Didaktische Konzeptionen des Alexander Weltatlas
von: Andre Sperlich
Inhalt
1. Einleitung 1
2. Aufbau des Alexander Weltatlas
2.1 Entstehung des Weltatlas 1
2.2 Gliederung des Atlas 2
3. Didaktischer Aufbau
3.1 Didaktische Grundüberlegungen 6
3.2 Verwendbarkeit im Unterricht mit den Schülern 8
3.3 Verwendbarkeit bei der Vorbereitung als Lehrer 11
4. Schlussbetrachtung
4.1 Zusammenfassung und Fazit 14
5. Literaturverzeichnis 16
1. Einleitung
Ziel der vorliegenden Hausarbeit ist es, die didaktischen Konzeptionen des Alexander Weltatlas´ herauszustellen und zu analysieren, sowie die Integration und dabei möglicherweise entstehende Probleme im schulischen Alltag zu beleuchten. Zuerst werde ich den Aufbau des Atlas´ beschreiben, ein Abriss über dessen Entstehung bildet hier den Ausgangspunkt der Hausarbeit. Die Erläuterung der Gliederung soll die Analyse in den anschließenden Teilen erleichtern. In einem weiteren Schritt werde ich die didaktischen Grundüberlegungen der Herausgeber darlegen und analysieren, wie sich diese im Unterricht zum einen für den Schüler, zum anderen für den Lehrer auswirken. Unter anderem werde ich in diesem Abschnitt auch die schulischen Rahmenbedingungen für die Atlasarbeit grundlegend beleuchten. Abschließend werde ich die Ergebnisse der Hausarbeit zusammenfassen und eine Bewertung des Alexander Weltatlas´ vornehmen.
2. Entstehung und Aufbau des Alexander Weltatlas
2.1 Entstehung des Weltatlas
Die Reihe der Alexander-Atlanten ist ein Komplex verschiedenartiger Atlanten. So gibt es spezifische Atlanten für jedes Bundesland (z. B. „Kleiner Atlas Bayern“ aus der Reihe „Alexander kleine Atlanten der Bundesländer“), Heftergänzungen zu verschiedenen Themen, Handkarten, Arbeitshefte, den Gesamtatlas und eben den Weltatlas. Mit der Entwicklung dieser verschiedenen Atlanten und Erweiterungen, die unter der Alexander-Reihe summiert sind, wurde 1968 in der kartographischen Abteilung des Klett Verlages begonnen.
Zuerst erschien 1976 die Gesamtausgabe des Alexander, welcher 1978 durch Länderkarten für Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen ergänzt wurde. Nach sechsjährigem Einsatz in der Schule und dem daraus resultierenden Feedback wurde der neue große Alexander Weltatlas 1982 herausgegeben (siehe Abb. 1), ist also eine Weiterentwicklung der Gesamtausgabe des Alexander. Zuletzt wurde der Atlas noch einmal überarbeitet, um die neuen Grenzen nach dem Niedergang der DDR neu zu verzeichnen. Allerdings ist dies die seit 1982 einzige Überarbeitung. Diese beschränkt sich auch nur auf die Karten der Bundesrepublik Deutschland. Die Sowjetunion oder Jugoslawien sind nach wie vor als Staaten verzeichnet. Eine Aktualisierung der Karteninhalte (Bodenschätze, Größe von Städten) erfolgte seit 1982 nicht. Rein äußerlich ist noch anzumerken, dass der Alexander Atlas deutlicher größer als z. B. der Diercke Weltatlas ist. Misst der Diercke nur 30 x 22 cm, so ist der Alexander mit 34,5 x 24,5 cm doch erheblich größer. Abb. 1: Der Alexander Weltatlas1 [Abbildung in der Downloaddatei vorhanden]
2.2 Gliederung und Aufbau des Atlas
Die ersten Seiten des Atlas sollen den Aufbau und die Gliederung nahe bringen und erste spezifische Kenntnisse, wie z. B. die Signaturen, vermitteln. Im vorderen Einband des Atlas finden wir eine Generallegende mit den gebräuchlichsten Kennzeichen der geographischen Grundkarten (Signaturen). Einige Beispiele, was diese Signaturen ausdrücken können, sind die Färbung des Bodens, die Größe der Städte oder die Art der Industrievorkommen. Des Weiteren befindet sich im Einband eine Darstellung einerseits der Grundkartentypen (wie z. B. geographische Grundkarte, Physische Karte) und andererseits ein thematischer Teil, der acht Themenkreise inkl. deren Seitenzahlen umfasst (z. B. Landwirtschaft, Bevölkerung).
Außerdem ist das System der Signaturen ausklappbar, welches die Generallegende ergänzt. Hier sind unter anderem die Farben der Vegetationszonen beschrieben und die Signaturen des Bergbaus und der Industrie näher spezifiziert. Umseitig ist nochmals die Generallegende aufgedruckt, um sie bei der Analyse von karten stets im Auge behalten zu können und nicht zum Einband zurück blättern zu müssen. Nach einer Doppelseite, welche die mitarbeitenden Personen, Editionsdaten und eine Einführung des Verlages enthält, finden wir das Inhaltsverzeichnis, welche uns den genauen Aufbau des Atlas´ darlegt. Die ersten Seiten sollen Grundlagen zur Arbeit mit dem Atlas vermitteln und sind deshalb mit dem Titel „Einführung in die Kartenarbeit“ überschrieben. Die Entstehung von Karten wird anhand von Kartennetzentwürfen, der so genannten Projektionslehre, vermittelt.
[...]
1 http://www.klett-verlag.de/index_start_leh.html
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Andre Sperlich, 2004, Didaktische Konzeptionen des Alexander Weltatlas, Munich, GRIN Publishing GmbH
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