Gliederung
Abk ürzungsverzeichnis 2
1.0 Einleitung 4
2.0 Definitionen 5
3.0 Systemtheoretische Ansätze der formalen Organisation
Krankenhaus 6
3.1 Formale Organisation 6
3.2 Informale Organisation 8
3.3 Grenzziehung 8
3.3.1 Organisationsinterne Grenzziehung 9
3.3.2 Organisationsexterne Grenzziehung 9
3.4 Legitimation 10
4.0 Übertragung der Erkenntnisse auf das Beispiel der Intensiv-
station 11
4.1 Abgrenzung der Intensivstation gegenüber Patientenbesuchern 12
4.2 Legitimität der Besuchsregeln 12
4.3 Rollenzuschreibungen des Angehörigen 13
5.0 Zukünftige Rolle von Angehörigen im Behandlungsverlauf 15
6.0 Resümee 16
Literaturverzeichnis 17
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Abkürzungsverzeichnis
Aufl. Auflage bearb. bearbeitete bzgl. bezüglich bzw. beziehungsweise d.h. das heißt ebd. ebenda et al. et alii einheitl. einheitlich erw. erweiterte etc. et cetera hinsichtl. hinsichtlich Hrsg. Herausgeber griech. griechisch f.n.O. formalen Organisation f.O. formale Organisation G. Grenzen i.d.R. in der Regel i.O. informale Organisation notwend. notwendiger o.e offene P. Patientenrolle PAMS Patient-Arzt-Maschinen-Modell s. soziale S. System (S. = Seite; in der Literaturangabe) S.e Systeme S.en Systemen s.n sozialen soz. soziales S.s Systems u. und
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u.a. unter anderem überarb. überarbeitete usw. und so weiter vgl. vergleiche z.B. zum Beispiel zit. zitiert Zus.hänge Zusammenhänge zw. zwischen
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1.0 Einleitung
Die verfasste Hausarbeit trägt den Titel „Schließung und Öffnung sozialer Systeme“. Meine Motivation, diesen Aspekt sozialer Systeme zu betrachten, liegt darin, dass soziale Systeme, um als solche erkennbar zu sein, sich automatisch von ihrer Umwelt abgrenzen. Hierbei handelt es sich nicht um eine totale Abgrenzung, da diese unter bestimmten Bedingungen überschritten werden kann, ohne die Organisation in ihrer Beständigkeit zu beeinflussen.
„Grenzen jeglicher Art können mehr oder weniger deutlich markiert sein und mehr oder weniger häufig von außen verletzt werden. Das gilt in besonders ausgeprägtem Maße für die Sinngrenzen sozialer Systeme.“ (R. MÜNCH 1976, S. 22)
Durch die zweite Überschrift, „ - Besuchsregelung der Intensivstation als Grenzziehung von Krankenhäusern gegenüber Angehörigen -“, erfolgt eine Eingrenzung des Themas. Dies ermöglicht eine differenzierte Betrachtung eines Teilaspektes und die Möglichkeit, die theoretischen Aspekte an einem konkreten Beispiel darzulegen. Die Intensivstation ist ein Bereich, in dem sich die Interessen der Angehörigen und Lebenspartner von Patienten mit denen des therapeutischen Klinikpersonals zum einen als kongruent, zum anderen als divergent bezeichnen lassen. Abweichende Ansichten bestehen teilweise bei der Besuchsregelung von Intensivpatienten, da sich Angehörige und Partner ausgegrenzt und ausgeschlossen fühlen.
Die Hausarbeit gliedert sich in folgende Punkte von der Begriffsdefinition, über die differenzierte Betrachtung der s ystemtheoretischen Ansätze sozialer Systeme und Organisationen, inklusive der Ausführung bezüglich Grenzziehung und Legitimation. Darauf aufbauend ist eine exemplarische Darstellung der Schließung und Öffnung der formalen Organisation Krankenhaus am Beispiel der Besuchsregelungen von Intensivstationen integriert, anschließend erfolgt ein Ausblick auf mögliche zukünftige Veränderungen sowie ein abschließendes Resümee.
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2.0 Definitionen
Die Hausarbeit trägt den Titel „ Schließung und Öffnung sozialer Systeme“, soziologisch betrachtet definieren sich Systeme als: „Systeme (griech.), „Zusammenstellung“, „Gliederung“, einheitl. geordnetes Ganzes. S. ist ein Grundbegriff der Soziologie zur Analyse der Wechselwirkungen aufeinander bezogenen (interdependenten) Handelns mehrerer Individuen, Gruppen oder Organisationen. Ein S. besitzt ein gewisses Maß von Integration u. Geschlossenheit im Verhältnis seiner Elemente zueinander (Struktur), eine es von anderen S.en, d.h. von der Umwelt, abhebende Grenze, ... .“ (WÖRTERBUCH DER SOZIOLOGIE 1994, S. 857)
Die soziologische Definition von „sozial“ lautet: „Gesellschaftlich, im Gegensatz zu individuell. Der Begriff verweist in sehr allgemeiner Weise darauf, daß er etwas mit den Beziehungen zwischen Menschen zu tun hat.“ ( LEXIKON ZUR SOZIOLOGIE 1994, S. 661)
Doch bedeutet „soziales System“ mehr , als sich aus der Addition der Erläuterungen zu „System“ und „sozial“ erschließt. Das „soziale System“ wird soziologisch folgendes verstanden:
„Eine Mehrzahl handelnder Personen und Organisationen. Konstitutiv für beide Aspekte des s.n S.s ist der Begriff der Rolle, jenes Teils des Persönlichkeitssystem, mit dem der Handelnde in einer sozialen Beziehung engagiert ist. Ein s. S. läßt sich als ein System von Rollen analysieren, die einerseits arbeitsteilig an den essentiellen Systemproblemen orientiert sind, andererseits durch ihre institutionelle Verankerung die Regelmäßigkeit von Interaktionsmustern erst begründen, also Strukturen des s.n S.s definieren.“ (LEXIKON ZUR SOZIOLOGIE 1994, S. 664)
Ein System kann sich gegenüber seiner Umwelt öffnen und schließen. Von einer Öffnung eines Systems wird gesprochen wenn, „ ... Elemente von denen eins oder mehrere in Beziehung (Input- oder Output-Beziehung) mit der Umwelt des Systems stehen. Während fast alle realen Systeme (Organismen, Gruppen) als o.e S.e anzusehen sind, wird in der wissenschaftlichen Analyse häufig eine
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Arbeit zitieren:
Sascha Krames, 2005, Schließung und Öffnung sozialer Systeme - Besuchsregelung der Intensivstation als Grenzziehung von Krankenhäusern gegenüber Angehörigen, München, GRIN Verlag GmbH
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