Quellenverzeichnis
Literatur:
§ Allan, Christopher (1997): Art in Australia, From Colonization to Postmodernism, World of Art
§ Backhaus, Klaus/Büschken, Joachim/Voeth, Markus (2001): Internationales Marketing, Schäffer-Poeschel Verlag Stuttgart
§ Campbell, Jean (1983): Australian Watercolour Painters 1780 - 1980, RIGBY
§ Cultural Ministers Council Statistics Working Group (2003): Australia’s Trade in Culture 2000 - 2001
§ Throsby, David, Hollister, Virginia, Economic Study of Professional Artists in Australia (2003): Don’t give up your day job
§ Hirsch, Marion (2001): Selbstvermarktung von bildenden Künstlern, Diplomarbeit GWK
§ Smith, Paul/Berry, Chris/Pulford, Alan (1997): Strategic Marketing Communications, KOGAN PAGE
§ Trompenaars, Fons (1993): Handbuch Globales Managen, ECON Verlag
Internet:
§ www.abc.net.au/tv/guide/netw/200408/highlights/237279.htm/ Zugriff: 4.9.04
§ www.brettwhiteley.org, Zugriff 10.9.04
§ www.south-pole.com/p0000071.htm, Zugriff 13.9.2004
§ www.set-die-agentur.de/Kunstgeschaeft.html, Zugriff: 13.9.04
§ www.wsws.org/articles/2004/may2004/art-m07.shtml, Zugriff: 17.9.04
§ www.kuenstlersozialkasse.de, Zugriff 20.9.04
§ www.set-die-agentur.de/Internet-kunstmedium.html, Zugriff: 20.9.04
§ www.abs.gov.au/ausstats/.../ Zugriff: 20.9.04
§ www.germany-info.org/facts/quickfacts/html, Zugriff: 20.9.04
§ www.customs.gov.au (Import-Export-Broschüre), Zugriff 20.9.04
§ http://de.finance.yahoo.com, Zugriff: 20.9.04
§ www.awaag.org.au, Zugriff: 21.9.04
§ www.blued travel.com, Zugriff: 21.9.04
3
Kunst Magazine:
§ Art Almanac, July 2004
§ Art Collector, August/September 2004
§ Modern Painters, summer 2004
Sonstige:
§ Art House (Australian art auctions), ABC Fernsehsender, 10./17./24./31.8.04, Sendezeit 20 h
§ Dr. Gabriele Saure, Arte Global, E-Mails vom 22.8., 5. und 11.9.04
§ Career & Transfer-Seminare: Olaf Zimmermann: Galeristen, 29.5.01, Helga Schweiger: The Producers: „Von der Idee bis zum Schlussapplaus - eine Checkliste für die selbständige Organisation eigener künstlerischer Events und Veranstaltungen, 3.7.04, Stefan Beier, Thomas Pier: Ja wo laufen sie denn? Aquiseworkshop, 5./6.7.04
§ Microsoft Encarta Enzyklopädie Professional 2003, 1993 - 2002 Microsoft Corporation
§ Gespräch mit Greg James, Sculptur, J-Shed Fremantle, September 2002
§ Gespräch mit Rod Wylde, Art Dealer, Art Sale East Fremantle, Yacht Club am 19.9.04
§ Gespräch mit Karina Lamb, Curator/Cultural Development Officer, Melville/WA Award am 25.9.04
E-Mail Adressen Galerien Perth, WA (AWAAG-members), Stand 27.9.04:
1. The Art Gallery of WA: www.artgallery.wa.gov.au
2. Artplace: www.artplace.com.au
3. Galerie Düsseldorf: www.galeriedusseldorf.com.au
4. Gallery East: www.galleryeast.com.au
5. Fremantle Arts Centre: www.fac.org.au
6. Gomboc Gallery: www.gomboc-gallery.com.au
7. holmes à court Gallery: www.holmesacourtgallery.com.au
8. Indigenart, Kontakt: gal l ery@i ndi genart.com.au
9. John Curtin Gallery: www.johncurtingallery.com.au
10. Lawrence Wilson Art Gallery, The University of Western Australia, Kontakt:
lwag@cyllene.uwa.edu.au
11. Lister Calder Gallery: listercalder.com
12. Moore’s Building: www.freofocus.com/things2c/html/moores_art_gallery.cfm
13. Perth Galleries: www.perthgalleries.com.au
14. Perth Institute of Contemp. Art: www.pica.com.au
15. Stafford Studios: www.staffordstudios.com.au
4
INHALTSVERZEICHNIS
Vorwort 2
Einleitung. 3
Going international 3
Kultur und deren Bedeutung 5
Der Kunstmarkt. 9
Was unterscheidet den Kunstmarkt von anderen Märkten? 9
Wovon wird der Kunstmarkt bestimmt. 10
Bildende Kunst in Australien von 1780 bis heute 12
Marktanalyse Kunstmarkt (West-)Australien. 16
Deutsche und australische Künstler im Vergleich. 16
Potential australischer Kunstmarkt. 18
Marktauswahlentscheidung. 20
Eintrittsbarrieren des australischen Kunstmarkts 22
Fazit. 25
Anhang: Quellenverzeichnis
1
Vorwort
Der Grund, weshalb ich mich für diese Arbeit entschied, ist eine für 2005 von mir geplante Bildausstellung in West-Australien, Perth. Im Kontext internationalen Marketings beschreibe ich als ersten Schritt zur Selbstvermarktung eine Marktanalyse des australischen Kunstmarktes mit besonderem Fokus auf West-Australien, Perth. Sie soll Aufschluss darüber geben, inwieweit der australische Kunstmarkt für mich und meine künstlerischen Arbeiten sowohl in finanzieller als auch repräsentativer Hinsicht Potential bietet. Um dieser Frage näher zu kommen, zeige ich grundlegende Prinzipien des internationalen Handelns auf und versuche, daraus Rückschlüsse für den australischen Kunstmarkt zu ziehen. Die Prinzipien für die Untersuchung weiterer internationaler Kunstmärkte dürften ähnlich sein. Es soll sich in diesem Falle lediglich um eine „Fallstudie“ handeln.
Auch gehe ich auf die Bedeutung unterschiedlicher Kulturen und Gebräuche ein, und warum das Wissen um diese so wichtig für internationale unternehmerische Tätigkeiten ist.
In groben Zügen erkläre ich, wie der Kunstmarkt an sich aussieht, wie er funktioniert und welche Bedeutung der australischen Kunstgeschichte zukommt. Über einen Vergleich deutscher und australischer bildender Künstler beschreibe ich die Ist-Situation, und leite daraus künftige Tendenzen ab.
Im letzten Schritt zeige ich das derzeitige Marktpotential auf und die sich daraus für mich ergebenden Chancen und Risiken.
Anmerkung: Die männliche Schreibweise der Künstler schließt stets beide Geschlechter ein, es sei, ich verweise ausdrücklich auf eine Unterscheidung zwischen Künstlern und Künstlerinnen, wie es etwa beim Einkommen der Fall ist.
2
Einleitung
Going international
Warum überhaupt international agieren?
Seit Beendigung des 2. Weltkrieges ist ein stetiger Anstieg internationaler Verflechtungen von Volkswirtschaften und Ländergrenzen überschreitender Geschäftstätigkeiten von Unternehmen zu verzeichnen. In Theorie und Praxis wird dieses Phänomen unter dem Schlagwort der Internationalisierung behandelt 1 . Schlägt man unter dem Schlagwort Internationalisierung/Globalisieru ng nach, findet man zum Beispiel folgende Definition 2 :
Vergleicht man die Weltwirtschaftsleistung von 1950 - 1999, lässt sich ein Anstieg um durchschnittlich 3,8% verzeichnen. Der Weltexport im gleichen Zeitraum stieg vergleichsweise um durchschnittlich 6,2% an, was Indikator für eine zunehmende Verflechtung der Weltwirtschaft ist 4 .
1 Backhaus/Büschken/Voeth: Internationales Marketing, S. 25
2 Microsoft Encarta Enzyklopädie Professional 2003, 1993-2002 Microsoft Corporation
3 http://de.wikipedia.org/wiki/Globalisierung#Kapital-_und_Warenverkehr
4 Backhaus/Büschken/Voeth: Internationales Marketing, S. 25
3
Insbesondere seit den 1980er Jahren lässt sich eine gesamtwirtschaftliche Internationalisierung verzeichnen, die sich in zunehmendem Maße auch im Dienstleistungssektor bemerkbar macht 5 .
Die Gründe, weshalb Unternehmen sich für eine Internationalisierung ihrer Geschäftstätigkeiten entscheiden, können sein
§ Sättigungstendenzen (stagnierende Nachfrage, wachsende Konkurrenz)
§ Internationale Handelsverflechtungen und (zunehmende Liberalisierung der Handelspolitik weltweit)
§ Kostenstrukturveränderungen (steigende Fixkosten, die bspw. eine Mengenerweiterung in der Produktion notwendig machen, um die stückbezogenen Fixkosten zu senken)
Die Gründe für deutsche Künstler und Künstlerinnen bzw. deren Galeristen, sich international zu vermarkten, können unterschiedlich sein, sind aber denen wirtschaftlicher Unternehmen sehr ähnlich. Denn Kunst ist streng genommen ebenso ein Wirtschaftsgut wie Biotechnologie, Agrarprodukte, Dienstleistungen etc. Ein Grund kann folglich sein, neue Märkte erschließen zu wollen. In Zeiten einer stark wachsenden Zahl an Nachwuchskünstlern bei konstant kleiner Zahl 6 an Abnehmern ist auf dem deutschen Markt unter Umständen nur noch wenig Gewinn zu machen, weil die ökonomische Situation schlechter ist als anderswo. Darüber beklagen sich z. B. deutsche Galeristen und Künstler, mit denen Dr. Gabriele Saure von Arte Global zusammenarbeitet 7 . Das Resultat ist, das sich bei weniger guten wirtschaftlichen Verhältnissen das Käuferverhalten in Hinblick auf Kunst verändert, sprich, die Kaufkraft nachlässt.
Ein anderer Grund, international tätig zu werden, kann für eine Galerie oder einen Künstler sein, dass sich der Kunstgeschmack weltweit unterscheidet. Ein Künstler, der in Deutschland nicht ankommt, kann durchaus andernorts Karriere machen.
5 Backhaus/Büschken/Voeth: Internationales Marketing, S. 27
6 Hirsch, Marion: Selbstvermarktung bildender Künstler, S.
7 E-Mail Dr. Gabriele Saure, Arte Global
4
Auch Sendungsbewusstsein kann eine Rolle beim Eintreten in den internationalen Markt spielen: Zum Beispiel, deutsche Kultur im Ausland vermitteln oder Kooperationsvereinbarungen mit anderen Galeristen eingehen zu wollen. Wirtschaftliche Vorteile, Publikumsinteresse, neue Märkte und „Weltfähigkeit“ von Kunst und Künstlern machen den internationalen Markt also auch für bildende Kunst attraktiv.
Ich habe mich für eine Markanalyse des australischen Kunstmarktes für bildende Kunst entschieden, weil ich herausfinden möchte, inwieweit er mir Potential bieten kann, wie es mein Heimatmarkt u. U. nicht kann. Zu welchem Ergebnis ich gekommen bin, werden weitere Ausführungen beschreiben. Neben einer entsprechenden Marktanalyse, die Auskunft gibt über ausländisches Kaufverhalten und Marktpotentiale, ist es für Galeristen bzw. Künstler unabdingbar, ein gewisses Gespür und Wissen um Mentalitäten zu entwickeln und zu erforschen, will man in die Riten und Gebräuche eines Landes einsteigen. Die Australier werden aufgrund ihrer kulturellen Dispositionen eine andere Kunst vorziehen, als die Chinesen beispielsweise. Doch was versteht man überhaupt unter Kultur?
Kultur und deren Bedeutung
Will man global agieren, ist es für Geschäftstreibende wichtig, sich über die Bedeutung von Kultur Gedanken zu machen, denn wie bereits ein altes Sprichwort sagt: „Andere Länder, andere Sitten und Gebräuche“. Fons Trompenaars, Global Manager und Gründer des Centre for International Business, beschreibt in seinem Buch Handbuch Globales Managen, dass internationale Geschäftsbeziehungen nur dann erfolgreich sind, wenn kulturelle Barrieren abgebaut werden. Das lässt sich jedoch nur bewerkstelligen, indem man die Unterschiede im Denken, Fühlen und Managen begreift, sie aufgreift und sinnvoll für eine kooperative Partnerschaft nutzt.
5
Arbeit zitieren:
Tanja Stojanovic, 2004, Going international? Marktanalyse des australischen Kunstmarktes als erster Schritt zur Selbstvermarktung bildender Kunst am Beispiel Perth, München, GRIN Verlag GmbH
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