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INHALTSVERZEICHNIS
1 EINLEITUNG 3
2 DEFINITION DER POLYSEMIE UND HOMONYMIE 4
2.1 POLYSEMIE 4
2.2 HOMONYMIE 5
3 DARSTELLUNG IN VERSCHIEDENEN EINFÜHRUNGSBÜCHERN 6
3.1 BERGMANN ROLF: EINFÜHRUNG IN DIE DEUTSCHE SPRACHWISSENSCHAFT 6
3.1.1 Polysemie 6
3.1.2 Homonymie 7
3.2 DÜRSCHEID CHRISTA: GERMANISTIK 7
3.2.1 Homonymie Polysemie 7
3.3 JOHANNES VOLMERT: GRUNDKURS SPRACHWISSENSCHAFT 8
3.3.1 Polysemie 8
3.3.2 Homonymie 9
3.4 FISCHER HANS-DIETER: EINFÜHRUNG IN DIE DEUTSCHE SPRACHWISSENSCHAFT ..9
3.4.1 Polysemie 10
3.4.2 Homonymie 11
3.5 GROSS HARRO: EINFÜHRUNG IN DIE GERMANISTISCHE LINGUISTIK 12
3.5.1 Polysemie 12
3.5.2 Homonymie 12
3.6 MEIBAUER JÖRG: EINFÜHRUNG IN DIE GERMANISTISCHE LINGUISTIK 13
3.6.1 Polysemie 13
3.6.2 Homonymie 14
4 SCHLUSS 15
5 LITERATURVERZEICHNIS 16
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1 Einleitung
In unserem Sprachsystem finden wir eine große Anzahl von Beziehungen zwischen den Wörtern bzw. ihren Bedeutungen. Hier spricht man von semantischen Relatio nen. Diese Seminararbeit beschäftigt sich mit zwei Phänomenen der Semantik – der Polysemie und der Homonymie. Es handelt sich hier um zwei eng verwandte Phänomene. Die Polyse- mie und die Homonymie werden oft getrennt behandelt. Dennoch führen ihre Gemein- samkeiten dazu, dass die beiden Formen der lexikalischen Mehrdeutigkeit ähnliche Auswirkungen auf die Form und Inhaltsrelation des sprachlichen Zeichens haben. Da- mit es bei der Polysemie und der Homonymie nicht zu Verständigungsproblemen kommt, hat der sprachliche und schriftliche Kontext, in dem die Wörter stehen, eine wichtige Bedeutung. Es ist manchmal schwer zu entscheiden, ob nun ein bestimmter Fall lexikalischer Mehrdeutigkeit dem Vorkommen der Polysemie oder dem Phänomen der Homonymie zuzuordnen ist. So eignen sich beide Termini für Wortspiele, Witze und Sprichwörter Zunächst soll, angefangen bei dem Terminus der semantischen Relationen, im ersten Kapitel anhand von Definitionen erläutert werden, was man unter den beiden Ausdrü- cken überhaupt versteht.
An die Erklärung schließt sich der Haup tteil der Hausarbeit an. Hier werden die Ansätze der Erläuterung der Polysemie und der Homonymie in verschiedenen Einführungsbü- chern untersucht. Hierzu werden die beiden Erklärungsansätze knapp erläutert. Die Hausarbeit wird sich demzufolge mit den Darstellungsweisen der Polysemie und der Homonymie in verschiedenen Einführungsbüchern beschä ftigen.
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2 Definition der Polysemie und Homonymie
Im folgenden Abschnitt werden die Termini Polysemie und Homonymie kurz angeführt, um zu erläutern was man unter diesen Ausdrücken versteht.
2.1 Polysemie
Der Terminus Polysemie (griech. polys viel; griech. sema Zeichen), ein Begriff aus der Lexikologie, bedeutet übersetzt ‚Mehrdeutigkeit’. Ein einziges sprachliches Zeichen, also ein Ausdruck, der zwei oder mehr Bedeutungen aufweist, welche etwas miteinan- der gemein haben und sich unter Umständen aus einer einzigen Grundbedeutung able i- ten lassen. 1 Schlägt man in einem Wörterbuch nach, wird man die Grundbedeutungen unter einem Oberbegriff finden. So lassen sich die verschiedenen Bedeutungen etymo- logisch auf eine gemeinsame Quelle zurückverfolgen. Die Unterschiede sind durch me- taphorische Ausdehnungen entstanden.
Von Polysemie spricht man, wenn verschiedene Bedeutungen des Lexems sich von ei- ner Grundbedeutung her ableiten lassen. Es wird also nach der etymologischen Wurzel der Bedeutungsvarianten gesucht, meistens einem Ausdruck, nicht selten des Lateini- schen, in dem alle unterschiedlichen Bedeutungen entha lten sind. In der umgekehrten Richtung geht man dann folglich davon aus, dass sich aus der einen Grundbedeutung mehrere Bedeutungsvarianten herausdifferenziert haben. Polysemie hat zwei Bedeutun- gen für lediglich einen Ausdruck. Diese Sichtweise betont den synchronischen Stand- punkt der Betrachtung. In der diachronischen Perspektive entsteht Polysemie, wenn ein Wort im Laufe der Sprachgeschichte eine oder gar mehrere neue Bedeutungen erhält, ohne seine ursprüngliche Bedeutung zu verlieren. Man muss auch von der Prämisse ausgehen, dass der sprachliche Kontext, in dem ein Ausdruck verwendet wird, von ent- sche idender Bedeutung für die gemeinte Bedeutung dieses Ausdrucks ist. 2
1 vgl.: Linke, Angelika/Nussbaumer, Markus/Portmann, Paul R.: Studienbuch Linguistik. Tübingen:
Niemeyer, 1996. S. 141.
2 vgl.: ebenda. S. 167.
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Die Entstehung der Polysemie ist ein langsamer und gradueller Prozess, über den sich die Sprechergemeinschaft auch nicht unbedingt bewusst wird. Anders geht es dagege n bei einem metaphorischen Gebrauch eines sprachlichen Zeichens vo nstatten. Ein bisher nur in einer bestimmten Bedeutung gebrauchter Ausdruck erhält eine übertragende Be- deutung, welche seine Einstufung als Polysem rechtfe rtigt. 3
2.2 Homonymie
3 vgl.: Lakoff, Georg/Johnson, Mark: Leben in Metaphern. Konstruktion und Gebrauch von Sprachbil- dern. Heidelberg: Auer, 1998. S. 131.
4 vgl.: Linke, Angelika/Nussbaumer, Markus/Portmann, Paul R.: a. a. O.. S. 141.
Quote paper:
Anne Fuest, 2005, Darstellung von zwei semantischen Relationen in verschiedenen Einführungsbüchern, Munich, GRIN Publishing GmbH
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