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Der Lernbegriff im Kontext neuer Lernkulturen

Title: Der Lernbegriff im Kontext neuer Lernkulturen

Term Paper , 2004 , 17 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Sebastian Schlör (Author)

Pedagogy - Adult Education
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Lernen ist ein wesentlicher Bestandteil des Lebens. Dieser Prozess beginnt mit der Geburt und endet erst mit dem Tod. Über die Jahrhunderte hat es immer wieder Definitionen gegeben, welche versuchten, dass zu beschreiben was allgemein unter Lernen verstanden wird. Dieser Begriff ist jedoch so vielfältig und beinhaltet in sich derartig viele Beschreibungsmöglichkeiten, dass eine allgemeingültige Definition unmöglich erscheint. Ziel dieser Arbeit soll es somit auch nicht sein, eine solche Definition zu wagen, sondern vielmehr im zweiten Kapitel verschiedene Definitionen des Lernen gegenüberzustellen und in ihren historischen Kontext einzuordnen. Im Unterkapitel 2.2 wird eine klare Abgrenzung zwischen dem psychologischen und dem pädagogischen Lernbegriff vorgenommen. Kapitel drei dieser Arbeit befasst sich mit aktuellen Lehr- und Lernkulturen. Durch sich verändernde Selbstverständnisse des Lernbegriffs entwickeln sich auch unterschiedliche Lernkulturen. Ziel soll es hier sein unterschiedliche Kulturen zu identifizieren und deren Inhalte zu beschreiben. Im vierten Kapitel werde ich zuerst beschreiben welche Kriterien berücksichtigt werden müssen um Lernorte adäquat zu wählen und anschließend auf das Praxisbeispiel der Lernzentren aus England eingehen. Im fünften Kapitel werde ich die Arbeit mit einer Schlussbetrachtung und einem Fazit beschließen. Zur Erarbeitung wurde im wesentlichen Literatur von Dr. Stefanie Fuleda (Erwachsenenbildung im Dialog mit Psychologie, ein interdisziplinärer Beitrag für eine subjektorientierte Lern und Bildungskultur in der Trias Individuum, Gesellschaft und Wissenschaft), Horst Siebert (Selbstgesteuertes Lernen und Lernberatung), Peter Dehnbostel (Lernen, Wissensmanagement und berufliche Bildung) sowie Ulrike Heuer (Neue Lehr- und Lernkulturen in der Weiterbildung) verwand.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Lernbegriff

2.1 Definitionen des Lernens

2.2 Abgrenzung pädagogischer und psychologischer Lernbegriff

3. Neue Lehr- und Lernkulturen

3.1 Was sind Lernkulturen?

3.2 Welche Lernkulturen lassen sich unterscheiden

4. Auswahl und Gestaltung von Lernorten

4.1 Neue Lernorte

4.2 Beispiel: Lernzentren in England

5. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das vielschichtige Feld des Lernbegriffs im Kontext aktueller gesellschaftlicher Wandlungsprozesse und beleuchtet die Entwicklung hin zu neuen Lehr- und Lernkulturen sowie deren praktische Gestaltung durch Lernorte.

  • Historische und psychologische Definitionen des Lernens
  • Differenzierung zwischen pädagogischen und psychologischen Lernansätzen
  • Identifikation und Charakterisierung moderner Lernkulturen
  • Kriterien für eine lernzielorientierte Gestaltung von Lernorten
  • Praxisbeispiele für innovative Lernumgebungen, insbesondere Lernzentren

Auszug aus dem Buch

4.2 Beispiel: Lernzentren in England

>>Lernzentren sind in England einer der am weitesten verbreiteten Wege für die Organisation von offenen und flexiblen Lernen geworden.<< (Quelle: Landesinstitut für Schule und Weiterbildung: Lernzentren. Soest 2000) Lernzentren sind Orte an denen gezielt Ressourcen und Kapazitäten, welche dem Lernprozess förderlich sind, bereitgestellt werden. Denkbar ist hier sowohl selbstgesteuertes Lernen unter Nutzung des Internet oder einer umfangreichen Bibliothek, als auch gesteuertes Lernen unter Anleitung eines Tutors. Diese Einrichtungen werden von den unterschiedlichsten Institutionen genutzt. So zählen sowohl große Firmen, Trainings und Berufsförderungszentren als auch Colleges und Universitäten zu den Kunden dieser Einrichtungen.

Einige dieser Lernzentren sind zugangsbeschränkt, etwa nur für Mitglieder einer bestimmten Organisation. Anfangs sollten Lernzentren lediglich einen gewissen Grundstock an nutzbaren Medien und räumlichen Kapazitäten für den interessierten Lerner bereitstellen. In den letzten Jahren entwickelten sich aus diesen Angeboten umfangreiche Dienstleistungsangebote, welche dem Nutzer nun ebenfalls zur Verfügung stehen. Hierzu zählen im Einzelnen: Lernressourcen Bereitstellung, ruhige und ungestörte Lernplätze, Unterstützung bei der Auswahl von Lernmaterialien zur Erarbeitung spezieller Themen, Informationen zu weiteren Lernmöglichkeiten, Zugangsmöglichkeiten zur Onlinenutzung, Assesmentdienstleistungen und Verbindungen mit Trainings- und Gruppenräumen zur direkten Kommunikation der Lerner untereinander. (vgl. Siebert 2001, S 184)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Vielschichtigkeit des Lernbegriffs und Skizzierung des methodischen Vorgehens anhand aktueller pädagogischer Fachliteratur.

2. Der Lernbegriff: Gegenüberstellung verschiedener pädagogischer und psychologischer Lerndefinitionen sowie deren Abgrenzung.

3. Neue Lehr- und Lernkulturen: Erläuterung des Wandels in der Lernkultur und Differenzierung zwischen verschiedenen Formen wie der narrativen, wissenschaftlichen oder hedonistischen Lernkultur.

4. Auswahl und Gestaltung von Lernorten: Analyse von Kriterien für die Lernortwahl und Vorstellung neuer Lernorte wie Lernzentren oder virtueller Umgebungen.

5. Schlussbetrachtung: Resümee über die Notwendigkeit flexibler Lernkonzepte und die Rolle des Erwachsenenbildners in einer sich wandelnden Wissensgesellschaft.

Schlüsselwörter

Lernbegriff, Erwachsenenbildung, Lernkulturen, Selbstgesteuertes Lernen, Lernorte, Wissensgesellschaft, Pädagogik, Psychologie, Lehr-Lern-Verständnis, Bildung, Lernzentren, Interkulturelles Lernen, Behaviorismus, Lernprozess, Weiterbildung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Einordnung des Lernbegriffs und dessen Bedeutung innerhalb sich stetig verändernder neuer Lernkulturen in der Erwachsenenbildung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Lernen, der Unterscheidung verschiedener Lernkulturen und der adäquaten Auswahl sowie Gestaltung von Lernorten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den historischen und aktuellen Sachstand des Lernbegriffs aufzuzeigen und die Notwendigkeit flexibler Lernkulturen für den Erfolg in der modernen Wissensgesellschaft zu verdeutlichen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse, unter anderem durch Werke von Horst Siebert, Stefanie Fuleda und Phillip G. Zimbardo.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert pädagogische und psychologische Lerndefinitionen, klassifiziert verschiedene Lernkulturen und diskutiert praxisorientierte Aspekte der Gestaltung von Lernumgebungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Erwachsenenbildung, selbstgesteuertes Lernen, Lernkultur, Wissensgesellschaft und Lernortgestaltung.

Was genau sind "Lernkulturen" laut dem Autor?

Lernkultur wird als "geronnene Lernerfahrung" verstanden, die gesellschaftlich integriert ist und individuelle Lebensgewohnheiten, Deutungsmuster und Weltbilder umfasst.

Warum sind Lernzentren in England ein wichtiges Beispiel?

Sie dienen als Modell für die Organisation von offenem und flexiblem Lernen, da sie Ressourcen, soziale Interaktion und bedarfsgerechte Unterstützung an einem zentralen Ort bündeln.

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Details

Title
Der Lernbegriff im Kontext neuer Lernkulturen
College
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg
Grade
2,0
Author
Sebastian Schlör (Author)
Publication Year
2004
Pages
17
Catalog Number
V48472
ISBN (eBook)
9783638451772
Language
German
Tags
Lernbegriff Kontext Lernkulturen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sebastian Schlör (Author), 2004, Der Lernbegriff im Kontext neuer Lernkulturen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/48472
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