Globalisierung
von: Martina Noack
Inhaltsverzeichnis
1. Projekt 1
1.1. Städtische Siedlungen 1
1.2. Einteilung der Städte nach der Bevölkerungszahl 1
1.3. Städtische Funktion 1
1.4. Städtische Funktionen sind Wohnen, Handel, Dienstleistung, Gewerbe 2
1.5. Zentralität 2
1.6. Räumliche Ordnung 2
1.7. Abb. Stadtviertel nach baulich-funktionalen Merkmalen 3
2. Stadt-Umland- Beziehung 4
2.1. Abb. Raumwirksamkeit von Daseinsgrundfunktionen 4
2.2. Abb. Städteaufbau 5
3. Verstädterung und Urbanisierung 6
3.1. Abb. Verstädterung 7
3.2. Verstädterung 8
3.3. Charakteristische Merkmale einer Urbanisierung 8
3.4. Folgen der Verstädterung 8
3.5. Abb. Entwicklung der städtische Bevölkerung 9
4. Folgen der Verstädterung 9
4.1. Armut und städtische Gesellschaft 9
4.2. Merksatz der Funktion 10
4.3. Wandel zum Ende des 20. Jahrhunderts 10
5. Die Stadt im Zeitalter der Globalisierung 11
6. Globalisierung – Überwindung von Raum und Zeit 11
7. Die Stadt in einer globalen Welt 12
8. Urbanisierung 12
8.1. Stadt-Land-Entwicklung 12
8.2. Abb. Das Zeitalter der Städte- Urbanisierungstrends 13
9. Megastädte – Weltstädte – Hauptstädte 13
9.1. Brennpunkte der Urbanisierung 13
9.2. Entwicklung des Megastadtwesens 14
9.3. Entwicklungsprobleme 14
9.4. Zur Definition von Weltstadt und Global City 15
9.5. Das System der Weltstädte 15
9.6. Strukturelle Merkmale von Weltstädten 15
10. Definitionen 15
11. Prozesse 16
12. Suburbanisierung und Verdichtungsgebiete 17
13. Umstrukturierung ländlicher Gebiete 17
14. Merkmale der Suburbanisierung 17
15. Gründe für Industrielle Suburbanisierung 18
16. Verstädterung in der Dritten Welt 19
16.1. Aspekte der Verstädterung 19
16.2. Ursachen und Hintergründe 20
16.3. Abb. Einwohnerzahlen ausgewählter Städte nach Erdteilen 21
16.4. Abb. Verstädterung – Ein weltweites Phänomen 22
16.5. Entwicklungsländer 22
17. Marginalviertel in Großstädten der Dritten Welt 23
17.1. Gründe für das enorme Wachstum 23
17.2. Lösungskonzept 24
17.3. Die Habitat-Agenda 24
17.4. Fazit 24
17.5. Abb. Verstädterungsrate nach Häufigkeit 24
Quellenangaben 26
1. Projekt
1.1 Städtische Siedlungen
Die Stadt hat gegenüber einem Dorf bestimmte Rechte ( eigene Verwaltung und Gerichtsbarkeit, Markt-, Münz-, Baurecht ) Geographisch gesehen ist die Stadt eine größere geschlossene Sielungsform mit überwiegend bebauter Fläche und städtischem Leben ( Industrie, Gewerbe, Handel, Dienstleistungen, Verkehr ), sowie mit einer bestimmten Bedeutung für das Umland.1
1.2. Einteilung der Städte nach der Bevölkerungszahl
Größenklassen um 1800 heute
Großstadt mehr als 20 000 mehr als 100 000
Mittelstadt 4000 - 20 000 20 000 – 100 000
Kleinstadt 500 – 4000 5000 – 20 000
Landstadt - 2000 – 5000
Zwergstadt weniger als 500 weniger als 20002
1.3. Städtische Funktion
Die Daseinsgrundfunktion sind Tätigkeiten und Leistungen, die der Mensch zur Lebensbewältigung entfaltet. In einer hoch entwickelten Industriegesellschaft werden alle Daseinsgrundfunktionen von fast allen gesellschaftlichen Gruppierungen aktiviert. Diese Funktionen sind:
- Wohnen
- Arbeiten
- Sich Erholen
- Sich Bilden
- Am Verkehr teilnehmen
- In der Gemeinschaft leben.
Sie bilden untereinander ein Wirkungsgefüge, das zur natürlichen Umwelt in Wechselwirkung steht. Die Daseinsgrundfunktionen sind Nutzungen, die Raum beanspruchen. Dieser Raumbedarf ist mit Kosten verbunden, wie
- Mieten
- Zinsen
- Kosten für den Grundstückskauf.
Die Stadt ist das Ergebnis der Raumwirksamkeit von Daseinsgrundfunktionen. Sie ist Wohnort der Bevölkerung und Standort vielfältiger Produktionsstätten sowie Handels- und Dienstleistungseinrichtungen. Die Standplätze städtischer Funktionen haben vergleichsweise einen geringen Flächenbedarf. Produktionsstätten, insbesondere aber Handels- und Dienstleistungseinrichtungen nutzen Großflächen. Die Großflächen können bei gleich bleibender Grundfläche durch Etagenbau- Weise in Gebäuden gestapelt und somit vervielfältigt werden. Die Anordnung der städtischen Funktionen im geographischen Raum ( räumliche Ordnung ) ist in erster Linie abhängig von den wirtschaftlichen Verhältnissen und politischen Kräften, sowie von der Bevölkerungszahl. Je nach den gesellschaftlichen, ökonomischen und kulturellen Bedingungen ändern sich die städtebaulichen Voraussetzungen. Städtische Funktionen und historische Verhältnisse prägen das Bild der Stadt und wandeln es.3
1.4. Städtische Funktionen sind Wohnen , Handel, Dienstleistung und Gewerbe
Wohnen ist der Aufenthalt einer oder mehrerer Personen in einer selbständigen Wohneinheit. Handel ist eine Erwerbstätigkeit, die dem erwerbsmäßigen Einkauf von Waren zum Zweck des gewinnbringenden Verkaufs gewidmet ist. Dienstleistungen sind diejenigen wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Tätigkeiten, die nicht auf Erzeugung und nicht auf Handel gerichtet sind, sondern in persönlichen Leistungen bestehen. Gewerbe ist jede auf Erwerb gerichtete Tätigkeit, die durch Stoffverarbeitung oder Stoffveredelung, einschließlich Erhaltung und Ausbesserung, wertvollerer Güter herstellt. Es gliedert sich in Handwerk und Industrie.4
1.5. Zentralität
In den zentralen Orten sind die Funktionsstandorte verschiedenartig verteilt. Standorte unterer Zentralität wie der Einzelhandel für den täglichen Bedarf liegen in den Wohngebieten in Anlehnung an die Bevölkerungsverteilung gestreut. In lokalen Geschäftszentren von geplanten Großsiedlungen kommt es auch zur Häufung der Standorte. Die Einkaufszentren (Shopping Centers) liegen in de Außenzone auf billigerem Baugrund und in günstiger Verkehrslage für den motorisierten Kunden auch des Umlandes.5
1.6. Räumliche Ordnung
In den Kernen der Städte erfolgt die räumliche Ordnung vorwiegend über die Grundstückspreise. Hier können sich deshalb in den guten Geschäftslagen nur noch Branchen von hoher Zentralität halten. Dieser Prozess des Funktionswandels der Innenstadt von einem Wohn – und Gewerbe- Mischgebiet der vorindustriellen Altstadt zum Standort des tertiären Bereichs hoher Zentralität wird Citybildung genannt.6
1.7.Abb. Stadtviertel nach baulich-funktionalen Merkmalen
[Abbildung in der Downloaddatei vorhanden]7
2. Stadt- Umland- Beziehung
[...]
1 Richter, Geographie 1 kurz&klar, Allg. Geographie, Hartmannsche Verlagsbuchhandlung, 1993
2 Richter, Geographie 1 kurz&klar, Allg. Geographie, Hartmannsche Verlagsbuchhandlung, 1993
3 Richter, Geographie 1 kurz&klar, Allg. Geographie, Hartmannsche Verlagsbuchhandlung, 1993
4 Richter, Geographie 1 kurz&klar, Allg. Geographie, Hartmannsche Verlagsbuchhandlung, 1993
5 Richter, Geographie 1 kurz&klar, Allg. Geographie, Hartmannsche Verlagsbuchhandlung, 1993
6 Richter, Geographie 1 kurz&klar, Allg. Geographie, Hartmannsche Verlagsbuchhandlung, 1993
7 Richter, Geographie 1 kurz&klar, Allg. Geographie, Hartmannsche Verlagsbuchhandlung, 1993
Arbeit zitieren:
Martina Noack, 2005, Globalisierung und Verstädterung - Charakteristiken, Stukturen, Folgen, München, GRIN Verlag GmbH
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