II
Gliederung
Einleitung 1
1 Rahmenbedingungen des Kombinierten Verkehrs in Osteuropa 2
1.1 Begriffe und Technik 2
1.2 Umwelt des Systems „Schienen-KV in Osteuropa“ 5
1.2.1 Grundlagen der Verkehrspolitik 5
1.2.2 Verkehrspolitische Begründung des Kombinierten Verkehrs. 6
1.2.3 Politische Programme zur Förderung des Schienen-KV in Osteuropa 9
1.2.4 Legislative zum Kombinieten Verkehr in Osteuropa. 10
1.2.5 Kulturelle Aspekte. 12
1.3 Infrastruktur des Kombinierten Verkehrs in Osteuropa 13
2 Markt 17
2.1 Angebotseite: Akteure und Faktoren. 17
2.2 Nachfrageseite: Potenziale und Nachfragefaktoren. 18
2.3 Performance des Kombinierten Verkehrs Straße-Schiene in Osteuropa 21
2.3.1 KV-Aufkommen. 21
2.3.2 Schienen-KV im Wettbewerb mit unimodalem Straßengüterverkehr 23
2.3.3 Förderungsmöglichkeiten des Schienen-KV in Osteuropa 26
2.4 Ausblick 27
3 Länderbeispiel Bulgarien 29
3.1 Rahmenbedingungen. 29
3.2 Markt 31
3.3 Perspektiven und Fazit 33
4 Fazit 34
Literaturverzeichnis 36
Anhang 39
Einleitung
Die Verkehrsmärkte Osteuropas befinden sich seit dem Fall der kommunistischen Regime im Umbruch. Der Übergang zu marktwirtschaftlicher Wirtschaftsordnung und der Anschluss der Mittel- und Osteuropäischen Länder an die Europäische Union sorgt für steigende Wirtschaftsleistung, wachsenden Außenhandel und führt im Effekt zu starken Erhöhungen der Güterverkehrsaufkommen. Dabei weckt die zunehmende Dominanz des Straßengüterverkehrs mit seinen nachteiligen Auswirkungen für Umwelt und Gesellschaft den Ruf nach verträglicheren Verkehrsmethoden. Eine dieser Methoden ist der Kombinierte Verkehr Straße-Schiene. Ziel dieser Arbeit ist somit, den Status Quo des bereits vorhandenen Kombinierten Verkehrs Straße-Schiene in Osteuropa zu untersuchen und Perspektiven für seine zukünftige Entwicklung abzuleiten.
Der Kombinierte Verkehr in Osteuropa wird als physisches und operatives System verstanden, welches von verschiedenen Rahmenbedingungen beeinflusst wird. Diese gilt es, um zu einem Verständnis der gegenwärtigen Marktlage des Kombinierten Verkehrs Straße-Schiene zu gelangen, zu Beginn zu untersuchen. Dazu gehören technische Grundlagen ebenso wie politische Einschätzung und die rechtliche Situation des Kombinierten Verkehrs. Anschließend soll der Markt für Kombinierten Verkehr Straße-Schiene in Osteuropa in den Dimensionen von Angebot, Nachfrage und tatsächlicher Leistung betrachtet werden. Es gilt dabei, die Faktoren von Angebot und Nachfrage zu klären und den Schienen-KV in seinem Aufkommen und in seiner Qualität im gesamten Transportmarkt und insbesondere gegenüber dem wichtigsten Konkurrenten Straßengüterverkehr zu verorten. Auf einen Vergleich mit dem Modus Binnenschiff wird verzichtet, da die Wasserstraße im verkehrspolitischen Sinn nicht als konkurrierender Verkehrsträger bezeichnet werden kann. Im Anschluss soll versucht werden, aus den derzeitigen und zu erwartenden zukünftigen Rahmenbedingungen und Besonderheiten Perspektiven des Schienen-KV in Osteuropa aufzuzeigen. Diese sind jedoch aufgrund der schwierigen Ausgangslage im Markt und der schlechten Informationslage von hoher Unsicherheit. Schließlich soll mit dem Länderbeispiel Bulgariens der reale Schienen-KV in seinem Status Quo und Perspektiven illustriert werden. Das Beispiel eignet s ich gut, um die Verkehrssituation eines Landes in Randlage zur Europäischen Union darzustellen. Von besonderem Interesse ist die Divergenz der Verkehrsprobleme und daraus folgend der verkehrspolitischen Interessen zwischen mitteleuropäischen und peripher-europäischen Ländern.
1 Rahmenbedingungen des Kombinierten Verkehrs in Osteuropa
Im ersten Teil der Rahmenbedingungen werden die grundsätzlichen technisch-organisatorischen Elemente des Kombinierten Verkehrs Straße-Schiene betrachtet, um eine solide Ausgangsbasis für die nachfolgende Analyse und Bewertung zu erhalten. Für die weitere Analyse wird das System „kontinentaler Kombinierter Verkehr Straße-Schiene in Osteuropa“ in einen technischen Bereich und in einen operationalen Bereich zergliedert. Der technische Bereich umfasst die physische Netzinfrastruktur und die Transporthilfsmittel des Kombinierten Verkehrs. Der operationale Bereich umfasst die Dienstleistungen im Kombinierten Verkehr, die an späterer Stelle aus der Perspektive des Transportmarktes betrachtet werden. Da das betrachtete System nicht im leeren Raum stattfindet, sondern in eine aus politischen, rechtlichen, sozialen und ökonomischen Systemen bestehende Umwelt eingebettet ist, empfiehlt sich weiterhin die Analyse der wichtigsten externen Determinanten. 1 Auf der Grundlage des hier erarbeiteten Status Quo des technischen Teilsystems und der Umweltfaktoren des Kombinierten Verkehrs werden im Anschluss an die Marktbetrachtung die Perspektiven in Osteuropa bewertet werden können.
1.1 Begriffe und Technik
Der Kombinierte Verkehr Straße-Schiene ist eine umweltfreundliche Substitutions-Möglichkeit des Straßengüterverkehrs durch eine Verknüpfung der Verkehrsmodi Straße und Schiene. Grundgedanke ist, die Stärken der einzelnen Verkehrsträger zu verbinden, um gemeinsam die heutigen Verkehrsbedingten Probleme zu bewältigen. Als Arbeitsgrundlage dieser Ausführung soll eine Definition der Europäischen Verkehrs-Ministerkonferenz (ECTM) von 1993 dienen. 2 Den Oberbegriff in der Definitionsfolge bildet der „multimodale Transport“. Dabei handelt es sich um den „Transport von Gütern mit mindestens zwei verschiedenen Verkehrsträgern“, was ihn vom unimodalen Transport unterscheidet. Intermodaler Transport ist als Teilmenge des multimodalen Transports zu verstehen. Der Transport von Gütern geschieht dabei „in ein und derselben Ladeeinheit mit verschiedenen Verkehrsträgern, wobei ein Wechsel der Ladeeinheit aber kein Umschlag der transportierten Güter selber erfolgt. Die Lade-
1 Inwe lcher Weise diese das System des Kombinierten Verkehrs in Osteuropa beeinflussen, wird im Abschnitt „Umwelt“ beschrieben und bewertet werden.
2 Economic Commission for Europe (2001): Terminologie des Kombinierten Verkehrs. Vereinte Nationen, New York und Geneva. S. 16ff.
Einheit kann entweder ein Kraftfahrzeug oder eine intermodale Transporteinheit sein.“ Der „Kombinierte Verkehr“ wiederum ist der „intermodale Transport in Europa, bei dem der überwiegende Teil der zurückgelegten Strecke mit der Eisenbahn, mit dem Binnen- oder Seeschiff bewältigt wird und der Vor- und Nachlauf auf der Straße so kurz wie möglich gehalten wird.“ Bei dem in dieser Arbeit untersuchten „kontinentalen Schienen-KV in Osteuropa“ handelt es sich folglich um Kombinierten Verkehr, bei dem der Vor- und/oder der Nachlauf durch den Lastkraftwagen und der Hauptlauf auf der Schiene bewältigt wird und der innerhalb Osteuropas, nach Osteuropa oder aus Osteuropa heraus stattfindet. Die klassische KV- Transportkette setzt sich aus den Elementen Straßenvorlauf vom Versender zum Umschlagterminal, dem Umschlag im Quellterminal, dem Schienenhauptlauf, dem Umschlag im Zielterminal und dem Straßennachlauf zum Empfänger zusammen. Die Kombination der Verkehrs-Modi Straße und Schiene impliziert erhöhte organisatorische Anforderungen. Es müssen schließlich die verschiedenen technischen Elemente wie Fahrwege, Fahrzeuge, Gefäßgestelle, Gefäße, Umschlaggeräte und Terminals harmonisch und aufeinander abgestimmt eingesetzt werden. 3 Die verschiedenen Elemente des Kombinierten Verkehrs werden dabei in der Regel von verschiedenen Akteuren bewirtschaftet. Im Folgenden sollen die wichtigsten Komponenten des Kombinierten Verkehrs Straße-Schiene dargestellt werden. Eine mögliche Differenzierung sieht „Begleiteten Kombinierten Verkehr“ auf der einen Seite und „Unbegleiteten Kombinierten Verkehr“ auf der anderen Seite vor. Der begleitete Kombinierte Verkehr ist auch als „Rollende Landstraße“ (RoLa) bekannt. Dabei wird der gesamte handelsübliche Lastkraftwagen, der bereits den Vorlauf bestritten hat, auf spezielle Niederflurwagen der Bahn ve rladen. Der Fahrer des Lastkraftwagens kann in gesonderten Schlafwagen mitreisen. Vorteile der Rollenden Landstraße sind insgesamt vergleichsweise geringer Aufwand, niedrige Anforderungen an die Infrastruktur und kurze Vorbereitungszeit und hohe Umschlag-Geschwindigkeit sowie die Anrechnung der Fahrzeit im Zug auf die Ruhezeiten des LKW-Fahrers. Nachteilig sind die hohen technischen Anforderungen an die eingesetzten Wagons und die daraus resultierenden Beschaffungs- und Wartungskosten sowie die zu Gunsten der Sicherheit geringeren Zuggeschwindigkeiten. Unbegleiteter Kombinierter Verkehr umfasst alle anderen Arten des Kombinierten Verkehrs. Dabei werden statt ganzer Lastkraftwagen nur ihre Ladebehälter auf die Schiene verladen.
3 Vgl. Bukold, S. (1996): Kombinierter Verkehr Schiene/Straße in Europa. Eine vergleichende Studie zur Transformation von Gütertransportsystemen. Lang, Frankfurt, S. 43.
Mögliche Behälter sind Sattelanhänger, Wechselbehälter, Wechselbrücken und Container. Container und Sattelanhänger benötigen für ihren vertikalen Umschlag große Kräne. Für Sattelanhänger werden zudem spezielle Taschenwagons benötigt, welche das Fahrwerk der Sattelanhänger aufnehmen. Wechselbehälter sind leichter und kostengünstiger als die übrigen Behälter und sind zudem für Beladung mit Europaletten optimiert. 4 Eine aus dem unbegleiteten Verkehr abgeleitete Transportart stellt der „bimodale Verkehr“ dar. Er ist eine Antwort auf das Problem hoher Fixkosten der KV-Infrastruktur sowie ungenügender Terminaldichte. In einem horizontalen Umlade-Verfahren werden Behälter mit auf LKW und Wagon verfügbaren Mitteln gehandhabt. Das System kann zuverlässig, zeitsparend und kostengünstig eingesetzt werden. 5 Terminals sind die Schnittstellen im kombinierten Verkehr und haben als solche, wie auch aus anderen Bereichen der Betriebswirtschaft bekannt ist, eine enorme Bedeutung für die Leistungsfähigkeit des gesamten Konzepts. Terminals können auf Grundlage verschiedener Kriterien unterschieden werden. Sie gruppieren sich z.B. nach Größe, Dienstleistungsbreite oder Standort eines Terminals im Netz. 6 Die Terminals müssen an ein bestehendes Straßennetz angeschlossen werden und schienenseitig ist die möglichst direkte Verbindung an eine Hochleistungs-Schienenstrecke vorteilhaft. Die verwendeten Zugsysteme spielen eine wesentliche Rolle für die Transportzeiten im kombinierten Verkehr und werden in sechs grundlegende Muster aufgeteilt. 7 Im Einzelwagensystem werden einzelne KV-Wagons an konventionelle Züge angehängt. Folglich sind an Quelle und Ziel sowie anderen Transshipment-Points aufwendige Rangieraktivitäten notwendig, die viel Zeit und Geld kosten. Bei den Gruppenzugsystemen werden zwei Gruppen von Wagons gebildet. Dies sind entweder zwei Gruppen von KV- Wagens, die unterschiedliche Destinationen haben, oder eine Gruppe von KV Wagons und eine Gruppe von konventionellen Wagons, was wiederum zusätzliches Rangieren notwendig macht. Blockzugsysteme und Shuttlezugsysteme sind Züge, die direkt von Punkt A nach Punkt B verkehren und ausschließlich aus KV-Wagen bestehen. Blockzugsysteme werden nach Ankunft neu zusammengestellt, Shuttlezugsysteme dagegen verkehren in gleicher Zusammensetzung auf der gleichen Strecke. In der wichtigen Frage der Transportzeiten sind nur die beiden zuletzt
4 Vgl. International Union of Railways (UIC), URL: http://www.uic.asso.fr/tc/article.php3?id_article=50/ [Stand: 26.06.2005].
5 Vgl. Bukold (1996), S. 290.
6 Vgl. Bukold (1996), S. 27f.
7 Vgl. Bukold (1996), S. 24ff.
genannten Systeme mit dem unimodalen Straßengüterverkehr konkurrenzfähig. Bei den selten eingesetzten Linienzugsystemen werden mehrere Terminals nacheinander angefahren.
1.2 Umwelt des Systems „Schienen-KV in Osteuropa“
Das System des Kombinierten Verkehrs, welches sich aus technischen, organisatorischen und operativen Elementen zusammensetzt, ist in eine Umwelt mit vielen Teilsystemen eingebettet. Die im Folgenden vorgenommene Umweltbetrachtung des Kombinierten Verkehrs in Osteuropa ist stark vereinfacht und im Wesentlichen mit der politischen Umwelt gleichgesetzt. Dies ist möglich, da sie auf der Grundlage eines vielseitigen Interessenbündels wirkt, welches nicht-politische Umweltsysteme u nd deren Wirkzusammenhänge auf Verkehrsfragen einschließt. Zunächst werden die Grundlagen und Zuständigkeiten für Verkehrspolitik in Osteuropa geklärt. Anschließend erfolgt eine Zusammenfassung der europäischen Argumentation für Intermodalität im Allgemeinen und den Schienen-KV in Osteuropa im Speziellen. Da das wirkungsvollste Instrument der Politik die Legislative ist, wird der rechtliche Rahmen des Kombinierten Verkehrs separat betrachtet werden. Schließlich soll dies um Überlegungen zum heterokulturellen Charakter des osteuropäischen Wirtschaftsraums und dessen mögliche Auswirkungen auf den kontinentalen Schienen-KV ergänzt werden.
1.2.1 Grundlagen der Verkehrspolitik
Die politische Umwelt des Schienen-KV manifestiert sich in der Verkehrspolitik. Diese umfasst allgemein Ordnungs- und Strukturmaßnahmen im Zusammenhang der Raumüberwindung. Wechselseitig folgt sie dabei Zielen der Sozial-, Umwelt- und Wirtschaftspolitik. Verkehrspolitik findet auf europäischer, nationaler, regionaler und lokaler Ebene statt. Aus dem Zusammenwirken verschiedener politischer Bereiche und administrativer Ebenen entsteht schließlich eine heterogene Interessen-Landschaft, was Interessenkonflikte hervorruft. Grundsätzlich besitzen die Staaten Mittel- und Osteuropas einen autonom hoheitlich geregelten verkehrspolitischen Rahmen. Mit Assoziierungsabkommen, Beitrittsvorbereitungen und schließlich für Mitgliedstaaten steigt der Einfluss der Europäischen Union im Bereich Verkehr. So haben sich die Staaten Mittel- und Osteuropas auf dem Weg zum Beitritt zur Europäischen Union im Zeichen der Harmonisierung dazu verpflichtet, den Acquis Communitaire - und damit auch den Besitzstand der Verkehrsnormen der Gemeinschaft zu übernehmen. Die
gemeinsame Verkehrspolitik der Europäischen Union besitzt laut Unionsvertrag weitreichende Kompetenzen, folgt aber allgemein dem Subsidiaritätsprinzip. Das im Rahmen dieser Arbeit betrachtete Thema „kontinentaler Schienen-KV in Osteuropa“ fällt mit einigen Ausnahmen in den politischen Verantwortungsbereich der Europäischen Union, schließlich ist sie für „den internationalen Verkehr aus oder nach dem Hoheitsgebiet eines Mitgliedstaats oder für den Durchgangsverkehr durch das Hoheitsgebiet eines oder mehrerer Mitgliedstaaten“ sowie in den Fragen der Kabotage und Verkehrssicherheit verantwortlich. 8 Die Verbesserung der transeuropäischen Transportachsen zwischen der EU-15 sowie den neuen Mitgliedstaaten und derzeitigen Beitrittskandidaten ist ein kritischer Faktor für den Erfolg der Erweiterung der Europäischen Union und die Festigung des Binnenmarktes. 9 Aufgabe der Verkehrspolitik ist es, die Rahmenbedingungen für Steigerungen von Effizienz und Effektivität der Güterverteilung zu schaffen und damit das Wirtschaftswachstum zu fördern. Gleichzeitig jedoch gilt es, neben rein wirtschaftlichen Wirkungen des Verkehrs auch nach den Kriterien der Nachhaltigkeit die negativen externen Effekte der zunehmend globalisierten Güterverteilung auf Gesellschaft und Umwelt zu beachten und ihnen gegebenenfalls entgegenzuwirken. 10 Ein Portfolio verkehrspolitischer Instrumente wie Gesetzgebung und Verkehrsregulierung sowie Subventionen, Forschungs- und Entwicklungsprogramme und internationale Abkommen wird angewendet, um diesen Interessen gerecht zu werden.
1.2.2 Verkehrspolitische Begründung des Kombinierten Verkehrs
Die Erweiterung der Europäischen Union um Staaten Mittel- und Osteuropas geht mit der Ausdehnung des EU-Binnenmarktes auf die neuen Mitgliedstaaten und assoziierte Staaten einher. In diesem neuen, von Nord- bis Südeuropa und von West- bis Osteuropa reichenden Wirtschaftsraum gilt das Grundrecht freien Warenverkehrs. Wirtschaftliche Prosperität, wachsender internationaler Handel, Verlagerung von Produktionsstätten und größere Entfernungen zwischen den Stufen der Lieferkette sind Faktoren steigender Nachfrage nach Transportleistungen. Derzeit ist eine immense Zunahme des transeuropäisch-kontinentalen Güterverkehrs zu beobachten. 11 Bis zum Jahr 2015 wird
8 Vertrag der Europäischen Gemeinschaft, Titel V, Art. 70.
9 Vgl. Europäisches Parlament (1999): Verkehrspolitik und die Erweiterung der Europäischen Union. Luxemburg, S. 6.
10 Vgl. Aberle, G. (2000): Transportwirtschaft. 3. Auflage. Oldenbourg, München, S. 533f.
11 Vgl. Mertens, A.(2003): Die Chancen des Kombinierten Verkehrs im Rahmen der EU-Osterweiterung und die Rolle der Verkehrspolitik. In: Schriftenreihe der Deutschen Verkehrswissenschaftlichen
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Thorsten Lampe, 2005, Kombinierter Verkehr in Osteuropa, München, GRIN Verlag GmbH
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Ausarbeitung, 15 Seiten
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