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Inhaltsverzeichnis
1 Begriffsklärung und Zielsetzung der Hamburger Schreibprobe 2
2 Der Aufbau der Hamburger Schreibprobe 2
2.1 Die Wortauswahl 3
2.2 Die Rechtschreibstrategien 4
2.2.1 Die Logographemische Strategie 4
2.2.2 Die Alphabetische Strategie 4
2.2.3 Die orthographische Strategie 4
2.2.4 Die morphematische Strategie 5
2.2.5 Die wortübergreifende Strategie 5
3 Die Ermittlung individueller Rechtschreibleistung 5
3.1 Allgemeine Vorgehensweise 5
3.2 Interpretation von Strategieprofilen 6
3.2.1 Das Beispiel Meikel und René 6
3.2.2 Förderung bei Strategiedefiziten 8
4 Die Entwicklung der Hamburger Schreibprobe 8
4.1 Gründe für die Entwicklung 8
4.2 Theoretische Grundannahmen 8
4.3 Empirische Grundlagen 9
4.3.1 Daten zur Verfahrensentwicklung 9
4.3.1.1 Stichprobe für die Vergleichswerte 9
4.3.1.2 Trennschärfe und Differenzierungsmöglichkeit der Schreibaufgabe 9
4.3.1.3 Reliabilität und Stabilität 10
4.3.1.4 Objektivität der Auswertung 10
5 Kritische Bewertung 11
Literaturverzeichnis 12
Abbildungsverzeichnis .......................................................................................................... 12
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1 Begriffsklärung und Zielsetzung der Hamburger Schreibprobe
Der Schriftspracherwerb in der Grundschule arbeitet im Idealfall präventiv, diagnostisch und bietet Fördermöglichkeiten an. Hierbei stellt die Hamburger Schreibprobe (HSP) ein neuartiges, diagnostisches Gesamtkonzept zur Erfassung des orthographischen Strukturwissens und der grundlegenden Rechtschreibstrategien dar und bietet Fördermaßnahmen an. Verschiedene Versionen für die 1. bis zur 9. Klasse ermöglichen eine Erfassung der Lernfortschritte individueller oder klassenbezogener Leistungen über längere Zeit hinweg. 1 Die Ziele des Rechtschreibtests liegen vor allem in der objektiven Analyse von Problemen, in der Ableitung von Handlungen zur individuellen Förderung und in der Einschätzung des Leistungsstandes im Vergleich zur „Normentwicklung“. 2 Neben der Zuordnung der individuellen Schreibungen zu dominanten Rechtschreibstrategien ist die Ermittlung der allgemeinen Rechtschreibleistung oberstes Ziel der HSP. 3 Die HSP zielt besonders auf den unteren Leistungsbereich, da nicht nur die Fehler, sondern Gekonntes im Mittelpunkt stehen und eine feine Analyse der Verschreibungen durch die Lehrerin ermöglicht.
Inwieweit die HSP diesen Anforderungen gerecht wird, soll im Folgenden geprüft werden, indem zuerst der Aufbau, sodann die Ermittlung der Rechtschreibleistung und die Entwicklung der HSP beschrieben und in einem letzten Punkt kritisch beleuchtet werden.
2 Der Aufbau der Hamburger Schreibprobe
Die HSP besteht aus Einzelwörtern und Sätzen, wobei die Wörter durch Illustrationen veranschaulicht werden. Der erste Test in der ersten Klasse ist in drei verschiedene Teile untergliedert: Bildbenennung, freier Text und Wortzusammensetzungen. Dieser Aufbau wird beim zweiten Test der ersten Klasse bis auf einige Ergänzungen beibehalten.
Der kurze, übersichtliche Aufbau wurde dafür konzipiert, ein individuelles Lerntempo zu ermöglichen. Dabei liegt die durchschnittliche Bearbeitungszeit deutlich unter 45 min. und ist damit gerade für Kinder geeignet, die sich aufgrund von Konzentrationsproblemen Testsituationen nur schwer unterziehen lassen. Neben den Testvordrucken besteht auch die Möglichkeit, die Schreibprobe anhand eines freien Textes des Probanden vorzunehmen. In diesem Fall wird die Auswertung dadurch erschwert, dass der Text zunächst nach den Lupenstellen hin analysiert werden muss. Diese treten in freien Te xten nicht gleichmäßig auf und 1 May, Peter, 2000, S. 1 2 Thelen, Tobias S. 2 3 May, Peter, 2000, S.9 f
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eventuell können deswegen
Rechtschreibstrategien getroffen werden. Zudem kann bei einem lä ngeren Text nicht
gewährleistet werden, dass sich der Proband seines Könnens entsprechend
konzentriert hat.
Die Testbögen sind aufgrund der Fehlerquellen, dem entfallenden Mehraufwand und
der Erleichterung in der Auswertung den freien Texten im Normalfall vorzuziehen.
2.1 Die Wortauswahl
Die Wortauswahl wurde entsprechend der Zielsetzung, den Grundannahmen der
Schreibprobe und den verschiedenen R echtschreibphänomenen getroffen, sodass
wenige geschriebene Worte den größtmöglichen Aufschluss über die
Rechtschreibleistung ermöglichen. Die Wortauswahl integriert folgende Aspekte:
Die Auswahl der „Modellwörter“ bezieht sich auf keinen bestimmten Grundwortschatz
oder Übergangswortschatz, der von Lehrgang zu Lehrgang unterschiedlich
ausgeprägt wird. 4 Die Probanden sollen lediglich ihre Artikulation verschriftlichen und
nach und nach orthographische Besonderheiten berücksichtigen. 5
Die oben genannten Aspekte werden ihrer Art nach Rechtschreibstrategien
zugeordnet, die bei der Testauswertung anhand der Lupenstellen abgelesen werden
Arbeit zitieren:
Melanie Kugler, 2005, Die Hamburger Schreibprobe, München, GRIN Verlag GmbH
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Einbetten
DOI
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