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2.1 Hausarbeit 4
2.1.1 Zweck und Bedeutung der Hausarbeit 4
2.1.2 Wissenschaftliches Arbeiten 4
2.2 Vor der schriftlichen Ausarbeitung 5
2.2.1 Zeiteinteilung und Planung der Arbeitsschritte 5
2.2.1.1 Zeiteinteilung 5
2.2.1.2 Planung und Themenreflexion 6
2.2.2 Fachliteratur 7
2.2.2.1 Informationsquellen 7
2.2.2.2 Lesen Exzerpieren und Markieren 7
2.3 Schriftlicher Teil der Hausarbeit 9
2.3.1 Schreiben 9
2.3.2 Zitieren 9
2.3.3 Äußeres Erscheinungsbild der Hausarbeit 10
2.3.4 Das Titelblatt 11
2.3.5 Das Inhaltsverzeichnis 11
2.3.6 Die Einleitung 12
2.3.7 Der Hauptteil 12
2.3.8 Der Schluss 13
2.3.9 Das Literaturverzeichnis 13
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Viele Studierende stehen zu Beginn ihres Studiums vor dem Problem nicht zu wissen, was genau unter einer Hausarbeit zu verstehen ist und welche Arbeitsschritte erforderlich sind, um eine im gesamten Aufbau korrekte Hausarbeit niederzuschreiben.
Die vorliegende Arbeit ist in zwei Teile gegliedert. Im ersten Teil (ab Kapitel 2) wird erklärt, wie man effektiv eine Hausarbeit vorbereitet. Dazu gehört eine konkrete Zeitplanung, das Finden von Informationsquellen und das Auswerten von Informationen. Es wird vorgestellt, wie zitiert wird und was unter Exzerpieren zu verstehen ist. Ein weiteres Kapitel ist dem Schreiben der Hausarbeit gewidmet, es wird eine mögliche formale Gliederung aufgezeigt und auf Regeln beim äußeren Erscheinungsbild der Arbeit hingewiesen. Der zweite Teil (Kapitel 3) dieser Arbeit zeigt anhand eines Beispiels, wie eine Hausarbeit in fertiggestellter Form aussehen kann. Hierbei wurden exakt die Schritte angewandt, die im ersten Teil erläutert werden.
Zu erwähnen ist, dass es weitere mögliche Formen des formellen Aufbaus der Hausarbeit gibt – hier kann lediglich in kurzer Fassung auf eine Variante eingegangen werden. Im Grunde soll den LeserInnen die Möglichkeit gegeben werden, sich einen ersten Einblick zu verschaffen in die Thematik Hausarbeit.
Die Kapitel dieser Arbeit wurden zeitlich geordnet nach HLQHU Vorgehensweise, die zur Erarbeitung einer Hausarbeit möglich ist. Für die Erläuterung anhand eines Beispiels wurden als Literaturquellen die „Blätter zur Berufskunde“ zum Thema „Diplom-Sozialarbeiter / Diplom-Sozialarbeiterin Diplom-Sozialpädagoge / Diplom-Sozialpädagogin (Fachhochschule)“ (1997) sowie die Kapitel „Familienberatung in der Sozialarbeit“ von Ionka Senger und „Familientherapie“ von Werner Richtberg aus dem „Fachlexikon der sozialen Arbeit“ (1997) gewählt.
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An Fachhochschulen und Universitäten in Deutschland wird von den Studierenden während des Studiums u.a. gefordert, ihre Fähigkeit zur wissenschaftlichen Arbeit in Form von schriftlichen Arbeiten nachzuweisen. Eine dieser Arbeiten ist die sogenannte Hausarbeit bzw. Seminararbeit (Hülshoff und Kaldewey, 1993). In den einzelnen Lehrveranstaltungen wird diese Art von Beitrag von den Studierenden verlangt. In der Regel umfasst eine Hausarbeit 10 bis 20 Seiten (Hülshoff und Kaldewey, 1993). Das fertige Skript soll mit Computer oder Schreibmaschine geschrieben sein. Das Thema ist oft von dem Dozent / der Dozentin vorgegeben und beschäftigt sich mit Sachverhalten, die in der Lehrveranstaltung behandelt werden (Hülshoff und Kaldewey, 1993).
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„Wissenschaft und wissenschaftliches Denken beginnen dort, wo ich bereit bin, meinem eigenen Denken zu trauen, es zu explizieren, auf die Meinungen anderer zu beziehen und seine Resultate in den wissenschaftlichen Diskurs einzubringen“ (Kruse, 1994, S. 57)
Was ist unter wissenschaftlichem Arbeiten zu verstehen?
Wissenschaftliches Arbeiten bedeutet, systematisch und für andere nachvollziehbar und überprüfbar die Wahrheit und Wirklichkeit zu finden und zu dokumentieren. Erkenntnisse der jeweiligen Wissenschaft müssen auf dem neuesten Stand und intersubjektiv, d.h. von anderen Fachkompetenten geteilt sein. Dies erkennen wir, in dem wir viel über das Thema lesen und vergleichen. Die gewonnene Erkenntnis muss verallgemeinbar sein.
Folgende Regeln sollen beim wissenschaftlichen Arbeiten eingehalten werden: „Erstens: alles nachvollziehbar halten.
Zweitens: Meinungen und Fakten nicht vermengen.
Drittens: neue Erkenntnisse gewinnen wollen.“ (Krämer, 1999, S. 14)
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Wenn ein Abgabetermin vorgegeben ist, empfiehlt es sich, von Beginn an eine Zeiteinteilung vorzunehmen. Das gleiche gilt für die Einteilung der bevorstehenden Arbeitsschritte. Generell ist es auch bei Hausarbeiten ohne Abgabetermin von Vorteil, diese Einteilungen vorzunehmen, da auf diese Weise Arbeitsschritte geplant und aufeinander abgestimmt werden können (Hülshoff und Kaldewey, 1993). Des weiteren haben wir hierdurch die Möglichkeit, allen anderen Verpflichtungen im Leben weiterhin problemlos nachkommen zu können. Ein weiterer Aspekt ist, dass es so zu einer zeit-und kostensparenden Ausarbeitung der Hausarbeit kommt (Hülshoff und Kaldewey, 1993) und dass das bevorstehende Projekt durch das Bewältigen mehrerer kleiner Schritte bei weitem nicht mehr so groß erscheint wie zuvor (Krämer, 1999).
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Bei der Einteilung der Zeit können wir uns folgendes Beispiel aus Hülshoff und Kaldewey (1993) als erste Vorlage nehmen:
Bei einer Hausarbeit haben wir eine Ausarbeitungszeit von zwei Monaten. Pro Woche stehen 40 Stunden an Arbeitszeit zur Verfügung. Ca. 30 Stunden werden benötigt für Lehrveranstaltungen und das Arbeiten hierfür zu Hause. Für die Hausarbeit werden pro Woche 10 Stunden einberechnet. Zusätzlich sollten wir uns einen Zeitpuffer für nicht mit einkalkulierte Tätigkeiten einrichten. Das unten aufgeführte Beispiel zeigt, wie die Zeit einkalkuliert werden kann für die verschiedenen Arbeitsschritte.
(Hülshoff und Kaldewey, 1993, Abb. S. 190)
5
3ODQXQJXQG7KHPHQUHIOH[LRQ Es ergeben sich laut Hülshoff und Kaldewey (1993) fünf Arbeitsschritte bei der Erstellung einer Hausarbeit:
Das Vorarbeiten (Themenreflexion und Materialsammlung)
Die Bearbeitung und Ordnung des Informationsmaterials Die Informationsgewinnung und erstes Schreiben Der schriftliche Teil der Hausarbeit und Korrektur Die Reinfassung der Hausarbeit und Durchsicht
Weiter wird in Hülshoff und Kaldewey gesagt, dass ein wesentlicher Bestandteil der Vorarbeit die generelle Betrachtung ( 5HIOH[LRQ GHV YRUJHJHEHQHQ 7KHPDV IU GLH Hausarbeit ist. Wie viel Zeit wird in Anspruch genommen, welche Anforderungen stellt das Thema, und welche Fragen sollen beantwortet werden? Besteht bereits kognitives Wissen zu diesem Thema? Wie wird das Thema so verkürzt, dass es in der festgelegten Zeit bis zum Abgabetermin ausgearbeitet werden kann? Existieren ausreichend wissenschaftliche Quellen?
Gesetzt den Fall, dass das Thema nicht vorgegeben ist, gibt Kruse (1994, S. 120) folgendes Zitat von Umberto Eco (1988, S.14/15) wieder:
„ ... Das Thema soll den Interessen des Kandidaten entsprechen ... Die Quellen, die herangezogen werden müssen, sollen für den Kandidaten auffindbar sein ... Der Kandidat soll mit den Quellen, die herangezogen werden müssen, umgehen können ... Die methodischen Ansprüche des Forschungsvorhabens müssen dem Erfahrungsbereich des Kandidaten entsprechen.“
Kruse gibt diesen Hinweis für die Themenfindung bei Examens- und Doktorarbeiten. Weiter sagt Kruse, dass Studierende die Möglichkeit haben, den jeweiligen Dozenten / die jeweilige Dozentin um Hilfe bei der Themenauswahl zu bitten.
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Quote paper:
Annette Krause, 2002, Anfertigung einer Hausarbeit: Darstellung des Verfahrens und Erläuterung anhand eines Beispiels, Munich, GRIN Publishing GmbH
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