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In der Arbeit wird geklärt, ob die Gratiswelt des Internets vorüber ist oder ob diese Kultur weiterhin bestehen wird. Aufgrund der Annahme, dass der Onlinewarenmarkt noch nie gratis gewesen ist, wird in der Arbeit mehr auf Onlinedienstleistungen eingegangen als auf den klassischen E-Commerce von Waren.
Es wird untersucht, wie sich das Internet und das Benutzerverhalten im Verlauf der Zeit verändert haben und wie die Anbieter im Internet darauf reagiert haben.
Im technischen Teil werden verschiedene technologische Einflüsse auf die Vermarktung dargestellt, analysiert und deren Auswirkungen auf die Kommerzialisierung des Internets aufgezeigt. Als Einflüsse auf die Kommerzialisierung werden
-Die digitale Signatur,
-DRM-Systeme,
-Payment-Systeme,
-Breitband und Multimedia untersucht.
Anhand von Beispielen aus dem Internet werden die verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten erläutert und darauf eingegangen, welche Methode in der Zukunft vorherrschend sein wird.
Durch die Analyse des aktuellen und aus Vorhersagen über die zukünftigen Märkte und Einflüsse geht hervor, dass zunehmend ein Preis für Informationen vom Verbraucher erhoben wird. Es lässt sich sagen, dass Gratisangebote nur dort weiterhin bestehen werden, wo kostenpflichtige Angebote nicht realisiert werden können, da kein Markt geschaffen werden kann.
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Die verschiedenen Texte dieser Arbeit wurden weitgehend unabhängig von den Team-Mitgliedern geschrieben. Die Texte wurden auf die Stärken der einzelnen Mitglieder korrelierend aufgeteilt. Innerhalb von Teamsitzungen wurde der grobe Rahmen abgesteckt. Dieser hat sich bilateral oder in gemeinsamen Meetings nach und nach verfeinert. Anschliessend wurden die Texte zusammengefügt und zu einer Arbeit verarbeitet.
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Die einzelnen Texte wurden während der Aufarbeitung der Thematik und dem Schreiben mehrmals den anderen Teammitgliedern gezeigt. Damit konnten wir uns bei groben Uneinstimmigkeiten der Arbeit gegenseitig helfen und anpassen. Aus diesem Grund können die verschiedenen Teile der einzelnen Autoren nicht mehr unterschieden werden, weil sie vermischt und zusammengefügt wurden.
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Weil das Beschaffen der Informationen für alle Themen einer der schwierigsten und zeitaufwendigsten Teilaufgaben war, haben wir beschlossen, die gesammelten Informationen den anderen Teammitgliedern aus Gründen der Effizienz jederzeit und von überall aus zugänglich zu machen. Als Forum für diese Informationen wurde eine internetbasierende Informationenaustausch-Software verwendet. Diese Software-Umgebung steht Studenten zur freien Verfügung. Daher möchten wir der Firma BSCW
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unseren Dank aussprechen. Auf diese Weise konnten wir auch grössere Mengen an Informationen schnell und einfach untereinander austauschen.
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Da die Aktualität bei dieser Arbeit einen grossen Stellenwert hat, konnten nur sehr neue oder immer noch aktuelle Informationen verwendet werden. Weil sich die meinungsbildenden Organe in Wirtschaft und Medien sich beim Marktplatz Internet in den letzten Jahren stark getäuscht haben, musste der Informationskontrolle grosses Gewicht zugeschrieben werden. Viele der verarbeiteten Informationen haben für wirtschaftlich motivierte Interessierte einen grossen Wert. Dem ist zuzuschreiben, dass aktuelle Zahlen und Analysen das Internet betreffend nur gegen grosses Entgelt angeboten wurden, welches für diese Arbeit nicht aufgebracht werden konnte. Daher stützen sich viele Ideen und Aussagen in der Arbeit auf Artikel und Berichte, welche dieser Arbeit zugrunde liegen. Dies ergibt ein geringfügig verfälschtes Bild. Geringfügig deshalb, weil eine grosse Informationsmenge analysiert wurde. Dies erlaubte uns eine gewisse Transparenz in die Informationen zu bringen. Die absolute Notwendigkeit, aktuelle Informationen zu verwenden, lässt sich auch auf anderem Weg begründen. Teilweise haben sich Tendenzanalysen, welche nur ½ Jahr auseinander liegen und von der gleichen Quelle erstellt wurden, widersprochen. Daher konnte nur sehr wenig gedruckte Literatur verwendet werden. Der Grossteil der verarbeiteten Informationen stammt aus dem Internet. Dies hat es erschwert, die der Arbeit zugrundeliegenden Informationen zu verifizieren.
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Aus Gründen der Klarheit verwenden wir in der Arbeit ausschliesslich die männliche Form.
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Aufgrund von den Korrekturen, Angaben und Kritiken von dem betreuenden und dem Deutsch- Dozenten wurde die Arbeit überarbeitet. Diese Überarbeitungen beschränkten sich auf das Management Summary, Formale Korrekturen und das Layout.
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Das Ende einer Gratis-Welt
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I. Management Summary. 3
II. Vorwort. 4
II.I. Organisation 4
II.II. Verantwortung 4
II.III. Arbeitsmethodik 4
II.IV. Informationsbeschaffung. 5
II.V. Berichtigende Information. 5
II.VI. Überarbeitungen 6
IV. Inhaltsverzeichnis 7
1. Projektplanung 9
1.1. Meilensteine 9
1.2. Phasenplanung 9
1.3. Terminplanung 10
1.4 Aufteilung der Arbeit 10
2. Einleitung 11
2.1. Problemstellung. 11
2.2. Einführung 11
2.3. Ziele der Arbeit 12
3. Online Markt. 13
3.1. Ideologie des Internets 13
3.1.1. Die Zeiten des freien Wissens. 13
3.1.2. Rückzug des Staates. 14
3.1.3. Anfänge der Kommerzialisierung 14
3.1.4. Erste kostenpflichtige Angebote 17
3.2. Wandel der Content-Anbieter 19
3.3. Entwicklung des Benutzerverhaltens. 20
3.3.1. Vom Wissenschaftler zum E-Consumer 20
3.3.2. Interessen. 21
3.4. Der Internetbenutzer heute. 21
3.4.1. Zahlungsbereitschaft 21
3.4.2. Interessen des Benutzers. 23
3.4.3. Der Benutzer von morgen 24
3.5. Momentaufnahme 25
3.5.1. Die Gratisfalle. 26
3.5.2. Gratisgefühl täuscht. 27
4. Technische Voraussetzung 28
4.1. Die digitale Signatur 28
4.1.1. Definition 28
4.1.2. Technische Funktion 29
4.1.3. Anforderung an den Benutzer 30
4.1.4. Rechtliche Grundlagen 31
4.1.5. Verschiedene Standards 32
4.1.6. Interesse von Kunden an der digitalen Signatur. 32
4.1.7. Einfluss der digitalen Signatur auf den Rechtsraum Internet. 33
4.1.8. Hindernisse der Etablierung 34
4.1.8.1. Interesse der Kunden. 34
4.1.8.2. Anschaffungskosten 34
4.1.9. Einfluss auf die Kommerzialisierung. 35
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Das Ende einer Gratis-Welt
4.2. Breitband und Multimedia. 35
4.2.1. Bedeutung 35
4.2.2. Verbreitung und Marktpotenzial. 36
4.2.3. Breitbandtechnologien. 37
4.3. Digital Rights Management 38
4.3.1. Überblick 38
4.3.2. Funktion. 38
4.3.3. Vertrieb von DRM 39
4.3.4. Wichtigkeit für Medianbranche 40
4.3.4.1. Online Vertrieb 40
4.3.4.2. Verhindern von Raubkopien 40
4.3.5. Einfluss von DRM auf die Kommerzialisierung. 40
4.3.6. Market Penetration 41
4.4. Digitale Zahlungssysteme 42
4.4.1. Grundlagen und Ideen. 42
4.4.2. Technische Lösungsansätze: 44
4.4.3. Hindernisse der Etablierung 45
4.4.4. Einfluss auf die Kommerzialisierung des Internets 46
5. OSS - Open Source Software 48
5.1. Organisation und Motivation. 48
5.2. Motivation. 50
5.3. Wirtschaftliches Potenzial 53
5.3.1. Anwender von freier Software. 53
5.3.2. Dienstleister rund um freie Software. 54
6. Finanzierung 56
6.1. Quersubventionierung 56
6.2. Werbung. 56
6.3. Pay-Per-View 58
6.4. Content nach Mass oder Pay-For-Quality 58
6.5. Börsenfinanzierung 59
6.6. ISP-Model aus Schweden 60
6.7. Abonnement-System. 61
6.8. Idee des neuen Web 62
6.9. Beispiel Google 62
6.9.1. Geschichte von Google. 63
6.9.2. Google auf Erfolgskurs 63
6.9.3. Technologie von Google 64
6.9.4. Finanzierung von Google. 65
6.9.4.1. Advertising Program 65
6.9.4.2. AdWords Advertising Program. 65
6.10. Beispiel FreeDrive. 66
7. Marktpotential und Zukunftsaussichten. 66
7.1. Mobile Informationen als Zukunft 66
7.1.1. Marktpotential 67
8. Schlussfolgerung 68
9. Schlusswort 69
V. Literaturverzeichnis 70
V.I. Zitierte Literatur. 70
V.II. Weiterführende Literatur 71
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Nachdem uns das Einführungsarbeitsthema bekannt gegeben wurde, begannen wir mit der groben Planung der Arbeit und fixierten uns die gröbsten Termine.
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Unser Team setzte sich drei Meilensteine. Dies waren unter anderem der 1. Januar. An diesem Datum wollten wir alle benötigten Unterlagen und andere Quellen gesammelt haben. Es stellte sich heraus, dass dieses Ziel nicht realistisch war. Nicht, weil wir über die Ferien nichts am Projekt gearbeitet hätten, im Gegenteil, aber die Artikel über das Themengebiet enorm schnell änderten. Es war kein Einzelfall, dass die Quellen, welche gestern noch aktuell waren, am nächsten Tag bereits überholt waren.
Der zweite Meilenstein wurde drei Wochen vor der Abgabe der Arbeit angesetzt. Zu dieser Zeit müssen alle Texte geschrieben worden sein, damit wir noch genügend Zeit hatten, das Dokument zu überarbeiten und auf die einzelnen Teilgebiete abzustimmen. Der Termin wurde eingehalten, doch wie bereits oben erwähnt, mussten die einzelnen Quellen immer wieder überprüft werden, ob sich in der Zwischenzeit nichts geändert hatte.
Als letzten Meilenstein fixierten wir den letzten Tag vor Abgabetermin, an welchem die gesamte Arbeit fertig gestellt sein musste, damit wir eine Reserve hatten, falls etwas schief laufen würde.
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Die einzelnen Phasen zwischen den Meilensteinen wurden nicht im Voraus verplant sondern auf die jeweilige Situation angepasst. Dies wurde bewusst gemacht, damit wir flexibel bleiben konnten. Speziell für ein kleines Team, dessen Thema noch täglich ändern kann, schien uns dies von Vorteil zu sein. Es stellte sich auch als geeignet
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heraus. Auf diese Weise konnten Teilarbeiten zwischen den Teammitgliedern abgetauscht werden, sofern ein anderer Teil nicht so viel Zeit in Anspruch nahm.
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Unsere Meetings haben wir jeweils spätestens eine halbe Woche vorher fixiert. Dies hört sich etwas kurzfristig an, ist nach unseren Erfahrungen für einen kleines Team von drei Personen aber besser, als wenn wir die Sitzungen jede Woche am selben Termin angesetzt hätten. Auf diese Weise konnte auf Vorsprünge und Verzögerungen reagiert werden und räumte zudem noch gewisse Zeit für andere Termine ein.
Für unsere kleine Gruppe hat sich diese Planung bewährt. Allerdings hätten wir die Termine wohl kaum so angesetzt, wenn wir ein grösseres Team gewesen wären, da sich mehr Konflikte ergeben könnten.
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Fabio Duó hat hauptsächlich inhaltliche Arbeit geleistet. Er hat insbesondere den technischen Einfluss auf die Kommerzialisierung des Internets, die Ideologischen Aspekte, das Benutzerverhalten und das OSS-Modell untersucht und bearbeitet.
Roman Müller hat koordinative, administrative und inhaltliche Arbeit geleistet. Insbesondere wurden das Bearbeiten der Finanzierungsmöglichkeiten von Unternehmen im Internet und das Redigieren der Texte von ihm vorgenommen.
Wei Zhang hat inhaltliche und formatierende Funktionen wahrgenommen. Die Beispiele der Gratisinternetangebote wurden von ihr erstellt.
Die abschliessenden Gedanken (Vorwort, Einleitung, Management Summary, Schlussfolgerungen und Schlusswort) wurden gemeinsam erarbeitet.
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Die Dotcom-Krise und die drohende Rezession setzen der Alles-Umsonst-Kultur auf dem Internet ein abruptes Ende. Immer weniger ist umsonst, immer mehr Angebote sind kostenpflichtig oder werden von aggressiver Werbung begleitet. Die Arbeit geht der Geschichte und der Zukunft der „Gratiswelt“ nach.
Wo trieb die Gratiswelt ihre Blüten (positive und negative Extrembeispiele)? Wovon leb(t)en die Anbieter? Gibt es eine Umkehr und wo liegen die Gründe? Was spüren wir (direkt und indirekt) davon? Wird das WWW eine Abzocker-Welt?
-Die Arbeit ist in der Themengewichtung völlig frei (in Rücksprache mit dem Auftraggeber)
-Es soll eine differenzierte Meinungsbildung über die Gratiskultur möglich sein.
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Das Internet ist seit seiner Entstehung einem starken Wandel unterzogen. Es wurde vom reinen Informationsaustausch-Medium von Wissenschaftlern zum internationalen Marktplatz. Während diesen Entwicklungsphasen war es begleitet von falschen Hoffnungen, falschen Erwartungen und technischen Neuerungen, welche die Kommerzialisierung beeinflusst haben. Während all diesen Phasen haben sich Gratiswelten erhalten können. Diese haben sich zwar verlagert und verändert aber konnten sich trotzdem behaupten. Damit eine Aussage über die Zukunft dieser Gratiswelten gemacht werden kann, müssen diese verschiedenen Faktoren analysiert werden.
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Die Arbeit soll zeigen, ob und wie sich die Gratiswelt behaupten kann.
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In diesem Kapitel soll die Frage geklärt werden inwiefern die Geschichte des Internets mit der Kommerzialisierung des Internets zusammenhängt. Es sollen wichtige technische, ökonomische und soziale Meilensteine aufgezeigt werden.
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Die Wurzeln des Internets waren zu Begin alles andere als von kommerziellen Gedanken geprägt. Im Kalten Krieg von den USA initiiert und als militärisches Computernetzwerk 1969 zwischen den Forschungszentren kalifornischer Universitäten angelegt, entwickelten sich die dem Internet zugrundeliegenden Netzwerke schnell zu einem reinen Forschungs- und Mitteilungsnetz. Die damaligen Visionäre dieser vernetzten Computertechnologie hatten schon damals Grosses vor und hofften vor allem, dass es die Möglichkeiten der Menschen zu denken und zu kommunizieren erweitern werde.
Immer mehr Wissenschaftler nutzten das sich schnell erweiternde Netz. Es ging nicht lange bis es abermals staatliche Aufmerksamkeit erfuhr. 1986 wurde es unter die Kontrolle der amerikanischen National Science Foundation (NSF) gestellt. Dadurch hatten Universitäten und damit ihre Studenten die Möglichkeit das NSFNET zu nutzten. Damals hat sich die Netzgemeinde sehr gut selbst regeln können, da sich alle mit demselben Ziel des Netzes bedienten: Informationen und Wissen möglichst schnell und problemlos zu verbreiten und einander mitzuteilen sowie Computerressourcen gemeinschaftlich zu nutzen.
Im zunächst ungeschriebenen Gesetz der Netiquette wurde diese Ethik festgehalten. Es bildete sich eine vielbeschriebene Culture of Giving. Diese Ökonomie des Kostenlosen verband sich perfekt mit der Ethik der Hacker, der visionären Internetplaner und Computerfreaks mit ihrer Forderung „Information wants to be free“. Bislang wurde das
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Netz zum allergrössten Teil von Regierungsgeldern finanziert. Aus diesem Grund konnten Teile dieser Umgangsregeln in den Acceptable Use Practice (AUP) des NSF festgeschrieben werden. Diese besagten ausdrücklich, dass das Netz nicht für kommerzielle Zwecke genutzt werden dürfen.
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Das Internet wurde immer grösser und wichtiger. Schon bald ging es deshalb in die nächste Entwicklungsphase über. Seitdem wuchs das Internet enorm schnell. Bereits 1987 war die Grundstruktur des Netzes überlastet und renovierungsbedürftig geworden. Die NSF beteiligte zur Erneuerung ein Firmenkonsortium. Dieses bestand unter anderem aus IBM, MCI und dem Netzwerkbetreiber Merit. Mittlerweile wurde am CERN das WWW erfunden und es setzte sich ein regelrechter Boom ein. Das NSF konnte dem Wachstum nicht mehr folgen und übertrug dem Firmenkonsortium immer mehr Netzteile zur Aufrechterhaltung. Bis Ende 1995 zog sich das NSF ziemlich schnell aus dem Internet zurück. Die entstandene Lücke wurde durch diverse kommerzielle Internet Service Provider, kurz ISP genannt, gefüllt.
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Zu den Anfängen der Kommerzialisierung hat Grassmusk (2001) folgendes zusammen getragen:
„Das Bewusstsein, in einem Schlüsseltechnologiesektor hinter den USA herzuhinken, löste überall hektisches Treiben aus. Spätestens damit beginnt die kommerzielle Erschliessung und die Massenbesiedlung des Internets. Für die neuen Generationen von Nutzern gibt es nur eine Information, die frei und möglichst weit zirkulieren soll, und das ist Werbung. Alle andere Information ist für sie Ware. Um nun Informationen wie Börsendaten, Lehrmaterial oder Musikstücke denjenigen und nur denjenigen zugänglich zu machen die dafür bezahlt haben, müssen in das Internet zusätzliche und aufwendige Schutzmechanismen, Zonen mit Zugangskontrollen und kryptographisch abgesicherte &RS\ULJKWV&RQWURO
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Fabio Duó, 2002, Internet - Das Ende einer Gratiswelt, München, GRIN Verlag GmbH
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