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Inhaltsverzeichnis I
Abbildungsverzeichnis III
Tabellenverzeichnis IV
1. Einleitung 1
2. Demographische Entwicklung in Deutschland 2
2.1 Was ist Demographie 2
2.2 Methoden der Demographie 2
2.3 Zuverlässigkeit demographischer Prognosen 3
2.4 Bevölkerungsstruktur 3
2.5 Geburtenrate 5
2.5.1 Ursachen für den Rückgang der Geburtenrate 6
2.5.2 Folgen der konstant niedrigen Geburtenrate 7
2.6 Lebenserwartung 8
2.6.1 Ursachen für die steigende Lebenserwartung 9
2.6.2 Folgen der höheren Lebenserwartung 10
2.7 Migration 10
2.7.1 Ursachen für Migration 11
2.7.2 Folgen der Migration 12
2.8 Bevölkerung bis 2050 13
2.9 Vor- und Nachteile der Überalterung 15
2.9.1 Konsumverhalten der neuen Alten 15
2.9.2 Erfahrungspotenzial wichtig für nachfolgende Generationen 16
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2.9.3 Ehrenamtliches Engagement der älteren Generation 16
2.9.4 Die neuen Alten sind gesünder und länger produktiv 17
2.9.5 Sinkende Renten 17
2.9.6 Steigende Sozialabgaben 18
2.9.7 Abwanderung der jungen Bevölkerung 18
2.9.8 Überfüllte Altenheime 18
2.9.9 Veränderte Infrastruktur 19
2.9.10 Steigende Kosten für das Gesundheitswesen 20
3. Konsequenzen für Politik Handel und Medien
Arbeitsmarkt und Gesellschaft 21
3.1 Politik 21
3.2 Handel und Medien 22
3.3 Arbeitsmarkt 22
3.4 Gesellschaft 23
4. Schlussfolgerung 25
Literaturverzeichnis
-III-
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Altersaufbau 2001 in Deutschland 4
Abbildung 2: Durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland 8
Abbildung 3: Altersaufbau in Deutschland im Jahr 2050 13
Abbild ung 4: Entwicklung des Altenquotienten bis 2050 in Deutschland 15
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Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Zusammengefasste Geburtenziffer für Deutschland 1990-2000 5
Tabelle 2: Saldo der Wanderung über die Grenzen Deutschlands 11
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1. Einleitung
Seit einigen Jahren ist das Interesse an der demographischen Ent wicklung in Deutschland um ein Vielfaches gestiegen.
Dabei werden Meldunge n von der schrumpfenden Zahl der B evölkerung mit unterschiedlichen Auffassungen kommentiert.
Auf der einen Seite herrscht die Meinung vor, dass sich mit dem Rückgang der Bevölkerungszahlen das Problem der Massenarbeitslosigkeit und der Umweltbelastungen verringern wird, auf der anderen Seite geht d er Bevölkerungsrückgang aber auch mit einer Vergreisung einher, die dazu führt, dass der Anteil an alten Menschen in Deutschland immer weiter zunimmt und so dazu beiträgt, dass immer weniger Berufstätige dieser Masse an Alten gegenüberstehen.
Dieser Wandel in der Gesellschaft vollzieht sich sehr leise und schleichend. Auch ist der Grund dafür weder ein Krieg, noch eine Hungersnot oder eine Epidemie. Mit dem Hintergrundwissen um die deutsche Geschichte mit ihren Gräueltaten während des Nationalsozialismus hatte man lange vielleicht auch nicht den Mut sich näher gehend mit der Demographie zu befassen, doch angesichts leerer Renten- und Pflegekassen kann sich Deutschland keine weitere Ignoranz erlauben in Bezug auf die demographische Entwicklung.
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2. Demographische Entwicklung in Deutschland
2.1. Was ist Demographie
Demographie, auch Bevölkerungslehre genannt, ist eine Wissenschaft, die sich mit der menschlichen Bevölkerung befasst. Untersucht werden dabei die Ursachen und Folgen von Bevölkerungsveränderungen.
Gegenstand der Demographie sind unter anderem die Bevölkerungsstruktur in Bezug auf Alter, Geschlecht, Nationalität, Haushaltsstruktur, Lebendgeburten, Lebenserwartung usw. ebenso wie die Bevölkerungsbewegung. (Vgl. Knaurs Lexikon 1974, S.1170) Es gibt hier noch viele weitere Aspekte, die in dieser Arbeit jedoch nicht näher betrachtet werden sollen.
2.2. Methoden der Demographie
Die Demographie verwertet zur Erstellung ihrer Prognosen statistisch erhobene Daten oder auch Daten aus V olkszählungen. Dabei werden für die Bevölkerungsvorausberechnung stets Annahmen zu Grunde gelegt für die Entwicklung von Geburten-, Sterbe- und Migrationsrate.
Man unterscheidet hier die Bevölkerungsprojektion, die Bevölkerungsprognose und die Modellrechnung, je nach Annahme für die kommende Entwicklung. Bei der Bevölkerungsprojektion werden unterschiedliche Annahmen formuliert (z. B. eine niedrige, mittlere und hohe Geburtenrate). Bei der Bevölkerungsprognose wird aus den verschiedenen Annahmen die ausge wählt, die mit der größten Wahrscheinlichkeit eintreffen wird. Bei der Modellrechnung werden Annahmen beliebig formuliert. „Ein Beispiel solcher Modellrechnungen sind die so genannten ,probabilistischen Bevölkerungsvorausberechnungen’, […]“( Birg
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2001, S. 88) Hier werden verschiedene Annahmen mittels Computer blind vorgenommen und aus diesen Ergebnissen wird ein Durchschnittswert ermittelt.
2.3. Zuverlässigkeit demographischer Prognosen
Rückblickend kann man sagen, dass vor einigen Jahren getroffene Prognosen relativ genau waren. So z. B. auch die Bevölkerungsprojektion der Vereinten Nationen für die Weltbevölkerung bis 2000 aus dem Jahr 1958. „ Das Ergebnis war 6267 Mio. […] Die Differenz […] beträgt 3,5%.“ (Birg 2001; S. 89) Ähnlich ist es bei einer Bevölkerungsvorausberechnung für die ehemalige Bundesrepublik Deutschland. Hier ist die Differenz mit 1,2% noch geringer und das obwohl bei der Betrachtung eines einzelnen Landes aufgrund der Migration die Gefahr einer Fehleinschätzung größer ist.
2.4 Bevölkerungsstruktur
Insgesamt lebten im Jahr 2004 82.500.894 Menschen in Deutschland. Davon waren 20,3% jünger als 20 Jahre. 26,5% waren im Alter von 20 bis unter
40 Jahre, 28,3% im Alter von 40 bis unter 60 Jahre, 20,6% im Alter von 60 bis
unt er 80 Jahre und 4,3% über 80 Jahre alt.
Der Anteil vo n Frauen war etwas höher als der Anteil der Männer.
Es wurden 705.622 Kinder geboren und es starben 818271 Personen, wodurch es 2004 zu einem Sterbeüberschuss von 112.649 Menschen kam, also mehr Gestorbene als Geborene. Ein Trend der so seit 1972 zu beobachten ist. Allerdings gab es mehr Zuzüge aus dem Ausland zu verzeichnen als Fortzüge aus Deutschland. Im Jahr 2004 zogen insgesamt 780.175 Menschen aus dem Ausland
-4-
nach Deutschland und 697.632 Menschen haben Deutschland den Rücken gekehrt und sind ins Ausland gezogen.
Es sind also 82.543 Menschen mehr zugezogen als weggezogen, was aber nicht ausreichend ist, um den Sterbeüberschuss des gleichen Jahres auszugleichen.
Abb. 1: Altersaufbau 2001 in Deutschland (Quelle: Statistisches Bundesamt)
Die Abbildung zeigt die Alterstruktur in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2001. Hier zeigt sich schon sehr deutlich, dass sich die klassische Alterspyramide, wie sie noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts bestand, deutlich verschoben hat und nun mehr einem Tannenbaum gleicht als einer Pyramide. Wie später noch gezeigt wird, wird sich dieses Bild noch stark verändern zu Gunsten der älteren Bevölkerung.
Quote paper:
Heide Metz, 2005, Das globalisierte Altern, Munich, GRIN Publishing GmbH
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