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Kirche und Reformation in Minden um 1530

Titel: Kirche und Reformation in Minden um 1530

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2004 , 25 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Christin Borgmeier (Autor:in)

Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im ersten Hauptteil wird am Beispiel der Stadt Minden im Einzelnen gezeigt, wie die kirchliche Situation und Organisation in einer spätmittelalterlichen westfälischen Stadt ausgesehen hat.
Im zweiten Hauptteil geht es darum, unter welchen Bedingungen letztlich die Einführung der Reformation verlaufen konnte. Welche Ursachen und Gründe ermöglichten das Eindringen der lutherischen Gedanken, welche Faktoren waren ausschlaggebend? Gab es Initiatoren für die Reformation in Minden, Persönlichkeiten, die überzeugend genug waren, die Durchsetzung in Angriff zu nehmen? Wie verlief die Einführung des evangelischen Glaubens? Diese und weitere Fragen sollen Antworten erfahren. Nachdem es zunächst gilt, die Verhältnisse vor dem Einzug der Reformation zu skizzieren, werden danach die unterschiedlichen Verlaufsstationen sowie die Wegbereiter des neuen Glaubens dargestellt. Schließlich soll auch die Anfangsphase nach Durchsetzung der lutherischen Lehre Beachtung finden wie auch ein Ausblick auf die nachfolgenden Jahre vermittelt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

A. Vorwort

B. Die Kirchen im spätmittelalterlichen Minden

I. Das Bistum Minden

II. Die Kirchenorganisation der Stadt Minden

1. Mindens Stifte und Pfarreien

1.1. Der Dom St. Petrus und Gorgonius

1.2. St. Johannis

1.3 St. Martini

1.4. St. Marien

2. Orden, Frauenhäuser, Spitäler, auswärtige Konvente

2.1. Der Benediktinerorden

2.2. Der Bettelorden der Dominikaner

2.3. Die Beginen

2.4. Spitäler

2.5. Häuser auswärtiger Konvente

C. Die Reformation in Minden

I. Die Situation vor der Reformation

1. Politische, soziale und wirtschaftliche Verhältnisse

2. Geschichtliche Vorbedingungen und Ereignisse

II. Die Durchsetzung der Reformation

D. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht exemplarisch die kirchliche Situation in Minden am Vorabend der Reformation um 1530 sowie die komplexen Bedingungen, die eine rasche Verbreitung lutherischer Gedanken in der westfälischen Stadt ermöglichten. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse der kirchlichen Organisationsstrukturen, der sozialen und politischen Spannungsfelder sowie der zentralen Akteure des Reformationsprozesses.

  • Struktur des spätmittelalterlichen kirchlichen Lebens in Minden
  • Analyse der sozialen, wirtschaftlichen und politischen Ausgangslage
  • Wegbereiter und treibende Akteure der Reformation
  • Durchsetzung der lutherischen Kirchenordnung

Auszug aus dem Buch

II. Die Durchsetzung der Reformation

Im Herbst 1529 begann endlich die entscheidende Etappe der Reformation in Minden, wobei die Ereignisse sich in rasanter Weise überstürzten. In St. Simeon schwor ein Prediger der Benediktiner, Heinrich Traphagen, öffentlich der katholischen Religion ab und bekannte sich ausdrücklich zu den reformatorischen Gedanken Luthers, woraufhin ihn der Abt des Klosters durch den Rat inhaftieren ließ.

Doch einer Gruppe von Bürgern gelang es, ihn gewaltsam zu befreien und so wurde er am Sonntag nach Michaelis wieder auf die Kanzel beordert. Unverzüglich wurde ein 36er-Ausschuss ins Leben gerufen, der sich als Interessenvertretung der Bürger gegenüber dem Rat verstand. Nun musste man gemeinsam über Lösungen beratschlagen, wobei die Ratsmitglieder das deutliche Nachsehen hatten. Das Ziel des Ausschusses bestand darin, möglichst schnell, auf Grund einer inzwischen stattlichen Zahl von Anhängern, den evangelischen Glauben offiziell einzuführen.

Zusammenfassung der Kapitel

A. Vorwort: Der einleitende Abschnitt erläutert die Bedeutung Mindens als Fallbeispiel für die spätmittelalterliche Kirchensituation und die schnelle Ausbreitung der lutherischen Lehre.

B. Die Kirchen im spätmittelalterlichen Minden: Dieses Kapitel stellt detailliert die kirchlichen Institute, Stifte, Klöster und Spitäler der Stadt Minden um 1530 vor.

C. Die Reformation in Minden: Hier werden die politischen, sozialen und wirtschaftlichen Ursachen der Reformation analysiert und der Prozess der faktischen und rechtlichen Durchsetzung des neuen Glaubens geschildert.

D. Fazit: Das Fazit resümiert die vielschichtigen Faktoren und die bedeutenden Persönlichkeiten, die an der Auflösung der alten kirchlichen Ordnung und der Einführung des evangelischen Glaubens in Minden beteiligt waren.

Schlüsselwörter

Minden, Reformation, Kirchengeschichte, Stifte, Pfarreien, Spätmittelalter, Nikolaus Krage, 36er-Ausschuss, Luthers Lehre, Kirchenordnung, Dominikaner, Benediktiner, Bischof Franz von Waldeck, Konfession

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit untersucht den Übergang von der spätmittelalterlichen kirchlichen Ordnung zur Reformation in der westfälischen Bischofsstadt Minden um das Jahr 1530.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Untersuchung ab?

Die Schwerpunkte liegen auf der Organisation der kirchlichen Stifte und Klöster, dem politischen Einfluss des Stadtrates und der Geistlichkeit sowie den treibenden Kräften der Reformation.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die Gründe für die rasche Verbreitung lutherischer Gedanken in Minden und den konkreten Verlauf der konfessionellen Transformation aufzuzeigen.

Welche methodische Herangehensweise wird in der Arbeit gewählt?

Es wird eine historisch-analytische Methode verwendet, die auf der Auswertung primärer Quellen und relevanter Fachliteratur zur Mindener Stadt- und Kirchengeschichte basiert.

Welche Aspekte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme der Kirchensituation vor 1530 sowie eine detaillierte Darstellung der schrittweisen Durchsetzung der Reformation durch bürgerliche Akteure und Reformprediger.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Minden, Reformation, Stiftskirchen, Kirchenordnung, 36er-Ausschuss und die Person Nikolaus Krage.

Welche Rolle spielte der 36er-Ausschuss bei der Reformation?

Der 36er-Ausschuss agierte als Interessenvertretung der Bürger und forcierte die offizielle Einführung des evangelischen Glaubens, wobei er zeitweise den politischen Rat der Stadt dominierte.

Wie reagierte das Domkapitel auf die reformatorischen Entwicklungen?

Das Domkapitel zog sich vorausschauend aus der Stadt zurück, um der neuen Bewegung auszuweichen, leistete jedoch durch Klagen vor dem Kaiser und dem Reichskammergericht juristischen Widerstand.

Wer war Nikolaus Krage und warum war er so bedeutend?

Krage war ein charismatischer Hofprediger, der 1529 nach Minden berufen wurde. Er verfasste die neue Mindener Kirchenordnung und trieb die protestantische Umgestaltung massiv voran.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kirche und Reformation in Minden um 1530
Hochschule
Universität Bielefeld  (KiHo Bethel)
Note
2,0
Autor
Christin Borgmeier (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
25
Katalognummer
V48596
ISBN (eBook)
9783638452632
ISBN (Buch)
9783638659826
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kirche Reformation Minden
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christin Borgmeier (Autor:in), 2004, Kirche und Reformation in Minden um 1530, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/48596
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  25  Seiten
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