Wissenschaftliche Texte und Formatvorlagen 02 11 01 Seite 2
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 3
2 Charakteristik des wissenschaftlichen Textes 4
2.1 Die Einleitung 4
2.2 Der Hauptteil 4
2.3 Der Schluss/ Fazit 5
2.4 Das Literaturverzeichnis 5
3 Möglichkeiten von Formatvorlagen in MS Word 6
4 Konkrete Formatvorlagen 7
4.1 Lange Zitate 8
4.2 Satzspiegel 8
4.3 Lebendiger Kolumnentitel 8
4.4 Überschriften 9
4.5 Automatisches Inhaltsverzeichnis 9
4.6 Automatisches Abbildungsverzeichnis 10
5 Zusammenfassung 10
6 Literaturverzeichnis 11
Wissenschaftliche Texte und Formatvorlagen 02.11.01 Seite 3
1 Einleitung
Jede Form von schriftlicher Veröffentlichung bedarf natürlich einer gewissen Gestaltung, sei es ein Roman, ein Essay eine Chronik oder sonst etwas anderes. Für wissenschaftliche Arbeiten gilt dies jedoch in besonderem Maße, denn vor allem in diesem Bereich gilt es, präzise zu arbeiten in Bild und Text, und eine gewisse Übersichtlichkeit in die Schrift zu integrieren.
Dies kann erreicht werden durch die Formatierung des Textes, d.h. eine Veränderung des Schriftbildes in bezug auf Absätze und Zeichen, Textgliederung und weiteres mehr, kurz die Formatierung bestimmt das Erscheinungsbild des Textes auf dem Papier.
Mithilfe von Formatvorlagen kann diese Aufgabe erleichtert werden, dies gilt insbesondere für längere wissenschaftliche Arbeiten, bei der der Computer bzw. ein entsprechendes Programm die Formatierungsarbeit automatisch übernehmen kann.
Eine Formatvorlage ist ein Hilfsmittel eines Textverarbeitungsprogramms, mit dem man verschiedene Bereiche eines Schriftstückes speziell formatieren und jederzeit an entsprechender Stelle abrufen kann. Bei fast allen wissenschaftlichen Arbeiten gibt es eine vom Verlag oder der wissenschaftlichen Instanz vorgegebene Form, wie der Text auszusehen hat. Mithilfe einer Format-vorlage kann man im Vorhinein die gesamte Arbeit in diesen entsprechenden Rahmen bringen und einzelne Abschnitte – seien es Darstellungen, Tabellen, Verzeichnisse o.ä. – separat formatieren. Bei der Erstellung des Textes braucht lediglich an entsprechender Stelle die gewünschte Formatvorlage aufgerufen zu werden, so dass der Abschnitt anhand der Voreinstellung aus der Vorlage formatiert wird.
Alle Formatvorlagen kann man in einer Dokumentvorlage abspeichern, um zu einem späteren Zeitpunkt die gleichen Formatvorlagen in ihrer Gesamtheit für gleiche Schriftstücke sofort zugänglich zu haben. In einer Dokumentvorlage sind also alle Formatvorlagen eines bestimmten Dokumentes zusammengefasst.
Im Weiteren soll es zunächst um die Beschaffenheit wissenschaftlicher Texte gehen, die Qualität, die ein Text aufweisen muss, um als wissenschaftlicher Text zu gelten. Danach sollen die einzelnen Möglichkeiten von Formatvorlagen und deren spezifische Anwendung insbesondere im Textverarbeitungsprogramm WORD von der Firma Microsoft anhand einiger Beispiele dargestellt werden.
Wissenschaftliche Texte und Formatvorlagen 02.11.01 Seite 4
2 Charakteristik des wissenschaftlichen Textes
Jeder wissenschaftliche Text hat eine bestimmte Form, die nach Art des Textes, Wissenschaftsbereich, Verlag etc. variieren kann. Es gibt hierbei eine Grundform, die im Wesentlichen alle Texte gleichermaßen aufweisen; darauf wird im weiteren eingegangen werden. Die innere Formatierung eines Textes, wie Schriftart, -größe, Zeilenabstand, linke und rechte Einzüge, Satzspiegel u.s.w. kann von Schriftstück zu Schriftstück differieren, hier lässt sich keine allgemeine Charakterisierung festlegen.
Den Formaten aller Texte ist jedoch gemeinsam, dass sie übersichtlich, klar gegliedert, in sich logisch aufgebaut und einem bestimmten roten Faden folgend gestaltet sein sollten.
Die äußere Formatierung besteht aus der Einteilung des Textes in verschiedene Abschnitte. Dieses Grundschema, das prinzipiell allen wissenschaftlichen Arbeiten zugrunde liegt, teilt sich in die vier Bereiche Einleitung, Hauptteil und Schluss, Fazit oder Zusammenfassung. Im vierten Bereich ist die verwendete Literatur anzuführen.
2.1 Die Einleitung
Hier wird auf das eigentliche Thema hingeführt. Dabei kann eine Situation aufgegriffen werden, die auf den ersten Blick rein gar nichts mit dem Thema zu tun haben scheint, die aber durch einen Vergleich oder ähnliches doch auf den Leitgedanken hinarbeitet.
In der Einleitung kann – je nach Sachbereich – ein historischer Hintergrund, eine Vorgeschichte, oder auch eine technische oder begriffliche Erklärung des Gegenstandes präsentiert werden. Wichtig hierbei ist, dass die Einleitung das Thema als interessant darstellt, sie muss zum Weiterlesen anregen, aber kann eben auch schon einen ersten Einblick in das Sachgebiet liefern.
2.2 Der Hauptteil
Der Hauptteil behandelt das eigentliche Thema und macht den absoluten Großteil eines jeden Schriftstückes aus. Er kann inhaltlich und thematisch direkt an die Einleitung anschließen, oder aber einen Schritt weiter gehen und auf das Thema sofort eingehen.
Der Hauptteil ist meist in sich geschlossen, er soll einer inneren Logik folgen, einem roten Faden, der sich an einer argumentativen Linie entlangzieht.
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Nick Scheder, 2000, Wissenschaftliche Texte und Formatvorlagen, Munich, GRIN Publishing GmbH
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