Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung Seite 2
2. Der Wiener Reichsrat Seite 4
3. Das Budapester Parlament Seite 12
4. Der Dualismus - Schlussbetrachtung Seite 20
5. Literaturverzeichnis Seite 23
1
1. Einleitung
Die sozialen, politischen und technischen Umwälzungen des 19. Jahrhunderts in Europa hinterließen in allen Bereichen des öffentlichen und privaten Lebens unübersehbare Spuren. Im Zeichen von Aufklärung und Säkularisierung, Industrialisierung, Urbanisierung und Nationenbildung entwickelten sich Strukturen und Prozesse, die sich gemeinhin unter dem Schlagwort `Moderne´ versammeln. Im Zeitalter der bürgerlichen Revolutionen lösen sich traditionelle Bindungen und Ordnungsstrukturen auf und bilden neue Formen. Diese modernen Entwicklungen vollziehen sich nicht linear und stellen sich als äußerst widersprüchlich und heterogen dar. Sie unterscheiden sich naturgemäß von Ort zu Ort und sind immer wieder von vormodernen Vorstellungen und Tendenzen durchbrochen. Die traditionellen Muster und Bilder der kirchlich-aristokratischen Ordnung erweisen sich als äußerst überlebensfähig und werden auch vom bürgerlichen Repräsentationsbedürfnis beansprucht. Vormoderne, bisweilen sogar antimoderne, Formen und Ideen prägen die Wandlungsprozesse des 19. Jahrhunderts auf grundlegende Weise und tragen wesentlich zu dem widersprüchlichen Bild der Epoche bei.
Ein in vielerlei Hinsicht interessantes Objekt innerhalb dieser Auseinandersetzung zwischen modernen und traditionellen Vorstellungen von Staat und Gesellschaft sind die Parlamente, als neue Machtorgane, die den Anspruch auf bürgerliche Mitbestimmung und Volkssouveränität vertreten. Sie treten in unmittelbare Konkurrenz zum königlichen Hof, wie zur Kirche indem sie allmählich deren Funktionen übernehmen und sich gleichzeitig, im Sinne ihrer Legitimation und Akzeptanz, auch von deren repräsentativen Mustern, Bildwelten, Mythen und Zeremonien bedienen. Sie nehmen im Transformationsprozess moderner Nationalstaaten eine herausragende und bedeutungstragende Stellung als politische Machtgebilde ein.
Parlamente sind d abei in einem doppelten Sinne politische Gebilde. Sie sind einerseits Machtorgane, also aus Wahlen hervorgegangene Vertretungskörperschaften, welche je nach Befugnis in unterschiedlichem Maße über die Regierungsbildung, die Gesetzgebung und den Staatshaushalt zu befinden haben. Damit bilden sie einen wesentlichen Bestandteil im Machtmechanismus des bürgerlichen Staates. Sie sind andererseits in einem rein materiellen Sinne Orte, also Gebäude, in denen politische Auseinandersetzung stattfindet und stattfinden soll. In ihrem materiellen Charakter dienen Parlamente als wirkungsvolle baulich-räumliche Inszenierungen von gesellschaftlicher Macht und es wird an ihnen in der Regel versucht durch Architektur und Gestaltung einen nationalen Stil auszubilden. Parlamente muss man in ihrer
2
Gestaltung und Präsentation auch als mehr oder weniger bewusste Konstruktionen von Geschichte und Erinnerung verstehen und damit als einen bedeutsamen Teil von nationaler bzw. staatlicher Identitätsbildung. Sie stehen an einer zentrale n, öffentlichen Stelle im modernen Staat und dienen zugleich als Bühne wie als Monument politischer Herrschaft und deren Geschichte.
Durch die Verbindung dieser Aspekte bildet sich das Parlament zu einem ausdrucksstarken Symbol für politische Zustände, Vo rstellungen, Hoffnungen und Krisen. Parlamente spiegeln die kulturellen, sozialen und ökonomischen Zustände und Befindlichkeiten einer Gesellschaft wieder. Allerdings tun sie dies in dem gleichen Maße, wie sie Teile dieser Realität verdecken. So verschleiert der bauliche Aufwand und Pomp der Gebäude zuweilen die realpolitische Macht bzw. Machtlosigkeit des Organs. Und so unterliegen Parlamente und deren repräsentativer Gehalt einer Vielzahl von Versuchen, diese mit symbolhafter Bedeutung aufzuladen, umzuformen und gegebenenfalls im Sinne einer politischen Interessenlage zu instrumentalisieren. Sie entstehen und wandeln sich im Wechselspiel zwischen Architekten, Bauherrn, Politikern, Publikum und den politischen Ereignissen, die sie begleiten. Sie sind damit vielschichtige Zeichen im beziehungsreichen Geflecht von Politik, Gesellschaft und Kultur.
Ziel dieser Arbeit ist es, dieses Zeichen, seine Entstehung und seine Entwicklung, am Beispiel der beiden `Staatsparlamente´ Österreich-Ungarns, vor ihrem politischen und kulturellen Hintergrund, zu beschreiben und zu deuten. Hierdurch soll ein Einblick in die Mechanismen von Herrschaftsrepräsentation, der Inszenierung von politischer Macht, und in die Versuche der Konstruktion von Staat und Nation, deren Mythen und Imaginationen, unter den besonderen Bedingungen der Habsburger Doppelmonarchie, gegeben werden. Es soll versucht werden, aufgrund einer Darstellung des dualistischen Parlamentarismus als einem Fragment der politischen und symbolischen Ordnung, Teile eines Bildes von diesem kompliziertem und widersprüchlichem staatlichen Gebilde zu rekonstruieren, dem man als Ganzen in der Beschreibung nur unzureichend gerecht werden kann. An einer Betrachtung der Gemeinsamkeiten und der Unterschiede in der Entwicklung des `Parlaments´ lassen sich eine Vielzahl politisch-kultureller Problemlagen und Widersprüche des Vielvölkerstaates ablesen. Es zeigen sich dabei eine Vielzahl von Widrigkeiten bei der Herausbildung moderner demokratischer Strukturen, die auch für andere Regionen und Epochen durchaus Relevanz besitzen.
In den beiden folgenden Teilen wird die Architektur und Entstehungsgeschichte der beiden Parlamentsgebäude dargestellt, um daran anschließend in Grundzügen jeweils die politischen
3
und kulturellen Begleiterscheinungen der parlamentarischen Entwicklung zu illustrieren. Die Vielzahl der sich daraus ergebenden Aspekte aus den Bereichen der Politik-, Kultur- und Mentalitätsgeschichte sollen sich zu einem Bild der parlamentarischen Kultur(en) und deren spezifischen Präsentationen und Konstitutionen in Zis- und Transleithanien fügen. In einem abschließenden Teil werden kurz die Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Probleme der parlamentarischen Erscheinungen innerhalb dieses komplizierten Staatsgebildes zusammengefasst.
2. Der Wiener Reichsrat
Die für europäische Verhältnisse relativ späte Freigabe der Wiener Stadtmauer zur Schleifung und der Glacis zur zivilen Bebauung durch Kaiser Franz Joseph im Jahr 1857, machte den Weg frei für den Bau der Ringraße und bildet den Beginn eines umfangreichen Stadterneuerungsprogramms. Anfangs trug die Planung und Anlage der Ringstraße noch stark neo-absolutistische Züge und diente vor allem der Repräsentation Wiens als `Reichshaupt-und Residenzstadt´. Bei ihrer Eröffnung 1865 „war diese via triumphalis vor allem ein Denkmal des Großösterreichertums in seiner staatlich-dynastischen Gestalt.“ 1 So waren es vor allem Kaiser, Kirche und Armee, die hier mit Votivkirche, Arsenal, Kasernen und den Planungen für das `Kaiserforum´ erste Akzente setzten. Doch vor dem Hintergrund der militärischen Niederlagen von 1859 und vor allem 1866 entwickelte sich die neoabsolutistische Herrschaft zu einer konstitutionellen Monarchie mit einer neuen liberaleren Verfassung. Allmählich begann nun auch das städtische Bürgertum, die Ringstraße, als einen idealen Ort der Repräsentation zu entdecken und setzte die eigene Vorstellungen in immer stärkeren Maße durch.
Der Ausgleich mit Ungarn und das neue Staatsgrundgesetz vom Dezember 1867 setzten nun auch den Bau eines Parlaments in Wien erneut auf die Tagesordnung. Seit 1861 tagte das Abgeordnetenhaus provisorisch in einem Holzgebäude am Schottentor und bereits 1865 wurde ein beschränkter Wettbewerb für die Errichtung von zwei Gebäuden für die beiden Kammern ausgeschrieben, deren Bau jedoch durch den Preußisch-Österreichischen Krieg und die darauffolgende innere Krise verhindert wurde. Im März 1869 kam es auf die Initiative des Innenministers Griska zu der Entscheidung beide Parlamente aus ökonomischen Gründen in eine m Gebäude zu vereinen. 2 Es wurde ein Raumprogramm („Localitäten-Erfordernis“)
1 Baltzarek, Franz [u.a.], Wirtschaft und Gesellschaft der Wiener Stadterweiterung, Wiesbaden 1975, S. 11.
2 Vgl. Wagner-Rieger, Renate, Theophil Hansen, Wiesbaden 1980, S. 111.
4
erstellt und der dänische Architekt Theophil Hansen, Spezialist für antike Baukunst, erhielt, offenbar auf Wunsch des Kaisers, 3 den Auftrag zur Anfertigung von Planskizzen, die er im Mai 1871 vorlegen konnte.
Hansen entwarf ein zweigeschossiges Parlament im klassisch-griechischen Stil, deren Mittelpunkt eine großzügige Säulenhalle bildet, die als verbindendes Element und zentraler Kommunikationsort beider Häuser gedacht wurde. Im linken und rechten Trakt sind jeweils die Sitzungssäle für Abgeordneten- und Herrenhaus untergebracht. Der tempelartigen Hauptfassade mit 11 Meter hohen korinthischen Säulen sind eine Auffahrtsrampe und ein Brunnen vorgelagert.
Die Reaktionen auf den Parlamentsentwurf waren äußerst ambivalent und zogen kontroverse Auseinandersetzungen nach sich, die noch weit über die Fertigstellung des Gebäudes hinaus andauerten. Zum einen war die Stilfrage ein grundsätzlicher Kritikpunkt und von entscheidender Bedeutung für ein Gebäude in dem „die größte Würde und der ernste Zweck zum vollen Ausdruck kommen soll“. 4 Gegner hielten nur den Barock, als österreichischen Stil und somit als Zeichen patriotischer Gesinnung und Tradition, für angemessen. Wohingegen Hansen weniger den nationalen Eifer befriedigen, als vielmehr an den Ursprung der Demokratie erinnern wollte. Eine Botschaft, die zuweilen in ihrer Deutlichkeit und Konsequenz als „nahezu penetrant“ empfunden wird. 5 Hansen konzipierte das Reichsratsgebäude mit selbstbewusstem Auftreten als ein Gesamtkunstwerk, „zu einem Denkmal der Aufgabe „Parlament“ ebenso wie für den Architekten Hansen selbst“. 6 Er deutete das Parlament als eine der führenden Bauaufgaben der Zeit und als einen zentralen Ort der Kunstentfaltung. In der Tradition der griechischen Tempel und christlichen Kirchen „ist in unserer Zeit ein neues Monument hinzugekommen, wo sich die Aufmerksamkeit der Völker concentriert: das Parlament.“ 7 Dabei stellt er, in einer ihm eigenen Hierarchisierung, den griechischen Stil als den würdevollsten und nobelsten aller Baustile heraus. Eine Vorstellung, welche er bereits in seinen Plänen von 1865 zu verwirklichen suchte, indem er das Herrenhaus im hellenistischen Stil und das Abgeordnetenhaus im Stil römischer Renaissance zu unterscheiden beabsichtigte. 8 Im weiteren erregte insbesondere die zentrale Mittelhalle Anstoß. Sie sei weitgehend überflüssig und ihr möglicher Nutzen stände in keinem Verhältnis zu den verursachten Kosten. Ideeller Repräsentationswille und Utilitarismus treffen in dieser
3 Ebd. S. 113.
4 Ebd. S. 114.
5 Kündiger, Barbara, Fassaden der Macht, Leipzig 2001, S.61.
6 Wagner-Rieger, S. 113.
7 Theophil Hansen, zitiert nach: Wagner-Rieger, S. 115.
8 Vgl. Kündiger, S. 60f.
5
Frage unversöhnlich aufeinander. 9 Die `Centralhalle´ war von Hansen als Gleichgewicht und Verbindung der beiden Kammern bzw. Gebäudehälften gedacht und sollte als eine „künftige österreichische Walhalla“ zu einem ideellen Ort werden, in dem die Statuen verehrungswürdiger Persönlichkeiten der österreichischen Geschichte ausgestellt würden, was allerdings nie verwirklicht wurde.
Die andauernden Querelen um den Parlamentsbau hinsichtlich Standort, Budget, Architektur und Zuständigkeiten in der Baukommission von Herren- und Abgeordnetenhaus und deren Subkommissionen, verschiedene Umarbeitungen der Pläne, Kostenvoranschläge und Gutachten verursachten eine äußerst langwierige Planungs- und Vorbereitungsphase, welche im Ganzen seit 1864 andauerte und immer wieder durch politische Krisen unterbrochen wurde. In einem Handschreiben vom 8. Februar 1874 rief Franz Joseph zu erhöhter Bautätigkeit auf um der wirtschaftlichen Krise infolge des Börsenkrachs von 1873 zu begegnen, 10 am 17. April erfolgte die Genehmigung des Kaisers für den Parlamentsbau und am 2. September 1874 fand die Grundsteinlegung ohne größere Feierlichkeiten statt. Auf die Durchführung des Baus soll hier nicht im Einzelnen eingegangen werden. Sie fand auch keineswegs ihre Vollendung mit der ersten Sitzung des Abgeordnetenhauses am 4. Dezember 1883 oder der am 26. Dezember 1884 im Herrenhaus. Die Ausstattungs- und Detailarbeiten des Parlaments zogen sich noch bis zum Ersten Weltkrieg hin.
Bei seinem kaiserlichen Besuch im Januar 1884 11 lobte Franz Joseph die Leistungen des österreichischen Gewerbes und äußerte Befriedigung über die Verwendung von ausschließlich inländischem Material, 12 was allerdings nicht der Realität entsprach und einigen Diskussionsstoff lieferte. So begleitete die Problematik der Materialverwendung die gesamte Geschichte des Parlamentbaus in besonderem Maße, wobei Kostenerwägungen, künstlerische Konzeption und patriotische Ansprüche in Widerstreit gerieten und als „Terrakotta-Streit“ 13 auch von der Presse begleitet wurde. So wurden die von Hansen provisorisch verwendete Keramik als zu unedel und untergeordnet, im Sinne einer soziologischen Hierarchie des Materials, betrachtet und deren Verwendung zur Wahrung der Würde des Baus von der Baukommission untersagt. 14 Schließlich wurde auch im Parlament selbst über die Verwendung des Materials debattiert, wobei die Kostenfrage eine untergeordnete Rolle spielte: „Ich glaube, wenn irgend
9 Vgl. Bernhard, Marianne, Zeitenwende im Kaiserreich, Regensburg 1992, S. 235f.
10 Vgl. Wagner-Rieger, S. 127.
11 Rumpler erklärt allerdings, dass der Kaiser das Reichsratsgebäude nie betreten habe; die Reden zur Eröffnung
der Parlamentssessionen hat er in der Hofburg gehalten, vgl. Rumpler, Helmut, Grenzen der Demokratie im
Vielvölkerstaat, in: ders. [u.a.] (Hg.), Die Habsburgermonarchie 1848-1918, Bd. VII,1, Wien 2000, S..3.
12 Vgl. Wagner-Rieger, S. 131.
13 Ebd. S. 135.
14 Ebd.
6
Arbeit zitieren:
Robert Hanulak, 2005, Architektur und Herrschaft - Untersuchungen zu Parlamenten und Parlamentarismus in Wien und Budapest unter Kaiser Franz Joseph, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Bildende Kunst der Wiener Moderne: Die "Wiener Secession" un...
Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
Hausarbeit (Hauptseminar), 25 Seiten
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
Robert Hanulak's Text Architektur und Herrschaft - Untersuchungen zu Parlamenten und Parlamentarismus in Wien und Budapest unter Kaiser Franz Joseph ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Robert Hanulak hat den Text Architektur und Herrschaft - Untersuchungen zu Parlamenten und Parlamentarismus in Wien und Budapest unter Kaiser Franz Joseph veröffentlicht
Robert Hanulak hat einen neuen Text hochgeladen
Das italienische Reisetagebuch Kaiser Franz I. von Österreich aus dem ...
Eine kritische Edition
Thomas Kuster
Fritz Walter, Kaiser Franz und wir
Mit einer neuen Geschichte von...
0 Kommentare