Inhaltsverzeichnis I
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis. I
Abbildungsverzeichnis. II
Tabellenverzeichnis. II
Abk ürzungsverzeichnis. III
1 Einleitung. 1
2 Formen des Technologietransfers. 2
2.1 Handel: Technologietransfer durch Kapitalgüter und Technologie. 2
2.2 Multinationale Unternehmen (MNU): Technologietransfer durch
Direktinvestitionen und Lizenzen 3
2.3 Technische Zusammenarbeit durch staatliche Organisationen 4
3 Technologietransfer als Beitrag zur Entwicklung. 4
3.1 Bedingungen und Motive bei Technologietransfer - Industrieländer. 5
3.2 Bedingungen und Erwartungen bei Technologietransfer -
Entwicklungsl änder. 6
3.3 Interessenkonflikte zwischen Entwicklungsländern und Industrieländern 8
4 Die Rolle von Technologie anhand des Entwicklungsprozesses in Südkorea. 11
5 Schlussbetrachtung. 14
Literaturverzeichnis. IV
Anhang VII
Abbildungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Vergleich der Produktionsstrukturen (Anteil am BIP): Südkorea und
Japan (1960/1985)
Abbildung 2: Ausländischer Technologietransfer nach Korea.
Abbildung 3: Produktionsstruktur in Korea (Anteil am BIP): 1960 - 2004.
Abbildung 4: Anteil der Landwirtschaft und Industrie am BIP von 1960 - 2004.
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Ausländischer Technologietransfer nach Korea (in Millionen US )
Abkürzungsverzeichnis III
Abkürzungsverzeichnis
ADI ausländische Direktinvestitionen d. h. das heißt EL Entwicklungsländer(n) f. folgende(n) ff. fortfolgende(n) Hrsg. Herausgeber i. d. R. in der Regel IL Industrieländer(n) MNU Multinationale Unternehmen o. g. oben genannte(n) S. Seite(n) sog. sogenannte(n) TT Technologietransfer u. a. unter anderem Univ. Diss. Universitätsdissertation Vgl. Vergleiche z. B. zum Beispiel
Technologietransfer - Politik Nord - Süd 1
1 Einleitung
Der Transfer von modernen Technologien aus den Industrieländern (IL) in die Entwicklungsländer (EL) kommt als mögliche entwicklungspolitische Maßnahme in Betracht. Hierbei wird die Technologie aus den technologisch weiter fortgeschrittenen IL, den „Nord“ - Ländern, in die weniger entwickelten EL im Süden transferiert. Es wird erwartet, dass durch den erfolgreichen Technologietransfer (TT) in den EL Bedingungen geschaffen werden, die die Entstehung und Stärkung eines heimischen technologischen Potenzials fördern, das auf die Bedürfnisse der jeweiligen Länder zugeschnitten ist. Durch eine einsetzende wirtschaftliche Entwicklung soll die in der Gegenwart vorherrschende technologische und wirtschaftliche Abhängigkeit der EL von den gegenwärtigen Technologiegebern allmählich abgebaut werden. Eine stärkere Integration der EL in die Weltwirtschaft könnte dann auch zur Überwindung des ökonomischen Rückstandes der weniger entwickelten Länder der Welt beitragen. Jedoch können neue Technologien diese Wirkung nur entfalten, wenn sie in die EL gelangen und dort auch richtig angewendet werden. Dabei sei darauf hingewiesen, dass der TT allein nicht notwendigerweise zu einem erfolgreichen Aufholprozess führt. Historische, politische, soziokulturelle und weiterer Faktoren sind für den Erfolg einer technologieorientierten Entwicklungsstrategie von großer Bedeutung. Gerade bei der „Nord - Süd“ Klassifizierung ist eine differenziertere Betrachtungsweise notwendig, da die einzelnen EL sehr unterschiedlich sein können mit zum Teil erheblichen unterschiedlichen Problemen.
Diese Arbeit widmet sich der praktischen Bedeutung und Umsetzung des TT. Dabei wird versucht die Frage zu klären, ob der TT im Entwicklungsprozess der EL ein geeignetes Mittel zur Beschleunigung des wirtschaftlichen Wachstums ist und dadurch implizit auch die Armut und die Abhängigkeit zu den IL gemindert werden kann. Im ersten Teil dieser Arbeit werden hierzu die verschiedenen Formen des TT dargestellt. Der zweite Teil beschäftigt sich mit den Motiven, Erwartungen und den notwendigen Bedingungen für einen erfolgreichen TT, sowohl aus Sicht der im Ausland tätigen Unternehmen aus den IL als auch aus der Sicht der EL. Hierbei wird versucht einen sich daraus ergebenden Interessenkonflikt zu erarbeiten. Der letzte Abschnitt widmet sich dem Fallbeispiel Südkorea. Gerade Südkorea hat im Hinblick auf die technologische Entwicklung einen rapiden Aufschwung in den letzten 40 Jahren erlebt und einen großen Sprung vollzogen, von einem Entwicklungsland hin zu einem gleichgewichtigen Wettbewerber im Bereich der hoch entwickelten Industrie- und Konsumgüter der etablierten IL.
Technologietransfer - Politik Nord - Süd 2
2 Formen des Technologietransfers
Der Technologietransfer von einem Nutzungsort zum anderen wird als horizontaler Transfer beschrieben und spielt in der Entwicklungspolitik eine große Rolle (Vgl. Günther, 2003, S. 32). Die sich ergebenden Spillover-Effekte 1 des TT versprechen eine Art Chancensymmetrie zwischen den IL und EL, welche in der Realität gemäß Burger (1998, S. 36) zumeist nicht gegeben ist. Geografisch gesehen war und ist technologisches Wissen weltweit ungleich konzentriert (Vgl. Röhm, 2003, S. 91). Mit Hilfe des theoretischen Ansatzes der „Technologielücke“ wurde versucht die Bedeutsamkeit der Spillover-Effekte für den technologischen Aufholprozess eines Landes zu beantworten. 2 Für die EL ist der TT wichtig um die Kluft zwischen IL und EL in technischem Wissen nicht größer werden zu lassen, sondern den Anschluss zu halten und aufzuholen (Vgl. Krüger, 2003, S. 67). Bei zunehmendem inter-nationalem Wettbewerb sind EL auf den technischen und organisatorischen Know-how-Transfer zur Erhöhung ihrer Wettbewerbsfähigkeit angewiesen. Die Technologie kann auf vielfältige Weise aus dem IL in das industrielle Nachzügler-land gelangen.
2.1 Handel: Technologietransfer durch Kapitalgüter und Technologie
Der Handel mit Gütern stellt einen wichtigen Transfermechanismus dar. Diese Güter werden nach Jäckel ( Vgl. 1999, S. 24) als materielle Technologiegüter, die der Produktion dienen und selbst nicht in die Erzeugnisse eingehen, definiert, z. B. Investitionsgüter aller Art, Maschinen oder Sachanlagen. Das technische Wissen ist häufig in diesen Gütern enthalten. Somit kann die Technologie als Know-how definiert werden, der ein vollendeter Lern- und Erfahrungsprozess ist und mit Erfolg zum Zweck der marktbezogenen Leistungserstellung und - verwertung umgesetzt werden soll. Durch den Handel mit diesen Gütern gelangen die EL in den Besitz von Know-how,
1 Das Konzept des Spillover ist gemäß Ziltener (2003, S. 14) die bekannteste Hypothese über
den Verlauf eines Integrationsprozesses verschiedener Länder. Hierbei wird angenommen,
dass zunehmende übernationale Verflechtungen zwischen den verschiedenen Nationen einen
Druck in Richtung weiterer Integrationsschritte bewirken. Dieser steigende Integrationsgrad
lässt sich zurückführen auf die wechselseitige Abhängigkeit von wirtschaftlich-gesellschaftlichen Bereichen und staatlichen Politiken.
2 Die zentralen Mechanismen bei dem Ansatz der „Technologielücke“ bilden der Außenhandel
und Kapitalbewegungen. Danach gibt es technologisch führende Länder im „Norden“ und die
so genannten Nachzügler im „Süden“. Durch Innovationen im „Norden“, den technologisch
führenden Ländern können Unterschiede und somit auch eine vorhandene so genannte
„Technologielücke“ zwischen Ländern zunehmen. Hierbei innoviert der „Norden“ und der
„Süden“ imitiert. Zur Schließung der „ Technologielücke“ spielen die Geschwindigkeit von
Innovation und Imitation eine zentrale Rolle (Vgl. Burger, 1998, S. 37).
Arbeit zitieren:
Claudia Siregar, 2005, Technologietransfer - Politik Nord-Süd, München, GRIN Verlag GmbH
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