Art der Arbeit: Hausarbeit
Semester: Sommersemester 2005
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Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 4
2 Merkmale der demenziellen Erkrankung. 5
2.1 Herkunft des Begriffes „Demenz“ 5
2.2 Häufigkeit der demenziellen Erkrankungen. 6
2.3 Variationen der Demenz 7
2.4 Einteilung der Demenzen nach ICD 10. 10
3 Diagnosekriterien 11
3.1 Gedächtnisstörung. 11
3.2 Störung der Motorik, Sprache und Wiedererkennung. 12
3.3 Alltagstätigkeit. 16
3.4 Aufmerksamkeitsstörung Orientierungsstörungen. 16
3.5 Depression. 17
4 Diagnosestellung 18
4.1 Fremddiagnose. 18
4.2 Hirnleistungstests. 18
4.3 Die apparativen Verfahren. 19
5 Schlusswort. 22
6 Stichwortverzeichnis. 23
7 Literaturverzeichnis ( Bücher) 24
8 Literaturverzeichnis (Informationsmedien) 25
1 Einleitung
Demenz ist die zweithäufigste psychische Krankheit in Deutschland.
In meiner Hausarbeit bearbeite ich das Thema “Demenz”. Folgende Schwerpunkte habe ich bei der Erstellung meiner Arbeit gesetzt: Im ersten Kapitel meiner Arbeit möchte ich einen Überblick über das Krankheitsbild als Definition und deren Merkmale, sowie ihrer Häufigkeit geben. In diesem Teil geht es weitergehend um die Variationen der Demenzkrankheit, die in zwei Bereiche geteilt sind. Der Erste untergliedert Demenztypen nach dem Lebensalter. Demenztypen nach Ursachen ist Inhalt des danach folgenden Bereiches. Ein weiteres Unterkapitel beschäftigt sich mit den Klassifikationen nach ICD 10 - eine internationale Unterteilung von Krankheiten. Das zweite Kapitel beschreibt die fünf Diagnosekriterien, die erfüllt sein müssen, damit eine Demenz diagnostiziert wird. Hier wird ein Überblick, aber auch vereinzelt Einblicke, in mögliche Therapieformen gewährt. An einem Punkt wird sogar Kritik an überbewerteten und unterbewerten Forschungsgebieten geäußert.
Diagnosestellung ist Thema des dritten Kapitels, das einen Überblick über die wichtigsten Möglichkeiten geben soll, die eingesetzt werden, um Demenz medizinisch nachzuweisen. Hier geht es von der Eigen-und Fremddiagnose, die sich sehr wenig technischer Hilfsmittel bedienen bis zu apparativen Verfahren wie EKG (Elektrokardiogramm), CT (Computertomographie) und EEG (Elektroenzephalogramm).
2 Merkmale der demenziellen Erkrankung
In diesem Kapitel soll das Krankheitsbild der Demenz erläutert und die unterschiedlichen Arten der Demenz erklärt werden.
2.1 Herkunft des Begriffes „Demenz“
In einem Lexikonband wird Demenz als „Blödsinn“ bezeichnet. Es heißt weiter, dass Demenz in verschieden Graden des Schwachsinns vorkommt und durch Hirn- und Geisteskrankheiten erworben wird ( Bertelsmann Lexikon-Institut 1992, D 215). Auf die verschieden Arten und Grade wird in dem nächsten Teil dieses Kapitels näher eingegangen.
Eine allgemeine Definition des Krankheitsbild gibt die Encyclopedia von Microsoft.
Demenz oder Dementia ist abgeleitet aus dem lateinischen (mens = Geist, Verstand). Sie ist eine durch äußere Einflüsse hervorgerufene Form organischer Hirnschädigungen, die den teilweisen oder fast vollständigen Verlust einst besserer intellektueller Fähigkeit beinhaltet (vgl. Microsoft 2005, Wörterbuch: Demenz).
Ein zeitlicher Faktor der Abnahme von kognitiver Leistungsfähigkeit wird in einer Definition von Christian Zippel und Sibylle Kraus (Hrsg.) vorgenommen. Da heißt es:
„von Demenz wird gesprochen, wenn zentrale kognitive Funktionen mindestens ein halbes Jahr beeinträchtigt sind und dadurch die Bewältigung der Alltagsanforderungen erheblich gestört ist“ (vgl. Christian Zippel, Sibylle Kraus (Hrsg.) 2003, 81).
2.2 Häufigkeit der demenziellen Erkrankungen
Nach der Berliner Altersstudie (1996) ist Demenz die zweithäufigste psychische Erkrankung im Alter. Nur die Depressionen hat einen höheren Verbreitungsgrad. Nach Bickel (2000) steigt die Zahl der dementen Personen nach Altersgruppen aufgeschlüsselt an:
In der Bundesrepublik leiden ca. eine Million Menschen an Demenz, etwa 20.000 an präseniler Demenz bei Alzheimer mit frühem Beginn (zwischen 40 und 64). Etwa zwei Drittel der Betroffenen erkranken an Alzheimer mit spätem Beginn, 15 bis 20% an vaskuläerer Demenz und 10 bis 20% an Mischformen. Von Alzheimer sind mehr Frauen betroffen, Männer erkranken häufiger an vaskulärer Demenz. Der Krankheitsverlauf von Alzheimer beträgt bei 65- bis 80-Jährigen fünf bis sieben Jahre, bei über 80-Jährigen drei bis vier Jahre; Patienten mit vaskulärer Demenz haben eine kürzere Überlebenszeit oder Lebenserwartung (vgl. Wikipedia 06.06.2005, „Demenz“).
Vor dem 70. Lebensjahr sind ca. 1 % der Altersgruppe von Demenz betroffen. Jenseits des 90. Lebensjahres sind fast ein Drittel erkrankt. Dazwischen steigt die Zahl der Erkrankten leicht exponential an (vgl. Christian Zippel, Sibylle Kraus (Hrsg.) 2003, 82).
Die Demenzkranken lassen sich wie folgt nach absoluten Zahlen den Bundesländern zuordnen:
2.3 Variationen der Demenz
Die Fachgebiete Medizin, Psychiatrie und Psychologie unterscheiden eine Vielzahl von Demenztypen. Grob lassen sich die Typen in die 2 Kategorien Lebensalter und Ursache einteilen.
Demenztypen nach Lebensalter
Die Dementia infantillis ist eine etwa nach dem 4. Lebensjahr auftretende Erkrankung. Sie ist durch Bewegungsstereotypien, Sprachstörungen und Persönlichkeitsveränderungen gekennzeichnet. Die Ursachen für diesen Krankheitsverlauf sieht man in Stoffwechselstörungen und in besonderen Hirnkrankheiten (vgl. Microsoft 2005, Wörterbuch: „Demenz“).
Arbeit zitieren:
Dipl. Sozialarbeiter / Dipl. Sozialpädagoge Thomas Löhr, 2005, Diagnose und Diagnostik von Demenz, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Die Alzheimer Demenz - Das Parkinson Syndrom - Das Down Syndrom
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