II
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1 Einleitung. 1
2 Begriffserklärung Unterhaltungsmusik 1
3 Die verschiedenen Musikstile in den Vereinigten Staaten und ihre Ursprünge. 2
3.1 Die Wurzeln der amerikanischen Unterhaltungsmusik 2
3.2 Der Jazz 2
3.3 Der Swing. 4
3.4 Der Rhythm´n´Blues 5
3.5 Der Rock´n´Roll 5
3.6 Die Popmusik 5
4 Einflüsse der Medien auf die Entwicklung einer Unterhaltungsmusikkultur in den Vereinigten
Staaten 6
4.1 Die Schallplatte, das Radio und der Film - Reproduktionsmöglichkeiten von Musik im
20. Jahrhundert 6
4.2 Konzentrationsentwicklungen im Entertainment Business 8
4.3 Auswirkungen auf Künstler 8
5 Einflüsse der amerikanischen Unterhaltungsmusikkultur auf Deutschland. 8
5.1 Wirtschaftliche Einflüsse der Unterhaltungsmusikkultur in Deutschland. 8
5.2 Einflüsse auf das Verhalten des Menschen, aufgezeigt am Beispiel der Diskokultur der
80er Jahre 9
6 Zusammenfassung 11
Anhang. 12
Quellenverzeichnis 14
1
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Heutzutage existieren in der Unterhaltungsmusik Unmengen von verschiedenen Musikstilen, die auch besonders in den letzten Jahren in sehr starkem Maße diversifiziert wurden und so zu unterschiedlichsten Untermusikstilen geführt haben. Allerdings gibt es Musikströmungen, denen Diese entsprangen. Gründe für diese Entwicklungen sind vielfältiger Natur.
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Entwicklung der amerikanischen Unterhaltungsmusikkultur und deren Einflüsse auf Deutschland. Hierbei wird vorab ein Überblick über die wesentlichen Musikstile des 20. Jahrhunderts und deren Ursprünge gegeben und aufgezeigt, inwieweit äußere 1 und innere 2 Faktoren die Musik beeinflussten und so zu Weiterentwicklungen führten. Des Weiteren wird der Einfluss der amerikanischen Medien auf die Unterhaltungsmusik in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts dargestellt. Darauf aufbauend wird der Einfluss der amerikanischen Unterhaltungsmusik auf den Wirtschaftsraum Deutschland und den Menschen an sich anhand des Beispieles 'LVNRNXOWXUGHUHU-DKUH näher betrachtet.
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Unter dem Begriff Unterhaltungsmusik, dem deutschen Synonym der popular music, versteht man eine Musik, die geprägt ist durch eine Profitorientierung der Musikindustrie und bei der der Massenmarkt mit seiner breiten Käuferschicht angesprochen wird. Hierbei sind die Käuferschichten zumeist homogen in Alter, sozialer Klasse und Herkunft. Weiterhin ist für die Unterhaltungsmusik eine Rationalisierung des Produktionsverfahrens und eine technische Perfektion z.B. durch die Mehrspuraufnahme kennzeichnend. Des Weiteren zeichnet sich die Unterhaltungsmusik durch ihre Schnelllebigkeit und schnelle Entwicklung aus, wobei sie auch maßgeblich von Modererscheinungen abhängig ist. Dies unterscheidet sie von Musikrichtungen wie dem Folk oder der Fine Art, welche sich langsam durch ein Ausweiten der ästhetischen Möglichkeiten entwickeln. Das deutsche Penn Deng ist die sog. ernste Musik. Eine Abgrenzung in diesem Sinne entstand erst im 20. Jahrhundert.
1 Behandelt in Kapitel 4
2 Behandelt in Kapitel 3
2
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Es gab zum Anfang des 20. Jahrhunderts verschiedene Musikstile. Zwar war dies nicht in solchem Maße ausgeprägt, wie dies heute der Fall ist, jedoch existierten auch damals verschiedene Musikrichtungen, die sich sehr stark voneinander unterschieden. In meiner Betrachtung werde ich lediglich Musikrichtungen der Unterhaltungsmusik analysieren, nicht jedoch Musik aus dem Bereich der ernsten Musik.
Die Quellen der heutigen Musikkultur sind sehr vielfältiger Natur, jedoch sind sich Musikwissenschaftler heute darüber einig, dass sie wesentlich afrikanischer Abstammung ist. Einflüsse kommen aus dem Blues, der Kirchenmusik der Schwarzen des späten 19. Jahrhunderts (Gospels), den :RUN 6RQJV der Eisenbahnarbeiter und Baumwollfeldarbeiter, der Musik der reisenden PLQVWUHO VKRZV und der europäischen Übersetzung dieser neuen Einflüsse in Form des Ragtime. Doch am Anfang stand die Musik der Afrikaner, welche im Rahmen des Sklavenhandels nach Amerika und in andere Kontinente kamen und deren Kultur sich mit der einheimischen mischte, wozu auch deren Musik gehörte. Katholische Sklavenhändler ließen der Kultur der Afrikaner etwas mehr Freiraum, als der britische Protestantismus, der jegliche Form des Tanzes und Trommelns verbot. Die Sklaven kannten nicht den Begriff des „Kunstliedes“ wie er in Europa geformt wurde. Sie musizierten bei fast jeder Gelegenheit. Ihr Einfluss war bei einer Anzahl von 4 Mio. nach der Abschaffung der Sklaverei Mitte des 19. Jahrhunderts von großer Bedeutung. Im vorrevolutionären Cuba blieb die Musikkultur der Afrikaner in noch stärkerem Maße erhalten und kam zum Ausdruck durch die Entwicklung der Musikstile Rumba, Mambo und Cha-Cha. Elemente, die jedoch all diesen Musikrichtungen zu Grunde lagen, waren in der afrikanischen Wahrnehmung das Dominieren des Rhythmus über Melodie und Harmonik. 3
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Einer der wichtigsten Einflussfaktoren zur Entwicklung einer Unterhaltungsmusik Amerikas und von vielen als die einzige von Amerikanern geschaffene Kunstrichtung angesehene Musik ist der Jazz. 4
Im Schmelztiegel USA entstand in New Orleans eine neue Musikrichtung, die französischer und westafrikanischer Abstammung war, der frühe Jazz. Die Musikinstrumente dieser neuen Musikrichtung waren den Militärkappellen entnommen. Eine Band namens Original Jazz Band hatte den Jazz dort gehört und war begeistert davon, so dass sie ihn mit nach New York brachte,
3 Vgl. Nanry, Charles, American Music: From Storyville to Woodstock, S. 44ff.
4 Ebd.. S. 147
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Jörg Großpietsch, 2002, Entwicklung der amerikanischen Unterhaltungsmusikkultur und deren Einflüsse auf Deutschland, München, GRIN Verlag GmbH
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