Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 1
2 D e r A u t o r 2
2.1 Wer war Mandeville? 2
2.2 Das Pseudonym 4
3 D i e R e i s e n 5
3.1 Die Gattung Reiseliteratur 6
3.2 Die „Reisen“ - typisch mittelalterliche Reiseliteratur? 7
3.3 Mandevilles Quellen 9
3.3.1 Die Quellenauswahl 9
3.3.2 Der Umgang mit den Quellen 10
3.3.3 Religion und Gottesbild in den Reisen 12
3.3.4 Aufgeschlossenes Weltbild und traditionelle Wunderwesen 15
4. Soziologie und Rezeption 17
4.1 Mandevilles Leser 18
4.2 Vorwissen und Sozialisation 19
4.3 Tradition und Wissen in den „Reisen“ am Beispiel Chinas 21
5. Zusammenfassung: Eine Motivationsbestimmung 24
6. Anhang 26
7. Literaturverzeichnis 28
1. Weltbild und Fremde im Mittelalter - eine Einleitung
Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, welche Motivation hinter dem Interesse an der Welt in der Literatur, hier in den „Reisen“ des John de Mandeville in der Übersetzung des Michel Velser 1 , stand. Der für mittelalterliche Verhältnisse sehr erfolgreiche Roman wird als Spiegel der gesellschaftlichen Befindlichkeit verstanden. Das bedeutet, daß der Rezeption in Verbindung mit soziologischen Ansätzen eine tragende Rolle bei der Beantwortung der Fragestellung zukommt. Die Arbeit Trude Ehlerts 2 gab hierfür entscheidende Impulse.
Die Darstellung von Fremde und die daraus abzulesende gesellschaftliche Einstellung läßt sich anhand Peter Dinzelbachers 3 und Götz Pochats 4 Arbeiten erläutern. Aus den „Reisen“ soll besonders der zweite Teil über den Fernen Osten bearbeitet werden. Folker Reicherts 5 umfangreiche Arbeiten boten diesbezüglich wichtige Fakten und Anregungen.
Bevor jedoch Werk und Rezipienten untersucht werden, bietet die Arbeit einen kurzen Überblick über die uns zur Verfügung stehenden Informationen zum Autor. Diese Annahmen stützen sich weitestgehend auf Michael Seymour 6 . Das Schlußkapitel versucht eine Zusammenführung aller Ergebnisse der vorhergehenden Kapitel und bietet eine Antwort auf die Frage nach der Motivation des Autors Mandeville und seiner Leser, sich für die Fremde zu interessieren.
Bedeutend für alle an die „Reisen“ herangetragenen Fragestellungen ist die Einbettung in die mittelalterliche Kultur und Mentalität. Deswegen ist es nötig, sich der historischen Umstände zur Abfassungszeit des Werkes und des Lebens Mandevilles bewußt zu
1 John Mandeville: Itinéraire. Sir John Mandevilles Reisebeschreibung. Übersetzt von Michel Velser. Hrsg. von Eric John Morrall nach der Stuttgarter Papierhandschrift Cod. HB V 86. Berlin 1974.[Deutsche Texte des Mittelalters; 66]. In den folgenden Fußnoten wird das Kürzel „Velser“ benutzt.
2 Trude Ehlert: Deutschsprachige Alexanderdichtung des Mittelalters. Zum Verhältnis von Literatur und Geschichte. Frankfurt am Main [u.a.] 1989. [Europäische Hochschulschriften : Reihe 1, Deutsche Sprache und Literatur ; 1174] Zugl.: Bonn, Univ., Habil.-Schr., 1984.
3 Peter Dinzelbacher: Angst im Mittelalter. Teufels-, Todes- und Gotteserfahrung: Mentalitätsgeschichte und Ikonographie. Paderborn [u.a.] 1996.
4 Götz Pochat: Das Fremde im Mittelalter. Darstellung in Kunst und Literatur. Würzburg 1997.
5 Folker Reichert: Begegnungen mit China. Die Entdeckung Ostasiens im Mittelalter. Sigmaringen 1992. [Beiträge zur Geschichte und Quellenkunde des Mittelalters ; 15] Zugl.: Heidelberg, Universität, Habil.-Schr., 1990.
6 Michael C. Seymour: Sir John Mandeville. In: Authors of the Middle Ages. Bd. 1: English Writers of the Late Middle Ages. Hrsg. von Michael C. Seymour. Aldershot 1993. S. 5-64.
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werden. Der Rückbezug auf die Realität des Autors und der Rezipienten erfolgt innerhalb der einzelnen Kapitel.
2. Der Autor
Zum Autor der „Reisen“ liegt umfangreiche Forschungsliteratur vor, die letztlich nicht in der Lage ist, mit Sicherheit Auskunft über die historische Person Mandeville zu geben. Dieses Kapitel trägt für das Thema der Arbeit relevante Ergebnisse zusammen und referiert neben Daten zur historischen Person des Autors Gedanken zur literarischen Person.
2.1 Wer war „Mandeville“?
Das Werk selbst gibt spärliche Auskunft über den Autor. Der Leser erfährt, daß es sich um einen Ritter namens John de Mandeville handelt, der aus dem englischen St. Albans komme und dieses 1322 verlassen habe, um die Welt zu bereisen 7 . Im Alter habe er dann seine Erinnerungen niedergeschrieben.
Da es sich nach heutigen Erkenntnissen bei dem Namen „Mandeville“ um ein Pseudonym handelt 8 , stellt Seymour verschiedene Thesen zur Herkunft des Autors vor 9 : Seine Muttersprache war Französisch. Ihm stand eine große kontinentale Bibliothek zur Verfügung, mit deren Hilfe er sein Werk zusammengestellt hat und die reich und aktiv genug war, um zeitgenössische Arbeiten innerhalb weniger Jahre zu erwerben. Es handelte sich höchstwahrscheinlich um eine kirchliche Bibliothek in Nordfrankreich oder Flandern. Seymour schließt auf einen Kleriker, der wahrscheinlich Ordensmitglied war. Er konnte Latein lesen, aber kein Arabisch und Griechisch. Die Art der Darstellung der Werkinhalte zeigt ihn als informierten und intelligenten Leser von Büchern über das Heilige Land und andere exotische Teile der bekannten Welt. Er war fähig, Sacroboscos Theorien zu meistern und offen für die Möglichkeit, die Welt zu umrunden. Seymour
7 Velser, 3,11-16.
8 Seymour, S. 6: Um die Identität des Autors wurde viel spekuliert. Vermutungen reichten von Jean de Bourgogne zu Jean d’Outremeuse. Uneinigkeit gebe es vor allem bezüglich der Frage, ob Mandeville tatsächlich ein englischer Ritter sei oder nicht.
9 Seymour, Mandeville, S. 27.
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favorisiert einen Benediktiner, auf den diese Beschreibung zutreffen könne: Jean le Long. Gleichzeitig schränkt er ein, daß die Beweislage nicht hinreichend sei und keine endgültigen Aussagen getroffen werden könnten.
Dennoch finden Seymours Thesen Rückhalt in den historischen Gegebenheiten. Ab dem 13. Jahrhundert entwickelten sich die Universitäten, die Zentren wissenschaftlicher Untersuchungen waren 10 . Die Bibel, alte Grundlage jeden Unterrichts, war nur noch Mittelpunkt der Theologie. Mit der Freiheit der Universitäten kamen auch Bücher in den Blickpunkt, die als Hauptlehrmittel vorwiegend Wissen verbreiten sollten. Der neuen Einstellung gemäß entwickelte sich eine Methode der verstandesgeleiteten Hinterfragung von Problemen: die Scholastik. Dabei „ist der Intellektuelle, der sich der Scholastik bedient, nicht mehr ein einfacher Textinterpret, sondern ein Schöpfer von Problemen, die seine Überlegung herausfordern, sein Denken anregen und ihn zu einer Stellungnahme veranlassen.“ 11 Der Autor der „Reisen“ konnte sich als Gelehrter, der er zweifellos war, dieses Einflusses nicht entziehen 12 . Die Werke, die im Zuge der Scholastik entstanden, waren auch ihm bekannt und standen ihm als Quellen zur Verfügung (z.B. Vincent von Beauvais, „Speculum maius“) 13 . Mandeville zeigt sich in seinem Werk an rationalen Erklärungen interessiert und steht damit oftmals in Widerspruch zu herkömmlichen Lösungen 14 .
Nicht nur die persönliche Bildungssituation wirkte sich auf den Autor aus. Er war den politischen, ökonomischen und sozialen Wandlungen seiner Zeit ebenso ausgesetzt wie seine Rezipienten. In der Zeit von 1270-1330 befand sich die Christenheit in einer umwälzenden Krisensituation, die ihre Spuren bis in Mandevilles Zeit hinterlassen haben dürfte 15 . Das Christentum stieß vorerst auf verschiedene Grenzen 16 . Durch die
10 Weltbild Weltgeschichte. 11. Bd.: Das Hochmittelalter. Hrsg. und verfaßt von Jacques Le Goff. Augsburg 1998. S. 256-275. Auch für die folgenden Ausführungen.
11 Weltbild Weltgeschichte, 11. Bd., S. 258.
12 Seymour, Mandeville, S. 25 ist sich jedoch sicher, daß Mandeville kein Scholastiker war. Es ist dennoch davon auszugehen, daß er durch den Kontakt mit scholastischen Schriften beeindruckt war und Züge der Scholastik in sein eigenes Denken aufgenommen hat.
13 Enzyklopädien, wie die Vincents von Beauvais, repräsentieren den „Geist der Ordnung“ (Weltbild Weltgeschichte, 11. Bd., S. 260). Der immer größer werdende Einfluß der Werke des Aristoteles zeigt sich besonders in der Verbindung von Vernunft und Glauben. In Mandevilles Roman kann genau diese Verknüpfung gefunden werden. Dies wird in Kapitel 3.1.4 näher erläutert.
14 Dies soll in Kapitel 3.1.2 ausführlicher besprochen werden.
15 Hier und im folgenden: Weltbild Weltgeschichte, 11. Bd., S. 277-295.
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Unmöglichkeit weiterer räumlicher Entdeckungen im realen Leben kann die Sehnsucht nach der Ferne gesteigert worden sein. Mandeville verarbeitet diese durch ein hauptsächlich geographisch bestimmtes Werk und trifft damit den Nerv der Zeit. Das Verlangen nach zumindest imaginärer Expansion konnte durch seine Literatur befriedigt werden. Literatur bot durch ihre Öffnung hin zu Freiheit und Phantasie eine Möglichkeit mit der Verwirrung im Denken und Fühlen der Zeit umzugehen und ein neues Ordnungssystem aufzubauen. So erweist sich die Zeit der Erschütterung und Aufspaltung alter Systeme als Chance für einen Neuanfang. Aus der Wachstumskrise kann eine gestärkte Ordnung hervorgehen. Doch zur Bewältigung der Umwälzungen sind neue Methoden erforderlich. Eine davon liefert Mandeville auf literarischem Gebiet mit seinem Roman.
2.2 Das Pseudonym
Warum nimmt der Autor das Pseudonym „Mandeville“ an? Auch hierzu bietet Seymour Lösungsansätze 17 . Er geht unter anderem von der Möglichkeit eines literarischen Ursprungs aus und erwähnt in diesem Zusammenhang den um 1340 erschienenen satirischen Roman „Le roman de Mandevie“. Es gibt einige Parallelen zu den „Reisen“. Zum einen sind die Protagonisten beide Ritter, der eine mit Namen Mandevie, der andere Mandeville. Beide führen ihre Leser durch eine Welt, der eine durch eine imaginäre moralische Welt, der andere durch die „reale“ Welt mittels einer erfundenen Reise. Die Herkunft des Ritters Mandevie ist im Lateinischen mons albus, die Mandevilles St. Albans. Da es sich um eine literarische Produktion handelte und Mandeville nicht nur ein in Enzyklopädien bewanderter Leser war, liegt die Annahme nahe, daß er sein Pseudonym aus einem Roman entnahm. Seine Geschicktheit im Verbinden von Realem und Fiktion hätte er somit nicht nur mit dem Inhalt seines Werkes bewiesen, sondern auch mit seinem Äußeren.
Ein Motiv, sich für ein Pseudonym zu entscheiden, mag auch von der theologischen Geisteshaltung der Zeit ausgegangen sein. Nach der Verdammung von 1277, in der
16 Weltbild Weltgeschichte, 11. Bd., nennt folgende Grenzen: technische, räumliche, geistige, ökonomische, soziale, religiöse und mentale.
17 Seymour, Mandeville, S. 18.
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Vernunftschluß und experimentelle Beobachtung ausgemerzt werden sollten, wurde wissenschaftliches Denken behindert 18 . Um dennoch unerwünschte Überlegungen anstellen zu können, bedurfte es der Sicherheit einer anderen Identität. Diese lag in der Wahl eines Pseudonyms.
Es ist nicht Ziel dieser Arbeit, die Identität des Autors festzulegen - was ohnedies unmöglich wäre -, sondern Hinweise zu finden, die seine Motivation beleuchten. Der Name Jean le Long mag in diesem Zusammenhang Spekulation sein, doch Seymours Schlußfolgerungen zur Autorenperson sind hierfür wertvoll und plausibel. Tatsächlich ist es nicht viel, was an Fakten vorhanden ist. Doch kann man nun einiges über das Vorwissen des Autors festlegen und dies in Verbindung zum historischen Umfeld, zum Werk und zur Zielgruppe setzen, für die er schrieb.
3. Die „Reisen“
Die „Reisen“ liegen uns in über 250 Handschriften vor, wobei man diese auf drei ursprüngliche Versionen beschränken kann: die kontinantale, die insulare und die Lütticher Version 19 . Ausgehend von diesen verbreiteten sich zahlreiche Übersetzungen in ganz Europa 20 . Die zwei bedeutendsten Handschriften in deutscher Übersetzung sind von Otto von Diemeringen 21 und Michel Velser 22 angefertigt worden. Obwohl uns das Original von 1357 nicht mehr erhalten ist, geht die Forschung von einem französischen Archetyp aus 23 . Die kontinentale Version ist diesem am nächsten, liegt
18 Weltbild Weltgeschichte, 11. Bd., S. 282.
19 Seymour, Mandeville, S. 7-8: Die kontinentale Version liegt in 31 Handschriften vor und stammt aus Frankreich. Die insulare Version liegt in 23 Handschriften vor und tauchte vor 1390 in England auf. Im Unterschied zur kontinentalen Version ist sie im anglo-französischen Dialekt geschrieben. Es finden sich einige Umformulierungen und Änderungen. Die Lütticher Version liegt in sieben Handschriften vor und stammt von der kontinentalen. Aufgrund lokaler Bezüge kann man ein Abfassungsdatum nach 1373 annehmen. Diese Version gab in der Vergangenheit Anlaß zu Spekulationen über den Abfassungsort des Archetypen. Inzwischen geht man nicht mehr davon aus, daß die „Reisen“ ursprünglich in Lüttich geschrieben wurden.
20 Siehe Abb. 1 im Anhang.
21 Klaus Ridder: Jean de Mandevilles "Reisen". Studien zur Überlieferungsgeschichte der deutschen Übersetzung des Otto von Diemeringen. München 1991.[Münchener Texte und Untersuchungen zur deutschen Literatur des Mittelalters; 99]
22 Velser
23 Seymour, Mandeville, S. 7.
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jedoch noch nicht ediert vor; eine Übersetzung der ältesten französischen Handschrift von 1371 dient den Forschern als Grundlage ihrer Analysen 24 . Im folgenden soll zunächst der Aufbau der „Reisen“ kurz dargestellt werden. Für die Fragestellung dieser Arbeit wichtiger als inhaltliche Aspekte sind dabei Überlegungen zu den verwendeten Quellen und dem Umgang mit diesen.
3.1 Die Gattung Reiseliteratur
Beschreibungen über die Fremde, ob nun als Erdbeschreibung oder Reisebericht, gab es schon in der Antike 25 . Diese lassen sich kontinuierlich bis ins Mittelalter - hier in der Mehrzahl in Form von Pilgerberichten - nachweisen. Ridder konstatiert nach Hassauer eine Entwicklung des empirischen Denkens innerhalb der Gattung Reiseliteratur 26 . So kann man eine Dichotomie von Toposwissen (schriftlich überliefertes „geographisches“ Wissen) und Beobachtungswissen (Wissen aus direkter Beobachtung durch Augenzeugen) festhalten. Die Entwicklung erfolgt nun durch allmähliche Verdrängung des Toposwissens hin zum Beobachtungswissen. Obwohl er für das Spätmittelalter von einer „Säkularisierung des Weltbildes“ spricht 27 , könne man jedoch nicht von der Existenz authentischer Reiseberichte ausgehen. Typisch für Reiseliteratur des ganzen Mittelalters ist die Vermischung von Fiktion und Erfahrung und die Erwartungshaltung der Reisenden: man möchte nicht Unbekanntes entdecken, sondern Bekanntes wiederfinden 28 .
Ebenfalls charakteristisch für mittelalterliche Reiseliteratur ist der Rückgriff auf die stets gleichen Quellen 29 . Pochat spricht in diesem Zusammenhang von einer „erstaunliche[n] Zähigkeit, mit der sich die phantastische Tradition seit hellenistischer Zeit bis in die
24 John de Mandeville: Travels (Itinerarius, engl. u. franz.) Texts and translations by Malcolm Letts. Bd. 1 und 2. London: Hakluyt Society 1953. Diese Ausgabe konnte aufgrund eines Fehlers der Universitätsbibliothek Trier für diese Arbeit nicht verwendet werden.
25 Pochat, Fremde, S. 22-24.
26 Ridder, Mandevilles „Reisen“, S. 8-9.
27 Ridder, Mandevilles „Reisen“, S. 9.
28 Ridder, Mandevilles „Reisen“, S. 9.
29 Pochat, Fremde, S. 24.
6
Arbeit zitieren:
Evelyn Lehmann, 2003, Weltbild und Literatur – Motivation für das Interesse an der Welt am Beispiel John de Mandevilles „Reisen“, München, GRIN Verlag GmbH
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