2
1. Inhalt
2. Übersicht
2.1. Definitionen
2.1.1. Arbeit
2.1.2. Arbeitsgesellschaft 2.1.3. Arbeitslosigkeit
2.2. Entwicklung der Arbeitslosigkeit ( AL ) in Deutschland
2.2.1. Arbeitslosenquote ( ALQ )
2.2.2. Verlaufdiagramm, der Jahre 1962 - 2001
2.3. Struktur der Arbeitslosigkeit
2.3.1. Problemgruppen
2.3.2. Verläufe & Verhältnisse, anhand von Tabellen 2.3.3. Zahlen & Ursachen der AL bei Frauen , im Vergleich mit Männern 2.3.4. Ursachen der AL bei Jugendlichen, u.a. Zahlen über West -/ Ostverteilung 2.3.5. „Wirtschaftliches Gefälle“
2.4. Determinanten / Formen der Arbeitslosigkeit
2.4.1. demographisch, saisonal, strukturell, strukturalisiert, konjunkturell, friktionell, technologisch, nicht registriert
2.5. Arbeitsmarktprognosen
3. Folgen der Arbeitslosigkeit
3.1. Wirtschaftliche Folgen
3.2. Psycho- soziale Folgen
4. Maßnahmen zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit
4.1. Beschäftigungspolitische Maßnahmen 4.2. Arbeitspolitische Maßnahmen 4.3. Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen
5. Zusammenfassung
6. Literaturverzeichnis
7. Anhang
3
2. Übersicht
2.1. Definitionen
2.1.1. Arbeit ...
ü ... bezahlte oder unbezahlte, kann als die Verrichtung von Aufgaben definiert
ü ... ist in allen Kulturen ein Produktionsfaktor, neben Boden und Kapital. Sprich, die sogenannte Grundlage der Ökonomie 2 .
2.1.2. Arbeitsgesellschaft
ü Setzt sich aus den Begriffen Arbeit und Gesellschaft zusammen. Diese werden in
2.1.3. Arbeitslosigkeit
ü Arbeitslos im Sinne des Arbeitsförderungsgesetzes ( AFG ) ist „ein Arbeitnehmer,
ü Als „arbeitslos“ gelten nicht Personen in Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM),
2.2. Entwicklung der Arbeitslosigkeit ( AL ) in Deutschland ( D )
2.2.1. Arbeitslosenquote ( ALQ )
ü Die ALQ als Maßstab für die Höhe von Arbeitslosigkeit stellt die registrierten
ü Die ALQ gibt jedoch nur den Bestand an Arbeitslosen zu einem bestimmten
1 Anthony Giddens, Soziologie, 2. überarbeitete Auflage, Nausner & Nausner, S. 335
2 Bernhard Schäfers (Hrsg.), Grundbegriffe der Soziologie, 6. Auflage, Leske + Budrich, S.22
3 § 101, Abs. 1 AFG
4 Albrecht, G.; Groenemeyer, A.; Stallbeg, F.;(Hrsg.); Handbuch Soziale Probleme, Opladen: 1999, S.255, Arbeitslosigkeit
5 Albrecht, G.; Groenemeyer, A.; Stallbeg, F.;(Hrsg.); Handbuch Soziale Probleme, Opladen: 1999, S.255, Arbeitslosigkeit
4
2.2.2. Interpretation des Verlaufdiagramms
ü 1962, nach Zeiten der Vollbeschäftigung ist die ALQ 0,7 % .
ü 1967 durch die Rezession, war die ALQ um das dreifache höher als 1966, hieraus resultierte das sog. „Stabilitätsgesetz“, zur Förderung der Stabilität und des Wachstums der Wirtschaft (vom 08.06.1967)
ü erst Mitte der 70er Jahre wird AL wieder als dauerhaftes wirtschaftliches und soziales Problem wahrgenommen .
ü bis 1975 steigt die Zahl der AL über 1 Mio. (nach den 50er Jahren) ü 1979: sind es nur noch 889.000 Arbeitslose, 1981 wieder 1,27 Mio.(ALQ 3,8 %) ü 1983: sind es bereits wieder 2,25 Mio. Arbeitslose ü 1985: 2,3 Mio. Arbeitslose ( ALQ 9,3 % ) ü 1989: kurzfristig ALQ sogar mehr als 14,5 %
ü bis 1991 / 1992 sank die ALQ bis auf 6,3 % bzw. leicht erhöht auf 6,6 % ü erst 1993 stieg die ALQ wieder - 8,2 % (West), ü im Osten erreichte die ALQ 15,8 % (mehr als 1,1 Mio. AL), ü in Gesamtdeutschland bis 1994 mehr als 4 Mio. AL , ALQ = 9,9 % ü bis 2000 / März 2001 ziemlich konstante ALQ, 10,6 % / 9,8 % 6 ü ausgehend heute, von einer Erwerbstätigenzahl 38,21 Mio. ü aktuell hat sich die AL - Zahl von 3,99Mio. auf 3,89 Mio. reduziert 7
ü „ Stille Reserve“:
ü „ Konstanten “:
2.3. Struktur der AL
2.3.1. Problemgruppen
ü Gering - / oder Unqualifizierte
ü Hausfrauen ü Ältere ü Ausländer ü Jugendliche ü Behinderte
é Diese genannten Gruppen besitzen überproportionale ALQ´s. Sie profitieren am Arbeitsmarkt unterdurchschnittlich .
6 Sozialpolitische Rundschau, Ausgabe 102/ 2001
7 Sozialpolitische Rundschau, Ausgabe 102/ 2001
5
2.3.2. Verlauf von AL-Zahlen
ü Behinderte und Ältere sind deutlich länger arbeitslos als Geringqualifizierte.
ü Je länger die individuelle AL anhält, desto geringer die Chance auf Rückkehr ins Berufsleben .
2.3.3. Zahlen der AL bei Frauen, im Vergleich zu Männern
2.3.3.1. ALQ - im Vergleich
ü Ab dem Jahr 1974 war die ALQ bei Frauen deutlich höher als bei Männern. Eine stetige Angleichung erfolgte.
ü Die östlichen Bundesländer sind von der AL deutlich häufiger betroffen. ü Bei Frauen : 25 % im Gegensatz zu Männern :13,5 %
2.3.3.2. Ursachen der AL bei Frauen
ü Unzureichende Qualifikationen
ü Konzentration auf frauentypische Berufe (z.B. Büro, Textil , Waren , Krankenpflege) ü Geringe Bereitschaft zu Umschulungen & Weiterbildungen
8 Albrecht, G.; Groenemeyer, A.; Stallbeg, F.;(Hrsg.); Handbuch Soziale Probleme, Opladen: 1999, S.255, Arbeitslosigkeit
6
2.3.4. Ursachen der AL bei Jugendlichen
ü Jugendliche besitzen meist eine kürzere AL-Zeit, werden jedoch häufiger arbeitslos als andere Altersgruppen.
ü Bedingt durch zwei hauptsächliche Problemzonen. Einerseits, das Erhalten von Arbeitsplätzen/-stellen bzw. den späteren Übergang ins Berufsleben. ü Höhepunkt war das Jahr 1983, mit 200.000 AL unter 20 Jahren. ü Im Jahr 1989 mit nur noch 80.000 AL
ü Der Anteil jugendlicher AL hat erheblich abgenommen (unter 25 Jahre).
2.3.4.1. Zahlen / Vergleich WEST - OST
2.3.5. „Wirtschaftliches Gefälle“
ü Früher ergab sich ein sog. „Süd - Nord Gefälle“, durch die unterdurchschnittlichen ALQ`s im Süden, mit Ausnahme des Saarlandes, denen überdurchschnittliche ALQ`s im Norden gegenüberstanden ( mit Nordrhein-Westfalen ).
ü Heute ergibt sich ein sog. „West - Ost Gefälle“, durch sinkende ALQ´s im Westen und gegenteiliges im Osten.
2.4. Determinanten / Formen der AL
2.4.1. demographisch:
2.4.2. saisonale:
ü Abhängig von Jahreszeiten (z.B. im Winter bei Baugewerbe)
2.4.3. strukturell:
2.4.3.1.strukturalisiert :
2.4.4. konjunkturell:
ü Hat ausschließlich gesamtwirtschaftlich / konjunkturelle Ursachen.
7
2.4.5. friktionell : oder auch normale AL
2.4.6. technologisch:
ü Durch die Einführung neuer Technologien bedingt , erhöht die Produktivität.
2.4.7. nicht registrierte:
ü Keine Erwerbstätigkeit vorhanden (z. B. Hausfrauen & Mütter).
2.5. Arbeitsmarktprognosen
é Wichtig: Bis 1995, traf in Westdeutschland keine Prognose zu.
Unsicherheitsfaktor - Prognosen !!!
3. Folgen der Arbeitslosigkeit
ü Bis in die 70-iger Jahre hinein wurde das Keynes’sche Modell angewandt, welches von Vollbeschäftigung ausgeht.
ü Dieses Konzept ging aber mit den steigenden Arbeitslosenzahlen nicht auf.
3.1. Wirtschaftliche Folgen 9
ü In Deutschland sind die Arbeitnehmer im Falle einer Arbeitslosigkeit mittels Arbeitslosenversicherung abgesichert.
ü Diese wird je zur Hälfte vom Arbeitgeber und Arbeitnehmer getragen. ü Im Falle einer Arbeitslosigkeit werden Lohnersatzleistungen in Form von Arbeitslosengeld oder Arbeitslosenhilfe gezahlt.
9 Albrecht, G.; Groenemeyer, A.; Stallbeg, F.;(Hrsg.); Handbuch Soziale Probleme, Opladen: 1999, S.255, Arbeitslosigkeit
Arbeit zitieren:
Ricco Freyberg, Roger Richter, 2001, Wenn der Arbeitsgesellschaft die Arbeit ausgeht - Arbeitslosigkeit, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Jugendarbeitslosigkeit in der BRD - Entwicklung, Ursachen und Folgen u...
Sozialpädagogik / Sozialarbeit
Hausarbeit, 36 Seiten
Die Krise der Arbeitsgesellschaft
Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation
Hausarbeit, 20 Seiten
Krise der Arbeitsgesellschaft, Ursachen und Zukunft
Pflegemanagement / Sozialmanagement
Seminararbeit, 15 Seiten
Die Anomietheorie. Eine kritische Analyse
Soziologie - Recht, Kriminalität abw. Verhalten
Hausarbeit (Hauptseminar), 29 Seiten
Wahlsystem der Bundesrepublik Deutschland
Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands
Hausarbeit, 16 Seiten
Der zweite Arbeitsmarkt - ein Ausweg aus der Beschäftigungskrise?
Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands
Seminararbeit, 16 Seiten
Richard Sennett: Der flexible Mensch. Die Veränderungen in der Arbeits...
Hausarbeit (Hauptseminar), 18 Seiten
Über Richard Sennetts "Der flexible Mensch" - Die Kultur des...
Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte
Hausarbeit (Hauptseminar), 26 Seiten
Arbeitslosigkeit in Deutschland
Arten, Ursachen, Folgen, Bekäm...
Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation
Hausarbeit, 17 Seiten
Der Weg zu Stille im Religionsunterricht
Theologie - Didaktik, Religionspädagogik
Hausarbeit, 19 Seiten
Pierre Bourdieu' s Theorie als sozialstrukturelle Ungleichheitsana...
Soziologie - Soziales System, Sozialstruktur, Klasse, Schichtung
Hausarbeit (Hauptseminar), 39 Seiten
Staatslose Gesellschaften. Das theoretische Konzept der social anthro...
Hausarbeit, 16 Seiten
Frauen und Sucht am Beispiel der Alkoholabhängigkeit
Pädagogik - Pädagogische Psychologie
Zwischenprüfungsarbeit, 42 Seiten
Jugendarbeitslosigkeit im 21. Jahrhundert
Kann die Jugendberufshilfe jun...
Sozialpädagogik / Sozialarbeit
Hausarbeit, 28 Seiten
Alkoholismus: Ursachen - Krankheitsverlauf - Behandlung
Sozialpädagogik / Sozialarbeit
Vordiplomarbeit, 47 Seiten
Ricco Freyberg hat den Text Wenn der Arbeitsgesellschaft die Arbeit ausgeht - Arbeitslosigkeit veröffentlicht
Ricco Freyberg hat einen neuen Text hochgeladen
Arbeitslosigkeit in Deutschland
Zur Entstehung einer sozialen ...
Bénédicte Zimmermann, Manuela Lenzen, Martin Klaus
Unterwegs zur Handlungsfähigke...
Sabine Gruber, Frigga Haug, Stephan Krull
Subjektorientierung in der Arbeits- und Industriesoziologie
Theorien, Methoden und Instrum...
Bettina Langfeldt
Soziologie der Sozialen Arbeit
Eine Einführung in Formen und ...
Michael Bommes, Albert Scherr
0 Kommentare