Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 4
2 Thema der Stunde 4
3 Rahmenbedingungen 4
4 Bisheriger Unterricht 5
5 Lerngruppe 8
6 Didaktische Entscheidungen 10
6.1 Struktur des Lerngegenstands 10
6.2 Exemplarität 10
6.3 Relevanz für die Schüler 10
6.4 Motivation der Schüler durch den Lerngegenstand 11
7 Lernziele 11
7.1 Motorische Lernziele 11
7.2 Kognitive Lernziele 11
7.3 Affektive Lernziele 11
7.4 Soziale Lernziele 11
8 Methodische Entscheidungen 12
8.1 Motivation 12
8.2 Methodisches Vorgehen 12
8.3 Medien / Geräte 14
8.4 Unterrichtsorganisation 14
9 Geplanter Unterrichtsverlauf 15
10 Durchführung des Unterrichtsversuchs 16
11 Bewertung der Lernzielerreichung 17
11.1 Motorische Lernziele 17
11.2 Kognitive Lernziele 17
11.3 Affektive Lernziele 18
11.4 Soziale Lernziele 18
12 Interpretation des Unterrichtsversuchs 18
12.1 Persönliche Befindlichkeit unmittelbar nach Beendigung des
Unterrichtsversuches 18
12.2 Begründung der zeitlichen Abweichungen 19
12.3 Stellungnahme zu den Planungsvorgaben 19
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12.4 Das Verhalten der Schüler und Schülerinnen im Vergleich zu vorherigen Stunden 20
12.5 Bewertung der Teilnahme am Sportunterricht dieser Klasse und Bemühungen des Fachlehrers 20
12.6 Bewertung der so genannten Kooperationsphase im Zusammenhang mit dem Lehramtsstudiengang 21
13 Zusammenfassung 21
14 Literaturverzeichnis 23
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1 Einleitung
Im Zusammenhang mit der universitären Lehrerausbildung im Fach Sport findet an in der Fachdidaktik der Lehramtsstudiengänge ein zweigliedriges schulmethodisches Seminar statt. Während im ersten Teil des Seminars die Unterrichtsbeobachtung im Zentrum steht, führt der zweite Teil des Seminars darüber hinaus, indem im Rahmen einer Kooperationsphase mit Darmstädter Schulen zusätzlich auch eigenes unterrichtliches Handeln erprobt werden soll. Zu diesem Zweck begleitete ich eine mir zugewiesene 6. Klasse der Lichtenbergschule für ca. drei Monate von Anfang November bis Mitte Februar bei ihrem Sportunterricht. Die ersten Wochen beschränkte ich mich auf das Beobachten des Unterrichtsgeschehens, führte jedoch später auch selbstständig Unterricht durch. Den Abschluss bildete hier ein Unterrichtsversuch Fußball am 27. Januar 2005, der vom Seminarleiter und zwei Mitstudierenden beobachtet und in einer anschließenden Besprechung kritisch reflektiert wurde.
Diese Arbeit skizziert nun zunächst das Unterrichtsgeschehen im Verlauf der dreimonatigen Kooperationsphase und liefert eine Beschreibung der vorgefundenen Lerngruppe, bevor im Anschluss daran die gesamte Planung, Auswertung und Interpretation bezüglich des eigenen Unterrichtsversuches dargestellt werden soll.
2 Thema der Stunde
Das Thema der Stunde lautet „Einführung in den direkten Zielschuss nach Passvorlage im Fußball“.
3 Rahmenbedingungen
Der Sportunterricht dieser 6. Klasse findet donnerstags in der 3. und 4. Stunde von 9.45 -11.20 Uhr statt. Da vor der dritten Stunde die erste große Pause liegt, werden die Schüler gewöhnlich bereits um 9.40 Uhr in die Halle gelassen, damit durch das Umziehen keine Unterrichtszeit verloren geht. Am Tag des Unterrichtsversuchs gab es Missverständnisse hinsichtlich des Vertretungsplans, weshalb die Schüler um 9.40 Uhr noch nicht alle an der Halle waren.
Die Halle selbst ist von der Größe her vergleichbar mit einem Drittel einer Großsporthalle und wird in der oben angegebenen Zeit nur von dieser Klasse genutzt, was den Vorteil mit
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sich bringt, dass kein zusätzlicher Lärm durch andere Klassen entsteht, die parallel Sportunterricht haben.
Insgesamt stehen mit 21 Fußbällen m. E. zu wenige Bälle zur Verfügung, weswegen hierfür auch noch einige Gymnastik- oder Volleybälle herangezogen werden müssen. Parteibänder, Pylonen und kleine Kästen sind mit Blick auf den Unterrichtsversuch zu Genüge vorhanden. Pezzibälle, die für eine Aufwärmübung benötigt werden, müssen aus der nahe liegenden Großsporthalle der Schule geholt werden.
4 Bisheriger Unterricht
Die Kooperationsphase begann nach den Herbstferien am Donnerstag, den 04. November 2004 und endete am Freitag, den 11. Februar 2005. Wie mir der Lehrer mitteilte, stand zum Jahresanfang die Leichtathletik im Vordergrund, im Anschluss daran folgte ein Block Basketball, während dessen schließlich auch die Kooperationsphase begann. In der ersten Unterrichtseinheit, am 04. November, ließen sich inhaltlich bereits alle wesentlichen Elemente des Basketballspiels vorfinden. Zum Aufwärmen erfolgte das Spiel „7-er-Fang“, bei dem die Schüler durch Anbieten / Freilaufen und Passen versuchten, innerhalb ihrer Mannschaft sieben erfolgreiche Pässe in Serie zu spielen. Hier konnten bereits Unterschiede zwischen den einzelnen Mannschaften bzw. Schülern festgestellt werden, denn während einige sich gekonnt freiliefen und mit ihren Gegnern Katz und Maus spielten, bewegten sich andere immer zum Ball hin, nutzten den Raum nicht und kamen daher kaum zu Erfolgserlebnissen. Im Anschluss folgte eine Dribbelübung, bei der sich die Schüler in vier Reihen in den Ecken der Halle postierten und die vorne stehenden Schüler zur diagonal gegenüber befindlichen Reihe dribbelten und mit einem Druckpass oder einem Bodenpass den Ball an den nächsten Schüler übergaben. Die nächsten beiden Bewegungsaufgaben der Unterrichtseinheit stellten sich im Nachhinein als Vorbereitung für die Notengebung heraus. Die erste Aufgabe bestand darin, von der Mittellinie ab mehrere Slalomstangen mit Handwechsel zu umdribbeln, abzustoppen, einen direkten Druckpass zu einem einige Meter rechts vom Korb postierten Mitschüler zu spielen, den darauf folgenden Bodenpass zurück aufzunehmen, noch einige Schritte auf den Korb zuzudribbeln, einen beliebigen Wurf auf den Korb auszuführen, den Abpraller oder den erfolgreich getroffenen Ball wieder zu fangen, zurückzudribbeln und den Ball mit einem direkten Druckpass dem nächsten Schüler zu übergeben. Die zweite Aufgabe bestand darin, dass drei Angreifer gegen zwei halbaktive Verteidiger auf einen Korb spielten.
In der zweiten Unterrichtseinheit, am 11. November wurde der Basketballblock unterbrochen, da der Sportlehrer als Vorbereitung für einen eigenen Unterrichtsversuch einen
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Geschicklichkeits-Parcours, der auf den turnerischen Grundelementen Hängen, Schwingen, Stützen, Springen aufbaute, mit den Schülern absolvierte.
In der dritten Unterrichtseinheit, am 18. November, war ich persönlich verhindert, der Lehrer berichtete mir jedoch, dass er weiterhin die Notengebung im Basketball vorbereitet hatte. In der vierten Unterrichtseinheit, am 25. November, erfolgte schließlich die Notengebung. Nach einem kurzen Aufwärmprogramm mittels diverser Dribbelübungen („Schattendribbeln“, „Ball stehlen“, etc.) wurden in einer Hallenhälfte je sechs Schüler in der weiter oben beschriebenen ersten Bewegungsaufgabe zum Dribbeln, Stoppen, Passen und Schießen bewertet. Die Note ermittelte sich aus der korrekten Erfüllung der einzelnen Aufgabenteile und der dabei gezeigten Dynamik. In der anderen Hallenhälfte spielten die Schüler als Vorbereitung für den zweiten Prüfungsteil 3:2 auf einen Korb mit halbaktiver Verteidigung. In der fünften Unterrichtseinheit, am 02. Dezember, wurde die Notengebung und damit auch die Sportart Basketball mit der Überprüfung des Spiels 3:2 abgeschlossen. Bewertet wurde in diesem Fall das aktive Anbieten und Freilaufen und das angemessene Passspiel der Schüler. Die Gesamtnoten bewegten sich zwischen sehr gut und ausreichend, was dem Leistungsstand der Klasse m. E. entsprach.
In der sechsten Unterrichtseinheit, am 09. Dezember, wurde Fußball als nächster Unterrichtsblock vorgestellt und dieser mit einer Einheit zum Ballstoppen begonnen. Zunächst sollten die Schüler beliebig durch die Halle, in der Hindernisse ausgelegt waren, dribbeln und auf Pfiff den Ball stoppen. Später wurde das Stoppen in diversen Partnerübungen vertieft, ohne jedoch eine explizite Stopptechnik vorzugeben. Da die Aufgaben fast alle nicht sehr fordernd waren, konnte die überwiegende Mehrzahl der Schüler sie erfolgreich absolvieren.
In der siebten Unterrichtseinheit, am 16. Dezember, leitete ich das Aufwärmen und ließ die Schüler mit einem (später drei) aufblasbaren Wasserbällen „Jägerball“ spielen. Anschließend erfolgte zum Abschluss des Jahres 2004 eine Spielstunde, bei der sich alle, auch die Mädchen, mehrheitlich für Fußball entschieden. Die Mädchen spielten jedoch separat von den Jungen und zeigten schon nach einem Durchlauf schwindendes Interesse. Daraufhin begannen sie selbstständig ein „Brennballspiel“ zu organisieren, wobei jedoch drei Mädchen in einer Ecke weiter Fußball spielten.
Ab der achten Unterrichtseinheit, die nach den Weihnachtsferien am 13. Januar stattfand, leitete ich eigenständig den Sportunterricht. Als Thema diente in dieser Einheit eine Einführung ins Passen und Dribbeln, welche auch das Stoppen nochmals aufgreifen sollte. Die Stunde begann mit freiem Dribbeln im Raum, bei dem die Schüler je nach Ansage das Tempo, die Bewegungsrichtung, die Kontaktfläche, den Fuß, etc. variierten und auf Pfiff den Ball stoppten. Nach einigen weiteren Bewegungsaufgaben, wie dem Liniendribbeln und dem Partnerdribbeln, wurde zum Passspiel übergegangen. Je zwei Schüler mit einem Ball
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Arbeit zitieren:
Christian Klaas, 2005, Lehrprobe: Einführung in den direkten Zielschuss nach Passvorlage im Fußball, München, GRIN Verlag GmbH
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