I
Inhaltsverzeichnis
Abk ürzungsverzeichnis II
1. Einleitung 1
1.1 Problemstellung und Zielsetzung 1
1.2 Gang der Untersuchung 1
2 Grundlagen 2
2.1 Coopetition. 2
2.2 Der resource-based view 3
3 Coopetition aus der Sicht des resource-based view 4
3.1 Nutzen und Gründe einer Kooperation. 4
3.1.1 Ressourcenergänzung und Kostenreduktion. 4
3.1.2 Risikovermeidung und -diversifikation: die gemeinsame
Schaffung von Grundlagen und Standards 5
3.1.3 Lernmöglichkeiten: temporäre Nutzung und Internalisierung
von Kernkompetenzen. 6
3.1.4 Warum kooperieren und nicht übernehmen? 8
3.2 Die Kooperationspartner 9
3.2.1 Wahl des richtigen Partners. 9
3.2.2 Führung der Kooperation 10
4 Kritische Beleuchtung des resource-based view als Erklärungsansatz
f ür Coopetition 10
5 Kritische Würdigung und Ausblick 11
Literaturverzeichnis 13
II
Abkürzungsverzeichnis
m. w. N. -mit weiteren Nachweisen
1
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
Kooperationen zwischen Mitbewerbern sind in der heutigen Unternehmenswelt eher die Regel als die Ausnahme. Vor allem in sich schnell verändernden, in von der Globalisierung stark geprägten, oder in Märkten, deren Produkte mit hohen Entwicklungskosten belastet sind, schließen sich Wettbewerber zusammen. 1 Alleine in den Jahren 1996 bis 2001 gab es über 57.000 Allianzbekundungen in den USA. 2 Mit Hilfe von strategischen Allianzen denken Unternehmen sich gegenüber den veränderten B edingungen besser positionieren zu können. Aber warum sind viele Unternehmen der Meinung, dass sich diese damit verbundenen Probleme nur durch eine Kooperation mit einem konkurrierenden Unternehmen lösen lassen? Warum nehmen viele Unternehmen die Nachteile und Gefahren einer engen Zusammenarbeit wie der damit verbundene Offenlegung und dem intensiven Austausch von
Betriebsgeheimnissen in Kauf?
In dieser Arbeit werden die Gründe für und der Nutzen von Allianzbildungen bzw. Kooperationen aus Sicht des resource-based views dargelegt. Weiterhin soll die Eignung dieses Ansatzes zur Erklärung von Firmenkooperation betrachtet werden, und die auftretenden Probleme behandelt werden.
1.2 Gang der Untersuchung
Nach einer Vorstellung der Grundzüge der Coopetition und des resource-based view im zweiten Kapitel, soll das Vorhandensein von Coopetition mit Hilfe des resource-based view im dritten Kapitel erklärt werden. Es soll auf die Gründe und Voraussetzungen als auch auf die erwarteten positiven Effekte einer Kooperation zwischen Unternehmen eingegangen werden, die dem r esource-based view entsprechend vorhanden sein müssen bzw. dann eintreten werden. Da die Formen der Zusammenarbeit von Unternehmen eine nicht überschaubare Menge darstellen, soll zugunsten der Verständlichkeit nur auf den Fall einer strategischen Allianz eingegangen werden. Dieser deckt einen weiten Bereich ab, Spezialfälle spart er allerdings aus.
1 Vgl. Nti/Kumar (2001), S. 119.
2 Vgl. Dyer/Kale / Singh (2004), S.108.
2
Daran anschließend soll die Eignung des resource-based view zur Betrachtung der Entstehung von coopetitiven Beziehungen überprüft werden. Hierzu soll ein kurzer Blick über die Grenzen des resource-based view hinaus getätigt werden, und kurz die Möglichkeiten dieser Ansätze im Vergleich ausgelotet werden. Abschließend wird im vierten Kapitel die Coopetition in der Sicht des resource-based view kritisch gewürdigt und im fünften Kapitel ein Ausblick auf die Entwicklungen von Kooperationen und des resource-based view gegeben.
In dieser Arbeit werden die Begriffe Kooperation und strategische Allianz als Synonyme benutzt, sie beschreiben hier denselben Sachverhalt.
2 Grundlagen
2.1 Coopetition
Coopetition ist ein Kunstwort aus den Begriffen Competition und Cooperation. 3 Es beschreibt vor allem die Zusammenarbeit von Wettbewerbern durch Bildung von strategischen Allianzen. Durch die Zusammenarbeit versuchen die an der Kooperation Beteiligten ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen und so anderen nicht Beteiligten gegenüber einen Vo rteil zu erringen. 4 Im Rahmen einer solchen Zusammenarbeit werden Wissen und Ressourcen gegenseitig genutzt und dem gemeinsamen Ziel zur Verfügung g estellt. Interessant ist hierbei vor allem der Aspekt, dass bewusst Kooperationspartner aus den Reihen der Wettbewerben gewählt werden und nicht aus der Menge aller anderen Unternehmen
Kooperationen zwischen Wettbewerbern finden verstärkt in schnell wachsenden und sich verändernden Märkten statt, sowie in Märkten, in denen die Kosten für Produktentwicklungen auf ein Niveau angestiegen sind, dass ein Unternehmen diese Kosten und das daraus entstehende Risiko bedingt alleine tragen kann. In diesem Fall sind die Unternehmen in einer schwachen strategischen Situation, die sie durch die Zusammenarbeit beseitigen wollen. Kooperiert wird generell, wenn die Kosten einer Kooperation unter denen eines alleinigen Vorgehens liegen. 5
3 Geprägt wurde der Begriff maßgeblich von Brandenburger/Nalebuff (1997), als Urheber wird der Gründer des Netzwerkspezialisten Novell, Ray Noorda, genannt. Vgl. Jansen (2000), S. 14. Trotz seines Status als Kunstwort soll es hier nicht in Anführungsstrichen gesetzt werden.
4 Vgl. Hamel/Doz/Prahalad (1989), S. 135f..
5 Vgl. Eisenhardt/Schoonhoven (1996), S. 137.
Arbeit zitieren:
Sebastian Hebig, 2005, Coopetition - Eine resourcenbasierte Perspektive, München, GRIN Verlag GmbH
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