a) Richtlernziel: Grundlagen des Rechnungswesens b) Groblernziel: Rechenvorgänge in der Praxis
c) Feinlernziel: verkaufsbezogene Geschäftsvorgänge rechnerisch bearbeiten Punkt 8.1 a) im Ausbildungsrahmenplan
Thema der Unterweisung:selbstständiges und fehlerfreies Ausfüllen eines Zwischenlieferscheines
Der Auszubildende muss die neu erworbenen Kenntnisse im Anschluss an die Unterweisung jederzeit reproduzieren und praktisch anwenden können.
Inhaltsverzeichnis
1. Zielgruppenanalyse
2. Ausgangslage
3. Arbeitsplatz
4. Unterweisungsart
5. Lernbereiche
6. Schlüsselqualifikationen
7. Lernziele
8. Ablauf der Unterweisung
9. Durchführung
10. Lernzielkontrolle
11. Motivation nach der Unterweisung
12. Nachfolgende Unterweisung
13. Verabschiedung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, den Auszubildenden zum Kaufmann im Einzelhandel methodisch korrekt und praxisnah in die selbstständige Bearbeitung eines Zwischenlieferscheins einzuführen, um seine administrativen Kompetenzen zu erweitern.
- Analyse der Zielgruppe und Ausgangssituation
- Methodik des Lehrgesprächs als Unterweisungsform
- Kognitive und affektive Lernziele der Unterweisung
- Strukturierter Ablauf und fachgerechte Durchführung des Lernprozesses
- Erfolgssicherung durch Lernzielkontrolle und Motivation
Auszug aus dem Buch
4.Unterweisungsart:
Als Lernmethode wurde im heutigen Fall das „Lehrgespräch“ gewählt. Denn die zeitliche Unabhängigkeit im Büro des Marktleiters und die Durchführung in ruhiger Arbeitsatmosphäre erlauben es dem Auszubildenden besser nachzudenken, zu vergleichen und zu urteilen. Des Weiteren regt der Ausbilder mit seinen offenen Fragen die Kreativität seines Azubis an und gibt ihm so die Möglichkeit, Gedachtes in treffende Worte zu fassen. Nebenbei erlangt der Ausbilder so den genauen Kenntnisstand des Azubis.
Aus diesem Grund sollten auch die Suggestivfragen vermieden werden, da sie Antworten bereits beinhalten und der Auszubildende nicht weiter nachdenken müsste, bzw. er sich im schlimmsten Fall sogar unterfordert fühlt.
Mit der Unterweisung und dem anschließend eigenständigen Ausfüllen des Zwischenlieferscheines übt der Ausbilder einen erziehenden Einfluss auf den Azubi aus, der sich im weiteren Verlauf alleine an der Aufgabe beweist. Das Lehrgespräch eignet sich hervorragend um dem Azubi die kaufmännischen Handlungen zu erläutern, sowie ihm ein elementares Verständnis für unternehmerisches Gedankengut zu vermitteln.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Zielgruppenanalyse: Beschreibung des Auszubildenden inklusive seiner schulischen Vorbildung, Stärken und persönlichen Fähigkeiten.
2. Ausgangslage: Darstellung des bisherigen Ausbildungsverlaufs und Begründung der neuen Aufgabe im Bereich der Verwaltungsarbeiten.
3. Arbeitsplatz: Wahl des Büros als ruhiger Lernort sowie Auflistung der benötigten Arbeitsmittel für das Lehrgespräch.
4. Unterweisungsart: Begründung der Entscheidung für das Lehrgespräch als aktivierende Lehrmethode.
5. Lernbereiche: Definition der zu erreichenden kognitiven und affektiven Kompetenzen während der Unterweisung.
6. Schlüsselqualifikationen: Auflistung der geförderten überfachlichen Kompetenzen wie Kreativität, Selbstständigkeit und Genauigkeit.
7. Lernziele: Spezifizierung der Richt-, Grob- und Feinlernziele basierend auf dem Ausbildungsrahmenplan.
8. Ablauf der Unterweisung: Beschreibung der Phasen von der Begrüßung bis zur Bekanntgabe des konkreten Lernziels.
9. Durchführung: Detaillierte tabellarische Aufarbeitung der Lernschritte, Vorgehensweise und fachlichen Begründungen.
10. Lernzielkontrolle: Erläuterung der Notwendigkeit zur Überprüfung des Ausbildungserfolgs nach Abschluss der Unterweisung.
11. Motivation nach der Unterweisung: Feedbackgespräch durch den Ausbilder zur Bestärkung des Lernerfolgs.
12. Nachfolgende Unterweisung: Überleitung zu neuen Tätigkeiten unter Nutzung des vorhandenen Motivationsschubs.
13. Verabschiedung: Abschluss der Lerneinheit mit Ausblick auf kommende Aufgaben.
Schlüsselwörter
Ausbildung, Kaufmann im Einzelhandel, Lehrgespräch, Zwischenlieferschein, kognitiver Lernbereich, affektiver Lernbereich, Schlüsselqualifikationen, Lernziele, Warenwirtschaft, Inventursicherung, Praxistransfer, Ausbilder, Verwaltungsarbeit, Unterweisungsmethode, Ausbildungserfolg.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit?
Die Arbeit dokumentiert den systematischen Ablauf einer betrieblichen Unterweisung für einen Auszubildenden zum Kaufmann im Einzelhandel mit dem Ziel, das selbstständige Ausfüllen eines Zwischenlieferscheins zu erlernen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Im Fokus stehen die methodische Planung, die didaktische Analyse, die praktische Durchführung sowie die Lernzielkontrolle einer berufspraktischen Unterweisungseinheit.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist die Vermittlung der fachlichen Kompetenz zum korrekten Ausfüllen des Zwischenlieferscheins sowie die Stärkung der selbstständigen Arbeitsweise des Auszubildenden.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Als zentrale pädagogische Methode wird das "Lehrgespräch" angewandt, ergänzt durch eine didaktische Analyse der Lernziele und eine methodische Aufarbeitung der Lernschritte.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorbereitung (Zielgruppenanalyse, Arbeitsplatz), den methodischen Ansatz, die detaillierte Durchführung der Lerneinheit sowie die abschließende Erfolgskontrolle.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Kernbegriffe sind Ausbildung, Lehrgespräch, Zwischenlieferschein, Lernzielkontrolle und Warenwirtschaft.
Warum wurde das Büro des Marktleiters als Unterweisungsort gewählt?
Der Ort wurde bewusst gewählt, um eine ruhige Arbeitsatmosphäre zu schaffen, die dem Auszubildenden Konzentration ermöglicht und das didaktische Prinzip der Praxisnähe sowie der Anschaulichkeit fördert.
Welche Rolle spielt die Motivation in dieser Unterweisung?
Die Motivation dient sowohl vor der Unterweisung als "Schub" für das Engagement als auch nach der Unterweisung zur positiven Bestätigung der Leistung, um den Azubi auf nachfolgende Aufgaben vorzubereiten.
Wie werden die Lernschritte in der Durchführung begründet?
Jeder Schritt, vom Ankreuzen des Formulars bis zur Unterschrift, ist durch den konkreten Nutzen in der Warenwirtschaft begründet, wie etwa die Inventursicherung oder die fehlerfreie Zuordnung durch den Fuhrpark.
- Quote paper
- Holger Radtke (Author), 2006, Zwischenlieferung von Ware (Unterweisung Einzelhandelskaufmann / -kauffrau), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/49613