Inhaltsverzeichnis:
1. Sachanalyse 3
2. Didaktische Analyse 5
2.1 Bedeutsamkeit des Unterrichtsinhaltes 5
2.1.1 Begründung der Lernaufgabe 5
2.1.2 Bedeutsamkeit des Unterrichtsinhaltes für die Schüler 6
2.1.3 Didaktische Reduktion 7
2.1.4 Schwierigkeitsanalyse 8
2.2 Stellung des Unterrichtsinhaltes im größeren Zusammenhang 8
3. Voraussetzungen für den Unterricht 9
3.1 Situation der Klasse 9
3.2 Externe Voraussetzungen 10
4. Formulierung der Lernziele 12
4.1 Grobziel 12
4.2 Feinziele 12
5. Überlegungen zur Methodik 13
5.1 Einstiegsmöglichkeiten 13
5.2 Artikulation 14
5.3 Sozial- und Aktionsformen 14
5.4 Medien 15
5.5 Unterrichtsprinzipien 15
5.6 Tafelbild 16
6. Geplanter Unterrichtsverlauf 17
7. Literaturverzeichnis 20
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1. Sachanalyse
Bei dem Titel „Ein kleines Spiel vom Frühling und Winter“ von Friedl Hofbauer (vgl. Lesefuchs II., S.96/97), handelt es sich um einen Dialog zwischen dem Frühling und dem Winter. Dieser Dialog bietet den Schülern darüber hinaus die Möglichkeit ihn, in Form eines Rollenspieles, darzustellen. Geschichten aus dem Lesebuch, so wie die vorliegende, bieten der Lehrkraft die Möglichkeit, unterschiedlichste Ziele innerhalb des Lernens, aufzustellen. Da es sich bei der Geschichte „Ein kleines Spiel vom Frühling und Winter“ um ein Rollenspiel handelt, stehen die Entwicklungen innerhalb des Selbstbewusstseins und der verbalen Ausdrucksstärke im Vordergrund.
Daneben bietet sich das Gebiet der Metasprache an, innerhalb derer folgende Aspekte des Textes erarbeitet werden können:
Das Rollenspiel ermöglicht hier das spielerische Erlernen der oben genannten Punkte und darüber hinaus die Stärkung des Selbstbewusstseins. Nicht jeder Schüler tritt ohne Angst vor die Klasse, daher muss diese Fähigkeit so früh wie möglich eingeübt und gefördert werden.
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„Das spielende Lernen fördert beim Grundschulkind in besonderem Maße Spontaneität, Phantasie und Selbständigkeit und lässt das Kind spielerisch zu Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten gelangen. Rollenspiele, Denkspiele und Sprachspiele stellen Möglichkeiten des Lernens im und durch Spiel dar“ (Leitlinien Rheinland-Pfalz 1984, S.9).
Das Rollenspiel oder auch das einfache Vortragen von Sachverhalten vor der Klasse stellt den ersten Schritt hin zum Vortrag von Referaten dar. Eine Fähigkeit, die selbst heute viele Professoren bei ihren Studenten als defizitär erleben und die daher so früh wie möglich geschult werden sollte.
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2. Didaktische Analyse
2.1 Bedeutsamkeit des Unterrichtsinhaltes
2.1.1 Begründung der Lernaufgabe
Der Unterrichtsinhalt dieser Deutschstunde legt seinen Schwerpunkt auf das Vortragen eines Rollenspiels durch die Schüler. Auf diese „spielerische Art und Weise“ soll den Schülern das Lernen innerhalb des Spiels ermöglicht werden. Dieser Lernzuwachs soll hauptsächlich in der Stärkung des Selbstbewusstseins, innerhalb eines Vortrages vor der Klasse, liegen und darüber hinaus die lebendige Begegnung mit Sprache ermöglichen.
Professoren deutscher Hochschulen müssen immer häufiger feststellen, dass ihre Studenten nicht in der Lage sind Referate sicher und angstfrei vorzutragen, sowie professionell zu gestalten. Die Schulen haben die Aufgabe hierfür den Grundstock zu legen. Bereits in den ersten Klassen ist es daher wichtig kleinere Sachverhalte von Schülern vortragen zu lassen. Auf diesem frühen Weg lernen die Schüler das angstfreie Sprechen vor „Publikum“ und bereiten sich vor auf das Halten längerer Referate in den höheren Klassen oder im Rahmen eines Studiums an einer Universität. Darüber hinaus steht es für ein sich auseinandersetzen mit Sprache. Der Lehrplan des Fachs Deutsch drückt dies wie folgt aus:
„Es gilt somit, den Schüler zu befähigen,
- (...)
- (...)
- über Sachverhalte und Sprache nachzudenken, darüber zu sprechen und dazu Stellung zu nehmen,
- (...).
Auf diesem Weg kann das sinngemäße und situationsgerechte Vortragen eines Textes eingeübt werden (vgl. Lehrplan Deutsch 1984, Seite 18). Durch das Vortragen des Textes wird die Wiedergabe dessen geschult, was der Lehrplan, als
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das Ausbauen und Verfeinern von Formen der Textrezeption bezeichnet (vgl. Lehrplan Deutsch 1984, Seite 24). Man kann hier von der Form der „Sprechgestalt“ ausgehen, welche durch das spielerische darstellen eines Textes verfeinert wird.
Die Wahl des Gedichtes lässt die Schüler die Form des „Rollengedichtes“ kennen lernen und zeigt ihnen die Reimform, als Sprachmittel (vgl. Lehrplan Deutsch 1984, Seite 26).
Da die Schüler das Gedicht vortragen und nicht nur lesen, sind sie in der Lage die Reimform der Sprache über den akustischen Weg aufzunehmen und zu verinnerlichen. Auch dieser Aspekt ist Bestandteil des Lehrplanes, welcher ihn als das Verfeinern des akustischen Aufnahmevermögens bezeichnet (vgl. Lehrplan Deutsch 1984, Seite 32).
Stellung zu beziehen und seine Meinung über Texte äußern zu können sind wichtige Grundfertigkeiten die es einzuüben gilt. Auch diese Grundfertigkeiten spricht der Lehrplan a n (vgl. Lehrplan Deutsch 1984, Seite 69). Der zweite Schwerpunkt gilt dem Weiterführenden, sowie dem betonten und Sinn entnehmenden Lesen. Das Gedicht, innerhalb dessen die Schüler aktiv werden dürfen, indem sie es als Rollenspiel aufführen dient den Zielen die „Lesebereitschaft, Lesefertigkeit und Leseverständnis zu fördern und dadurch die Lesefreude zu erhalten und zu steigern“ (Leitlinien Rheinland-Pfalz 1984, S.19).
2.1.2 Bedeutsamkeit des Unterrichtsinhaltes für die Schüler
Das Sprechen und Vortragen vor Publikum fällt vielen Menschen schwer. Professoren stellen bei ihren Studenten fest, dass sie Referate aufgrund von Aufregung und Angst unsicher halten. Doch egal ob an den Universitäten, im späteren Berufsleben oder im Alltag wird das Sprechen vor Gruppen eingefordert und stellt somit eine wichtige Fertigkeit dar. Schüler der Grundschule befinden sich in einem Alter, in dem sie sich noch nicht der Faktoren bewusst sind, welche die Aufregung und Angst vor dem freien Sprechen hervorrufen können. Hier sind Äußerlichkeiten wie Kleidung oder Körperstatur des Sprechers, aber auch der
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Arbeit zitieren:
Christina Schulz, 2004, Unterrichtseinheit: Ein kleines Spiel von Frühling und Winter (2. Klasse), München, GRIN Verlag GmbH
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