Inhaltsverzeichnis
1. Lehr- und Lernziele 3
1.1. Grobziele 3
1.2. Feinziele 3
2. Sachanalyse 5
3. Bedingungsanalyse 8
3.1. Beschreibung der Lerngruppe hinsichtlich der Stunde 8
3.2. Individuelle Lernvoraussetzungen hinsichtlich der Stunde 9
4. Verlaufsplanung 18
5. Anhang 19
Literatur
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1. Lehr- und Lernziele
1.1. Grobziel
Die Schüler wiederholen und festigen die Begriffe Viereck, Dreieck und Kreis sowie deren Merkmale .
1.2. Fein ziele
Kognitive Ziele:
Die Schüler sollen:
Vier-, Dreiecke und Kreise erkennen und benennen; die Merkmale der geometrischen Formen Viereck, Dreieck und Kreis benennen und die Begriffe „gegenüberliegend“; „gleichlang“; Eckpunkt“ und „Seite“ dazu verwenden die Gespensterformen den geometrischen Formen (Drei-, Viereck und Kreis) im Schloss und an der Tafel zuordnen;
die geometrischen Formen mit realen Abbildern auf dem AB verbinden;
Sprachheilpädagogische Ziele:
syntaktisch – morphologische Ebene:
Anregen von Satzbildung durch Satzmusterangebote in Form freien Sprechens zu den Gespenstern/ im Gespräch/ beim Auswertungsgespräch zur Ergebnisdarstellung (alle, bes. Ch., Philipp, J., S.) korrektives Feedback (M., T., J., Ch.)
semantisch – lexikalische Ebene
Verstehenssicherungen durch Wie derholung der Aufgabenstellungen (K., J., S.) Sprechfreude durch die Einstiegsgeschichte fördern, indem sich die Kinder frei zum Schloss äußern können (alle)
phonetisch – phonologische Ebene
korrektives Feedback (J., Ch.)
Anregen zur deutlicher Artikula tion durch Lautgebärden (D., J., Ch.)
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Sensomotorische Ziele:
Förderung der taktilen Wahrnehmung durch Ertasten der Formen im Säckchen (alle, bes. Philipp)
Soziale Ziele:
Anregung der Lernfreude und Motivation durch den Einstieg (alle, bes. K., Ch., D., Philipp) Förderung gegenseitiger Rücksichtnahme und Unterstützung beim Partnerlernen (bes. Ch., I., V.)
Diagnostische Absichten:
Gelingt das Ertasten der Formen im Fühlsäckchen (Ch., S., J.)? Gelingt die Zuordnung der Formen bzw. der Transfer der Bilder mit realen Gegenständen auf die geometrischen Formen an der Tafel (K., J.)?
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2. Sachanalyse
Geometrie bedeutet wörtlich übersetzt Erdmessung und ist dem Griechischen entlehnt. Die ursprüngliche Bedeutung gibt Hinweise auf den Ursprung dieses mathematischen Teilgebiets. Meyers Taschenlexikon versteht unter Geometrie ein Teilgebiet der Mathematik, welches „sich mit der Größe, Gestalt, gegenseitiger Lage und Richtung von ebenen und räumlichen Figuren befasst“1.
Geometrie kann in die euklidische, nichteuklidische Geometrie, Planimetrie, Stereometrie, sphärische, darstellende und analytische Geometrie untergliedert werden. In der vorliegenden Stunde bilden die geometrischen Formen den Inhaltsschwerpunkt. Diese sind zur Planimetrie (Geometrie der Ebene) zu zählen.
Kreis
Der Kreis ist der geometrische Ort aller Punkte der Ebene, die von einem festen Punkt M den gleichen Abstand r haben. M ist der Mittelpunkt bzw. das Zentrum und r der Radius des Kreises. Jede Strecke, die den Mittelpunkt M mit einem Punkt des Kreises verbindet, wird ebenfalls als Radius bezeichnet. Durchmesser heißen diejenigen Strecken, die zwei Kreispunkte verbinden und dabei den Mittelpunkt enthalten2 (). Bezogen auf die vorliegende Unterrichtsstunde sind lediglich die charakteristischen Merkmale für die geometrische Form Kreis, d.h. dass dieser rund ist und keine Ecken aufweist, von Bedeutung.
Dreieck
Verbindet man drei Punkte nicht auf einer Gerade gelegene Punkte A, B, C, so entsteht ein ebenes Dreieck. Dabei werden die Eckpunkte mit A, B, C, die gegenüberliegenden Seiten mit a, b, c und die Innenwinkel mit α, β, γ bezeichnet. Für das ebene Dreieck gilt immer der Satz von der Winkelsumme: α + β + γ = 180°.
Man unterscheidet hinsichtlich der Winkelgröße in stumpfwinklige, rechtwinklige und spitzwinklige Dreiecke. Teilt man Dreiecke nach der Länge ihrer Seiten ein, ergeben sich drei verschiedene Arten:
gleichschenklig (zwei Seiten sind gleich lang)
-
gleichseitig (alle drei Seiten sind gleich lang, jeder Winkel beträgt 60°)
-
beliebiges Dreieck (alle drei Seiten sind unterschiedlich lang).
-
1 vgl. Meyers Taschenlexikon Bd. 4, S. 59
2 vgl. Duden, Rechnen und Mathematik, S.343
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Für die Schüler wird bei dieser Form der Ebene von Belang sein, dass sie drei Ecken und drei Seiten hat. Die verschiedenen Arten des Dreiecks werden nicht thematisiert.
Viereck
Das Viereck ist eine ebene Figur, die entsteht, wenn man vier Punkte A, B, C und D einer Ebene, von denen keine drei auf einer Geraden liegen, durch vier Strecken verbindet. Die Strecke AB nennt man die Seite a, die Strecke BC heißt Seite b, die Strecke CD wird als Seite c bezeichnet und die Strecke DA nennt man Seite d. Außer den vier Eckpunkten haben die vier Seiten keine weiteren gemeinsamen Punkte. Analog zum Dreieck bezeichnet man die vier Innenwinkel mit den kleinen griechischen Buchstaben α, β, γ und δ. Die Summe der Innenwinkel beträgt im Viereck immer 360°. Der Winkelgrad und die Länge der einzelnen Strecken können dabei unterschiedlich groß sein.
Sonderfälle des Vierecks:
Rechteck
Sind alle Innenwinkel eines Vierecks gleich groß, nämlich 90°, nennt man diese geometrische Figur Rechteck. Beim Rechteck sind zwei sich gegenüberliegende Seiten gleich lang und sie sind parallel.
Quadrat
Ein Quadrat ist ein Rechteck mit vier gleich langen Seiten. Die Diagonalen des Quadrats sind gleich lang, halbieren einander, sind rechtwinklig zueinander und teilen die Innenwinkel in zwei gleich große Hälften. Man bezeichnet das Quadrat als regelmäßiges Viereck, da es vier gleich lange Seiten und vier gleich große Winkel hat. Das Quadrat besitzt vier Symmetrieachsen (zwei Diagonalen und zwei Mittellinien) und ist punktsymmetrisch zum Mittelpunkt M.
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Trapez
Parallelogramm
Rhombus
In der vorliegenden Stunde wird nur das Viereck eine Rolle spielen. Dabei werden die rechten Winkel und die Diagonalen nicht thematisiert. Wichtig ist, dass die Schüler „vier Eckpunkte“ und „gleichlange gegenüberliegende Seiten“ als Merkmale des Vierecks erkennen.
Auf die Sonderformen Trapez, Parallelogramm und Rhombus wird verzichtet, da sie noch nicht Gegenstand des Geometrieunterrichts in Klasse 3 sind.
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Quote paper:
Katrin Niemann, 2005, Besuch auf Schloss "Geomeo", Munich, GRIN Publishing GmbH
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