendungsszenarien sowie praxisorientierte Fallbeispiele.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, den Mehrwert von Wikis bei der Verwaltung von organisatorischem Wissen aufzuzeigen und Strategien für eine erfolgreiche Integration vorzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu Wiki-Technologien sowie der Untersuchung und Auswertung praktischer Fallstudien in internationalen Unternehmen.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die technologische Basis, die kritische Analyse bisheriger Tools wie E-Mail und Groupware, sowie die Darstellung konkreter Einsatzfelder von Wikis in der Unternehmenspraxis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Wissensmanagement, Wiki, Kollaboration, Unternehmenskultur und effiziente Informationsverwaltung charakterisiert.

Warum gelten E-Mails als unzureichend für Wissensmanagement?

E-Mails führen zu redundanter Datenhaltung, erschwerter Kategorisierung, mangelnder Suchbarkeit und einer Zersplitterung des Wissens in individuellen Postfächern.

Wie trägt das Prinzip der Wikipedia zur Qualitätskontrolle bei?

Durch einen Selbstreinigungsmechanismus und den Appell an soziales Verhalten können Falschinformationen oder Vandalismus durch die Community in kürzester Zeit identifiziert und korrigiert werden.

Welche Rolle spielt die Unternehmenskultur bei der Wiki-Einführung?

Die Unternehmenskultur ist entscheidend, da das Konzept eine offene Haltung gegenüber dem Teilen und gemeinschaftlichen Bearbeiten von Wissen erfordert, was bei Führungskräften oft Unsicherheit bezüglich der Kontrolle auslöst.

Ende der Leseprobe aus 37 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Einsatz von Wikis im Wissensmanagement
Hochschule
Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau
Veranstaltung
Wissensmanagement
Note
1,3
Autor
Diplom-Wirtschaftsingenieur Georg Schumacher (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
37
Katalognummer
V45873
ISBN (eBook)
9783638432016
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Einsatz Wikis Wissensmanagement
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Diplom-Wirtschaftsingenieur Georg Schumacher (Autor:in), 2005, Einsatz von Wikis im Wissensmanagement, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/45873
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  37  Seiten
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