Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Wiesbaden e.V.
Mitarbeitermotivation im öffentlichen Dienst
Diplomarbeit
zur Erlangung des Grades einer
Betriebswirtin (VWA) – Schwerpunkt Personalmanagement
vorgelegt von
Meike Jung
Sommersemester 2005
Inhaltsverzeichnis
1. Begriffsdefinitionen
1.1 Bedürfnisse
1.2 Motiv
1.3 Motivation
1.4 Arbeitsmotivation
2 Motivationstheorien
2.1 X-Y-Theorie von McGregor
2.2 Die MASLOWsche Motivationstheorie
2.3 Die Zwei-Faktoren-Theorie von HERZBERG
3. Maßnahmen zur Förderung von Motivation
3.1 Geld
3.2 Lob
3.3 Motivierung durch Führung
3.4 Motivation durch Kommunikation
3.5. Motivierung durch Zielorientierung
4. Methode
4.1 Hypothesen
4.2 Fragebogen zur Erfassung der Zielgruppen
5. Ergebnisse
5.1 Personendaten
5.2 Geschlecht
5.3 Alter
5.4 Angestellte und Beamte
5.5 Verhältnis der Befragung der einzelnen Ministerien
5.6 Auswertung des eigentlichen Fragebogens
6. Beurteilung der Hypothesen
Literatur
Anhang
Vorwort
Den Mitarbeiter, der jeden Tag gut gelaunt am Arbeitsplatz erscheint und mit einem Lächeln im Gesicht allen Stress positiv empfindet wünscht sich jeder Vorgesetzte.
„Zu schön um wahr zu sein, doch die Realität sieht etwas anders aus“. Der Reformstau auf Staatsebene, die schlecht Konjunkturentwicklung, die sich beschleunigende Globalisierung und der sich verschärfende Wettbewerb zwingen viele Unternehmen zu Veränderungen in den Organisations- und Arbeitsstrukturen. Einsparungen, Entlassungen, Versetzungen, Umstrukturierungen usw. sind die daraus resultierenden Folgen auf Ebene der Unternehmen. Mehrarbeit wird ohne Gegenleistung gefordert bzw. vorausgesetzt. Angst und Unsicherheit verbreiten sich unter der Belegschaft.
So sieht es in der Öffentlichen Verwaltung aus:
Die berufliche Tätigkeit in der Verwaltung ist auch heute noch als Arbeitsverhältnis besonderer Art, genauer gesagt, als ein „Dienstund Treueverhältnis“ angesehen, in welches der Mitarbeiter u. a. auch eine hohe Leistungsbereitschaft und – Motivation als seinen Anteil einzubringen hat.1 Es galt das Motto: Der Mitarbeiter soll eine maximale Motivation als Gegenwert für Sicherheitsangebote einbringen. 2 Es hat sich vieles geändert, dass Land Hessen hat mit seiner „Operation Sichere Zukunft“ einiges umstrukturiert, es wurden zwar keine Stellen abgebaut, es sind aber Einstellungsstopps verhängt und die Arbeitszeiten bei Beamten erhöht worden, bei den Angestellten ist die Verlängerung der Arbeitszeit nur eine Frage der Zeit. Die Beamten arbeiten 42-Stunden ohne Gegenleistung. Hier kommt die Anreiz-Beitrags-Theorie zum Zuge. Nur wer positive Anreize schafft wird auch den Beitrag erhalten. Allerdings schreibt der Harvard- Professor-Alfie-Kohn: „Es gibt keine Studie weltweit, die eine dauerhafte Leistungssteigerung durch Anreizsysteme nachgewiesen hätte“. 3 Außerdem gibt es Kürzungen beim Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Oft fehlt Personal, scheidet Personal wegen Ruhestand aus wird die Stelle oft nicht mehr besetzt. Die Arbeitsbelastung steigt an und die Gehälter bleiben gleich. Dadurch werden die einzelnen Beschäftigen immer wichtiger für die Effektivität und die Effizienz einer modernen Dienstverwaltung. Ebenso werden auch die Maßnahmen immer wichtiger, die ergriffen werden müssen, um die Leistungsfähigkeit und die Motivation der einzelnen Beschäftigten zu steigern. Allerdings gibt es keine betriebsbedingten Kündigungen, das Land Hessen (der Finanzminister) hat sich dort etwas neues einfallen lassen: „Die Personalvermittlungsstelle“. Die Personalvermittlungsstelle (PVS) hat sich als ein intelligentes Instrument und als sinnvolle Alternative zu betriebsbedingten Kündigungen erwiesen, die für alle Beschäftigten in der Landesverwaltung dauerhaft Arbeitsplätze sichert“ erklärte der Finanzminister Karlheinz Weimar im Rahmen einer Pressekonferenz am 29. April 2005. Die PVS-Gemeldeten haben die Chance eine besser gruppierte Stelle zu bekommen, da es momentan schwer ist eine Höhergruppierung zu erhalten. Allerdings kann die neue Arbeitsstelle in ganz Hessen liegen. Das Personal kann sich freiwillig in die PVS melden, pro Ministerium müssen einige gemeldet werden. Es gibt bestimmt Mitarbeiter, die hochmotiviert sind, weil sie „die Chance“ haben einen besseren Arbeitsplatz zu bekommen, ebenso gibt es Personal, das sehr unmotiviert ist. Soweit zur Lage des öffentlichen Dienstes.
In meiner Diplomarbeit werde ich noch auf Punkte zur Förderung der Mitarbeitermotivation eingehen. Am Anfang erkläre ich die Begriffe, Bedürfnis, Motiv und Motivation. Dann stelle ich drei Motivationstheorien dar: Die X-Y-Theorie von Mc Gregor, die Maslow Bedürfnispy- ramide und die Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg, die Kritiken dazu habe ich auch dargelegt. Insbesondere im öffentlichen Sektor wird aufgrund besorgniserregender Frustrations- und Resignationstendenzen (bis hin zur inneren Kündigung) über Wege zur Mitarbeiterpartizipation und Leistungsmotivation nachgedacht. Dies soll alles Mittels einer zielgerichteten Befragung von Angestellten und Beamten eine praxisorientierte, kritische Beurteilung aus Sicht der Betroffenen ermittelt werden. Die Ergebnisse der Befragung und der theoretischen Ausarbeitung sollen dem Land Hessen zeigen, ob die Motivation der Mitarbeiter immer noch überwiegt, obwohl es einige Veränderungen in der letzten Zeit gegeben hat.
[...]
1 vgl. Mitarbeitermotivation als Modernisierungsperspektive, Akademie des Deutschen Beamtenbundes, 1991
2 vgl. Mitarbeitermotivation als Modernisierungsperspektive, Akademie des Deutschen Beamtenbundes, 1991
3 vgl. Sprenger, R. K., Mythos Motivation, 2005, S. 9
Quote paper:
Meike Jung, 2005, Mitarbeitermotivation im Öffentlichen Dienst, Munich, GRIN Publishing GmbH
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mangelhaft.
Diese Hausarbeit leidet unter mehreren großen Mängeln. Zum einen gibt es grobe inhaltliche Fehler, die auf schlechte Recherche zurückzuführen sind. Beispiel: Die Autorin behauptet, dass in der hessischen Landesverwaltung keine Jahresgespräche geführt werden und findet dies (Zitat) "unverständlich".
Diese Gespräche werden aber größtenteils in den Behörden durchgeführt, Führungskräfte werden gezielt geschult.
Die Struktur der Landesverwaltung sowie der Führungsebenen ist der Autorin nicht bekannt, sie arbeit mit pauschalen, ungeprüften Aussagen. Dazu kommen Rechtschreibfehler und Fehler in der Quellenangabe. Mehr als verwunderlich, dass diese Arbeit mit 1,3 bewertet wurde. Ein Wissensgewinn ist nicht vorhanden.
on Wednesday, November 18, 2009-