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2. 1. prim är e I m m unorgane
2. 2. sekundäre I m m unorgane
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3. 1. Leukozyt en
3. 2. Lym phozyt en
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4. 1. unspezifische Abwehr
4. 2. spezifische Abwehr
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5. 1. unspezifische Abwehr
5. 2. spezifische Abwehr
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6. 1. Aut oim m unerkr ankungen
6. 1. 1. Mult iple Skler ose
6. 1. 2. rheum at oide Ar t hrit is
6. 1. 3. Thyreoidit is Hashim ot o
6. 1. 4. insulinabhängiger Diabet es ( Typ I )
6. 2. HI V
6. 3. Überem pfindlichkeit
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7. 1. akt ive I m m unisierung
7. 2. passive I m m unisierung
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Der m enschliche Körper besit zt die Fähigkeit I nfekt ionen von Bakt erien, Pilzen und Viren abzuwehren. Dies wird er m öglicht dur ch ein wir kungsvolles Net zw erk von Abwehr zellen, löslichen Pr ot einen und Or ganen, die alle zusam m en das I m m unsyst em bilden. Dieses Syst em ist in der Lage auf eingedrungene Krankheit ser reger , körperfr em de Subst anzen oder ent art et e körpereigene Zellen ( Tum orzellen) zu r eagieren. Um ein Eindringen von Mikroorganism en im Vor feld zu verhindern, wir d es von einem äußer en Schut zsyst em ( Haut , Schleim haut ) , das eine wirksam e Barr ier e für die m eist en Organism en bildet , unt erst üt zt , denn nur wenige infekt iöse Part ikel können die int akt e Haut dur chdr ingen. Nicht im m er gelingt es dem äußeren Schut zsyst em virulent e Er reger abzuwehr en. I n diesem Fall set zt en die Abwehrm aßnahm en des I m m unsyst em s ein. Die im m unologische Abwehr wird in ein unspezifisches und spezifisches Syst em unt ert eilt . Diese beiden Syst em e beinhalt en zellulär e und hum or ale Fakt or en.
Je nach Sit z der I nfekt ion und der Art des Kr ankheit serreger s, kom m en unt erschiedliche I m m unant wort en zur Wirkung. Alle Viren, einige Bakt er ien und einige einzellige Parasit en verm ehr en sich innerhalb von Wir t szellen, was ein wicht iges Unt er scheidungsm erkm al dar st ellt , denn hier m uß das I m m unsyst em die befallenen Zellen erkennen und zer st ör en. Diese Met hode unt erscheidet sich grundlegend von der, die für die Abwehr von Bakt erien und gr ößeren Parasit en, die in Geweben, Kör per flüssigkeit en oder anderen ext r azellulären Räum en leben.
Die gr undlegende Funkt ion des I m m unsyst em s ist es, Krankheit serr eger zu elim inier en und den dur ch sie verur sacht en Schaden m öglichst klein zu halt en.
Lym phkreislauf und lym phat ische Organe
Lym phkreislauf
Das Lym phsyst em nim m t die Flüssigkeit aus dem Gewebe auf, das nicht in die Gefäße r ückr esor biert wird. Das sind ca. 10% der währ end der St offaust ausch filt r iert en Flüssigkeit sm enge ( 2l) . Dies kom m t dadurch zust ande, daß der hydr ost at ische Blut dr uck von et wa 35m m Hg am ar t eriellen Anfang der Kapillar e höher ist als der kolloidosm ot ische Druck, der m it 25m m HG konst ant bleibt . Aufgr und des Dr uckunt erschieds wir d Flüssigkeit und gelöst e Teilchen ins Gewebe filt riert . Der hydrost at ische Blut dr uck nim m t j edoch in Richt ung der Venole st et ig ab und bet r ägt am Ende der Kapillar e nur noch 10m m Hg. Das bedeut et , daß der kolloidosm ot ische Dr uck höher ist und som it 90% der abgepr eßt en Flüssigkeit wieder in die Gefäße st r öm t ( Resorpt ion) . Die fehlenden 10% wer den über Lym phsyst em abt r ansport iert . Die Lym phe t ranspor t ier en unt er anderem Fet t e, darüber hinaus aber auch Gewebet r üm m er, anor ganische Par t ikel und event uell auch t ot e oder lebende Frem dkörper ( z. B. Bakt erien) . Das Lym phsyst em , daß blind im Ber eich des Kapillar gebiet s beginnt , verläuft parallel zum venösen Teil des Blut kr eislaufes. Es bildet som it kein geschlossenes Syst em . Die Wände der Lym phgefäße best ehen aus einem Endot hel und einer dünnen Schicht glat t er Muskelzellen, die den Gefäßen die Fähigkeit zur Aut okont r akt ion ver leihen. Außerdem wird der Transport der Lym phe durch zahlreiche Klappen ähnlich des venösen Syst em s unt er st üt zt . Den Lym phgefäßen sind zahlr eiche Lym phknot en zwischengeschalt et , die die Funkt ion eines biologischen Filt ers dar st ellen.
Die Lym phgefäße der Beine und des Bauchraum s vereinigen sich an der Hint er wand des Oberbauches zum Duct us t horacicus. Dieser zieht aufwärt s und m ündet m it den Lym phgefäßen von Br ust , Hals, Arm und Kopf der linken Seit e im linken Venenwinkel ( Zusam m enfluß von linker Schlüs-
selbein- und Halsvene) . Die ent spr echenden Lym phbahnen der r echt en Seit e m ünden in den r echt en Venenwinkel.
Prim äre I m m unorgane
Die prim är en I m m unorgane dienen der Bildung, Ent wicklung und Reifung der I m m unzellen.
I m URWHQ .QRFKHQPDUN werden zeit lebens alle I m m unzellen gebildet . I n
den Maschen seines r et ikulären Syst em s sind Vor st ufen aller Abwehr zellen zu finden. Hier findet auch die Reifung der B- Lym phozyt en st at t .
Der 7K\PXV liegt hint er dem oberen Brust bein. Er ist in 2 Lappen unt ert eilt und ist beim Neugebor enen und Heranwachsenden besonders gut ent wickelt . Mit zunehm enden Alt er findet eine Rückbildung st at t , indem eine Einlager ung von Fet t st at t findet . Für die Ent wicklung der zellulär en Abwehr ist der Thym us als über geordnet es I m m unorgan unent behr lich. Hier er langen sie ihre I m m unkom pet enz. Er läßt sich in eine Rinden und Mar kzone eint eilen. I m Rindenbereich befinden sich m assenhaft T-Lym phozyt en, die als T- Vorläuferzellen über den Blut weg dort hin kom m en. Hier findet unt er Einfluss spezifischer St offe, die vom Grundger üst abge-geben werde, eine Ent wicklung zu differenziert en I m m unzellen st at t ( T-Helferzellen, T- Suppr essor- Zellen und zyt ot oxische T- Zellen) . Außerdem lernen sie hier die Unt er scheidung von körpereigenen und körperfr em den St rukt uren. Nach der Prägung, Reifung und Differ enzierung gelangen sie über die Blut bahn in sekundäre lym phat ische Organe.
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Lym phknot en sind per lschnurar t ig im Verlauf der Lym phgefäße eingeschalt et und kont rollier en die aus der Per ipher ie kom m ende Lym phe. Sie werden in r egionale, die als erst e die Lym phe von einem Organ er halt en, und Sam m ellym phknot en, die nachgeschalt et sind, unt erschieden. Lym phknot en sind m ehr er e Millim et er groß und haben eine bohnenförm ige Gest alt . Sie sind von einer der ben Bindegewebshülle um geben, von der Sept en ins I nnere des Knot en ragen. I m Gr undgerüst , das aus ret ikulär en Bindegewebe best eht , sind zahlr eiche Lym phfollikel eingelagert . Die Kapsel wird von m ehreren her anführenden Lym phgefäßen dur chbohrt , währ end auf der gegenüber liegenden Seit e nur ein bis zwei Gefäße den Lym phknot en über den Sinus, wo auch die Blut gefäße und Nerven einbzw. aust ret en, verlassen. I m Bereich der Rindenknöt chen siedeln sich vorwiegend B- Lym phozyt en an, währ end sich m arkw ärt s haupt sächlich T-Lym phozyt en aufhalt en. I n den Wänden wie auch im Parenchym sind als Zeichen der großen Phagozyt osebereit schaft zahlreiche Makrophagen vor-handen, die bei Bedarf die ent sprechenden Lym phozyt en zur Proliferat ion anregen können.
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Sie ist als einziges sekundär es lym phat isches Or gan in den Blut st rom eingeschalt et und liegt im linken Oberbauch unt er dem Zwer chfell. Die Milz dient als Kont roll- und Filt eror gan, indem überalt er t e Er yt hr ozyt en abbaut und zur im m onulogischen Über wachung beit r ägt . Das faust große Organ hat die For m einer Kaffeebohne.
Die Milz ist von einer bindegewebigen Kapsel um geben, der en Sept en ins
I nner e ziehen. I nner halb der Kapsel findet m an r ot es Gewebe ( rot e Pulpa)
vor, das von weißen Milzknöt chen und Lym phscheiden dur chset zt ist , die
zusam m en die weiße Pulpa bilden. Die r ot e Pulpa, die 80% des Milzlum ens einnim m t und deren Grundgerüst aus r et ikulär en Bindegewebe best eht , ist von einem kom plizier t en Gefäßsyst em durchzogen. Die feinst en Verzweigungen der Blut gefäße werden als Zent ralgefäße bezeichnet und ziehen durch j e ein Milzknöt chen, die die Lym phfollikel beinhalt en. Hier findet m an eine Ansiedlung von B- Lym phozyt en. Die Lym phscheide, die von T-Lym phozyt en besiedelt wir d, ent hält keine Lym phfollikel.
Nach dem Milzknöt chen verzweigen sich die Zent ralgefäße in zahlreiche Kapillar en, die von einer Hülsenkapillare, die aus Makrophagen best eht , um geben werden. Nach den Hülsenkapillaren m ünden die Kapillaren zum gr ößt en Teil im r et ikulären Bindegewebe der r ot en Pulpa, in deren Verlauf zu alt e Er yt hrozyt en abgebaut werden. Hier bei handelt es sich um einen offenen Kr eislauf. Einige Kapillare m ünden j edoch dir ekt in den Sinus, dessen Wand von einer unt erschiedlich dicken Schicht von Ret ikulum zellen ausgekleidet wir d, den nur int akt e Eryt hr ozyt en über winden können. Überalt ert e Er yt hrozyt en wer den von den Ret ikulum zellen phagozyt ier t . Dieses Syst em bildet den geschlossenen Kr eislauf. Das Blut beider Syst em e m ünden in der Pulpavene.
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Der lym phat ische Rachenring wir d von den Tonsillen sowie vom Seit enst rang gebildet . Zu den Tonsillen zählen die Gaum enm andel, Zungenm andel und Rachenm andel. Sie liegen unt er dem Mundhöhlenepit hel. I hr Gr undger üst best eht aus r et ikulären Bindegewebe, in das Lym phfollikel eingelager t sind. Um die Ober fläche zu ver gr ößern, dringt das Epit hel t ief zwischen das lym phat ische Gewebe ein. Durch den Kont akt von Ant igene, die dur ch Mund und Nase eindr ingen konnt en, m it dem lym phat ischen Rachenring, wer den die Abwehr m echanism en frühzeit ig akt iviert .
Arbeit zitieren:
Matthias Teichert, 2002, Immunologie, München, GRIN Verlag GmbH
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