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1.1 Problemstellung und Zielsetzung ...................................................................1 1.2 Gang der Untersuchung .................................................................................1
2.1 Überblick über die verschiedenen Erfolgsdimensionen und -perspektiven .....2 2.2 Interpretationsmöglichkeiten des Erfolgsbegriffs ...........................................3
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5.1 Problemfelder der Befragung verschiedener Anspruchsgruppen.....................6
5.2 Problemfelder jahresabschlussorientierter Analysen.......................................9 5.3 Problemfelder kapitalmarktorientierter Analysen .........................................10
CAPM Capital Asset Pricing Model
DBW Die Betriebswirtschaft
F&E Forschung & Entwicklung
HBR Harvard Business Review
JoB Journal of Business
M&A Mergers & Acquisitions
o. V. ohne Verfasser
SMJ Strategic Management Journal
zfbf Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung
zfo Zeitschrift Führung + Organisation
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Kaum ein anderer Begriff hat in den letzten Jahren in der Wirtschaft eine ähnlich hohe Aufmerksamkeit erregt wie der der „Mergers & Acquisitions“ (M&A) 1 . Immer mehr Unternehmen versuchten, insbesondere während der Börsenhausse von 1996 bis 2000, sich durch externes Wachstum in Form von Fusionen oder Zukäufen zu vergrößern und zu expandieren. Spätestens jedoch mit dem Einbruch der internationalen Finanz- und Aktienmärkte und spektakulärer Insolvenzen der einstigen „Börsenstars“, die sich in den Jahren zuvor durch starke M&A-Aktivitäten auszeichneten, zeigen sich auch die Schattenseiten des M&A-Geschäfts. Empirisch belegt wird diese negative Entwicklung durch zahlreiche Untersuchungen, die beispielsweise Misserfolgsquoten von 60-85% nachweisen. 2 Es drängt sich dabei jedoch dem kritischen Beobachter die Frage auf, wie aussagekräftig derartige Erfolgsmessungen von M&A-Transaktionen in Wirklichkeit sind. Sowohl das Management als auch die Mitarbeiter und Aktionäre haben ein berechtigtes Interesse zu sehen, ob sich im Nachhinein eine Fusion oder Übernahme als erfolgreich dargestellt hat. Um so wichtiger ist es, dass das Resultat der Erfolgsmessung stimmig und zuverlässig ist, da aufgrund der Ergebnisse z.B. strategische Entscheidungen und Handlungen abgeleitet werden. Die Tatsache, dass in der Praxis je nach ange-wandter Messmethode verschiedene und oftmals sogar widersprüchliche Ergebnisse auftauchen, ist ein Indiz dafür, dass die Erfolgsmessung nicht problemlos durchführbar ist und einige Hürden zu bewältigen sind, bevor man nach einer M&A-Transaktion klare Aussagen über den Erfolg treffen kann.
Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist, die verschiedenen Problemfelder zu untersuchen, mit denen man während der Messung und Analyse des M&A-Erfolgs konfrontiert wird. Des weiteren wird versucht, Problemlösungen aufzuzeigen, die es ermöglichen sollen, die Aussagekraft und Zuverlässigkeit derartiger Untersuchungen in Zukunft zu erhöhen.
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Die Struktur der vorliegenden Arbeit beruht im Wesentlichen auf der grundsätzlichen Unterscheidung zwischen allgemeinen und speziellen Problemfeldern der Messung des
1 Die Definition des M&A-Begriffs beruht in der vorliegenden Arbeit auf der von JANSEN (2001), S. 43.
Demnach versteht man unter einem Merger eine Fusion zweier Unternehmen, während eine Akquisition
die Übernahme, den Erwerb oder den Kauf als 100-prozentiger Anteilserwerb umfasst.
2 Vgl. JANSEN (2001), S. 240.
-2-Erfolgs von M&A-Transaktionen. Zunächst werden allgemeine Problemfelder betrach-tet, mit denen die Forschung unabhängig von der ausgewählten Untersuchungsmethode permanent konfrontiert wird: Ausgehend von der Problematik einer einheitlichen Er-folgsdefinition im zweiten Kapitel, wird im dritten Kapitel die Rolle des Untersu-chungszeitraumes in der Akquisitionsforschung dargestellt.
Daran schließt sich im vierten Kapitel eine nähere Betrachtung der Vergleichsprobleme verschiedener Untersuchungsergebnisse an.
Neben diesen wichtigen allgemeinen Problemfeldern verbergen sich hinter jeder Methode jedoch auch noch eigene, methodenspezifische Probleme, die im fünften Kapitel näher erörtert werden. Dabei wird aufgrund des begrenzten Umfangs schwerpunktmäßig auf die in der Praxis am häufigsten verwendeten Messmethoden eingegangen. Dieses sind Befragungen, jahresabschlussorientierte Analysen und Untersuchungen der Kapitalmarktreaktionen. Abschließend werden die vorgestellten Problemfelder kritisch gewürdigt und ein Ausblick gegeben.
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Bereits in der Vielfalt der Definitionen des Erfolgsbegriffs zeigt sich ein entscheidendes Problemfeld: Es gibt zwar eine Fülle verschiedener Untersuchungsmethoden 3 , allerdings herrscht in der Forschung keine Einigkeit über eine einheitliche Definition und Verwendung des Erfolgsbegriffs. 4
Es gibt nicht GHQ Erfolg, der als Akquisitionseffekt ex post messbar ist, sondern der Erfolg besteht aus mehreren Perspektiven und Facetten, die bei der Messung und Analyse berücksichtigt werden müssen und die im Folgenden genauer erläutert werden. 5
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Bei der Analyse von M&A-Transaktionen kann man den zu messenden Erfolg auf verschiedene Dimensionen beziehen. Man unterscheidet zwischen finanzwirtschaftlichen, marktstrategischen und sozialen Erfolgsdimensionen: 6
3 Vgl. Übersichten in JANSEN (2001), S. 244; CLEVER (1993), S. 20-21.
4 Vgl. JANSEN (2001), S. 240; SCHMICKL/JÖNS (2001), S. 4.; GERPOTT (1993), S. 229;
JANSEN (2000), S. 335.
5 Vgl. GERPOTT (1993), S. 229.
6 Vgl. GERPOTT (1993), S. 230.
Arbeit zitieren:
Eckhard Scharmer, 2002, Problemfelder bei der Messung des Erfolgs von Mergers & Acquisitions, München, GRIN Verlag GmbH
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