Das EVA-Konzept nach STERN STEWART II
Eidesstattliche Erklärung
Hiermit erkläre ich, TOM M. SIEBER, an Eides Statt, dass ich die an der Justus-Liebig-Universität Gießen vorgelegte Seminararbeit zum Thema „Wertorientierte Steuerung: Das EVA-Konzept nach STERN STEWART“ selbständig und ohne Benutzung anderer als der angegebenen Hilfsmittel angefertigt habe. Die aus fremden Quellen übernommenen Gedanken sind als solche kenntlich gemacht.
Die Arbeit wurde bisher in gleicher oder ähnlicher Weise keiner anderen Prüfungsbehörde vorgelegt und auch nicht veröffentlicht.
Gießen, den 12. Dezember 2003
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TOM M. SIEBER
Das EVA-Konzept nach STERN STEWART III
Inhaltsverzeichnis
Eidesstattliche Erklärung II
Inhaltsverzeichnis III
Abk ürzungsverzeichnis IV
Abbildungsverzeichnis VI
Anhangsverzeichnis VI
1. Aufgabenstellung und Gang der Arbeit 1
2. Darstellung des EVA-Konzepts nach STERN STEWART 1
2.1. Hintergrund und Darstellung des Grundkonzepts 1
2.1.1. Hintergrund der Entwicklung wertorientierter Steuerungskonzepte 1
2.1.2. Wesen Charakter des EVA als wertorientiertes Steuerungskonzept. 2
2.1.3. Berechnungsschema EVA 3
2.2. Berechnung der drei Basisgrößen. 4
2.2.1. Eingesetzes Kapital (Capital) 5
2.2.2. Betrieblicher Gewinn nach Steuern (NOPAT) 5
2.2.3. Gewichtete durchschnittliche Kapitalkosten (WACC bzw. k WACC ) 6
2.3. Konversionen vom “Accounting Model zum “Economic Model 6
2.3.1. Notwendigkeit und Zielsetzung der Konversionen 6
2.3.2. Mögliche Konversionen und ihre Systematisierung. 7
2.3.3. Ausmaß der Konversionen in der betrieblichen Praxis 8
3. Vier Einsatzmöglichkeiten des EVA-Konzepts im Unternehmen. 9
3.1. Periodische Performance-Messung mit Hilfe des EVA 9
3.2. Beurteilung von Investitionsentscheidungen. 9
3.3. EVA zur Unternehmensbewertung. 10
3.4. EVA als Entlohnungsinstrument / Wertorientiertes Anreizsystem 11
4. Beurteilung des EVA-Konzepts. 12
4.1. Beurteilung der Grundlagen und der Berechnungsweise des EVA. 12
4.2. Beurteilung des Anwendungsbereichs Erfolgsmessung. 14
4.3. Beurteilung der Anwendung zur Fundierung von Entscheidungen 15
4.4. Beurteilung des Anwendungsbereichs Entlohnungsinstrument 15
5. Fazit 16
Anhang. 17
Literaturverzeichnis VI
Das EVA-Konzept nach STERN STEWART IV
Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung BSC Balanced Scorecard Bsp. Beispiel bspw. beispielsweise bzw. beziehungsweise CAPM Capital Asset Pricing Model DCF Discounted Cashflow dt. deutsch EVA Economic Value Added FCF Free Cashflow FIFO First in first out (Methode der Bewertung von Beständen) FuE Forschung und Entwicklung grds. grundsätzlich GuV Gewinn- und Verlustrechnung hinsichtl. hinsichtlich i.d.R. in der Regel insb. insbesondere LIFO Last in first out (Methode der Bewertung von Beständen) lt. laut MVA Market Value Added NBV Nettobetriebsvermögen NOPAT Net Operating Profit After Tax ÖG Ökonomischer Gewinn RG Residualgewinn REI Residual Economic Income REVA Refined Economic Value Added RoI Return on Investment sog. so genannte SV Shareholder Value u.a. unter anderem v.a. vor allem VBM Value-Based-Management
Das EVA-Konzept nach STERN STEWART V
vgl. vergleiche WACC Weighted Average Cost of Capital z.B. zum Beispiel z.T. zum Teil
Das EVA-Konzept nach STERN STEWART VI
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Berechnungsschema des EVA 4
Abb. 2: Bestandteile des Unternehmenswerts 11
Anhangsverzeichnis
1. Berechnung der Basisgrößen NOPAT und Capital (Operating Approach) 17
2. Lücke-Theorem 18
3. Unternehmensbewertung mit EVAs und Free Cashflows. 19
4. Mögliche Fehlsteuerungseffekte aufgrund traditioneller Kennzahlen 20
5. Sinking-fund-depreciation zur Glättung der Perioden-EVAs 21
6. Darstellung der Umsetzung des EVA-Konzepts im Siemens-Konzern 22
Das EVA-Konzept nach STERN STEWART 1
1. Aufgabenstellung und Gang der Arbeit
Nach dem Vorbild amerikanischer Unternehmen hat sich auch in Europa seit Anfang der 90er Jahre vermehrt eine kapitalmarktorientierte respektive wertorientierte Unternehmensführung durchgesetzt. 1 Definitionsgemäß umfasst diese alle Strategien und Maßnahmen des Managements, die darauf abzielen, den Wert des Unternehmens zu steigern. 2 Grds. gilt, dass ein Unternehmen dann seinen Wert steigert, wenn der Ertrag durchgeführter Investitionen größer ist als die Kosten des dafür verwendeten Kapitals. 3 Für die wertorientierte Unternehmensführung wurden zahlreiche Konzepte vorgestellt, von denen in der vorliegenden Arbeit auf das Konzept des Economic Value Added (EVA™) der Unternehmensberatung STERN STEWART & CO. eingegangen werden soll. 4 Nach einer umfassenden Darstellung des EVA-Konzepts, seiner Bestandteile und der Berechnungsweise werden in Abschnitt 3 dieser Arbeit die möglichen Einsatzbereiche des EVA-Konzepts aufgezeigt. Eine Beurteilung des Konzepts folgt in Abschnitt 4, den Abschluss der vorliegenden Arbeit bildet ein Fazit in Abschnitt 5.
2. Darstellung des EVA-Konzepts nach STERN STEWART
2.1. Hintergrund und Darstellung des Grundkonzepts
2.1.1. Hintergrund der Entwicklung wertorientierter Steuerungskonzepte
Während bereits in den 80er Jahren in den USA die konsequente Ausrichtung der Unternehmensführung auf nachhaltige Wertsteigerung als das vorrangige Ziel galt, setzte sich diese sog. SV-Orientierung erst Mitte der 90er Jahre in den Staaten Europas durch. 5 Im Vordergrund steht dabei die Abkehr vom klassischen RoI-Denken und der buchhalterischen Periodisierung, da deren mangelnde Eignung als Erfolgsmaßstab erkannt wurde. 6 An traditionellen Zielgrößen wird insb. ihre mangelnde Korrelation mit der tatsächlichen Wertentwicklung 7 , die mangelnde Berücksichtigung individueller Risiken sowie die uneinheitliche Ermittlung von Daten des externen Rechnungswesens kritisiert. 8 Die Ursachen der Entwicklung zum SV-Denken lassen sich unter dem Stichwort des zunehmenden Kapitalmarktdrucks und Wettbewerbs auf internationalen Kapitalmärkten
1 Vgl. Bausch/Kaufmann (2000), S. 124.
2 Vgl. Arbeitskreis Finanzierung der Schmalenbachgesellschaft (1996), S. 543-544.
3 Vgl. Pfaff/Bärtl (1999), S. 87.
4 Vgl. Böcking/Nowak (1999), S. 281. EVA ist ein eingetragenes Warenzeichen. Nachfolgend wird dieser Zusatz nicht geführt.
5 Vgl. Stern et al. (2002), S. 7.
6 Vgl. Bausch/Kaufmann (2000), S. 121-128. Die mangelnde Eignung der klassischen rechnungswesenorientierten Größen er-
gibt sich aus ihrer Tendenz, kurzfristige Erfolge überzubewerten und somit Anreize zur Fehlallokation von Ressourcen zu set-
zen. Zur Kritik an gängigen Steuerungskonzepten vgl. auch Rappaport (1998), S. 19-45.
7 Vgl. zur mangelnden Aussagekraft traditioneller Kennzahlen z.B. Siegert (1995) S. 580-607.
8 Vgl. z.B. Theisen (2000), S. 215-216. Diese Uneinheitlichkeit resultiert aus den Spielräumen der Bilanzierungsvorschriften.
Arbeit zitieren:
Tom Sieber, 2004, Wertorientierte Steuerung: Das EVA-Konzept nach Stern-Stewart, München, GRIN Verlag GmbH
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