Inhaltsverzeichnis
0. Einleitung 3
1. Politische Institutionen der EU 5
1.1 Anzahl der Abgeordneten im Europäischen Parlament
1.2 Repräentation von Frauen in politischen Institutionen 6
2. Welche Faktoren nehmen Einfluss auf die politische
Partizipation von Frauen? 8
2.1 Frauen in der Arbeitswelt - ein historischer Rückblick 9
2.2 Faktor: Ungleichheit in der Ausbildung 10
2.3 Faktor: Familie 11
2.4 Forschungsansätze zur politischen Partizipation
von Frauen 13
2.4.1 Der traditionelle Ansatz 13
2.4.2 Der radikale Ansatz 13
2.4.3 Der revisionistische Ansatz 14
2.5 Politische, institutionelle sozi-strukturelle Einflussfaktoren 15
2.6 Diskussion zu den Einflussfaktoren 18
3. Schlusswort 23
3.1 Warum sollten Frauen in der Politik mitwirken? 22
4. Literaturverzeichnis 25
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0. Einleitung
(Zeichnung entnommen aus: Dieckerhoff, Friedrichs 1987, Seite 83)
In modernen Industriegesellschaften hat sich eine Form der geschlechterspezifischen Teilung u.a. auch in der Arbeitswelt und im öffentlichen Leben herausgebildet. Die Situation der Frau in der Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahrzehnten verändert. Immer mehr Frauen sind selbständig und unabhängig. Die junge Frau des 21. Jahrhunderts möchte ebenso wie ein Mann auch, in allen beruflichen Tätigkeitsfeldern - somit auch in der Politik - repräsentiert sein und ein Mitspracherecht haben. Auf welche Zahlen kann man sich berufen, um zu erkennen, dass Frauen in entscheidungsbefugten Positionen sehr schwach vertreten sind?
An der Zusammensetzung der Abgeordneten im Europäischen Parlament insbesondere und an einer kurzen tabellarischen Übersicht über die Repräsentation von Frauen in den politischen Institutionen der EU möchte ich im ersten Schritt meiner Hausarbeit belegen, dass Frauen in der Politik unterrepräsentiert sind. Da die Menschheit nahe zu gleichen Teilen aus Männern und Frauen besteht,
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könnte man gleichzeitig sagen, dass die Hälfte der Menschheit einfach ausgeschlossen wird, wichtige Entscheidungen zu beeinflussen und mitzuverantworten. Logisch betrachtet ist dies selbstverständlich keine akzeptable Situation.
Weiterhin möchte ich im zweiten Schritt meiner Hausarbeit untersuchen, welche Faktoren dabei eine Rolle spielen und darauf Einfluss nehmen, dass Frauen im 21. Jahrhundert im Arbeitsfeld >Politik< unterrepräsentiert sind. Ist Politik tatsächlich nur „Männersache“?
Zum Schluss meiner Hausarbeit ist es mir wichtig aufzuzeigen, warum Frauen in der Politik aber auch in anderen entscheidungsbefugten Positionen unbedingt repräsentiert sein sollten.
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1. Politische Institutionen der EU
1.1 Anzahl der Abgeordneten im Europäischen Parlament (Stand am 31 Mai 2005)
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1.2 Repräsentation von Frauen in politischen Institutionen (Stand: Mai 2000)
∗ Stand: November 1999
∗∗ Stand: Januar 1999
(Quelle: Europäische Datenbank „ Frauen in Führungspositionen“; eigene tabellarische Zusammenstellung)
Die von mir zusammengestellten Darstellungen über die Repräsentation von Frauen in politischen Institutionen der Europäischen Union zeigen eindeutig, dass Frauen zwar in Parlamenten, Gremien und anderen politischen Institutionen präsent sind - aber unterrepräsentiert.
Das Europaparlament ist die einzige Institution der Europäischen Union, die direkt von den Bürgerinnen und Bürgern gewählt wird. Wichtige Aufgaben wie zum Beispiel die Aufnahme von neuen Mitgliedstaaten in die Europäische Union oder aber Finanzierungen
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von Bildungsprogrammen und Kulturprojekten, die unmittelbar die EU Bürger betreffen, werden u.a. vom Europäischen Parlament entschieden. Wäre es nicht wichtig, dass die Interessen der Bürger von beiden Geschlechtern gleichermaßen vertreten werden? Diese Darstellung der Abgeordneten im Europäischen Parlament zeigt, dass fast durchgängig, (bis auf Schweden) in allen Mitgliedsländern die Repräsentanz von Frauen im Europäischen Parlament unter den der Männer liegt.
Eine unausgewogene Repräsentanz von Frauen und Männern widerspricht dem demokratischen Grundprinzip, dennoch kann es anhand der oben aufgelisteten Zahlen keine Rede von einer gleichberechtigten Beteiligung von Frauen und Männern an politischen Entscheidungsprozessen geben.
Doch woran liegt es, dass eine geringe Repräsentanz von Frauen in der Politik gegeben ist? Welche Faktoren spielen dabei eine Rolle bzw. nehmen darauf Einfluss? Im nächsten Schritt möchte ich dieser Frage genauer nachgehen.
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Arbeit zitieren:
Kinga-Veronika Mendick, 2004, Geschlechterspezifische Ungleichheit. Welche Faktoren nehmen Einfluss auf die politische Partizipation von Frauen?, München, GRIN Verlag GmbH
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