Inhaltsverzeichnis:
1. Einstieg: Tennisspiel
2. Was ist „Leistungsmotivation
3. Was ist eine „Leistungssituation“?
4. Atkinson
4.1 Lebenslauf
4.2 Hinführung zu Atkinsons Motivationstheorie
4.3 Definition Leistungsmotion
4.4 Definition Leistungsmotivation
4.5 Auflösung Tennisspiel
4.6 Risiko-Wahl-Modell
4.7 Zusammenfassung Atkinson
5. Weiner
5.1 Lebenslauf
5.2 Einführung in Themenabschnitt
5.2.2 Exkurs
5.3 Drei Dimensionen, nach denen Ursachenzuschreibung stattfindet
5.4 Positiver Leistungsmotivationskreis
5.5 Misserfolgsängstlicher Teufelskreis
6. Praxis
7. Literaturverzeichnis
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1. Einstieg: Tennisspiel - PLENUM
Hierbei wir eine Umfrage im Plenum durchgeführt, die durch Schätzungen festgehalten wird.
~ …… wählen Gegner Nr. 1 ~ …… wählen Gegner Nr. 6 ~ …… wählen Gegner Nr. 2 ~ …… wählen Gegner Nr. 7 ~ …… wählen Gegner Nr. 3 ~ …… wählen Gegner Nr. 8 ~ …… wählen Gegner Nr. 4 ~ …… wählen Gegner Nr. 9 ~ …… wählen Gegner Nr. 5
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2. Was ist „Leistungsmotivation“? (Wdh. aus der vorherigen Sitzung) Nach Heckhausen: „ Das Bestreben die eigene Tüchtigkeit all jenen Tätigkeiten zu steigern oder möglichst hoch zu halten, in denen man einen Gütemaßstab für verbindlich hält und deren Ausführung entweder gelingen oder misslingen kann.“ (1968)
3. Was ist eine „Leistungssituation“?
Eine Leistungssituation ist eine Situation, in der eine Person sich einer individuellen realistischen Herausforderung stellt. Dabei kann sie Erfolg Misserfolg erleben.
4. Atkinson
4.1 Lebenslauf
John W. Atkinson beschäftigte sich schon zu seiner Zeit als Philosophiestudent an der Wesleyan University mit dem Gebiet der Motivationsforschung. Sein I nteresse und sein Forschungsdrang brachten ihn in seiner Karriere sehr weit, sodass gesagt werden kann, dass er einer derjenigen Forscher ist, „die am nachhaltigsten auf die Bedeutung der Persönlichkeitsstruktur zum Verständnis motivationaler Prozesse hingewiesen“ hat. Atkinson erhielt einen Doktortitel von der University of Michigan; er verweilte den größten Teil seiner Karriere dort. Atkinson ist einer der produktivsten Psychologen, der viele Bücher und Artikel veröffentlichte. Des Weiteren ist er als hervorragender Lehrer bekannt und für die Ausbildung bekannter Psychologen verantwortlich.
4.2 Hinführung zu Atkinsons Motivationstheorie
Leistungsorientiertes Handeln ist die Auseinandersetzung mit einem Gütemaßstab. Am Erreichen oder Verfehlen des Gütemaßstabs wird Erfolg oder Misserfolg gemessen. Leistungsorientiertes Handeln steht somit im direkten Zusammenhang mit Erfolg oder Misserfolg. Damit verbunden sind die leistungsbezogenen Gefühle Stolz oder Scham.
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Der Gütemaßstab ist eine von außen gesetzte Anforderung (z.B. eine Klausur) oder ein selbst gesetzter Standard (ich möchte ein ‚2’ in der Klausur haben). Den selbst gesetzten Standard bezeichnet man auch als „Anspruchsniveau“. Das individuelle Anspruchsniveau bestimmt, welche Aufgabenschwierigkeit die Person wählt. Jede leistungsbezogene Handlung kann somit Erfolg oder Misserfolg für die Person bringen. Die Stärke der antizipierten Gefühle (Stolz / Scham) ist ausschlaggebend, ob eine Leistungshandlung in Angriff genommen wird oder ob man der Situation ausweicht. Die Person wird in ihrem Handeln durch die Erwartung auf Erfolg bzw. Furcht vor Misserfolg angetrieben.
4.3 Definition Leistungsmotiv
Nach Atkinson ist das Leistungsmotiv die „Fähigkeit zum Erleben von Stolz über erbrachte Leistungen.“ (Weiner, S. 153)
4.4 Definition Leistungsmotivation
„Atkinson sieht die aktuelle Leistungsmotivation in einer spezifischen Situation durch intrinsische und extrinsische Faktoren bestimmt.“ (Schlag S. 76)
Wodurch wird die Leistungsmotivation beeinflusst?
Die Leistungsmotivation wird durch intrinsische (z.B. Hoffnung auf Erfolg) und extrinsische Faktoren (z.B. Belohnung) beeinflusst. Atkinson stellt in seinem Modell die i ntrinsischen Faktoren in den Mittelpunkt, die situativen Momente Belohnung oder Zwang stellt er in den Hintergrund. Einflüsse auf die Aktuelle Leistungsmotivation
(nach Edelmann, 1994, 391. aus: Schlag S. 77)
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Arbeit zitieren:
Simone Hummert, 2004, Theorien der Leistungsmotivation - ein Kurzüberblick, München, GRIN Verlag GmbH
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