Einleitung
„Wer lichtete ihnen das Dunkel, das uns die vorangegangenen
Geschlechter erhellt haben?“ 1
Den Gegenstand dieser Arbeit bildet die Darstellung der eleatischen Philosophie bzw. der Schule von Elea, deren wesentliche Mitglieder Xenophanes, Parmenides, Zenon und Melissos sind, und der damit verbundene Anfang eines kritischen Philosophieverständnisses. Nach einer historischen Hinführung der entsprechenden Epoche werden die Lehren der einzelnen Denker mit einem wissenschaftsphilosophischen Schwerpunkt geschildert, der auf den Betrachtungen Karl Raimund Poppers basiert. Dabei beschränken sich die ausführlichen Untersuchungen von Popper allerdings auf Xenophanes und Parmenides.
Die Rezeption der vorsokratischen Denker ist umfangreich und wird häufig auf eine ontologische Problematik (besonders im Zusammenhang mit den Fragmenten des Parmenides) bzw. Lesart beschränkt. Daher muss an dieser Stelle gesagt werden, dass es in dieser Arbeit eben nicht um eine rein ontologische Schwerpunktsetzung geht, sondern in erster Linie um eine wissenschaftsphilosophische Einordnung der Gedanken.
Innerhalb der Einzeldarstellungen der Philosophen sollen sowohl die Genese als auch die Entwicklung eines kritischen Denkens pointiert werden, welches bei Xenophanes beginnt, sich innerhalb der eleatischen Schule fortsetzt und schließlich bei Parmenides, Zenon und Melissos auf die Erkenntnisthe-orie bzw. Logik angewandt wird. Das rationale Begründen von aufgestellten Vermutungen stellt für diese Zeit ein erkenntnistheoretisches Novum dar, welches entscheidenden Einfluss auf die Rationalisierung und damit auf die Entmythisierung der tradierten Lebenswelten hat. Ein weiteres Leitmotiv dieser Arbeit ist die Entstehung eines (zunächst theologischen) Monismus´, welcher sich auf die Erkenntnislehre der eleatischen Denker überträgt und so zu einem logischen Monismus evolviert. Da von den vorsokratischen Philosophen keine originalen Schriften erhalten sind, muss sich der Rezipient in seiner Verlässlichkeit auf „[...] einerseits Zitate bei späteren antiken Philosophen und Schriftstellern und andererseits
1 Capelle: „Vorsokratiker“ a.a.O., S. 10.
1
Zeugnisse oder ‚Testimonien’ [...]“ 2 stützen. Zitierte Fragmente der vorsokratischen Lehre in dieser Arbeit basieren auf der Darstellung und Übersetzung von Hermann Diels und dessen Schüler Walther Kranz. Indirekte Zitate bzw. Berichte über die Vorsokratiker, die Diels in seiner Darstellung nicht ins Deutsche übersetzt hat, werden in der Übersetzung von Jaap Mansfeld angegeben. Die von Popper eigens übersetzten Fragmente werden als solche kenntlich gemacht, und ihnen wird die Darstellung durch Diels komparabel an die Seite gestellt.
Griechische Ausdrücke und Zitate, welche nicht ausschließlich in der deutschen Übersetzung dargestellt werden sollen, werden „[...] in lateinischer Umschrift wiedergegeben. Dabei steht ô für den griechischen Buchstaben Z, ê für K, y für X, ch für F“ 3 und th für .
Abkürzungsverzeichnis
DK Kranz, Wilhelm (Hg.): „Die Fragmente der Vorsokratiker“.
DL Diogenes Laertios: „Leben und Meinungen berühmter Philo-
KRP X Ders.: „Der unbekannte Xenophanes. Ein Versuch, seine Größe nachzuweisen“, S. 73-122.
KRP Mond 1 Ders.: „Wie der Mond etwas von seinem Licht auf die Zwei Wege des Parmenides werfen könnte (I)”, S. 123-136. KRP Mond 2 Ders.: „Wie der Mond etwas von seinem Licht auf die Zwei
2 Rapp: „Vorsokratiker“ a.a.O., S. 22; Rapp problematisiert die Authentizität von Originalzitaten und die durchaus von einander abweichenden Darstellungsintentionen der vorsokratischen Lehren durch ihre Nachfolger. Vgl. dazu Ibid., S. 22ff. Ferner sei auf die ausführliche Darstellung der Quellenproblematik bei Capelle hingewiesen: Capelle: „Vorsokratiker“ a.a.O., S. 16ff.
3 Rapp: „Vorsokratiker“ a.a.O., S. 10.
2
KRP Mond 3 Ders.: „Kann der Mond Licht auf die Wege des Parmenides werfen? (1988)“, S. 163-174. KRP WP Ders.: „Die Welt des Parmenides. Bemerkungen zu dem Ge-
1 Historische Hinführung
Beschäftigt man sich mit den Lehren der Vorsokratiker und insofern mit der Geburt der abendländischen Philosophie, so umfasst diese Thematik einen Zeitraum, der um 600 v.Chr. mit Thales von Milet beginnt und sich bis ca. „[...] in das Jahr 380 v.Chr., dem Todesjahr des Atomisten Demokrit von Abdera [...]“ 4 , erstreckt. Diese zeitliche Periode bietet eine Fülle kosmologischer und naturphilosophischer Entwürfe, die geographisch bereits Diogenes Laertios unterschiedlich verortete, nämlich in „[...] einen ionischen und einen italischen Traditionsstrang [...]“ 5 , und diese inhaltlich voneinander unterschied.
Die ionische Linie beginnt mit der Naturphilosophie der Milesier, deren Denken sich wesentlich dadurch kennzeichnet, „[...] eine einheitliche Substanz auszuweisen, aus der die Welt mit ihren mannigfaltigen Phänomenen und Veränderungen hervorgegangen ist; Kandidaten für einen solchen Stoff sind in dieser frühen Phase das Wasser, das Unbegrenzte (apeiron) und die Luft.“ 6 Einige Vertreter dieser kosmologischen Thematisierung sind Thales und sein Schüler Anaximander, Anaximenes und Heraklit. Letzterer unterscheidet sich jedoch inhaltlich insofern von den anderen drei Denkern, als er der erste ist, der als Urgrund (archê) keine naturwissenschaftliche These abzugeben versucht, „[...] sondern nach einem symbolischen Ausdruck des Ganzen, der Welt, des Kosmos strebt“ 7 . Alles Seiende sei einem ständigen Wandel, einer unaufhörlichen Bewegung ausgesetzt, selbst vermeintlich stabil wirkende Dinge setzten sich aus Gegensätzlichem zusammen. Die einzige beständige Konstante bilde der logos 8 , der das Weltgeschehen steuert.
4 Ibid., S. 13.
5 Ibid., S. 91.
6 Ibid., S. 13.
7 Aster: „Philosophie“ a.a.O., S. 42.
8 Vgl. Verbeke; Bühner: „Logos“ a.a.O., hier vor allem S. 492: „In der Philosophie HERAKLITS nimmt der L. eine bevorzugte Stellung ein. Der Ausdruck wird verwendet zur Bezeichnung des immanenten Prinzips im kosmischen Werden, welches Prinzip als ein inneres Feuer aufgefaßt wird. Für Heraklit gehört der Entstehungsprozeß nicht nur zum Anfangsstadium der Welt, vielmehr ist der Kosmos in jedem Augenblick im Werden begriffen. In
3
Die italische Linie beginnt mit Pythagoras, „[...] der meist in Italien philosophierte“ 9 , und setzt mit Xenophanes von Kolophon und Parmenides fort.
Geht man von einer eleatischen Schule aus, so steht Xenophanes an der Spitze dieser Lehre. Die meisten Interpreten sind sich über diese Tatsache einig, da Xenophanes nicht nur Lehrer des Parmenides gewesen sein soll, sondern auch ein inhaltlicher Einfluss auf seine Nachfolger ausging. Auf den Zusammenhang zwischen dem All-Einen des Xenophanes und den Merkmalen des Seienden des Parmenides wird an anderer Stelle noch näher eingegangen. In jedem Fall aber bildet Xenophanes „[...] die geschichtliche Brücke zwischen den milesischen Denkern und den Eleaten.“ 10
Die Bezeichnung Eleaten bezieht sich auf den Ort, in dem die philosophische Schule ihren Ursprung hat: Elea, das heutige Velia, liegt in einer Region Unteritaliens, „[...] unweit des durch seinen Tempel berühmten Paestum.“ 11 Gegründet und bekannt wurde diese Stadt durch Xenophanes,
Parmenides, Zenon und Melissos und ihre Lehren.
2 Xenophanes
„Denn besser als Männer- und Rossekraft ist doch unser Wissen. Vielmehr ist das eine gar grundlose Sitte, und es ist nicht gerecht die Stärke dem tüchtigen Wissen vorzuziehen.“ 12
2.1 Hinführung
Xenophanes wurde ca. 570 v.Chr. in Kolophon, einer Region der heutigen Westtürkei, geboren und hat dort bis zur Eroberung durch die Meder gelebt. Er musste sich, wie auch Pythagoras, eine neue Heimat suchen und geriet nach „[...] mancherlei Irrfahrten , die ihn nach Sizilien und Malta, vielleicht auch nach Ägypten führen [...]“ 13 , nach Elea. Seinen Lebensunterhalt ver-
diente er als Rhapsode zunächst mit dem Vortragen der Gedichte Homers, später dann mit der Rezitation von selbst erstellten Sillen, einer Form der Spottgedichte, die gegen die Lehren des Homer und Hesiod gerichtet waren. Durch das Vortragen eigener Gedanken in Liedform bot sich Xenophanes
diesem Zusammenhang bedeutet [...] der L. die Gesetzmäßigkeit der Welt, den Sinn und Grund des Weltgeschehens, die Norm und Regel welche alles bestimmt. Den L. erfassen heißt alles einsehen [1]. Die Norm aller Wirklichkeit sei in der «coincidentia oppositorum» zu finden [...].“
9 DL 1,13, S. 43.
10 Capelle: „Vorsokratiker“ a.a.O., S. 115.
11 Ibid, S. 158.
12 DK 21 B 2,11-14, S. 129.
13 Capelle: „Vorsokratiker“ a.a.O., S. 113.
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die Möglichkeit, Kritik an den tradierten Mythen und kosmogonischen Darstellungen zu üben.
Das Kennenlernen verschiedener Völker und Kulturen hatte prägenden Einfluss auf sein Denken. Nietzsche beschreibt die Persönlichkeit des Xenophanes wie folgt:
„Ein außerordentliches Leben hindurch lebte Xenophanes als wandernder Dichter und wurde durch seine Reisen ein viel belehrter und viel belehrender Mann, der zu fragen und zu erzählen wußte;“ 14
Da Xenophanes lange Zeit in Elea gewirkt und dort auch eine Philosophenschule gegründet haben soll 15 , wird von den meisten Forschern angenommen, dass er der Lehrer des Parmenides gewesen sei. Auf Zusammenhänge im Denken dieser beiden Philosophen wird später noch genauer eingegangen. Den Fragmenten des Xenophanes ist ferner zu entnehmen, dass er ein hohes Alter erreicht hat:
„8. Siebenundsechzig Jahre aber sind es bereits, die meine Sorge durch das hellenische Land auf und ab treiben. Von meiner Geburt gerechnet aber waren es damals fünfundzwanzig, wenn ich denn hierüber der Wahrheit gemäß zu berichten weiß.“ 16
Im folgenden werden die einzelnen fragmentarischen Gedanken in einen inhaltlichen Zusammenhang gebracht und zusammengefasst in die Zweige einer kosmologischen Untersuchung (2.2), einer Kritik des mythischen Polytheismus´ (2.3) und einer erkenntnistheoretischen Betrachtung durch K.R. Popper (2.4).
2.2 Kosmologische Entwürfe
Xenophanes befindet sich mit seinen kosmologischen Gedanken durchaus noch in der bereits geschilderten Tradition der milesischen Denker, deren Ziel es war, einen Urstoff (archê) bzw. eine Substanz zu bestimmen, aus der alles Seiende entstand. Dieser Grund war, nach vielen Interpreten (obwohl dies umstritten ist), bei Thales stofflich (Wasser), wurde bei Anaximander zu einem Abstrakten (apeiron: das Unendliche, Unbegrenzte, Unbestimmte), um schließlich, bei Anaximenes, wieder stofflich (zur Luft) zu werden. Bei
14 Nietzsche: „Griechen“ a.a.O., S. 334.
15 Vgl. Hirschberger: „Philosophie“ a.a.O., Bd.1, S. 30. Die These, Xenophanes habe sich über einen längeren Zeitraum, vielleicht sogar bis an sein Lebensende, in Elea aufgehalten, wird von den meisten Interpreten angenommen. Es sei hier allerdings auch auf die Bedenken von Burnet hingewiesen, der einen Zusammenhang von der Biographie Xenophanes und Stadt Elea anzweifelt. Vgl. Burnet: „Philosophie“ a.a.O., S. 101f.
16 DK 21 B 8, S. 131.
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Xenophanes lässt sich auf einen solchen Stoff in folgenden Fragmenten schließen:
„27. Denn aus Erde ist alles, und zur Erde wird alles am Ende.
29. Erde und Wasser ist alles, was da wird und wächst.
33. Denn wir alle wurden aus Erde und Wasser geboren.“ 17
Begründungen für die Aussage, aus Erde und Wasser entstehe alles Sein, sind nicht direkt vorfindbar, jedoch weist Rapp auf einen plausiblen Zusammenhang hin, der offensichtlich auf naturkundliche Beobachtungen des Xenophanes gründet: Das von Hippolytos festgehaltene und auf die Gedanken des Theophrast beruhende Zitat (DK 21 A 33), wonach Xenophanes „[...] den Fund steinerner Abdrücke von Meerestieren [...]“ 18 als eine Folge „[...] der Mischung und Entmischung von Wasser und Erde [...]“ 19 annimmt. Von einer solchen Beobachtung auf einen Urstoff zu schließen bzw., im umgekehrten Fall, die Beobachtung als ein Indiz für eine bereits vertretene These heranzuziehen, verdeutlicht die Unvoreingenommenheit und den Mut typischen vorsokratischen Denkens. Ein weiteres Indiz für die These, Wasser stehe für einen Urgrund alles Sein, bildet folgendes Fragment: „37.: Und in gewissen (?) Höhlen fürwahr tropft das Wasser herab.“ 20 Ordnet man die Urstoffe des Xenophanes in einen Zusammenhang mit denen seiner Vorgänger bzw. Zeitgenossen ein, so kann ihm in diesem Punkt durchaus eine eklektische Methode der eigenen Gedankenfindung unterstellt werden: „Er zeigt sich beeinflußt von der Ansicht des Thales, daß die Erde aus dem Wasser entstanden ist. Er verknüpft dies mit der Auffassung des Anaximander, daß die Erde am Anfang eine Mischung aus Wasser und Erde gewesen ist und daß zu dieser Zeit die ersten Lebewesen entstanden sind. Bei Anaximander trocknet die Erde am Ende jedoch völlig aus. Xenophanes dagegen war der Auffassung, die Erde (die Welt) vergehe schließlich wieder zu Wasser, um erneut daraus zu entstehen.“ 21
Poppers Interesse an der Kosmologie des Xenophanes beruht im wesentlichen sowohl auf einem anderen Fragment als auch auf einer anderen Problemstellung. Er verweist darauf, dass Xenophanes in jungen Jahren Anaxi-mander gehört habe und deshalb auch in seinem kosmologischen Denken durchaus von ihm beeinflusst gewesen sei. Es muss an dieser Stelle kurz das
17 DK 21 B 27, S.135; B 29 und B 33, S. 136.
18 Rapp: „Vorsokratiker“ a.a.O., S. 92.
19 Ibid.
20 DK 21 B 37, S. 137.
21 Mansfeld: „Vorsokratiker“ a.a.O., Bd. 1, S. 206.
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kosmologische Verständnis des Anaximander rekapituliert werden, um die Betrachtungen Poppers zu verstehen: Die trommelförmige Erde wird jenseits ihrer Oberfläche von Luft umgeben, und anders als bei Thales schwebt die gesamte Erde nicht auf Wasser, sondern „[...] frei im Mittelpunkt der Dinge und [wird] durch eine symmetrisch wirkende Anziehungskraft [...] im leeren oder beinahe leeren Unendlichen gehalten [...], das er das Apeiron [nennt] (apeiron = »unendlich«).“ 22 Dieses Apeiron findet sich wiederum in einem Fragment des Xenophanes wieder und wurde von Diels mit das Unermeßliche übersetzt:
„28. Dieses obere Ende der Erde erblickt man zu seinen Füßen, wie es an die Luft stößt, das untere dagegen erstreckt sich ins Unermeßliche.“ 23
Folglich grenzt die Oberfläche der Erde an die Luft, und die Unterseite, so lässt sich diese Übersetzung lesen, grenzt nicht an etwas drittes, sondern erstreckt sich ad infinitum. Diese Übersetzung, wie sie von einigen Interpreten anerkannt wird 24 , beschreibt eine sich unendlich in die Tiefe erstreckende Erde ohne untere Begrenzung. Diese Auffassung vertrat bereits Empedokles 25 und wurde durch eine Schrift des Aristoteles unterstützt: „Die einen sagen um ihretwillen, der Raum unterhalb der Erde sei grenzenlos, und sie habe ihre Wurzeln im Bodenlosen, so z.B. Xenophanes aus Kolophon, damit sie nicht in Schwierigkeiten geraten, wenn sie nach der Ursachen forschen.“ 26
Poppers Kritik geht von einer missverständlichen Übersetzung des Xenophanes-Fragmentes DK 21 B 28 aus und erstellt eine Alternative, die sich im wesentlichen durch einen Unterschied in der Übersetzung (der Textpassage [...] to katô d´es apeiron hikneitai) kennzeichnet: „Die obere Grenze der Erde grenzt an Luft. Die untere Grenze der Erde reicht hinab an das Unbegrenzte [d.h. das Apeiron].“ 27
Die Präposition in (unmittelbar vor dem Unermesslichen) bei Diels wird bei Popper zu einem an und markiert damit nicht eine untere Erstreckung der Erde ad infinitum, sondern das Angrenzen an etwas Nächstes, nämlich an
22 KRP X, S. 78.
23 DK 21 B 28, S. 135.
24 vgl. dazu KRP X, S. 81.
25 Vgl. DK 31 B 39, S. 329: „39. Wenn wirklich unendlich der Erden Tiefen und überreichlich der Äther wäre, wie es, in der Tat schon durch vieler Zungen gegangen, ins Gelag hinein aus dem Munde von solchen ausgesprudelt worden ist, die nur wenig vom Ganzen erblicken ...“.
26 Aristoteles: „Himmel“ a.a.O., S. 97 (294a21).
27 KRP X, S. 82.
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M.A. Thomas Kuta, 2005, Die philosophische Schule von Elea und ihre Betrachtung durch K.R. Popper, Munich, GRIN Publishing GmbH
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