Inhaltsverzeichnis II
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis II
Abk ürzungsverzeichnis. III
Abbildungsverzeichnis IV
Anhangverzeichnis V
1 Einführung 1
2 Grundzüge des Indexing 2
2.1 Aktives und passives Portfoliomanagement 2
2.2 Vorteile des Indexing. 4
3 Anlagealternativen für Indexing-Strategien 5
3.1 Produktübersicht 5
3.2 Indexzertifikate 6
3.2.1 Funktionen und Handel. 6
3.2.2 Kosten und Risiken. 7
3.3 Exchange Traded Funds 8
3.3.1 Geschichtliche und funktionale Ursprünge 8
3.3.2 Funktionen und Handel. 9
3.3.3 Kosten und Risiken. 11
4 Kurzfristige Abweichungsanalyse 12
4.1 Tracking Error als Maß der Replikationsgüte. 12
4.2 Untersuchungsdesign 13
4.3 Darstellung und Analyse der Ergebnisse 14
5 Zusammenfassung und kritische Würdigung 16
Literaturverzeichnis 17
Verzeichnis der Internetquellen 21
Anhang 22
Abkürzungsverzeichnis III
Abkürzungsverzeichnis
bspw. beispielsweise CAPM Capital Asset Pricing Model d.h. das heißt DAX Deutscher Aktienindex Diss. Dissertation ETF Exchange Traded Funds evtl. eventuell f. folgende ff. fortfolgende FAZ Frankfurter Allgemeine Zeitung hrsg. herausgegeben iNAV indikativer Net Asset Value Iss. Issue Jg. Jahrgang KAG Kapitalanlagegesellschaft KAGG Gesetz für Kapitalanlagegesellschaften MDAX Mid-cap Deutscher Aktienindex Mrd. Milliarde/n Nr. Nummer No. Nummer S. Seite S&P Standard and Poor’s sog. sogenannte/n SPDR Standard and Poor’s Depositary Receipts URL Uniform Resource Locator USA United States of America vgl. vergleiche Vol. Volume WKN Wertpapierkennnummer XTF Exchange Traded Funds z.B. zum Beispiel zugl. zugleich
Abbildungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Vorteile des Indexing
Abbildung 2: Der ETF-Handel an der Deutschen Börse
Abbildung 3: Indexing-Produkte im Vergleich
Abbildung 4: Der Tracking Error als mittlere absolute Renditedifferenz
Abbildung 5: Vergleich der Gesamtrendite im Beobachtungszeitraum
Abbildung 6: Aufsteigendes Ranking der Tracking Error Werte
Anhangverzeichnis V
Anhangverzeichnis
A1: Detailergebnisse Europastudie der Robert Beer Vermögensverwaltung…....22 A2: Detailergebnisse der empirischen Analyse………………………………….23
Einführung 1
1 Einführung
Zahlreiche Vorschläge einer individuellen Asset Allocation prägen die Empfehlungen zur optimalen Vermögensbildung in der einschlägigen Literatur. Auch Manager großer Fonds versuchen, durch spezielle Anlageansätze ihren Fonds einen Platz unter den besten zu sichern. Dennoch sind weder sie noch private Investoren vor Rückschlägen in der Performance gefeit, wie die vergangenen Jahre gezeigt haben. Denn mit dem Rückgang der Indexstände an den europäischen und amerikanischen Börsen kam für manchen Investor ein böses Erwachen: Hatte seine Anlage in den ersten Monaten des Börsenbooms sämtliche Indizes in der überragenden Performance hinter sich gelassen, verloren genau die gleichen Werte um ein Vielfaches mehr als die Indizes. Aus diesem Grund stellt sich die Frage, ob eine Direktinvestition in den Index nicht sinnvoller ist. Einerseits würde man wohl in Phasen des Börsenaufschwungs zwar keine höhere Rendite als der Index erreichen, jedoch scheint ebenso eine zum jeweiligen Index überproportionale Verlustquote vermeidbar. Die vorliegende Arbeit stellt zu Beginn, ausgehend von den Grundlagen des Indexing, Unterschiede zwischen aktivem und passivem Portfoliomanagement dar. Darauf aufbauend werden verschiedene Produktlösungen zum Thema Indexanlage kurz vorgestellt. An hand zweier ausgewählter Produktgattungen zur Indexanlage, den Indexzertifikaten und börsengehandelten Indexfonds, sog. Exchange Traded Funds (ETF), werden Chancen und Möglichkeiten erörtert, wie Investoren von einer Indexanlage profitieren können. Grundlegende Unterschiede beider Produktgattungen sowie deren Vor- und Nachteile werden gegeneinander abgewogen. Anschließend stellt sich die Frage nach der Genauigkeit, mit der Indexzertifikate und ETF ihren jeweils zu Grunde liegenden Index nachbilden. Dazu werden ein Index für stark marktkapitalisierte Unternehmen sowie ein Index für weniger stark marktkapitalisierte Unternehmen ausgewählt. Unter Zuhilfenahme kurzfristiger empirischer Daten soll untersucht werden, ob es zu signifikanten Abweichungen bei der Zwei-Wochen-Performance beider Produktgattungen gegenüber ihrem jeweiligen Index kommt. Zuletzt soll versucht werden, im Falle von Ungenauigkeiten deren mögliche Ursa- chen zu identifizieren.
Grundzüge des Indexing 2
2 Grundzüge des Indexing
Seit einer Studie der Robert Beer Vermögensverwaltung aus dem Jahr 2003 1 , bei der die Performance von 71 Europafonds gegenüber dem EuroStoxx50 verglichen wurde, ist klar, dass Manager großer Publikumfonds nicht unbedingt in der Lage sind, ihren Vergleichsindex langfristig zu schlagen. Bei der Studie entwickelten sich in einem Zeitraum von 10 Jahren lediglich 15 Prozent aller erfassten Fonds besser als der EuroStoxx50. Dies führt zu der Frage, weshalb Investoren sich dennoch für eine Anlage in Fondsprodukte entscheiden, die versuchen, durch aktives Management ihres Portfolios Überrenditen gegenüber ihrem zugrunde liegenden Index zu erzielen. Im Folgenden sollen deshalb die Unterschiede zwischen aktivem und passivem Portfoliomanagement erläutert und mögliche Vorteile eines passiv gemanagten Investments vorgestellt werden.
2.1 Aktives und passives Portfoliomanagement
Ausgehend von empirischen Beobachtungen, bei denen Anleger ihr Vermögen bei der Wertpapieranlage auf mehrere Titel verteilten, folgerte Markowitz im Rahmen des Portfolio-Selection-Modells, dass sich effiziente Portfolios mittels Diversifikation erzielen lassen. 2 Die Effizienz dieser Portfolios wird dadurch erreicht, dass es bei gleichem Risiko kein anderes Portfolio mit einer höheren Rendite, und bei gleicher Rendite kein Portfolio mit einem niedrigeren Risiko gibt. 3 Die Ursache der Portfoliobildung ist in der grundlegenden Risikoreduktion des Gesamtengagements zu finden. 4 Schließlich sind beispielsweise Aktien Risikopapiere, für die der Anleger langfristig als Risikoprämie die Rendite erhält. 5 Zur Bildung und laufenden Anpassung individueller Portfolios empfiehlt sich eine Aufteilung des zur Verfügung stehenden Vermögens auf verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Renten, Geldmarktpapiere
1 Detailergebnisse der Studie siehe Anhang A1.
2 Vgl. Steiner/Bruns (2002), S. 89. Zum Portfolio Selection Modell vgl. Steiner/Bruns (2002), S. 7ff..
3 Vgl. Steiner/Bruns (2002), S. 7.
4 Vgl. Steiner/Bruns (2002), S. 7.
5 Vgl. Etterer/Beer/Fleischer (2003), S. 17.
Arbeit zitieren:
Dipl.-Kfm. Florian Bosch, 2005, Eine Analyse börsengehandelter Fonds - Indexzertifikate und Exchange Traded Funds im Vergeich, München, GRIN Verlag GmbH
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