Inhaltsverzeichnis
Abk ürzungsverzeichnis III
Abbildungsverzeichnis IV
Tabellenverzeichnis IV
Vorwort 1. 1
Entwicklung und Merkmale von Offshore-Zentren 2. 1
1.1 Historische Entwicklung 1
1.2 Definitionsansätze 3
1.3 Merkmale und Charakteristika 4
Nutzen und Problematik von OFCs 3. 5
3.1 Motive und Nutzen von OFCs 5
3.1.1 Motive für Offshore Aktivitäten 5
3.1.2 Nutzen aus Sicht der Unternehmen 5
3.1.3 Nutzen aus Sicht der OFCs 5
3.2 Problematik von OFCs 6
3.2.1 Steuerproblematik - Steuervermeidung und Steuerflucht 6
3.2.2 Geldwäsche 7
3.2.3 Terrorismus 7
3.2.4 Stabilisierung des internationalen Finanzsystems 8
Merkmale und Funktion ausgewählter wichtiger OFCs 4. 9
4.1 In Europa 9
4.1.1 Schweiz 9
4.1.2 Luxemburg 10
4.2 In Asien 11
4.2.1 Hongkong 12
4.2.2 Singapur 13
4.3 Im Pazifik 13
4.4 In der Karibik 14
4.5 Im Mittleren Osten 16
Internationale Organisationen und deren Position gegenüber OFCs 5. 17
5.1 Reformansätze ausgewählter Organisationen 17
5.2 Bewertung der Reformansätze 18
Abschlie ßende Würdigung 6. 19
Anhang V
Literaturverzeichnis IX
II
Abkürzungsverzeichnis Abb. Abbildung ACU Asian Currency Unit ABBL Association des Banques et Banquiers Luxembourg ausl. ausländisch(en) AVI American Virgin Islands BaFin Bundesaufsichtsamt für Finanzdienstleistung(en) BIP Bruttoinlandsprodukt BIS Bank for international Settlement BLUE Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Umwelt und Entwicklung BMA Bahrain Monetary Agency BN Billion Bsp. Beispiel BVI British Virgin Islands bzgl. bezüglich ca. cirka CC Co-Ordination Centers € Euro EBK Eidgenössische Bankenkommission EFD Eidgenössisches Finanzdepartement EU Europäische Union FATF Financial Action Task Force on Money Laundering FSF Financial Stability Forum GPML Global Programme against Money Laundering ggü. gegenüber i.e.S-im engeren Sinne IBF International Banking Facilities IFC International Finance Center IFSC International Financial Service Center IMF International Monetary Fund JOM Japanische Offshore Märkte KfW Kreditanstalt für Wiederaufbau LTCM Long Term Capital Management MRD Milliarden o.S. ohne Seitenangabe OBU Offshore Banking Units OECD Organisation for Economic Co-Operation and Development OFC Offshore Financial Center
III
OPEC Organization of Petroleum Exporting Countries RFC Regional Finance Center STATEC Central Service for Statistics and Economic Studies Tab. Tabelle UBS Union Bank of Switzerland UNODCCP United Nations Office for Drug Control and Crime Prevention US United States US$ US-Dollar USA United States of America VAE Vereinigte Arabische Emirate
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Entwicklung des Euromarktvolumens 1959-1995 in MRD US$ 2
Abb. 2: Das weltweite Fondsgeschäft (Stand Dezember 2003) 11
Abb. 3: Entwicklung der externen Bankpositionen von Hongkong und Singapur von 1998-2005 in MRD US$ 12
Abb. 4: Internationale Bankeinlagen durch pazifische OFCs von 1998-2005 in MRD US$ 14
Abb. 5: Einlagen karibischer OFCs im Interbankenhandel von 1998-2005 in MRD US$ 15
Abb. 6: Internationale Bankeinlagen bei Finanzzentren im Mittleren Osten von 1998-2005 in MRD US$ 16
Abb. 7: Entwicklung der externen Bankpositionen in Luxemburg und in der Schweiz von 1998-2005 in MRD US$ VI
Abb. 8: Internationale Bankeinlagen durch Finanzzentren im Mittleren Osten von 1998-2005 in MRD US$ VIII
Tabellenverzeichnis
Tab. 1: Größe des Offshore-Sektors in der Karibik (Stand 2000) 15
Tab. 2: OFC- Kategorisierungen ausgewählter internationaler Organisationen V
Tab. 3: Entwicklung der Anzahl der Banken in Luxemburg VII
Tab. 4: Entwicklung und Zusammensetzung des Bankensektors in Hongkong von 1993- 2002 VII
Tab. 5: Entwicklung und Zusammensetzung des Bankensektors in Singapur von 1993- 2002 VIII
IV
1. Vorwort
Die Internationalisierung des Kapitals zählt sicherlich zu den bedeutendsten Veränderungen der letzten 30 Jahre in der Welt- und Finanzwirtschaft. Eine wesentliche Rolle bei dem Globalisierungsprozess des Kapitals ist den Offshore-Finanzzentren, nachfolgend als OFCs benannt, zuzuschreiben, welche heute ein wichtiges Element im internationalen Finanzsystem darstellen. 1 Die Rolle und Aktivitäten von OFCs sind nicht erst seit den Ereignissen in den USA am 11. September 2001 ins Blickfeld der Öffentlichkeit und internationalen Aufsichtsbehörden geraten, die sich mit der Problematik von OFCs und möglichen Negativauswirkungen für die Volkswirtschaften kritisch auseinandersetzen. Im Mittelpunkt der Diskussion stehen stets die Geldwäsche, die Finanzmarktstabilität, die Steuerflucht sowie der Terrorismus.
Die Schätzungen über die wahre Höhe des in OFCs verwalteten Vermögens, reichen von fünf bis sechs BN US$. 2 Dies entspricht ca. einem Drittel der gegenwärtigen Weltproduktion und verdeutlicht die hohe ökonomische Relevanz der OFCs für die Weltwirtschaft.
Die vorliegende Seminararbeit untersucht die wirtschaftliche Bedeutung und die Rolle von OFCs im internationalen Finanzsystem. Das erste Hauptkapitel der Arbeit befasst sich zunächst mit der historischen Entstehung sowie den Charakteristiken und Merkmalen von OFCs. Aufbauend auf eine Untersuchung der gegenwärtigen OFC-Aktivitäten werden einzelne OFCs einer Analyse unterzogen. In diesem Zusammenhang werden die Reformbemühungen ausgewählter internationaler Organisationen vorgestellt und kritisch bewertet. Final erfolgt eine kritische Würdigung des Vorgestellten und der Notwendigkeit der OFCs mit einem Ausblick auf eine mögliche zukünftige Entwicklung.
2. Entwicklung und Merkmale von Offshore-Zentren 2.1 Historische Entwicklung
Die Entstehung und Entwicklung der OFC steht in einem engen Zusammenhang mit der Internationalisierung der Finanzmarktgeschäfte und der fortschreitenden Integration der Finanzmärkte. Das Aufkommen der OFCs ist insbesondere eng mit der Entwicklung des sog. Euromarktes verknüpft. Unter dem Begriff Euromarkt werden sämtliche internationalen Geld-, Kredit- und Kapitalmärkte zusammengefasst, auf denen im Gegensatz zu den nationalen Finanzmärkten mit Währungen gehandelt wird, die sich außerhalb ihres Ursprungslandes befinden. Zu Beginn etablierte sich der Handel in US$ außerhalb der USA in den europäischen Finanzzentren, allen voran London (Euro-Dollar-Markt). Ein enger Zusammenhang zwischen der Entwicklung des Euromarktes und der Entwicklung der OFCs ist unstrittig. 3
Die Entwicklung des Euromarktes begann in den 50er Jahren vor dem Hintergrund der Anfänge des Kalten Krieges, als unter sozialistischer Kontrolle stehende Banken aus Angst vor einer Blockierung ihrer Konten dazu übergingen, ihre Dollarguthaben bei westeuropäischen, anstatt US-amerikanischen Banken zu halten. Aufgrund des Bedeutungsverlustes des britischen Pfunds, waren die britischen Banken gezwungen einen Großteil ihrer Finanzierungen und Transaktionen auf US$-Basis abzuwickeln. Die Bereitschaft der Bank of England diese Finanzfreihandelsgeschäfte, die vollständig vom inländischen Markt abgeschirmt waren,
1 Vgl. Hampton, M. (1996), S. 1
2 Vgl. Errico, L. (1999), S. 10
3 Vgl. Storck, E. (1995), S. 5
1
zuzulassen, führte zur Begründung des Euromarktes in London, welches heute noch als das führende Euromarktzentrum gilt.
Wie in nachfolgender Abb. ersichtlich, erhielt der Euromarkt im Laufe der 60er Jahre zusätzlichen Schub aus den Reglementierungen, die auf dem amerikanischen Finanzmarkt erlassen wurden, um dort die anhaltende negative Zahlungsbilanz, bedingt durch einen zunehmenden Kapitalabfluss, auszugleichen.
Quelle: eigene Darstellung basierend auf Storck, E. (1995), S. 9 i.V.m. Krugman, P./Obstfeld, M. (2000), S. 650. Abb.1: Entwicklung des Euromarktvolumens 1959-1995 in MRD US$.
Der Trend Geschäfte auf dem Euromarkt abzuwickeln wurde durch niedrigere Kosten, den weniger reglementierten Markt und zusätzlich durch die Tatsache verstärkt, dass im Rahmen der Globalisierung des Kapitals amerikanische Firmen mehr und mehr Geschäfte w eltweit tätigten und somit auf weltweit zur Verfügung stehende Bankleistungen angewiesen waren.
Um Bankleistungen weltweit anbieten zu können, nutzten amerikanische Banken eine Lücke in der Gesetzgebung. Da Reglementierungen nicht für die sich im Ausl and befindlichen Filialen der US-Bankhäuser galten, wurden OFCs gegründet und die Zahl der Filialen amerikanischer OFC-Banken stieg von 184 im Jahre 1964 auf 699 im Jahre 1973 an. Diese befanden sich überwiegend im europäischen und im karibischen Raum.
Der Zusammenbruch des Bretton-Woods-Systems im Jahre 1973 und die von den USA eingeleitete Phase der Deregulierung der Finanzmärkte trugen zur Expansion des Euromarktes bei. Weitere Schubkraft erhielt der Euromarkt durch die Ölpreisentwicklung in den 70er Jahren und den daraus resultierenden Ölkrisen. Die OPEC legten ihre Geldüberschüsse (Petrodollars) auf dem Euromarkt an, während die Eurobanken wiederum einen Großteil dieser Gelder an Länder verliehen, die durch die gestiegenen Kosten für Ölimporte einen erhöhten Finanzierungsbedarf hatten. Die Einlagen der OPEC-Länder auf dem Euromarkt stiegen dabei von 11,5 MRD US$ im Jahre 1973 bis auf 128,7 MRD US$ im Jahre 1980 (Steigerung von mehr als 1000%) an.
Die Phase der Deregulierung setzte sich zu Beginn der 80er Jahre fort und die Konkurrenz zwischen nationalen Finanzmärkten und dem Euromarkt nahm weiter zu. Im Zuge dieser Entwicklung entschlossen sich die USA, später auch Japan, IBFs einzurichten, um dadurch die an OFCs verloren gegangenen Finanzgeschäfte wieder zurück zu gewinnen. Diese IBFs unterliegen zwar der US-Bankaufsicht, sind jedoch aufgrund bestimmter Befreiungen und Steuervorteile mit anderen OFCs vergleichbar. Eine eindeutige Differenzierung von nationalen und internationalen Märkten sowie von Off- und Onshore-Aktivitäten wurde immer schwieriger.
2
In den 90er Jahren bot das Aufkommen und die zunehmende Anwendung von derivativen Finanzinstrumenten den OFCs ein neues und lukratives Betätigungsfeld. So gehen Schätzungen davon aus, dass auf Offshore-Anlagen rund 27% des weltweiten Gesamtmarktes des Private-Banking entfallen. Durch den Mangel der traditionellen Finanzplätze, sich rechtzeitig dem veränderten Marktumfeld anzupassen, führte verstärkt zum Aufkommen von OFCs.
2.2 Definitionsansätze
Die OFCs werden in der Literatur mit einer Vielzahl von allgemeinen Bezeichnungen, wie z.B. Steueroasen, Steuerparadiese oder mit dem englischen Begriff tax haven, belegt. OFCs bezeichnen Finanzplätze, die von den üblichen Regelungen und Finanzmarktstandards abweichen und von den internationalen Aufsichtsstandards für Finanzgeschäfte ausgenommen sind. Sie erlauben ausländischen Banken, Versicherungen, Industrie- und Handelsunternehmen sowie dem vermögenden Privatkunden Geschäftspraktiken umzusetzen, die in ihren Heimatländern nicht möglich sind. Der geographische Ansatz der Definition von OFCs verbindet das aus dem englischen stammende Präfix Offshore mit der geographischen (vor der Küste gelegen) und der politischen (außerhalb der Grenzen) Lage eines Finanzplatzes. Der geographische Aspekt besitzt historisch durchaus eine gewisse Berechtigung, da in Phasen staatlicher Reglementierung Anleger vor Zugriffen versuchten, ihre Anlagen in wirtschaftlich und politisch sichere Regionen zu verlegen. Diese Regionen sollten somit auch geografisch günstig liegen und lagen oftmals im wahrsten Sinne des Wortes offshore, wie z.B. die Bermudas vor der Küste der USA . 4 Dieser Ansatz stärkt die weit verbreitete Meinung, dass es sich bei den OFCs um kleinere Inselstaaten handelt, die sich in der Nähe von größeren Wirtschaftszentren befinden. 5 Allerdings vermag dieser nicht zu erklären, warum es OFCs auch auf dem Festland (z.B. Luxemburg, Schweiz) gibt.
Das Offshore-Banking macht den überwiegenden Teil der Offshore-Aktivitäten aus. Bei nahezu 85% aller in OFCs gehaltenen Vermögen handelt es sich um Bankguthaben. 6 Die Banken agieren als intermediär für Finanzströme, die den Inlandsmarkt nicht berühren und damit offshore bleiben. Bei Offshore-Aktivitäten spielt die Art der gewählten Rechtsform des beteiligten Unternehmens eine wichtige Rolle, da diese entscheidend für die steuerliche und rechtliche Behandlung ist. In der Literatur und im allgemeinen Sprachgebrauch hat die Begrifflichkeit - Offshore-Finanzzentrum - im Laufe der Zeit eine unterschiedliche Interpretation und Definition erfahren. Es gibt daher derzeit keine eindeutige und durchgängig verwendete Definition für OFCs. Auch die internationalen Organisationen definieren OFCs nach eigenen Kriterien. 7 Grundsätzlich lassen sich jedoch drei unterschiedliche Definitionsansätze zur Begriffsbestimmung von OFCs, nach der Klassifizierung des IMF, aufführen. 8
Die IFCs oder auch Primary OFCs agieren als Vermittler bei weltweiten Finanzgeschäften, wobei sie grundsätzlich Kapital von Nicht-Ansässigen aufnehmen um diese dann langfristig an Nicht-Ansässige zu verleihen. IFCs verfügen über modernste Zahlungs- und Abwicklungssysteme und können internationalen
4 Vgl. Eisele, F. (2002), S. 157
6 Vgl. Oxfam (2000), S. 4.
7 Siehe hierzu Anhang A: OFC-Kategorisierung internationaler Organisationen
8 Vgl. Vgl. Brützel, C. (1985)/Voß, R. (1998), S. 33ff.
3
Anlegern alle Produktvarianten anbieten. Sie befinden sich generell an Orten mit einer finanzkräftigen und ausgeprägten heimischen Wirtschaft. Der Inbegriff eines IFC ist der Finanzplatz London. Die RFCs oder auch Secondary OFCs fungieren als Gastland für ausländische Finanzunternehmen, deren Zentralen sich in den großen Finanzzentren befinden. RFCs sind im Allgemeinen auf bestimmte Arten von Finanzgeschäften spezi alisiert. Die bedeutendsten RFCs sind Singapur, Hongkong und Luxemburg. Die Booking OFCs stellen den Großteil der OFCs dar und bieten zumeist nur eine spezielle Form von Finanzdienstleistungen an. Sie dienen als Registrierungsstandort und agieren somit nur als Buchführungsstelle mit geringen oder keinem eigentlichen Bankgeschäft. Der Hauptanreiz liegt in der vorhandenen Steuergesetzgebung, so dass das Hauptmotiv einer Geldanlage die Ausnutung von Steuervortei len ist. Klassische Booking OFCs sind Jersey und Guernsey, sowie die Cayman-Island oder die Bahamas.
Die bedeutendsten OFCs befinden sich gegenwärtig in Industrieländern oder in Territorien, die in einem Abhängigkeitsverhältnis zu ehemaligen Kolonialmächten stehen. Zu den wichtigsten OFCs gehören London, die IBFs in New York, sowie elf weiteren US-Bundesstaaten, die JOM, aber auch kleinere Staaten wie die Schweiz, Luxemburg, Singapur und Hongkong. Die Mehrzahl der abhängigen Territorien gehören zu Großbritannien (Jersey, Guernsey, Isle of Man, Cayman-Island, BVI, Bermudas), den USA (Samoa, AVI), zu Frankreich und den Niederlanden.
2.3 Merkmale und Charakteristika
Neben der bereits angesprochenen Nähe zu den großen Finanzzentren charakterisieren sich OFCs durch politisch und wirtschaftlich stabile Verhältnisse. Die Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal zur Durchführung der Transaktionen sowie einer hoch entwickelten Infrastruktur mit sehr effizienten Kommunikationssystemen und internationaler Verkehrsanbindung stellen typische Merkmale dar. Darüber hinaus weisen OFCs eine strikte Trennung zwischen dem internationalem und dem nationalen Bankwesen aus. Die Mehrzahl der Finanztransaktionen wird von Nicht-Ortsansässigen getätigt, wobei das Volumen dieser Finanztransaktionen das Volumen der heimischen Wirtschaft bei weitem übersteigt. Die OFCs zeichnen sich durch liberale Banken-und Devisengesetzgebungen aus, wobei insbesondere der Devisenverkehr keinen Beschränkungen unterliegt. Weiterhin gilt eine Mindestreservefreiheit oder eine nur geringe Mindestreservepflicht für Banken. Aufgrund ihrer großzügigen Steuergesetzgebungen, d.h. keine oder nur sehr geringe steuerliche Belastungen für die ausländische Investoren, wird die Attraktivität gesteigert. Die freizügige und flexible Niederlassungs- und Zulassungsvoraussetzungen für Finanzinstitutionen und die begrenzte Beaufsichtigung von Bankaktivitäten sowie ein erheblicher Mangel an effektivem Informationsaustausch und an der Zusammenarbeit mi t den Steuer- und Strafverfolgungsbehörden sind charakteristisch für OFCs. Darüber hinaus bestehen große Lücken in der Gesetzgebung zur Bekämpfung der Geldwäsche. 9
Trotz der genannten Rahmenbedingungen gelingt es nicht, alle Finanzplätze eindeutig zu kategorisieren und in Klassen einzuordnen. Es ist somit z.B. nicht immer objektiv bestimmbar, wann eine Bankgesetzgebung al s liberal bezeichnet werden kann. Auch besitzen solche Ansätze das Risiko einer vollständigen Gleichstellung
9 Vgl. Eisele, F. (2002), S. 158 ff.
4
Arbeit zitieren:
Dirk Strohmeier-Scheu, Alexander Bogensperger, 2005, Offshore-Zentren - Brauchen wir diese?, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
The role of London as an offshore financial centre in the liberalisati...
Politik - Internationale Politik - Thema: Globalisierung, pol. Ökonomie
Hausarbeit (Hauptseminar), 11 Seiten
Impact of international taxation on FDI location choice
Hausarbeit, 33 Seiten
Ent- und Übergangskonsolidierung nach IFRS
BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
Seminararbeit, 23 Seiten
Auf dem Weg von der Zivilmacht zur Militärmacht? - Die Europäische Uni...
Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union
Vordiplomarbeit, 36 Seiten
Das Wesen der Europäischen Außenpolitik und die Bedeutung von Macht un...
Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union
Seminararbeit, 23 Seiten
EU and Russia - a real partnership?
Politik - Internationale Politik - Region: Russland, Länder der ehemal. Sowjetunion
Hausarbeit, 21 Seiten
'Das wars mit der Deutschland AG' - Der Shareholder-Value-Kapi...
Soziologie - Wirtschaft und Industrie
Wissenschaftlicher Aufsatz, 35 Seiten
Dirk Strohmeier-Scheu's Text Offshore-Zentren - Brauchen wir diese? ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Dirk Strohmeier-Scheu hat den Text Offshore-Zentren - Brauchen wir diese? veröffentlicht
Dirk Strohmeier-Scheu hat einen neuen Text hochgeladen
Dies Domini: Cara Apostolica Sobre La Santificacion del Domingo
Obra Nacional de La Buena Prensa A C
Legal Aspects of Offshore Financial Law: Confidentiality in Offshore F...
Rose-Marie Antoine, Rose-Marie Belle Antoine
The Offshore Nation: Strategies for Success in Global Outsourcing and ...
Atul Vashistha, Avinash Vashistha
Modelling the Offshore Environment
Modelling the Offshore Environ...
Society for Underwater Technology (SUT)
Freiwilligen-Zentren, Ferment einer solidarischen Gesellschaft
10 Jahre Verbund der Freiwilli...
Maria Herting, Wolfgang Krell, Eugen Baldas, Rainer A. Roth
Disposal of Offshore Platforms
Committee on Disposition of Offshore Pla, Marine Board, National Research Council
0 Kommentare