- II -
INHALTSVERZEICHNIS
Inhaltsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis III
1 Kundenprofile als Grundlage kontextbasierter Inhaltebereitstellung 1
2 Der Data Mining Prozess 1
2.1 Datengewinnung 2
2.1.1 Datenquellen und Techniken der Datengewinnung 3
2.1.2 Datenbereinigung und -transformation 5
2.2 Methoden des Data Minings 6
2.2.1 Entscheidungsbäume 7
2.2.2 Assoziationsanalyse 8
2.2.3 Neuronale Netze 8
2.3 Evaluation, Interpretation und Anwendung der Ergebnisse 9
3 Ausgewählte Praxisbeispiele 10
3.1 E.Piphany 10
3.2 Amazon 11
4 Zusammenfassender Überblick und Ausblick in die Zukunft 12
Literaturverzeichnis IV
Abb. 2 / 1 „Stufen des Data Mining Prozesses“ 2 Abb. 2.2 / 2 „Methoden des Data Minings“ 7 Abb. 2.2.1 / 3 „Entscheidungsbaum zur Analyse der Kreditwürdigkeit“ 7 Abb. 3.2 / 4 „Vorschlagswesen bei Amazon“ 12
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1 Kundenprofile als Grundlage kontextbasierter
Inhaltebereitstellung
Der globale Wettbewerb „zwingt Unternehmen nicht nur zur Optimierung
ihrer operativen Geschäftsprozesse, sondern macht es auch erforderlich, auf
der strategischen Ebene schnell auf neue Entwicklungen reagieren zu
k önnen, alternative Handlungsweisen abzuwägen und sofort aus den
gewonnenen Erkenntnissen die richtigen Entscheidungen abzuleiten.“ 1
Die neueste Entwicklung ist dabei überall deutlich zu erkennen. Sich über
Preispolitik von Konkurrenzunternehmen abzugrenzen ist nur noch schlecht
m öglich. Personalisierung der Inhalte wird zum neuen Schlagwort. Um die
richtigen Inhalte zum optimalen Zeitpunkt und in der besten Form anbieten
zu können, ist es unbedingt notwendig, dass der Unternehmer die Wünsche
seiner Kunden kennt.
Die Erstellung des dafür notwendigen Kundenprofils soll damit auch
zentrales Thema dieser Arbeit sein. Der Data Mining Prozess, der sich zur
Profilgenerierung in den letzten Jahren als besonders geeignetes Verfahren
erwiesen hat, soll im vorgegebenen Kontext in seinen einzelnen Schritten
beschrieben werden.
Zun ächst werden die Stufen der Datengewinnung, die sich bis zur
letztendlichen Datenbereinigung und Datentransformation erstrecken,
erl äutert. Dann werden die wichtigsten Methoden des Data Minings mit ihren
Problemfeldern und Grenzen aber auch Vorteilen kurz beschrieben.
Ergebnisinterpretation und mögliche Handlungsalternativen schließen den
theoretischen Teil der Arbeit ab. Ausgewählte Praxisbeispiele sollen die
beschriebenen Prozesse in bestimmten Bereichen veranschaulichen.
Abschlie ßend werden die gewonnenen Ergebnisse zusammengefasst und
ein kleiner Ausblick auf mögliche zukünftige Entwicklungen gegeben.
2 Der Data Mining Prozess
Data Mining umfasst den Prozess der Gewinnung neuer, valider und
handlungsrelevanter Informationen aus großen Datenbanken und die
Nutzung dieser Informationen für betriebswirtschaftliche Entscheidungen. 1
Einen guten Überblick über die einzelnen Stufen des Data Minings gibt
hierbei folgende Grafik, die sinngemäß von Fayyad 2 übernommen wurde.
1 Grothe / Gentsch (2000) 25
„Stufen des Data Mining Prozesses“ 3 Abb. 2 / 1
Als erster Schritt sollte unbedingt eine konkrete Zielbeschreibung erfolgen. Erst wenn die Aufgaben und geforderten Ergebnisse klar umrissen sind, wird man zu einem befriedigenden Ergebnis kommen. Im vorliegenden Fall muss somit nicht nur die Kundenprofilgenerierung im Auge behalten werden, sondern insbesondere auch die Maßnahmen, welche auf Basis der gewonnenen Information ergriffen werden sollen. Welche Daten dürfen im Kundenprofil also auf keinen Fall fehlen? Erst wenn die Antwort darauf eindeutig gefunden ist, kann man daran gehen, sich zu überlegen, woher man diese Information erhalten kann.
Gesammelt werden Daten heutzutage in vielen Unternehmen in sogenannten Data Warehouses. Diese „unterstützen strategische und taktische Entscheidungen, indem sie umfangreiche Auszüge aus operativen Daten periodenweise und zusammengefasst oder detailliert zur flexiblen Analyse bereitstellen.“ 4 Sie stellen also die ideale Grundlage für den Data Mining Prozess dar.
Beginnend mit der Datengewinnung sollen die einzelnen Stufen des Data Minings nun etwas genauer beschrieben und untersucht werden.
1 Vgl. Cabena / Hadjinian /Stadler / Verhees / Zanasi (1998) S.12.
2 Fayyad / Piatetsky-Shapiro / Smyth (1996) o.A..
3 Vgl. Küsters (2002) S. 129.
4 Lusti (1999) S. 125.
Arbeit zitieren:
Andrea Töllich, 2004, Profil- und Verhaltensabhängigkeit von Inhalten, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
Kundenprofile durch Data-Mining Auswertungen von Log-Files
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