Johann-Wolfgang-Goethe Universität Frankfurt am Main Fachbereich 03
Veranstaltung:
Praktikumvorbereitung zum Thema „Veränderte Bedingungen des Aufwachsens“
Fachbereich Gesellschaftswissenschaften
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Verfasserin:
Sarah von Oettingen Französisch, Spanisch, ev. Theologie 3. Semester
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1. Einleitung
1.1 Mein erster Eindruck von der Bettinaschule
1.2 Mein Lehrerinnenleitbild
2. Formale Informationen über die Bettinaschule
3. Pädagogisches Konzept der Bettinaschule
4. Unterrichtshospitationen
4.1 Ein Vormittag in der Klasse 5c
4.2 Begleitung einer Lehrerin während eines Schultags
4.3 Beobachtungsschwerpunkt: Disziplinprobleme und
Unterrichtsst örungen
5. Eigene Unterrichtserfahrung
5.1 Beschreibung der Klasse
5.2 Vorstellung der Unterrichtseinheit und der geplanten Stunden
5.3 Reflexion der Unterrichtsvorbereitung und Durchführung
5.4 Ich als Lehrerin
6. Reflexion des 5-wöchigen Praktikums
7. Literaturverzeichnis
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Der Gedanke an mein erstes Schulpraktikum löst bei mir sowohl Vorfreude und Spannung auf das was mich erwartet aus, als auch Befürchtungen und Bedenken.
Zunächst stelle ich es mir sehr schwierig vor, den Rollenwechsel von der Schülerin- zur Lehrerinnenrolle zu vollziehen. Es ist ja noch gar nicht lange her, knapp 2 Jahre, dass ich selbst noch auf der „anderen Seite“ saß. Werde ich es schaffen, mich in diese Rolle einzufügen? Welche Probleme macht mir dieser Wechsel? Wie kann ich sie lösen? Folglich ist meine erste Erwartung an das Praktikum, dass ich auf diese Fragen eine Antwort finde, dass ich es schaffe, mich mit der Lehrerinnenrolle zu identifizieren. Verbunden mit diesem ersten Bedenken ist die Befürchtung, dass ich das richtige Maß zwischen Distanz und Nähe zu den SchülerInnen nicht finde. Auch dies gilt es auszuprobieren und auszuloten.
Bezüglich der von mir selbst zu planenden Unterrichtseinheiten habe ich die meisten Bedenken. Bei der Planung wird es wahrscheinlich schwer sein, die Klasse und ihr Leistungsvermögen realistisch einzuschätzen. An welchem Punkt wären sie unter- oder überfordert? Und natürlich beschäftigt mich auch die Sorge, einen nicht- durchführbaren Zeitplan zu entwerfen und so das Unterrichtsziel nicht zu erreichen. Bei der konkreten Durchführung stelle ich mir u.a. folgende Fragen: Wie verschaffe ich mir Gehör, Autorität und Respekt? Was mache ich, wenn ich die SchülerInnen nicht motivieren kann oder wenn SchülerInnen den Unterricht stören? Was mache ich, wenn ich den roten Faden verliere? Ich habe außerdem Bedenken, durch die Gruppendynamik der Klasse überfordert zu sein, und daher nicht adäquat handeln oder reagieren zu können.
Mein primäres Interesse ist es daher, dieser Befürchtungen Herr zu werden und mit ihnen umgehen zu lernen. Ich hoffe, dass ich durch das eigene Erproben Sicherheit gewinne und mir einige dieser Ängste genommen werden. Weiterhin ist es mir wichtig zu erfahren, wie ich mit Gruppen von Jugendlichen umgehen kann und wie ich auf sie wirke. Nehmen sie mich an? Wie verhalte ich mich in Stresssituationen: bin ich autoritär oder bleibe ich gelassen? Kann ich mich auf die SchülerInnen einlassen? Bin ich geduldig? Ich erwarte also, dass ich mich selbst nach dem Praktikum realistischer einschätzen kann.
Des weiteren bin ich überzeugt, dass ich von den Erfahrungen der an der Schule unterrichtenden LehrerInnen profitieren kann, indem ich beispielsweise verschiedene Unterrichtsstile- und methoden kennenlerne, die ich mir ggf. „abgucken“ kann. Die kritische Beobachtung der LehrerInnen wird es mir sicherlich auch ermöglichen, mein Lehrerinnenleitbild zu überprüfen und ggf. zu korrigieren.
Nicht zuletzt ist es mein Anliegen, meinen Berufswunsch zu überprüfen. Ich wünsche mir eine intensive Kommunikation mit den MentorInnen und auch dem Kollegium, damit zum einen ein fachlicher und methodischer Austausch stattfinden kann. Zum anderen verspreche ich mir davon einen Einblick in die Komplexität der Institution Schule.
Natürlich ist es auch mein Interesse, „hinter die Kulissen“ der Schule zu gucken, Strukturen zu erkennen und mich mit ihnen kritisch auseinanderzusetzen. Ich erhoffe mir davon, dass ich am Ende Vorzüge und
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Nachteile so abwägen kann, dass ich mir eine eigene erste kleine Vorstellung von einem Schulprofil machen kann. 0HLQHUVWHU(LQGUXFNYRQGHU%HWWLQDVFKXOH
Ich betrete die Schule und bin zunächst erschlagen von dem in der Halle herrschenden Lärm. SchülerInnen drängeln sich um den Vertretungsplan und lassen ihren daraus resultierenden Gefühlen freien Lauf. Es fällt mir zunächst auf, dass sich fast ausschließlich ausländische SchülerInnen an diesem Morgen dort befinden. Das Schulhaus wirkt alt, kalt und etwas heruntergekommen. Gegenüber des Vertretungsplans bemerke ich die Aufschrift „Kiosk“, daneben eine Tür, auf der Aufkleber Schreibwaren anpreisen. Später, in der Pause, stelle ich fest, dass beide Angebote von den SchülerInnen stark genutzt werden. Da ich längere Zeit im Eingangsbereich stehe und das Eintreffen der SchülerInnen beobachte fällt mir beim Blick auf die Uhr auf, dass ich zum Unterrichtbeginn keine Schulglocke gehört habe. Später erklärt mir eine Schülerin, dass an der Bettinaschule statt dessen Lichtsignale in den Klassenräumen erscheinen.
Bei der Erkundung einer weniger Räume mit einem der MentorInnen fällt auf, dass die Räume für das Lehrpersonal spärlich ausgestattet sind, überwiegend findet man alte, zusammengewürfelte Möbelstücke. Das Lehrerzimmer wirkt sehr klein und eng, die Bibliothek als Ort des stillen Arbeitens ungeeignet, da hier auch Kopierer u.ä. untergebracht sind, was den Lärmpegel maßgeblich erhöht.
Ein kurzer Blick hinter sonst verschlossene Klasseenzimmertüren zeigt, dass auch die Klassenzimmergrößen knapp kalkuliert sind. Dies bestätigt später eine Lehrerin, die uns vorwarnt, dass für HospitantInnen nur noch Platz auf dem Fußboden sei.
Bei der ersten Begegnung mit den MentorInnen und der Schulleiterin wirkt die Atmosphäre angespannt und gestresst, scheinbar laufen gerade die letzten Vorbereitungen für die Abiturvorschläge und somit einige Termine parallel. Doch dieser Eindruck bestätigt sich kurze Zeit später nicht: die Direktorin zeigt sich offen und hilfsbereit, auch die MentorInnen haben sich auf unser Kommen vorbereitet und unterbreiten uns ihren Vorschlag zur Organisation der kommenden Wochen. Auffällig ist nur, dass sie zunächst wenig flexibel bezüglich der Hospitationen und des Unterrichtens im Team wirken.. In der Pause geht es im Lehrezimmer sehr hektisch und chaotisch zu, es ist Frau K. kaum möglich, die nötige Aufmerksamkeit zur Ankündigung der neuen Praktikantinnen zu bekommen. Viele LehrerInnen wirken sehr aufgeregt und unzufrieden, einige beschweren sich bei ihren Kolleginnen über dies und jenes. Dennoch zeigt sich das Kollegium anschließend kooperativ und interessiert an seinen neuen Praktikantinnen.
Insgesamt ist mein erster Eindruck der Schule und der Atmosphäre ambivalent: einerseits wirken besonders die Räumlichkeiten etwas kahl, dunkel und vernachlässigt, andererseits erscheint das Kollegium flexibel, hilfsbereit und lebendig. 0HLQ/HKUHULQQHQOHLWELOG
Zunächst einmal ist es für mich sehr wichtig, dass zwischen mir und den SchülerInnen eine Atmosphäre des Miteinanders regiert, die von gegenseitigem
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Respekt und Toleranz geprägt ist. In diesem Sinne möchte ich auch versuchen, mich auf die SchülerInnen einzulassen, d.h. versuchen sie zu verstehen, mich in sie hineinzuversetzen, ihre Interessen und Vorschläge wahrzunehmen und zu berücksichtigen, aber auch ihre Kritik zu hören, diese zu reflektieren und die so gewonnen Erkenntnisse umzusetzen. Ich möchte also offen für Neues, für Innovation und für Kritik sein. Damit verbindet sich auch die Vorstellung, eine Lehrerin zu sein, die des Lernens oder auch des Umlernens nicht müde wird, sondern die sich durch Fortbildungen o.ä. über neue Entwicklungen bezüglich Methoden oder pädagogischen Erkenntnissen informiert und anwendet. Des weiteren empfinde ich es als sehr wichtig, von Anfang an „mit offenen Karten zu spielen“, d.h. Transparenz zu demonstrieren, indem ich klare Regeln und Grenzen setze und deutlich mache, was ich erwarte. Ich möchte auch versuchen, soweit es mir irgend möglich ist, gerecht und fair zu handeln.
Ich möchte außerdem für meine SchülerInnen mehr als nur die Wissensvermittlerin sein: ich möchte ihnen erstens auch außerhalb des Unterrichts als Ansprechpartnerin in persönlichen Angelegenheiten und Anliegen zur Verfügung stehen und möchte ihnen, wenn möglich, weiterhelfen. Zweitens soll der Unterricht nicht einseitig gestaltet sein, sondern Interaktion soll diesen bestimmen; so möchte ich eine Lehrerin sein, die auch noch von ihren SchülerInnen etwas lernen kann und will. Ein großes Anliegen ist es mir, meine SchülerInnen für meinen Unterricht zu begeistern, sie zu motivieren und ihnen Spaß an der Sache zu vermitteln, so dass sie eigenständig mitarbeiten und mitdenken. Natürlich erscheint es mir unabkömmlich, Fachkompetenz zu haben: zum einen bin ich ansonsten nicht glaubwürdig, zum anderen wird es mir ansonsten nicht möglich sein, mir Respekt und Autorität zu verschaffen. Außerhalb des Unterrichts ist es mein Ziel, ein gutes Verhältnis besonders zu meinen KollegInnen und zum Direktor/ zur Direktorin aufzubauen, um mich mit ihnen austauschen zu können und um mit ihnen zu kooperieren.
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Die Bettinaschule befindet sich in der Feuerbachstraße 37- 47 im Frankfurter Westend. Sie unterliegt einer kommunalen Trägerschaft und beherbergt 961 SchülerInnen, die in 23 Klassen untergebracht sind. Die Klassen werden laut Statistik von 79 LehrerInnen betreut, dabei liegt die tatsächliche Zahl bei etwa 70 LehrerInnen, da etwa 7 abwesend sind (zum Beispiel im Erziehungsurlaub).
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Der Anteil der weiblichen Lehrerinnen beträgt über 60%, was laut Schulleiterin für ein Gymnasium sehr hoch sei.
Der Ausländeranteil der SchülerInnen liegt bei etwa 30%. Dabei variiert diese Zahl in den einzelnen Klassen, sie ist abhängig davon, aus welchen Grundschulen sich die Klasse zusammensetzte, bzw. wie hoch dort der Ausländeranteil lag. So kann es sein, dass man in einer fünften Klasse einen Ausänderanteil von 60% hat, während die Parallelklasse nur 10% Ausländeranteil hat.
Nach dem Schulentwicklungsplan der Stadt Frankfurt wird jeder Jahrgang der Bettina- Schule in vier Klassen eingeteilt, dabei darf keine Klasse mehr als 33 SchülerInnen beherbergen. Die hohe Zahl von 33 SchülerInnen pro Klasse findet man meist in der fünften oder sechsten Klasse. In den höheren Klassen (etwa ab Klasse sieben) nimmt die Anzahl der SchülerInnen pro Klasse ab. Der Unterricht findet vormittags von 8: 00Uhr bis 13:15 statt und der Nachmittagsunterricht liegt von 13.30 Uhr bis 16:30 Uhr. Es werden drei Fremdsprachen angeboten, dabei ist die erste Fremdsprache für alle SchülerInnen verpflichtend das Fach Englisch. Bei der zweiten Fremdsprache kann man zwischen Latein und Französisch wählen. Zur dritten Fremdsprache zählen neben Französisch und Latein noch die Fächer Italienisch und Russisch. Daneben gibt es Förderunterricht im Fach Deutsch sowie herkunftssprachlichen Unterricht in Türkisch.
Die Naturwissenschaften werden den unterschiedlichen Schulstufen angepasst: So gibt es in der Jahrgangsstufe 5 das Fach Na- Wi. In Klasse 8 wird auf den Experimentalunterricht in den Fächern Chemie und Physik Wert gelegt. Dieser wird von den SchülerInnen in Form von Schulübungen selbst durchgeführt. In Klasse 10 findet eine Projektwoche zum Thema „Umwelt und Energie“ statt. Auch das Fach Informatik hat seinen Platz gefunden: In Klasse 6 wird der Erwerb des „Internetführerscheins“ angeboten und ab der 9. Klasse findet Informatikunterricht statt.
Ab Klasse 5 gibt es Musikklassen, Chöre und das Klassenmusizieren. Das weiteren finden regelmäßig Konzerte statt. Ab Jahrgangsstufe 11 wird ein Kunstleistungskurs angeboten. Auf dem Schulgelände der Bettinaschule befinden sich Tischtennisplatten und Basketballkörbe. Es gibt ein Schülercafé und einen Pausenverkauf am Kiosk. Der Schulkiosk versorgt die SchülerInnen mit Backwaren und belegten Brötchen. Einmal wöchentlich gibt es sogar Pizza. Eine Schulbibliothek ermöglicht den SchülerInnen die eigenständige Vertiefung des Stoffs. Außerdem gibt es im Schulhof eine Gedenkstätte, die zusammen mit der Erarbeitung eines offenen Archivs an die ehemaligen Schülerinnen jüdischen Glaubens erinnert.
Die Schulhofgestaltung und der Schulgarten unterliegt der Schulhof- AG. Daneben gibt es noch weitere AG- Angebote wie die Schulzeitung „Betton“, die Jugend- forscht- AG der Klasse 9, eine Chemie- Umwelt- AG, eine
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Homepage- AG, die Mädchenfußball- AG, eine Italienisch- AG, eine Chor-und Jazz- AG. Diese AGs liegen nachmittags.
Außerdem wird nachmittags die Hausaufgabenhilfe für die Klassen 5 und 6 angeboten, es besteht darüber hinaus die Möglichkeit, an der Schule zu Mittag zu essen. Die Nachmittagsangebote werden geleitet durch die Schulsozialarbeit. Diese Nachmittagsangebote sollen erweitert werden hin zu einer ganzheitlichen Nachmittagsbetreuung. Es sollen weitere Freizeitkurse (zum Beispiel Rhetorikkurs, Rollenspiel oder Sportkurse) für alle Jahrgänge angeboten werden.
Die Ausstattung der Schule wird von der Schulleiterin selbst als „mangelhaft“ beschrieben, das Geld fehle an allen Ecken und Enden. Zwar konnte man durchsetzen zwei Stockwerke der Schule zu renovieren, dies ist aber längst nicht ausreichend, denn die Schule hat allein in ihrem Hauptgebäude vier Stockwerke. Auch an anderen Lehrmitteln fehlt es, zum Beispiel gibt es längst nicht genügend Overheadprojektoren oder Fernseher. 3lGDJRJLVFKHV.RQ]HSWGHU%HWWLQDVFKXOH
An der Bettina- Schule findet sowohl eine horizontale als auch eine vertikale Teamarbeit statt, das bedeutet, dass es Klassenteams und Fachteams gibt, was nach Ansicht der Schulleiterin für mehr Verbindlichkeit sorgt. In den Klassen fünf und sechs werden Klassenteams gebildet. In der siebten Jahrgangsstufe kommen Fachteams hinzu. Neben dem Fachteam Englisch nimmt das Fachteam Mathe eine besondere Rolle ein. Dieses ist beteiligt an einem Modellprojekt der Bund- Länder- Kommission und erhält deswegen ein spezielles Training.
Neben diesem Mathe- Modell der Klasse sieben gibt es noch eine Reihe weiterer Fortbildungsmöglichkeiten an der Bettina- Schule. Letztes Schuljahr belegten 16 LehrerInnen eine Intel- Schulung, in der sie dem Umgang mit wichtigen Programmen wie Power Point, Word und Excel lernten. Daneben hat sich die Schule für das Training der Methodenkompetenz nach Klippert beworben. Diese würde 18 LehrerInnen die Möglichkeit geben, an der Veranstaltung teilzunehmen. Dabei erfolgt die Teilnahme auf freiwilliger Basis: Die LehrerInnen melden sich freiwillig für diese Schulung an. Darüber hinaus gibt es fachschaftsbezogene Fortbildungen, die Fachschaft Französisch bildet sich in Kooperation mit einer Schule aus Hanau weiter. Die Fachschaft Gemeinschaftskunde bietet interne Möglichkeiten der Fortbildung zu den Themen Didaktik und Methodenkompetenz an.
Für die fünften Klassen gibt es eine Einführungswoche zum Kennenlernen der MitschülerInnen und Lehrerinnen. Alle LehrerInnen sind im Mediationsverfahren zur friedlichen Konfliktregelung geschult. Für die SchülerInnen werden verschiedene Förderungsangebote angeboten: In der fünften und sechsten Klasse findet ein Förderunterricht in Deutsch statt, hier werden vor allem die Themen Rechtschreibung und Grammatik vertiefend geübt. Des weiteren gibt es einen Stützkurs für SchülerInnen, die unter einer Lese- Rechtschreibschwäche (LRS) leiden. Das Problem für die Schule liegt in der Finanzierung dieser Kurse: Sie werden von LehrerInnen gehalten, ohne
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Sarah von Oettingen, 2002, Praktikumsbericht: Veränderte Beziehungen des Aufwachsens, München, GRIN Verlag GmbH
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