Inhaltsverzeichnis
1. Einführung. Seite 3
2. Konflikt - was ist das? Seite 4
2.1 Begriffsklärung. Seite 4
2.2 Konflikteinteilung Seite 4
2.3 Konfliktmerkmale Seite 5
3. Praktisches Beispiel eines Konfliktes zwischen einer Pädagogiklehrkraft
und mir als Praktikantin an der Fachakademie für Sozialpädagogik Seite 6
4. Konfliktlösung durch Arbeitsbeziehungsaufstellungen. Seite 7
4.1 Das Arbeitsbeziehungssystem. Seite 7
4.2 Bindungen Seite 8
4.3 Wichtige Wirkfaktoren im Arbeitsbeziehungssystem im Hinblick auf den
von mir beschriebenen Konflikt. Seite 9
4.4 Die Aufstellungsarbeit. Seite 10
5. Abschießende Gedanken. Seite 11
6. Literaturverzeichnis. Seite 13
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1. Einführung
Herr Huber und Frau Peters 1 arbeiten beide in einer Autofirma in derselben Abteilung. Die Zusammenarbeit funktionierte reibungslos bis beide einen Auftrag zur Bearbeitung erhielten, der sich als sehr Zeit aufwendig herausstellte. Frau Peters distanzierte sich von der Mehrarbeit und begründete dies mit ihrer persönlichen Doppelbelastung von Familie und Beruf. Herr Huber übernahm so den größeren Teil der Arbeit und blieb dadurch oft deutlich länger in der Firma als Frau Peters, obwohl auch er Frau und Kinder hat. Herr Huber sprach es nicht aus, aber die vermehrte Arbeit empfand er für sich gegenüber Frau Peters als ungerecht und wurde dadurch zunehmend verstimmter im Umgang und in der Kommunikation mit seiner Kollegin. Nach einem gewissen Zeitrahmen kam es zur Eskalation und Herr Huber konnte seine aufgestaute Wut nicht mehr verbergen. Er beschimpfte Frau Peters und bezichtigte sie der Faulheit und des verminderten Arbeitseinsatzes. Frau Peters fühlte sich persönlich beleidigt und konnte ihrerseits nur destruktiv auf die Aussagen ihres Kollegen reagieren. Herr Huber und Frau Peters stehen sich nun mit zwei unterschiedlichen Ansichten gegenüber und jeder vertritt seine ganz persönlichen Interessen und Haltungen. Die beiden Arbeitskollegen befinden sich dem zu Folge in einem Konflikt.
Menschen sind „konfliktträchtige Wesen“ (Crisand, Reinhard, S. 9). Leben und arbeiten Menschen zusammen, sind Konflikte also mehr oder weniger ein Bestandteil des gemeinsamen Weges und der zu bewältigenden Tätigkeiten. Konflikte im Arbeitsleben bzw. in Arbeitsbeziehungen sind geprägt von einer Dynamik, die im Team und den einzelnen Arbeitskräften Kreativität und mentale Stärke wecken können. Auf der anderen Seite kann diese Konfliktdynamik wie Wellen um sich schlagen und eine destruktive und lähmende Wirkung zeigen. Konflikte sollten daher frühzeitig wahrgenommen und mit konstruktiven Konfliktbewältigungsstrategien bearbeitet werden. Für eine derartige Konfliktlösung gibt es zahlreiche Möglichkeiten und eine davon ist das Suchen nach einer Lösung durch Aufstellung von Arbeitsbeziehungen.
Ziel meiner Arbeit ist es deshalb, die Möglichkeit des Aufstellens von Arbeitsbeziehungen als Hilfe zur Konfliktbewältigung in Arbeitsbeziehungen anhand eines selbst erlebten praktischen Beispiels aufzuzeigen. Zum besseren Verständnis beginne ich mit einer Konfliktdefinition und allgemeinen Informationen bezüglich Konflikte. Anschließend beschreibe ich ein praktisches Beispiel eines Konfliktes im Arbeitsleben aus meiner persönlichen Erfahrung an der Fachakademie für Sozialpädagogik. Daran orientierend erkläre ich die Aufstellungsarbeit
1 Namen frei erfunden
3
von Arbeitsbeziehungen und beziehe mich dabei in erster Linie auf das Buch „Berufliche Beziehungswelten, Das Aufstellen von Arbeitsbeziehungen in Theorie und Praxis“ von Franz Ruppert, 2001. Abschließend nehme ich persönlich dazu Stellung.
2. Konflikt - was ist das?
Konflikte gehören zur menschlichen Natur und sind daher in allen Lebensbereichen zu finden. In Punkt zwei kläre ich nun aus wissenschaftlicher Sicht den Begriff des Konfliktes und seinen Merkmalen. 2.1 Begriffsklärung „Konflikt“
Das Wort Konflikt stammt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie Zwistigkeit, Streit, Zusammenstoß (vgl. Knaurs Jugendlexikon, S. 333)
In den Konflikttheorien wird der Konflikt beispielsweise von Ulich als ein „Kampf der Motive“ benannt. Es ist ein Gegeneinanderstehen oder Gegeneinanderwirken von mehreren Trieben, Strebungen, Wünschen und Willensregungen. (vgl. Crisand, Reinhard, S.13) Berkel spricht dann von einem Konflikt, wenn zwei Elemente gleichzeitig gegensätzlich oder unvereinbar sind.
Innerhalb dessen lassen sich verschiedene Konfliktarten unterscheiden wie z.B. der Interessenkonflikt, Führungskonflikt oder Arbeitskonflikt um nur einige davon zu nennen.
2.2 Konflikteinteilung
Konflikte können in intrapersonelle Konflikte und in interpersonelle Konflikte eingeteilt werden. Zwischen diesen beiden Einteilungen bestehen Unterschiede, es lassen sich jedoch auch deutliche Zusammenhänge erkennen.
Der intrapersonelle Konflikt wird auch seelischer Konflikt genannt und ist ein Konflikt zwischen verschiedenen Strebungen innerhalb einer Person. Das Problem bzw. ein Teil des Problems liegt in der eigenen Person.
Hierbei können drei Konflikttypen unterschieden werden, die sich wie im Folgenden darstellen (Einteilung nach Kurt Lewin):
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Arbeit zitieren:
Katharina Dumpler, 2004, Konfliktlösung durch Arbeitsbeziehungsausfstellung - aufgezeigt durch ein praktisches Beispiel an der Fachakademie für Sozialpädagogik, München, GRIN Verlag GmbH
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Einbetten
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Konfliktbearbeitung und Konfliktlösung in einer Arbeitsgruppe
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