Inhaltsverzeichnis
Tabellenverzeichnis III III
Abbildungsverzeichnis III
Abkürzungsverzeichnis IV
Abkürzungsverzeichnis IV
1. Einleitung 1
2. Der Markt der Erstversicherer 1
3. Der Markt der Lebensversicherungen 3
3.1 Marktüberblick 3
3.2 Marktstruktur 6
3.3 Darstellung der klassischen Hauptproduktsegmente 7
3.3.1 Die Kapitallebensversicherung 7
3.3.2 Die private Rentenversicherung 7
3.3.3 Fondsgebundene Lebens- und Rentenversicherungen 8
4. Der Markt der privaten Krankenversicherung 9
4.1 Marktüberblick 9
4.2 Marktstruktur 11
5. Der Markt der Schaden- und Unfallversicherung 11
5.1 Marktüberblick 11
5.2 Marktstruktur 13
6. Fazit 14
Anhang V
Literaturverzeichnis XII
II
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1 : Die größten Lebensversicherer nach Jahresbeiträgen. V
Tabelle 2 :Die größten privaten Krankenversicherer nach Jahresbeiträgen V
Tabelle 3 : Die größten Schaden-und Unfallversicherer nach Jahresbeiträgen V
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1 : Anteil der Versicherungsunternehmen nach Rechtsform. VI
Abbildung 2 : Anteile von Unternehmen verschiedener Rechtsformen am
Individualversicherungsmarkt VI
Abbildung 3 : Entwicklung der Gesamtbeiträge in der Erstversicherung VII
Abbildung 4 : Beschäftigte in der Individualversicherung VII
Abbildung 5 : Struktur der Lebensversicherungsbeiträge nach Versicherungsarten VIII
Abbildung 6 : Stornoquote in der Lebensversicherung in VIII
Abbildung 7 : Anteil der einzelnen Versicherungssparten am Gesamtbeitrag IX
Abbildung 8 : Beitragsentwicklung in der Krankenversicherung IX
Abbildung 9 : Anstieg des Gesamtbeitrages in der Krankenversicherung im Vergleich zum
Vorjahr X
Abbildung 10 : Beitragseinnahmen nach Versicherungsarten in der privaten
Krankenversicherung in X
Abbildung 11 : Versicherungszweige der Schaden- und Unfallversicherung 2004 nach
erhaltenen Beiträgen (Mrd Euro) X
Abbildung 12 : Beitragszuwächse der umsatzstärksten Versicherungszweige der Schaden- und
Unfallversicherung in 2004 XI
Abbildung 13 : Anteil an Beiträgen in der Schaden- und Unfallversicherung 2003 nach
Rechtsform in XI
III
Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung a. G. auf Gegenseitigkeit AG Aktiengesellschaft AltEinkG Alterseinkünftegesetz FLV Fondsgebundene Lebensversicherungen FRV Fondsgebundene Rentenversicherungen GDV Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft i. e. S. im engeren Sinne Kum. kumuliert LV Lebensversicherung MA Marktanteil PKV Private Krankenversicherung RV Rentenversicherung Tab. Tabelle
IV
1. Einleitung
Ziel dieser Arbeit ist die Darstellung und Untersuchung der aktuellen Ereignisse auf dem deutschen Versicherungs markt, wobei sich die Betrachtung unter Ausschluss der Rückversicherungsbranche ausschließlich auf den für Erstversicher relevanten Markt mit seinen Versicherungssparten Lebensversicherung, private Krankenversicherung und Schaden- und Unfallversicherung beschränken wird. Der Lebensversicherungsmarkt wird im Vergleich zu den Kapiteln 4 und 5 ausführlicher behandelt, da dort gegenwärtig aufgrund der vermehrten Veränderungen von Rahmenbedingungen eine erhöhte Dynamik zu verzeichnen ist. In den einzelnen Kapit eln wird einerseits durch einen Marktüberblick das abgeschlossene Geschäftsjahr 2004 präsentiert sowie ein Ausblick auf 2005 vorgenommen und andererseits die Struktur des jeweiligen Marktes aufgezeigt. Die dabei verwendeten statistischen Angaben beruhen zu überwiegendem Teil auf den Veröffentlichungen des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) und beziehen sich auf Daten aus den Jahren 2003 bis 2005. Die Mitglieder des GDV vereinen über 97% des gesamten inländischen Brutto-Beitragaufkommens auf sich, weswegen die Angaben als repräsentativ für den Gesamtmarkt betrachtet werden können. Insbesondere in der Lebens- und privaten Krankenversicherung wird praktisch der Gesamtmarkt abgebildet, aber auch für die Schaden-und Unfallversicherung ist der Markt durch die GDV-Daten zu über 90% erfasst. Des weiteren diente auch die Zeitschrift „Versicherungswirtschaft“ als ausgezeichnete Quelle für möglichst aktuelle Daten, um die Betrachtung nicht nur auf das abgelaufene sondern auch auf das aktuelle Geschäftsjahr lenken zu können.
2. Der Markt der Erstversicherer
Trotz der seit Jahren schwachen Konjunktur und den sich daraus ergebenden ungünstigen Rahmenbedingungen konnten die Erstversicherer 2004 ein Beitragswachstum von 2,9% auf 152,3 Mrd. Euro erzielen, denen getätigte Leistungen in Höhe von 148,999 Mrd. Euro gegenüberstanden, welche im Vergleich zum Vorjahr (151.938 Mrd. Euro) um 1,9% abnahmen. 1 (Abb.3 im Anhang) Der Gesamtbeitrag setzt sich zusammen aus den Beiträgen der einzelnen Versic herungssparten des Erstversicherungsgeschäfts, der Lebensversicherung
1 Vgl. GDV 2005a, Tab.1.
1
(46%), der Krankenversicherung (17%) und der Schaden- und Unfallversicherung (36%) (Abb.7 im Anhang). Im internationalen Vergleich (Beitragsplus: 2,3%) wuchsen die Beiträge der deutschen Erstversicherungswirtschaft damit überdurchschnittlich, wenn auch - bei einem Vergleich mit den vorangegangenen Geschäftsjahren (2003: 4,7%) - von einem starken Wachstum nicht die Rede sein kann. Die insgesamt solide Einnahmeentwicklung wurde von einem etwas nachlassenden Schadendruck begleitet, denn sowohl in der Lebens- als auch in der Schaden- und Unfallversicherung wurden geringere Leistungen für Versicherungsfälle erbracht. Insgesamt erwirtschafteten die Erstversicherer in Deutschland im Geschäftsjahr 2004 einen Jahreserfolg von 1,1% der Gesamtbeiträge, was einem Betrag von 1,6753 Mrd. Euro entspricht (2003:1,776 Mrd.). 2
Bei einer gesamtwirtschaftlichen Betrachtung ergibt sich 2004 für Deutschland eine Versicherungsdichte von 2.286,6 Dollar pro Einwohner bzw. eine Versicherungsdurchdringung von 6,97%. 3 Im Vergleich der Versicherungsdichte mit denen der EU-15-Länder steht Deutschland damit auf dem 10. Platz (Versicherungsdurchdringung: Platz 11), was den vergleichsweise geringen Entwicklungsstand der deutschen Versicherungswirtschaft aufzeigt, der unter anderem mit der auch heute noch relativ schwach ausgeprägten privaten Altersversorgung in Zusammenhang steht. 4 Das Geldvermögen der privaten Haushalte bei Versicherungen stieg 2004 auf insgesamt 1.040 Mrd. Euro. 5
Auf dem deutschen Individualversicherungsmarkt waren im Geschäftsjahr 2004 insgesamt 670 Versicherungsunternehmen vertreten, von denen 334 in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft (AG), 272 als Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit (a. G.) und 22 als öffentlich-rechtliche Versicherer betrieben wurden (Abb.1 im Anhang). 6 Damit setzte sich die Reduzierung der am deutschen Markt tätigen Einzelunternehmen weiter fort, wobei sich der Anteil der als AG betriebenen Versicherungsunternehmen weiter vergrößerte und der Anteil der als Versicherungsvereine a. G. betriebenen Unternehmen dem Trend entsprechend abnahm (Abb.2 im Anhang). 7
2 Vgl. GDV, 2005a, Tab.1, Der Jahreserfolg ist der Gewinn nach Steuern in Prozent der verdienten Bruttobeiträge; ohne Pensionskassen und Pensionsfonds.
3 Vgl. GDV, 2005a, Tab. 73. Die Versicherungsdichte und die Versicherungsdurchdringung gelten als Kennzahl für den Entwicklungsstand der Versicherungswirtschaft. Die Versicherungsdichte wird ausgedrückt durch das Verhältnis Prämienaufkommen des gesamten Geschäfts zur Einwohnerzahl und die Versicherungsdurchdringung als die Summe aller Beiträge in Prozent des BIP.
4 Für die EU-Beitrittsländer vom 01.05.2004 liegen noch keine Daten vor.
5 Vgl. GDV, 2005e.
6 Vgl. GDV, 2005a, Tab. 2 und 3.
7 Vgl. ebd. Die größten Veränderungen wurden durch Fusionen auf Einzelunternehmensebene verursacht. Beispiele dafür sind die Verschmelzungen von Nordstern Lebensversicherung AG und Albingia
2
Die 670 Unternehmen teilen sich auf in 119 Lebensversicherer, 200 Pensions- und Sterbekassen, 54 Krankenversicherer, 247 Schaden- und Unfallversicherer und 50 Rückversicherer. 8
Bei Betrachtung der Beschäftigungsentwicklung des deutschen Erstversicherungsmarktes wird deutlich, dass der erstmals seit 1996 wieder einsetzende Personalabbau im Jahre 2003 auch 2004 fortgesetzt wurde. Die Zahl der Angestellten sank zwischen 2003 und 2004 um 1,5% auf 240.800 (Abb.4 im Anhang). 9 Die Zahl der selbstständigen Versicherungsvermittler und Makler blieb im selben Zeitraum mit 408.000 annähernd konstant. 10 Nachdem die Versicherungsbranche trotz seit vier Jahren anhaltender Konjunkturflaute relativ hohe Beitragszuwächse erzielen konnte und sich so wesentlich stärker als der Gesamtmarkt entwickelte, erwartet der Gesamtverband der deutschen Versicherer nach einem „erfolgreichen, glänzenden Jahr 2004“ 11 für 2005 aufgrund der auch weiterhin andauernden schlechten Wirtschaftslage ein wesentlich geringeres Beitragsplus von knapp zwei Prozent. 12
3. Der Markt der Lebensversicherungen
3.1 Marktüberblick
Für die Lebensversicherer war 2004 ein ungewöhnliches Jahr mit gegenläufigen Entwicklungen. Die ersten drei Quartale waren von einem schlechten Neugeschäft geprägt, was auf die allgemein schlechte Konjunktur zurückgeführt wurde, wohingegen im vierten Quartal
- aufgrund des Inkrafttretens des Alterseink ünftegesetzes (AltEinkG) zum 01.01.2005 - das Neugeschäft sehr stark zunahm. 13 Dieser ab Oktober 2004 einsetzende Boom im Neugeschäft sorgte schließlich für einen Branchenrekord. Die Lebensversicherer wurden jedoch nicht nur
Lebensversicherung AG zur damaligen Axa Colonia Lebensversicherung AG (1999 und 2000), Fusionen von mehreren Gesellschaften zur Zürich Lebensversicherung AG (2000 und 2002) und die Fusion der Vereinte Lebensversicherung AG mit der Allianz Lebensversicherung AG (2002). Weiterhin wurden Aktiengesellschaften gegründet, auf die Bestände von Versicherungsvereinen und von öffentlichen Versicherungsanstalten übertragen wurden.
8 Vgl. GDV, 2005a, Tab. 2 und 3.Von den 670 Unternehmen waren 29 ohne Geschäftstätigkeit.
9 Angestellte: Innendienstangestellte, angestellter Außendienst, Auszubildende und gewerbliche Arbeitnehmer der Mitglieder des GDV.
10 Vgl. GDV, 2005a, Tab.1 und 4.
11 Lier, 2005, S.583.
12 Vgl. ebd.
13 Dieses Gesetz besagt, dass die Auszahlung einer Lebensversicherung bei Neuverträgen ab 2005 nicht mehr steuerfrei ist und die Beiträge nicht länger als Sonderausgaben steuerlich geltend gemacht werden können. Wird eine Kapitallebensversicherung mit einer Laufzeit von mind. 12 Jahren nach dem 31.12.2004 abgeschlossen und das Kapital erst nach der Vollendung des 60. Lebensjahres ausgezahlt, dann ist die Hälfte der Zinserträge steuerpflichtig. Bei Nichteinhaltung dieser Voraussetzungen muss der Ertrag voll versteuert werden.
3
Quote paper:
Thomas Fröhlig, 2005, Der Versicherungsmarkt in Deutschland - Eine Marktübersicht, Munich, GRIN Publishing GmbH
This text can be quoted and accessed from this url:
Embed
DOI
Der Makler - Kriterien für die Zusammenarbeit mit Versicherungsunterne...
Eigenschaften zur Bewertung un...
Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
Scholarly Research Paper, 51 Pages
Deutsche Erstversicherer im Zeichen der Globalisierung
Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
Diploma Thesis, 100 Pages
Businessplan für die Eröffnung eines Restaurants
Business economics - Company formation, Business Plans
Scholary Paper (Seminar), 36 Pages
Mentales Training - Besser Konzentrieren in der Schule
Pedagogy - Science, Theory, Anthropology
Diploma Thesis, 50 Pages
Die Haftung des GmbH–Geschäftsführers gegenüber Dritten (Außenhaftung)...
Law - Civil / Private / Trade / Anti Trust Law / Business Law
Scholarly Research Paper, 21 Pages
Unternehmertypen und wirtschaftliche Entwicklung
Economics - Economic Cycle and Growth
Scholarly Research Paper, 16 Pages
Neuere Entwicklungen der Internetnutzung Jugendlicher
Eine empirische Untersuchung a...
Doctoral Thesis / Dissertation, 235 Pages
Die Innenhaftung des Vorstands einer AG und die D&O-Versicherung
Diploma Thesis, 111 Pages
Umsetzung der Versicherungsvermittler-Richtlinie
Law - Civil / Private / Trade / Anti Trust Law / Business Law
Scholary Paper (Seminar), 36 Pages
Rationales Verhalten und spekulative Blasen
Business economics - Investment and Finance
Scholary Paper (Seminar), 22 Pages
Marketingplan: Jägermeister for Monaco
Business economics - Marketing, Corporate Communication, CRM, Market Research
Scholarly Research Paper, 11 Pages
Die Innenverhältnisdeckung in der D&O-Versicherung
Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
Diploma Thesis, 114 Pages
Aufbau und Eignung unterschiedlicher Vergütungsmodelle als Anreizsyste...
Vergütung und Motivation in Kr...
Business economics - Personnel and Organisation
Project Report, 35 Pages
Strukturorientierte Clusteransätze unter besonderer Beachtung des Mode...
Business economics - Business Management, Corporate Governance
Scholarly Paper (Advanced Seminar), 26 Pages
Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
Termpaper, 14 Pages
Thomas Fröhlig has published the text Der Versicherungsmarkt in Deutschland - Eine Marktübersicht
Thomas Fröhlig has uploaded a new text
Entwicklung des Staats- und Verwaltungsrechts in Südkorea und Deutschl...
Vorträge und Berichte auf dem ...
Rainer Pitschas
Marktübersicht Real-Time Monitoring Software
Event Processing Tools im Über...
Kresimir Vidackovic, Thomas Renner, Sascha Rex
Ökonomische Analysen zu den Effekten von Aufsichtsrats- und Betriebsra...
Schmollers Jahrbuch, 131. Jg. ...
Joachim Wagner
Deutschland im Farbbild. Germany. L'Allemagne
Peter von Zahn, Markus Schnurpfeil, Horst Ziethen, Gwendolen Webster, France Varry
Rechtsextremismus in Deutschland und Europa
Rechts außen - Rechts 'Mitte'?
Caroline Robertson-von Trotha
0 comments